
Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Neustart USA: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Willkommen bei DEM USA Auswanderer Podcast, dem ultimativen Guide für alle Deutschen, die von einem Leben in den USA träumen. In diesem Podcast erfährst du alles, was du über das Auswandern in die USA wissen musst – von den ersten Schritten der Visa-Beantragung bis hin zum Aufbau eines erfolgreichen Lebens und Geschäfts im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Jede Episode bietet:
- Experteninterviews mit erfolgreichen Auswanderern, Visa-Anwälten und Business-Coaches, die ihre Einsichten und Geheimtipps teilen.
- Praktische Ratschläge zur Navigation im US-Visasystem, einschließlich des E2 Visums für Unternehmer.
- Erfahrungsberichte von Deutschen, die den Sprung gewagt haben und ihre Geschichten und Herausforderungen teilen.
- Tipps für den Businessaufbau in den USA, speziell für deutsche Unternehmerinnen und Unternehmer.
Über Monique Menesi:
Monique Menesi ist nicht nur die Gastgeberin des Neustart USA Podcasts (Muttersprache Podcast), sondern auch eine lebende Beweisführung dafür, dass der American Dream erreichbar ist. Nachdem sie 2014 mit ihrer gewonnenen Greencard in die USA ausgewandert war, hat Monique über 40 Staaten bereist und in drei verschiedenen Staaten gelebt. Sie hat mehrere Unternehmen gegründet und erfolgreich geführt und nutzt ihre umfangreichen Erfahrungen nun, um andere Auswanderer, Gründer und Führungskräfte zu coachen und zu unterstützen.
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Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Benjamin Rambaum: First Responders - Ein Deutscher filmt US-Polizisten bei der Arbeit
In dieser spannenden Folge des Neustart USA Podcasts lernen wir Ben kennen – einen Berliner, der seinen sicheren Job in Deutschland aufgegeben hat, um in den USA ein völlig neues Kapitel zu beginnen. Seine Vision: das wahre Leben amerikanischer Ersthelfer dokumentieren und damit ein realistisches Bild jenseits der Schlagzeilen zeigen.
Was mit einem Ride-Along bei der Polizei in Las Vegas begann, wurde zur Grundlage einer erfolgreichen YouTube-Karriere. Heute reist Ben mit Pressevisum, professionellem Equipment und einem Wohnanhänger quer durch die Vereinigten Staaten – von Behörde zu Behörde – und begleitet Polizisten bei ihren Einsätzen.
Highlights der Episode:
- Vom Bundeswehrsoldat zum YouTuber: Wie Bens beruflicher Neustart in den USA begann
- Polizeieinsätze in Las Vegas: Meth-Konsumenten, Verfolgungsjagden und die Schattenseiten des Alltags
- Realitätscheck: Warum 90 Prozent der Polizeieinsätze in den USA unspektakulär, aber wichtig sind
- Unterwegs im 34-Fuß-Wohnanhänger: Bens mobile Lebens- und Arbeitsweise als Filmemacher
- Medienkompetenz und Verantwortung: Wie Bens Arbeit hilft, Vorurteile abzubauen und Verständnis zu fördern
- Technik & Planung: Was es braucht, um mit über 80.000 Euro an Ausrüstung auf YouTube durchzustarten
Diese Episode bietet einen einmaligen Einblick in den Alltag amerikanischer Ersthelfer – ungefiltert, realitätsnah und aus der Perspektive eines deutschen Filmemachers. Wer sich für besondere Karrierewege, authentisches Storytelling und den Polizeialltag in den USA interessiert, kommt hier voll auf seine Kosten.
Jetzt reinhören und Bens Projekt auf YouTube unter „First Responders“ entdecken. Neue Podcastfolgen erscheinen jeden Freitag – abonnieren nicht vergessen!
Kontakt:
- Youtube: First Responders
- Ben auf TikTok
- Ben auf Instagram
- Youtube: Just Ben
Weitere Ressourcen:
- Das Neustart USA Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die den Traum vom Leben in den USA verwirklichen wollen – mit praktischen Tipps, echten Erfahrungswerten und einer klaren Anleitung, die dir jeden Schritt erleichtert: Link zum Buch
- Die Neustart USA Skool Community bietet dir alles, was du für einen erfolgreichen Neustart in den USA brauchst – Austausch mit Gleichgesinnten, Expertenwissen und individuelle Unterstützung, um deinen Traum Schritt für Schritt zu realisieren: Link zur Community
- Auf unserer Homepage www.neustartusa.com findest du weitere Informationen!
Willkommen beim Neustart USA Podcast, dein Muttersprache-Podcast. Ich bin Monique Menezi, selbst seit über zehn Jahren Auswandererin und Business-Gründerin hier in den USA. Hier im Podcast teile ich inspirierende Geschichten von Menschen, die den Schritt gewagt haben und in den USA neu durchgestartet sind. Freue dich auf wertvolle Tipps und Tricks rund ums Auswandern, das Leben und Arbeiten in den USA und natürlich auf Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge, die ein Neustart in Amerika so mit sich bringt. Ich kann euch versprechen, heute wird es echt wild. So eine Folge hatten wir noch nie, und ich bin jetzt so neugierig und so gespannt, erst mal die Geschichte von Ben, meinem Gast hier auf der anderen Seite, zu hören. Aber Ben bringt natürlich nochmal was mit im Gepäck, was wir so noch nie hier im Podcast hatten, nämlich den Einblick in das Polizeileben der USA, in das wahre Leben, wie es wirklich auf den Straßen zugeht. Aber dazu kommen wir gleich. Also, ihr müsst auf jeden Fall dranbleiben, und zwar bis zum Schluss, weil jetzt möchten wir natürlich erstmal hören Ben, wer bist du, wo kommst du her, warum bist du hier in Amerika?
Speaker 2:Ja, hallo, erstmal danke, dass ich da sein darf. Danke für die Anfrage, und ich habe die natürlich sehr gerne angenommen, weil ich finde, dass ich eine ganze Menge zu erzählen habe und dass ich vor allem meine Mission damit besser umsetzen kann. Ich bin Ben, bin 30 Jahre alt, komme ursprünglich aus Berlin, bin dort aufgewachsen, bin dort zur Schule gegangen, habe angefangen, meine ersten beruflichen Erfahrungen da zu sammeln, und bin jetzt seit etwas mehr als anderthalb Jahren in Amerika und betreibe einen YouTube-Kanal, der Ersthelfer in Amerika bei der Arbeit begleitet. Das heißt also, ich bin unterwegs und filme mit Polizisten, mit Feuerwehrleuten, demnächst mit der Küstenwache und begleite einfach den Alltag von amerikanischen Ersthelfern, um das echte Leben von diesen Leuten zu zeigen, darzustellen und vor allem zu zeigen, dass nicht alles das ist, was wir jeden Tag in den Nachrichten sehen.
Speaker 1:Oh mein Gott, eine Million Fragen Also ich brech mal runter. Ich brech mal runter, also Ben 30 Jahre in Deutschland aufgewachsen. Wir brauchen noch einen Schritt mehr dahin.
Speaker 2:Ja gerne.
Speaker 1:Was hast du gelernt, was hast du vorher gemacht in deinem deutschen Leben, und wie kam dieses Interesse oder was war der Schritt, der dich hierher gebracht hat? Und auch zu dem, was du jetzt eigentlich machst. Also, was war so die Motivation? Oder ging es um Amerika? Ging es um das Thema? Aber so mal Schritt für Schritt hier.
Speaker 2:Ich versuche, es mal so weit runterzubrechen. Ich habe 2014 mein Abitur in Berlin gemacht, bin dann kurz darauf zur Bundeswehr, war dort vier Jahre lang bei der Marine und war dort im ersten Korvettengeschwader stationiert, das ist ein Bootsgeschwader in Rostock in Hohe Düne, bin dort zur See gefahren und war dort zuständig für den Marineoperationsdienst, also alles, was mit Waffenradarsystemen zu tun hat, und und und Hab das also bedient. Nach meiner Zeit bei der Bundeswehr bin ich dann Fuhrparkleiter geworden im Zivilen. Aber hab schnell festgestellt, das ist irgendwie nicht der richtige Job für mich, so ein Angestelltenverhältnis ist irgendwie nicht mehr das Richtige für mich, und habe mich selbstständig gemacht in dem Event-Bereich. Das Ganze war so 2018, 2019, und dann kam Covid, dann kam all das, was Event-Leuten nicht gut getan hat, und dann saß ich da und hatte ein Jahr lang Zeit, mir zu überlegen, was ich mache.
Speaker 2:Und ich hatte schon früher im Dienst bei der Bundeswehr so ein bisschen die deutsch-amerikanische Freundschaft von unserem Geschwader und anderen Stützpunkten in Amerika in Deutschland bietet, also amerikanischen Stützpunkten in Deutschland, und hatte da so den ersten Kontakt und hatte dann irgendwann mal gedacht so Mensch, irgendwann ist es vielleicht mal ein cooles Ziel. Meine Mom hat früher mal gesagt ey, wenn du kannst, geh, ja, geh in die weite, große Welt und erlebe die Welt und mach und tu. Und 2017, da war ich noch im aktiven Dienst bei der Bundeswehr war es dann das erste Mal für mich so weit ich habe meinen Rucksack genommen, habe mir einen Flug nach New York gebucht und einen Rückflug von LA, ohne irgendwas dazwischen geplant zu haben, das Ganze mit einem Zeitabstand von so dreieinhalb Wochen. Und dann war mir klar okay, ich muss durch dieses Land kommen, alleine, völlig alleine, ohne Hilfe. Und dann habe ich das erste Mal Amerika bereist und gesagt okay, das ist das Land, in dem ich leben möchte.
Speaker 1:Was hat dich da so dran fasziniert, kannst du das noch so sagen? Also, ich meine, junger Mensch, noch nie in den USA gewesen, 5500 Kilometer Strecke gemacht, da ist er drei Wochen schon sportlich für, eigentlich für die Strecke. Weißt du noch, was dich so krass fasziniert hat zu der Zeit? Also, was war es, wo du sofort gesagt hast, hier gehöre ich hin.
Speaker 2:Amerika kennt man ja als Deutscher quasi nur aus Filmen und Serien. Und auf einmal ist man in dem Land, das so aussieht, als wäre man aus Filmen und Serien, und auf einmal ist man in dem Land, das so aussieht, als wäre man in Filmen oder in einer Serie. Und ich kann mich an einen Moment erinnern, der mir das allererste Mal in Amerika Gänsehaut bereitet hat, und ich kann es nicht mal beschreiben, warum. Es ist einfach ich habe es gesehen, und es hat mich berührt, und zwar ich hatte wirklich entfernte Verwandte besucht, also wirklich sehr weit entfernt, nie Kontakt gehabt, aber war da, habe mich von da aus im Bus gesetzt und bin nach New York City gefahren, und kurz bevor wir durch einen der ich glaube, lincoln Tunnel war es, ich bin mir nicht mehr ganz sicher kurz bevor wir durchgefahren sind, sagte der Busfahrer Mensch, wenn Sie jetzt mal hier rechts rausgucken, sehen Sie die Skyline New Yorks.
Speaker 2:Und ich gucke dahin und denke oh, war ja krass New York, und guck mal die Skyline, und guck mal das World Trade Center und guck mal das, und war völlig begeistert davon, und natürlich ist es dann irgendwie der ganze Charme. Die ganze Zeit, die ich durch die Gegend bereist bin, war das immer irgendwie sehr. Ich war immer irgendwie überall willkommen, und das war ein sehr unterstützendes Gefühl. Die Leute waren total lieb und und und Und. Das war so mit einer der ersten Eindrücke, die ich damals hatte, wo ich sagte okay, ich kann mir doch vorstellen, hier zu leben und hoffentlich auch mal zu arbeiten.
Speaker 1:Jetzt ist das Leben und Arbeiten ja auch nicht so ganz einfach hier. Da haben wir gerade offline drüber gesprochen. Du hast dann deine Bundeswehrzeit absolviert. Du hast gerade gesagt dann bist du ins Eventmanagement gegangen. Nimm uns mal jetzt mit. Wie kommt man von da aus, dass man sagt jetzt will ich wieder nach Amerika, und wie schaffe ich das?
Speaker 2:Ich hatte über die entfernten Verwandten, die in Upstate New York leben, den ersten Kontakt zur Polizei, quasi Den ersten Kontakt generell zu amerikanischen Ersthelfern. Und auf diesem Trip in 2017 sagte mir dann mein Groß-Groß-Großonkel also wirklich sehr weit weg, Mensch, du kannst dich bei Behörden anmelden, vorstellen und sagen, du kannst ein Ride-Along anfragen oder du kannst fragen, ob du mitfahren darfst für eine Schicht. Und auf meiner Reise hatte ich dann einen Zwischenstopp in Las Vegas und ziemlich genau vor meinem Hostel in Las Vegas eine Polizeiwache. Da dachte ich mir Mensch, der Weg war noch nicht so kurz. Jetzt gehe ich da einmal rüber und frage nach, und dann haben die mir so einen Zettel in die Hand gedrückt und gesagt Mensch, los geht's, du kannst das einmal ausfüllen.
Speaker 2:Dann natürlich die Fragen so ja, ich bin kein Amerikaner, was trage ich hier bei der Führerscheinnummer ein oder so. Dann haben sie gesagt ja, nimm deine Reisepassnummer. Dann haben sie eine Kopie gemacht, und dann dachte ich, ich höre davon nichts mehr. Und dann ich weiß es, als wäre es gestern gewesen. Ich saß auf Toilette und einen Tag später und mein Telefon klingelt und es, oh Gott, ich gehe ran, und natürlich versucht man, erlasert zu sein, weil so eine Hosteltoilette ist halt nicht das Schönste. Und dann sagt der Typ.
Speaker 2:So ja, ich bin Officer Gregory Harvey, und ich wollte dich mal fragen, ob du morgen um 22 Uhr vorbeikommen kannst. Ich wollte dich mitnehmen, und so war es dann. Dann bin ich nächsten Tag dahin, eigentlich denselben Tag sogar tatsächlich. Also, ich habe Montag den Antrag gestellt, und Dienstagnachmittag rief er mich an und sagte, ich kann dann 22 Uhr vorbeikommen. Und dann habe ich die erste Nachtschicht zwölf Stunden mit einem amerikanischen Polizist in Downtown Las Vegas verbracht und konnte mir das angucken. Und dann bin ich nach Hause, und das war noch da, war ich ja noch bei der Bundeswehr und habe das erste Mal davon erzählt zu Hause.
Speaker 1:So stell dir mal vor, ich war mit einem Poliz zu machen und einfach mal zu fragen, und dann so ein Erlebnis. Also ich kann mir das echt gut vorstellen, dass das ein ganz krasses Erlebnis war. Las Vegas ist ja auch denken ist Downtown, sondern wirklich Downtown, das ursprüngliche Las Vegas, die Fremont Street, das ist diese Straße, die sind alle Rassisten und und und Und.
Speaker 2:dann habe ich gemerkt so boah, das ist je mehr ich quasi mich mit dem Thema identifiziert habe und je mehr ich in die Richtung gemacht habe, desto mehr kamen mir diese Vorurteile entgegen.
Speaker 2:Und dann war mir klar okay, wenn ich irgendwann mal das Geld habe, so was zu machen ich war schon immer so, ein bisschen schneller vorwärts spult. Ich war dann 2019 noch zweimal in den USA, da war ich schon nicht mehr bei der Bundeswehr und dann auch mit der Selbstständigkeit. Dann kam diese Covid-Geschichte, also Corona, am Ende die Pandemie, mein Veranstaltungsbusiness funktionierte nicht mehr, weil man durfte ja nichts mehr machen an Veranstaltungen, und dieser Anschub, quasi der kam. Ich kam in so eine Maßnahme, in der ich einen Führerschein machen durfte in dieser Covid-Zeit, und da saß vor mir jemand in der Fahrschule, und er hat gesagt, er sei YouTuber, und ich fand das so ein bisschen abstrakt, also für die Leute, die mich kennen.
Speaker 2:Ich bin dann irgendwann mal später auch in ein, zwei seiner Videos aufgetaucht. Das ist der liebe Survival-Mardin, Und er weiß es vielleicht gar nicht, aber er hat mich damals inspiriert, diesen Schritt zu gehen, weil ich mir dachte boah, krass, der Typ ist YouTuber, der unterhält andere Leute, und gerade in dieser Pandemie ist er in einem Geschäft, in einem Business, das nicht darunter leidet, sondern er davon profitiert. Und da habe ich gesagt okay, ich habe keine Lust mehr in meine Arbeit, meine Arbeit in was zu stecken, was potenziell so angreifbar ist. Und dann habe ich gesagt okay, ich nehme jetzt den Schritt, ich gehe jetzt diesen Weg in die Medien. Und was will ich machen?
Speaker 2:Ich will diese Dokumentation über US-Polizisten machen, und ich will sie auf Deutsch machen, und ich will all Deutschen zeigen, dass das quasi nicht so ist. Ich will all Deutschen zeigen, dass das quasi nicht so ist, wie die meisten denken. Und dann war es 2022 soweit. Ich hatte einen guten Kumpel, der damals dann festangestellt in meiner Firma war. Ich habe gesagt ey, komm, wir nehmen deine Kamera, du hast eine halbwegs gute. Ich packe ein bisschen Geld mit rein, dass wir die ausstatten können. Und wir fahren einen Monat nach Amerika und wir gucken, dass wir jemanden finden. Ich setze mich hin und schreibe ein paar E-Mails.
Speaker 1:Also alles auf eigenes Geld.
Speaker 2:Alles auf eigenes Geld.
Speaker 1:Einfach gemacht, einfach gesagt wir probieren das jetzt mal aus Cool.
Speaker 2:Und dann habe ich mich hingesetzt und habe ich habe es nicht genau gezielt, aber so schätzungsweise irgendwas zwischen 150 und 200 E-Mails geschrieben an die verschiedensten Behörden. Hab gesagt das ist meine Idee, das will ich machen, das ist meine Motivation. Ziemlich genau irgendwas zwischen 149 und 199 Absagen kam zurück, denn nur eine einzelne Behörde hat gesagt okay, wir geben dir die Chance, komm vorbei, wir machen das. Und das war damals das Nye County Sheriff's Office in Nevada. Das ist ungefähr so eine Stunde westlich von Las Vegas. Und da habe ich gesagt okay, let's go, wir fliegen nach Florida, wir kaufen uns ein Auto dort, und wir fahren und halten noch woanders an anderen Behörden an.
Speaker 2:Damals 2022, habe ich dann den ersten terminierten Zwischenstopp noch in Oxford, Alabama, gemacht, bei dem lokalen Police Department, und habe dort die Idee vorgestellt und gesagt ja, komm, geh du erstmal filmen, und wenn wir uns angeguckt haben, wie das aussieht, was du da in Nye County gemacht hast, dann sagen wir vielleicht ja oder nein. Und dann ging es los. Dann haben wir, Erik und ich, damals zwölf Tage lang in Nevada gefilmt, Mussten jeden Tag eine Stunde von Las Vegas mit dem Auto da rausfahren, weil das mitten im Nirgendwo ist, Für die Leute, die heißt Peramp.
Speaker 1:Haben die überhaupt was zu tun? Also kann man da rausfahren, ja, sehr viel. Also.
Speaker 2:Peramp hat 50.000 Einwohner und ein sehr großes Drogenproblem.
Speaker 1:Peramp kenne ich Ja. ja, das kenne ich.
Speaker 2:Das ist ein bisschen sketchy, ne Die?
Speaker 1:Gegend Ja, sehr, Sehr ja.
Speaker 2:Und da habe ich angef wir auch heutzutage Ach, so cool, da habe ich schon mal auf dem Campingplatz gestanden.
Speaker 1:Der ist in der Tat sehr schön, Super der.
Speaker 2:Ausblick mit den Bergen Traumhaft, also du verstehst, wo ich bin.
Speaker 1:Ich weiß genau, wovon du redest, aber du darfst da nicht in.
Speaker 2:Walmart andere Welt definitiv. Ja, ja, und da haben wir angefangen zu drehen zwölf Tage. Es war absolut actionreich, und und und Und. Dann haben wir von da aus quasi ja, das war im April 2022, und die erste Folge kam dann online auf YouTube im Mai 2023, also über ein Jahr später. Und der Hintergrundgedanke war der, dass wir noch andere Sachen gemacht haben und uns nicht komplett darauf konzentriert haben. Aber auch ich wollte es unbedingt auf Deutsch haben, und wir haben in Deutschland keine Firma gefunden, keine zuverlässigen Partner, der uns das übersetzen und einsprechen konnte. Viele haben uns nicht für ernst genommen, weil man ist eine ganz kleine Firma, es ist Low Budget. Es sind irgendwie zwei komische Typen, die da auftauchen und sagen, sie wollen es übersetzt haben, low Budget. Das sind irgendwie zwei komische Typen, die da auftauchen und sagen, sie wollen es übersetzt haben.
Speaker 2:Und selbst die Firmen, die am Ende für das große Hollywood übersetzen, haben uns nicht wirklich unterstützt, sondern haben ja. Also am Ende haben sie uns auch kein Geld dafür in Rechnung gestellt. Aber es war so ein bisschen. Wir haben gesagt, wir sind nicht vorbereitet, wir wissen nicht, was wir machen müssen. Sagt uns bitte, was wir euch anliefern müssen, wie das funktioniert. Ja, nee, kriegen wir schon hin, und dann fahren wir da hin zum Termin und haben die Stimme von Samuel L Jackson unter anderem da, die es einsprechen soll, und schlussendlich stellt sich raus, ja, wir seien schlecht vorbereitet. Naja, ergebnis daraus? ganz kurz.
Speaker 1:Ergebnis daraus? Ihr habt einfach erst mal probiert, ihr habt einfach gefilmt, genau ja, mit der Idee, dass dann die amerikanischen Stimmen quasi verständlich werden im deutschen Fernsehen.
Speaker 2:Genau, dass sie einfach deutsch übersetzt werden. Das Problem ist, es hat nicht geklappt, und nach einem Jahr, nachdem man das gefilmt hat, läuft einem auch so ein bisschen das Geld aus, also es muss ja wieder Geld reinkommen. Und dann habe ich gesagt okay, schluss aus, wir haben alles im Originalton auf Englisch, wir werden das jetzt auf Englisch veröffentlichen. Und dann haben wir das gemacht, und das ist dann in Amerika eingeschlagen wie eine Bombe. Das ist dann. Das hat dann nicht mal ein Jahr gedauert. Wir hatten die 100.000 Abonnenten auf dem YouTube-Kanal. Es ging nicht mal ein Jahr gedauert. Wir hatten die 100.000 Abonnenten auf dem YouTube-Kanal. Es ist ging ein Video viral nach dem anderen.
Speaker 2:Die Leute haben runterkommentiert und gesagt, dass sie uns viel, viel besser finden als sämtliche andere Cop-Shows, die es seit 30, 40 Jahren gibt, weil wir endlich mal zeigen, wie es wirklich ist. Wir springen nicht von aufregendem Call zu aufregendem, also vom aufregenden Notruf zu aufregendem Notruf, sondern wir zeigen, wie so ein Tag aussieht. Wir zeigen auch die langweiligen Sachen, die die, mit der sich so ein Polizist beschäftigen muss, und und und und es eins nach dem anderen ging, und wir haben dann immer noch irgendwie bis bis Anfang letzten Jahres versucht, diese deutsche Variante rauszubringen. Es gibt, glaube ich, so eine Handvoll, fünf oder sechs Folgen auf Deutsch, aber das ist wirklich nicht schön geworden.
Speaker 2:Am Ende Und durch den völlig, völlig überraschenden Erfolg in den USA habe ich dann am Ende auch gesagt ey, wir konzentrieren uns darauf. Und dann habe ich mich darauf konzentriert und es weitergemacht, und bis heute ist es ein sehr, sehr schnell wachsender YouTube-Kanal. Wir haben so viele schöne Einsätze und auch so viele spannende Einsätze gefilmt und begleitet. Wir haben die Feuerwehr begleitet, wir begleiten Ende des Jahres sehr wahrscheinlich die Küstenwache, wenn das alles genehmigt wird. Also, es ist wirklich was entstanden, womit ich selbst nicht gerechnet hätte.
Speaker 1:Und man muss sich das ja immer noch mal so vor Augen halten Ihr seid mit einer halb professionellen Kamera. Viele werden mich jetzt fragen, mit welchem Visum und wie viel Geld im Gepäck ihr hattet. Also, das sind auch solche Fragen. Ja, das können wir gerne. Na klar, na klar.
Speaker 2:Also, wir hatten die erste Kamera, das war Eriks Sony A6500. Ich habe quasi nur Geld in die Hand genommen, um Equipment drumherum zu bauen, funk die Hand genommen, um Equipment drumherum zu bauen Funkmikrofone, einen Käfig, eine Halterung, auf der er sich schultern kann, und und und damit alles ein bisschen besser wird, und so diese Kamera auszustatten und dieses ganze Equipment für uns, festplatten und sowas alles zu holen. Ich selber hatte nicht mal einen Computer, auf dem ich irgendwie schneiden konnte, das hatte alles. Nur Erik damals no-transcript, haben es bei einem Kumpel von mir untergestellt, und der hat es dann irgendwann verkauft für uns. Und damals hatten wir natürlich ganz, ganz dreist, und ohne uns irgendwie groß Sorgen zu machen, sind wir auf einem Esther hergekommen.
Speaker 2:Auf einem Esther kann man ja so ein bisschen geschäftlich ein paar Sachen machen, solange man quasi kein Geld dafür bekommt, also solange kein Geldtransfer stattfindet, und es hatte ziemlich genau gereicht, um uns diesen einen Monat hier über Wasser zu halten. Ich meine, das Esther ist, glaube ich, wenn ich mich nicht irre, für 90 Tage am Stück gut. Und ja, dann war mir aber klar wenn ich jetzt weitermachen will, dann muss ich das Ganze irgendwie auf ein paar sichere Füße stellen. Und durch diesen Erfolg, der überhaupt nicht zu erwarten war, habe ich dann gesagt okay, ich setze mich jetzt hin und gucke, was es für Visa-Typen gibt, und dann gibt es diese ganzen Einwanderungs-, visa aufgrund von Arbeit, und und und, und. Da waren aber so viele Bedingungen dran geknüpft.
Speaker 2:Und irgendwann sagte mir einer Mensch versuch doch ein Pressevisum zu erwirken, das hilft dir, erstmal legal drüben zu sein, und zumindest begrenzt ist ein Nicht-Einwanderungsvisum. Also, du kannst es erstmal nehmen und kannst erstmal anfangen. Und mir war klar die Bedingungen, die auf diesem Pressevisum stehen, das ist, ich muss für eine große Presseagentur arbeiten, ich muss das nachweisen, und, und, und Und. Ich hatte all das ja nicht.
Speaker 2:Also habe ich den Versuch gewagt und gesagt okay, ich schreibe mir selber von meiner eigenen Firma, die das ja produziert und veröffentlicht, einen Zettel für mich selbst, auf dem steht ey, der Ben macht das und das, das ist sein Beruf, in den und den Projekten ist er dran, das und das ist das Ziel. Und dann habe ich nach dem Presseausweis geguckt kriege ich einen Presseausweis, kriege ich keinen? Ich hatte dann das Glück, dass ich einen Presseausweis bekomme, weil ich eben nachweisen konnte, dass ich diese Produktion machen will, und auch wenn sie auf YouTube geht. Youtube ist mittlerweile ein sehr anerkanntes Medium. Das finde ich sehr, sehr gut. Dann kam dieser Presseausweis zustande, und dann habe ich diesen Antrag gestellt aus Pressevisum und bin mit einem sehr, sehr schnell klopfenden Herz in die US-Botschaft in Berlin, und dann ist das wie so eine Fließbandarbeit dort, und dann hat man nur an zwei. So Schaltern muss ich mich auf einmal erklären.
Speaker 1:Ich habe auch immer gedacht, wenn du da ein Interview hast bei der Botschaft, kommst du in so einen tollen großen Raum, Aber du stehst quasi wie an so einem Sparkassenschalter.
Speaker 2:Ja, es ist wie der deutsche Bahnschalter am Bahnhof, Nur viermal nebeneinander, und an jedem Schalter passiert was anderes. Am ersten gibt man die Unterlagen ab, am zweiten gibt es Fingerabdrücke und Gesichtsskin, am dritten muss ich nochmal nachweisen, warum. Und am vierten stellt man mir komische Fragen. Und am vierten stand ich mit ganz schön viel Herzklopfen. So ein glatzköpfiger, relativ durchtrainierter Typ hinter der Scheibe, der mir dann sagte, was ich denn in Amerika will mit dem Ganzen. Da habe ich ihm erklärt Mensch, ich mache das selber, ich habe keine Unterstützung, ist alles selber gestartet und so Und das. Und das ist mein Plan. Mein Plan ist, die echte und richtige Arbeit von Ersthelfern in Amerika darzustellen, zu zeigen und eben zu zeigen, dass es mehr ist als das, was wir im Fernsehen sehen. Und der hatte so drei Unterlagen vor sich, Und das gute Zeichen war wenn er den Pass einbehält, wenn er ihn dir durch die Scheibe wieder zurückgibt, bist du abgelehnt.
Speaker 2:Wenn er ihn einbehält, behält er ihn, damit sie das Visum reindrucken können. Und es klackte ein großer Stempel dreimal, und er behielt den Pass ein und sagt kannst du dir dann abholen, wenn es fertig ist? Und genauso wie du gerade. Und stand dann draußen vor der Botschaft und guck so in die Luft und denke wow, ich habe nicht damit gerechnet, aber es ist. Ich habe geschafft, einen Weg zu finden, ein Visum zu bekommen.
Speaker 2:Ich hatte damals drei Jahre beantragt und wusste okay, die drei Jahre kriege ich safe, und das ist für mich ein Weg nach Amerika. Und dann habe ich, glaube ich, vier Tage später den Reisepass abgeholt und gucke rein, Und auf einmal steht da drin, dass es fünf Jahre gültig ist. Und das war ja noch viel besser. Und dann habe ich gesagt okay, jetzt habe ich die Chance, Ich muss das als Chance nehmen, Und ich weiß, ich darf mich mit diesem Visum auch wenn es ein Nicht-Einwanderungs und Nicht-Arbeitsvisum ist, darf ich mich in den USA für die fünf Jahre aufhalten, da vor allem meiner eigenen Tätigkeit, dieser Pressetätigkeit nachgehen. Und das werde ich jetzt tun. Und so ging der Weg nach Amerika Einfach getraut.
Speaker 1:Und obwohl viele gesagt haben, ja, das kriegst du eh nicht, brauchst gar keinen Antrag erst stellen und und und Und, authentisch ne Ja, ich hab's halt erst mal gemacht, Total authentisch, ohne jetzt irgendwie so eine Wissenschaft zu machen, sondern wirklich an deine Vision geglaubt, an deine Idee geglaubt und wirklich gesagt und das will ich machen, Nicht mehr und nicht weniger.
Speaker 2:Und hat funktioniert ganz interessant, weil ich wollte unter keinen Umständen mit diesem Esther einreisen. Also weiß ich, ich weiß noch ganz genau, ich stand an dieser Kontrolle und habe meinen Reisepass schon ganz stolz auf die Seite von meinem Visum aufgeschlagen und durch die Scheibe gegeben und habe gesagt ja, ich möchte auf dem Visum einreisen, nicht mit meinem Esther. Und dann guckt er mich so noch an und sagt so, wirklich auf dem Visum? Ich sage ja, ja, wegen so.
Speaker 2:Und ich habe seit da an immer wieder bei der Einreise mit dem Pressevisum die tollsten Unterhaltungen an der Grenzkontrolle gehabt. Ich weiß, es war immer ein Beamter da, der eine ganze Langstreckenmaschine abfertigen musste. Und nachdem ich fertig war, sagte er ey, hast du schon mal die und die Doku geguckt? Und ich so nee, ja, musst du unbedingt mal machen. Und ich Und das war furchtbar interessant, weil der hat sich komplett die Zeit genommen dem war das völlig egal, ob da noch 400 Leute hinter mir stehen oder nicht. Der hat sich wirklich die Zeit genommen, mit mir zu sprechen und zu sagen du musst dir das angucken, du musst das machen und red mal mit den Jungs hier hinten in der Uniform mit der Marke und so vielleicht lassen. Mit dieser Herangehensweise, die ich habe, und vor allem mit dem Projekt, was ich durchziehen möchte, würde ich nicht sagen, dass ich offene Türen eintrete, aber zumindest hören mir die Leute erstmal zu.
Speaker 1:Voll gut finde ich, total gut Ist auch. Genau das finde ich, wenn man so auf diesen American Spirit geht, genauso wie es auch ist, also wie du eigentlich deine erste Erfahrung gemacht hast. Du gehst über die Straße, fragst kann ich mal mitfahren? Und die sagen ja, okay, so ungefähr.
Speaker 2:Das ist so irre. Also du bist, dann sag mir noch mal, das war dann 2000? 2023 gab es das Visum 23 bist du dann mit deinem Pressevisum.
Speaker 1:Seitdem bist du hier in den USA. Und seitdem hat, da war der Kanal schon gut.
Speaker 2:Der Kanal hat zumindest schon mal ein bisschen Geld verdient, nicht unbedingt viel, also damit man das mal in Relation hat. Zu dem Team gehört ein weiterer Kameramann, das ist Erik und mittlerweile ein Festangestellter, der schneidet, und 2023 hat der Kanal ungefähr 12.000 US-Dollar verdient, umgerechnet.
Speaker 1:Da kann man nicht so gut von leben hier.
Speaker 2:Da kann man nicht so gut von leben, wovon habt?
Speaker 1:ihr denn dann hier gelebt?
Speaker 2:Von dem Geld, was ich vorher tatsächlich zusammengespart hatte und mit in das Projekt investieren konnte, Und das ist eine relativ große Summe gewesen, die ich aber auch nur zur Verfügung hatte, eben weil ich vorher wirklich also ich alle Freunde, die mich kennen, wissen, ich bin absoluter Workaholic. Also es gibt Freunde, die rufen mich an und sagen ey, fahr mal runter, mach mal frei, Und dann sitze ich diese zwei Stunden am Strand, und dann ist mir auch langweilig.
Speaker 1:Also am Ende waren es. Wir sind auch so, roberto und ich, wir sind auch so, was können wir jetzt noch machen, was noch zu tun?
Speaker 2:Ich kann es nicht. Ich habe es versucht, ich habe versucht, am Strand zu sitzen, und nach zwei Stunden ist da.
Speaker 1:Ich habe versucht, jetzt Urlaub zu machen. Hat überhaupt nicht funktioniert, leider.
Speaker 2:Am Ende, was am Ende insgesamt in dieses Projekt geflossen ist und dazu gehören natürlich auch so Anschaffungen wie neue Kameras und andere Geschichten und so, und schusssichere Westen und sowas ist für die Investitionen. Das ist gar nicht mal die erste Staffel der Dreharbeiten gewesen, sondern vielmehr die zweite. Als ich gemerkt habe, okay, es geht weiter sind es ungefähr 80.000 Euro gewesen. Wow.
Speaker 1:Das heißt, du bist dann zurückgekommen und wusstest, jetzt muss ich Next Level gehen. Also du musstest nochmal investieren. Du hast ja gesagt, du bist mit dem Pressevisum rübergekommen, aber dafür musst du ja nicht investieren wie jetzt bei dem E2.
Speaker 2:Investorenvisum oder sowas.
Speaker 1:Das heißt, du musstest nur investieren, um eine gewisse Qualität hinzubekommen.
Speaker 2:Der Kern von YouTube ist immer in Amerika sind es die drei Cs. Es ist Consistency, Content und Character. Also Content, die Inhalte, das, was ich drehe. Consistency, dass ich zweimal die Woche oder dreimal oder viermal, also, dass ich regelmäßig Videos veröffentliche. Und Character, das ergibt sich von ganz allein. Das sind meistens die Polizisten, mit denen wir fahren, die dann irgendwann eine kleine Fangemeinschaft entwickeln und während ihrer normalen Arbeitszeit mittlerweile auf der Straße angesprochen werden, ob sie nicht ein Foto machen können mit jemandem.
Speaker 1:Cool. So, das heißt, du bist dann zurückgekommen 2023. Du hattest dann schon ein bisschen was vorzuweisen und wusstest. Aber, damit ich jetzt davon leben kann, muss das richtig geil werden hier. Wann war der Durchbruch?
Speaker 2:Der Durchbruch war irgendwie schwierig festzustellen. Zum einen ich kam 23 wieder und wusste okay, jetzt muss ich Gas geben. Zweite Staffel dieses Oxford Police Department, was ich 2022 mal angesprochen hatte und wo ich mal gestoppt hatte auf dem Weg nach Nevada. Die haben dann gesagt wir haben das gesehen, was du in Nevada gemacht hast. Das ist absolut genial. Komm bitte zu uns und mach das mit uns. Und dann habe ich gewusst okay, ich habe in der Zeit in Nevada oder generell in dem ersten Monat in 2022, habe ich fast 10.000 Dollar für Hotels ausgegeben, Geld, was einfach weg war, und du weißt es ja selber so eine Woche in so einem Hotel sind 1.000.
Speaker 2:Dann bist du mit zwei Personen unterwegs, dann wird das schon mal ein bisschen mehr, und dann machst du das mal vier Wochen, und dann weißt du, dass das funktioniert. Das Ding war, dass ich gesagt habe okay, ich muss jetzt geschäftlich an diese Sache rangehen und überlegen, wie kriege ich möglichst viel Content zusammen, möglichst viel gefilmt in einer möglichst kurzen Zeit, und wie schaffe ich das zu einem möglichst guten Kurs? Und da war mir klar okay, ich muss weg von Hotels. Hotels ist ein Abschlussdrama. Also habe ich geguckt und habe überlegt okay, ich brauche entweder ein Wohnmobil oder irgendwie einen Wohnanhänger oder sowas. Und wer jetzt in Deutschland denkt, das ist ein Wohnmobil, wie man es in Deutschland findet, oder ein Wohnanhänger, der ist völlig falsch. Es ist eine fahrende.
Speaker 1:Zimmerwohnung.
Speaker 2:Es ist wirklich also, mein Wohnanhänger hat mehr Platz als eine Einraumwohnung in Berlin, Und das ist wirklich verrückt. Ich habe sogar mehr Zimmer als eine Einraumwohnung in Berlin. Und dann sind wir los, sind das zweite Jahr los, Erik und ich mal wieder. Und dann habe ich gesagt komm, pass auf. ich gucke jetzt hier so mal nach Autos und irgendwas und nach allem drum und dran, und dann haben wir einen, ich glaube, 13, 14 Jahre alten Wohnwagen gefunden, der wirklich top in Schuss war.
Speaker 1:Wie viel Fuß 34. Also 34 Fuß, das ist eine gute Größe für zu zweit 12,5 Meter lang ungefähr, hat zwei Slide-Outs.
Speaker 2:Wer nicht weiß, was ein Slide-Out ist, das heißt, dass die Wand in deinem Wohnzimmer im Camper ausfährt.
Speaker 1:Es erweitert sich, es verdoppelt sich quasi Der Wohnraum verdoppelt sich, es wird größer.
Speaker 2:Das Ganze habe ich im Schlafzimmer und quasi in diesem Wohnzimmer. Und dann haben wir noch ein Auto gefunden, was ziehen kann, weil wir hatten damals einen Ford Crown Victoria, der dann mittlerweile verkauft war. Und dann war klar, wir brauchen einen SUV, der das ziehen kann. Und dann haben wir mehr schlecht als recht was gefunden, was der Sache gut war. Also der Anhänger hat ein Gesamtgewicht von 9000 Pounds, das Auto konnte ein Gesamtgewicht von 9000 Pounds ziehen. Also, es war hart an der Grenze, aber es hat funktioniert, und wir haben es geschafft. Und das Coole war bei diesem Oxford Police Department die kannten uns nicht, also die kannten mich nur von einmal da anhalten und die Idee präsentieren. Und die haben uns angeboten ey, wir wissen, ihr seid low budget, wir haben hier einen Hangar, da stehen zwei Hubschrauber drin, und hinter dem Hangar haben wir einen Platz und eine Steckdose und einen Wasseranschluss für euch. Stellt da euren Camper hin, dann spart euch den Campingplatz.
Speaker 2:Wahnsinn ne, das ist doch auch wieder. Amerikaner oder Das ist doch auch wieder so pragmatisch.
Speaker 1:Das ist die südstaatliche.
Speaker 2:Gastfreundschaft ja.
Speaker 1:Genau.
Speaker 2:Und das war so. Der Amerikaner istziehst und hart an etwas arbeitest, ist der Amerikaner da und unterstützt dich und sagt geil, zieh durch. Wir machen das In Deutschland habe ich ganz oft gehört. Was will denn der junge Idiot?
Speaker 1:von uns, der ist zu jung, du hast doch keine Ausbildung.
Speaker 2:Ich habe in meinem Leben nichts mit Kamera und Foto gelernt. Ich bin Kaufmann für Büromanagement und habe dann noch mal irgendwann diese Fahrschule gemacht für den LKW-Führerschein, was tatsächlich ein anerkannter Beruf in Deutschland ist, der Berufskraftfahrer, Und das ist eine Sache. Ich habe zwei Berufe gelernt in Deutschland, aber die haben nichts mit dem zu tun, was ich hier mache. Und trotzdem ist das Endprodukt, was Erik und ich da auf die Beine stellen, genial. Die Leute lieben, ist. Wir sind einer der wenigen Channels, die in 4K also YouTube könnte die in 4K drehen und hochladen, und und und Ist wirklich wirklich cool. Und dieser Durchbruch, den du vorhin angesprochen hattest ich würde sagen, der kam so, als die zweite Staffel quasi lief.
Speaker 2:Ich hatte dann noch mal ganz viel Equipment verkauft und zwei ganz alte Kameras gekauft. Der hat eine tausend gekostet. Also wir haben für 2000 zwei ganz alte Kameras gekauft. Aber der Vorteil war auf einmal, dass wir zu zweit unterwegs sein konnten. Also ich musste Erik nicht mehr zeigen, wie das Ganze funktioniert und wo er stehen darf und wo er nicht stehen darf und auf was er aufpassen muss und was gefährlich sein könnte, sondern auf einmal konnte ich auch mit raus und filmen, und darauf habe ich natürlich gefreut. Wie sonst war es, Und ich werde das nie vergessen.
Speaker 2:Der erste Tag, wo Erik allein in den Streifenwagen gestiegen ist, wurde mir tatsächlich unwohl, weil auf einmal habe ich die Verantwortung, aber nicht mehr die Kontrolle über das, was da passiert. Mist baut, aber wer weiß, manchmal ist es vielleicht, ob ich links oder rechts lang gehe, die falsche Entscheidung. Das geht manchmal unter Druck nicht so gut mit den Entscheidungen treffen, gerade wenn es gefährliche Situationen sind, und in die kommen wir zu Genüge, und dann ging das los, und dann haben wir die zweite Staffel gefilmt, und dabei haben wir dann so Sachen gehabt, die schon gut waren, und dann sind wir, nachdem wir in Oxford fertig waren Anhänger ans Auto komplett Oxford fertig waren, Anhänger ans Auto komplett einmal durch die USA gefahren und in Nevada dann wieder alles aufgebaut. Nicht auf der Winery, wir waren zuerst an einem anderen Campingplatz neben dem Paramp Nugget, falls ihr das was sagt. Ja, ja, ich weiß genau. Daneben waren wir auf dem Campingplatz, und dann sind wir immer halt rüber gefahren und so haben da gedreht, und dann kam es in den Schnitt, Das war 23, dann kam ich nochmal.
Speaker 1:Das ist auch diese Riesen-Shooting-Range.
Speaker 2:Genau, da kam ich nochmal zurück nach Deutschland. Tatsächlich, ich hatte dann bis Ende 23 noch meine Wohnung in Deutschland. Die hatte ich dann aber schon im Sommer gekündigt, weil mir dann klar war okay, ich will jetzt den Schritt gehen. Dann kam ich nochmal zurück, hab mich rangesetzt, hab die zweite Staffel komplett durchgeschnitten, hab die ganzen Videos veröffentlicht, sind sie 70 Folgen geworden. Also, die erste Staffel sind, glaube ich, so 13, 14 Folgen geworden, die zweite waren auf einmal 70.
Speaker 1:Und dann habe ich das geschaut. Das hat euch natürlich dann katapultiert. Es ging dann weiter.
Speaker 2:Wir konnten die Consistency, dieses eine C komplett erfüllen und wussten okay, wir haben jetzt zweimal die Woche haben wir ein Video, was online geht, und die Leute haben es geliebt. Und wir hatten dann schnell ein, zwei Videos, die mehr als eine Million Aufrufe hatten. Wir haben es innerhalb, wie gesagt, von einem Dreivierteljahr geschafft, von 20.000 auf 100.000 Abonnenten zu kommen no-transcript, der ein bisschen mehr Ahnung von Kameras hat als ich, deutlich mehr Ahnung Und dann haben wir uns die neuesten Kameras geholt und haben da nochmal Geld ausgegeben und haben es weitergemacht und haben dann angefangen, die dritte Staffel zu drehen, und dabei hatte ich dann aber schon Vollzeit, quasi hier in Amerika gelebt.
Speaker 1:Mein neues Buch Neustart USA erfüllte den Traum vom Leben in Amerika ist jetzt erhältlich. Darin teile ich über 30 Jahre Erfahrung im Business Coaching und als Unternehmerin in den USA, um dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zu begleiten. Du erfährst, wie du dein eigenes Business aufbaust, die Visa-Hürden meisterst und deine finanzielle Planung einfach gestaltest. Das Buch ist voller erprobter Strategien, praktischer Checklisten und inspirierender Geschichten von Auswanderern, die ihren Traum bereits verwirklicht haben. Hol es dir und mach dich bereit für deinen American Dream. Und dann jemanden auch zum Schneiden, damit ihr mehr draußen sein könnt, wahrscheinlich.
Speaker 2:Genau, wir hatten dann. Also ich hatte die zweite Staffel fast komplett alleine geschnitten, weil wir machen natürlich nicht viel Geld. Jeder denkt sich natürlich, wir machen hier Millionen. Noch nicht Wir schaffen es gerade so, alles jeden Monat zu bezahlen und am Ende des Monats auf null zu sein.
Speaker 1:Das heißt, ihr lebt immer noch im Trailer.
Speaker 2:Wenn wir auf Produktion sind, dann immer noch im Trailer ganz genau Also, erik ist jetzt wieder in Deutschland. Der ist letztes Jahr nach Ende der Dreharbeiten nach Deutschland geflogen, macht da sein Leben ganz normal und ist da happy und glücklich. Und immer, wenn wir drehen das sind so zwei, drei, vier Monate am Stück, je nachdem, wie ich das hier zusammen baue und zusammen plane dann kommt Erik vorbei.
Speaker 1:Also, du machst wie so eine Tour, sozusagen, dass ihr die verschiedenen Touren logisch hintereinander habt und verschiedene Sachen Feuerwehr, polizei dann jetzt bei Küstenwache und begleitet die dann immer.
Speaker 2:Ganz genau so ist es. Wir sind ursprünglich immer in Florida gestartet, dann über Alabama nach Nevada. Mittlerweile haben wir jetzt sehr wahrscheinlich zwei neue Behörden, die ich aber noch nicht verraten werde, weil es noch ein bisschen unsicher ist.
Speaker 1:Müsst ihr auch einfach gucken und abonnieren und liken und kommentieren und teilen und so.
Speaker 2:First Responders ist der Kanal.
Speaker 1:US Cops heißt die Polizeiserie In den Shownotes keine.
Speaker 2:Sorge, ihr werdet es ganz einfach finden. Genau, ja, und dann, wie gesagt, dieser erste Durchbruch kam mit diesen Videos. Dann, wir haben dann, ich glaube, im Februar oder so würde ich sagen, angefangen, die zweite Staffel zu veröffentlichen, und dann ging es los. Im Februar warte mal ganz kurz, 22, 23, nee, 23, muss ich kurz überlegen 23 haben wir gedreht. Im Februar 24 haben wir angefangen, die ersten zu veröffentlichen, und dann ging das auf einmal steil. Wir hatten dann so Sachen, ich weiß nicht. Weißt du zufällig, wer Winona Judd ist? Winona Judd ist, das ist eine sehr berühmte amerikanische Country-Sängerin, die Judd-Family, und wir hatten einen Fall, wo ihre Tochter, die völlig auf die falsche Bahn geraten ist, eine Unruhestiftung, oder wie man es auch immer nennen mag, in einem der lokalen Motels begangen hat. Und auf einmal steht diese Tochter von diesem wunderbar berühmten Country-Sängerin vor dir, und dann haben wir das veröffentlicht mit den Worten Winona Judds Daughter Before Her Arrest.
Speaker 2:Und es war eins der Videos, was viral gegangen ist und was über anderthalb Millionen Aufrufe erzielt hat, was natürlich uns extrem gebracht hat. Und dann haben wir angefangen, so ein bisschen Geld zu verdienen, und haben gesagt okay, option 1, wir nehmen das jetzt und stecken uns das alles in die eigene Tasche. Oder Option 2, wir holen uns jetzt jemanden, der schneidet und der uns ermöglicht, mehr rauszugehen und mehr zu filmen. Und dann habe ich in Deutschland jemanden angestellt, der quasi für uns schneidet. Vorteil davon ist, er kann natürlich zweisprachig schneiden, was in Amerika deutlich teurer wäre als in Deutschland. Und seitdem ist der liebe Amadeus unser Cutter und macht einen sehr, sehr guten Job. Manchmal macht er Fehler, die er zu oft immer wieder macht, aber das hört er von mir und das sage ich ihm recht häufig.
Speaker 1:Aber es ist alles ein Prozess. Ja, das darf man nochmal hören das ist alles gut.
Speaker 2:Aber er ist wirklich motiviert, und das findet man heutzutage selten. Das ist jemand, der durchzieht, der auch weiß, wie wichtig das ist, und der weiß, dass sein Geld quasi damit verdient wird, wie gut und wie schnell er sowas schneidet, und hat sich super gut eingefunden ins Team, passt super gut zusammen und hat natürlich jetzt auch den Benefit, dass er dieses Jahr in Staffel 4 komplett mit uns auf Produktion sein darf. Für ihn ein Riesentraum. Das heißt, er darf dann quasi hierher kommen und mit uns vor Ort die Produktion an der Teilnahme. Wir hatten ihn noch eingeladen zweimal. Er war sowohl einmal in Alabama dabei als auch in Nye County. Super interessant zu sehen Normale Verkehrskontrolle, und mein kleiner Cutter steht daneben und ist total aufgeregt und kriegt sich nicht mehr ein.
Speaker 1:Weil er nicht weiß, ob gleich irgendwas Schlimmes passiert. Man denkt ja auch so standardmäßig kommt gleich die Waffe raus, und die Kugel fliegt einem um die Ohren so ungefähr Zu viel Hollywood, zu viel Hollywood. Das stimmt, das stimmt. Aber ist es jetzt so, dass ihr jetzt zumindest davon leben könnt.
Speaker 2:Wir können davon alles bezahlen. Manchmal haben wir so ein paar Probleme, die Sachen, die so spontan kommen, die man gut abfedern kann, aber ab irgendwann nicht mehr. Wir sind zum Beispiel auf der Rückreise von Nevada im letzten Jahr insgesamt sechsmal mit unserem wunderschönen Gespann liegen geblieben und haben Reparaturkosten von über 8.000 Dollar produziert, die man damals bezahlen konnte. aber das ist alles was, was aus den Rücklagen weggeht. Zusätzlich dazu sind im Winter die Aufrufzahlen und die Views sozusagen eingebrochen, was immer total normal ist, weil Super Bowl anfängt und die ganzen Super Bowl-Spiele und alles, was dazu führt, dass der Super Bowl stattfindet.
Speaker 2:Und kurz darauf, nachdem dann der Super Bowl durch war und wir dachten, wir können jetzt durchstarten, hat YouTube beschlossen, die Hälfte unserer im Februar veröffentlichten Videos zu demonetarisieren, was dann dazu führt, dass, was dann dazu führt, dass wir natürlich da kein Geld bekommen, weil und das finde ich sehr merkwürdig es macht mich auch ein bisschen traurig, weil dort Worte wie Methamphetamin, also Meth oder Kokain oder Co fallen. Und nur allein weil diese Worte fallen, sagt YouTube ja, ihr macht Werbung für Drogen. Und dann denke ich mir nee, warte mal, wir berichten hier über das echte Leben.
Speaker 1:Und wenn die Berichterstattung der Realität Wahrscheinlich, ist da so ein Algorithmus hinter Wahrscheinlich?
Speaker 2:ist da gar kein.
Speaker 1:Ich habe das jetzt gerade mit Facebook auch. Mich hat Facebook komplett geblockt, obwohl es Der Fakt war. Ich war in Bangkok und meine Mitstreiterin Roberta in Florida, und wir haben beide am gleichen Account gearbeitet. Und dann ist da keiner, dem du sprechen kannst.
Speaker 2:Weißt du Ganz schrecklich, und wir können mit jemandem sprechen und die sagen, aber sie können nichts machen, und das istes wegfällt. Dann haben wir ganz schöne Probleme. Da gibt es nur eins noch größer werden. Noch größer werden. Ganz genau Mehr Videos raushauen.
Speaker 1:Vielleicht auch Teilbereiche an Produktionen verkaufen.
Speaker 2:Ganz genau, ja, andere Wir hatten jetzt in der Vergangenheit, und das war ganz schön. Ich habe angefangen. Ich habe mir irgendwann aus Spaß dachte ich, das ist ganz lustig, ich kaufe mir so eine kleine Kamera, die hänge ich mir in meine schlusssichere Weste, dann filme ich ein bisschen, und dann labere ich ein bisschen in Deutsch drüber. Was ich da so den ganzen Tag mache als Kameramann, hat sich herausgestellt, ist ein absoluter Erfolgsschlager auf TikTok geworden. Ich habe mittlerweile 44.000 Leute, die mir da folgen. Es ist wirklich wirklich wirklich extrem. Zwei oder drei Videos haben jetzt eine Million Aufrufe dort. Das ist wirklich cool. Und ich hatte mal wieder so einen Tag, wo einer der Sponsoren, die eigentlich Geld sponsern wollten und eigentlich Werbung platzieren wollten, abgesagt hatte und laufe in den Walmart für meinen Wocheneinkauf.
Speaker 2:Und dann gucke ich auf Instagram und mir schreibt Aaron Troschke. Und ich denke mir Mensch, das war ein Fake-Account und habe das völlig ignoriert. Und dann denke ich mir so bei einer Kasse stehen. Na guck mal nochmal nach. Da denkst du über 300.000 Follower, irgendwie einen blauen Haken. Ja, ich antworte, dem mal War so ein Hi, wie geht's. Ich schreibe zurück Hi, wie geht's?
Speaker 2:Und dann meinte der Aaron Troschke ist interessant, was du machst. Wir kommen jetzt demnächst ein paar coole Videos bei Aaron, wo der Aaron mich als Praktikant mal auf meiner Arbeit begleitet, und es ist wirklich sehr lustig, weil man merkt auf einmal, wie diese deutsche Welt auf diese amerikanische prallt. Und ich bin schon amerikanisiert. Das ist einfach so. Für mich sind viele Sachen total normal und lassen mich gefühlskalt. Aber Aaron und sein Kameramann Timo saßen daneben oder Niklas, der andere Kameramann und dachten sich oh, oh, oh, was passiert denn jetzt? Und ich sage ja, kommt mal ein bisschen näher an den Streifenwagen, wir nehmen mal ein bisschen Deckung, und so könnt ihr ein bisschen vorsichtiger sein. Wir haben hier ein paar Red Flags, und das war wirklich sehr interessant. Es gibt sehr coole Videos auf seinem Kanal, demnächst Also da auch unbedingt mal vorbeischauen auch, dass ihr gerade am Anfang steht, also so von dem Thema wie du das umsetzt.
Speaker 1:Ich finde ja auch so das Mindset so geil. Ich mache dann mal, und dann gucke ich hier, und dann gucke ich da, und also allein schon auch, wie wir jetzt den Podcast so spontan auf den Weg. Weißt du das? Ich glaube, das ist einfach diese Art Mindset wird hier so belohnt, und ich glaube auch, dass dieses Format auf YouTube das ist wirklich erst der Anfang. Also ich glaube, dass ich das guck mal. ihr seid ja auch noch nicht lange dabei, wenn du mal überlegst drei Jahre jetzt.
Speaker 2:Wir drehen seit drei Jahren, aber wir haben ja quasi veröffentlicht erst 2023 das erste Mal. Also, wir sind jetzt ein bisschen. Wir sind jetzt im Mai diesen Jahres haben wir zwei Jahre Veröffentlichungsfeier.
Speaker 1:Überlegt mal.
Speaker 2:Genau, und das ist wirklich. Wir sind wirklich auf einem sehr, sehr guten Weg. Das ist, und das verstehe ich. Ich habe das Mindset, und ich verstehe das. Es ist schwer, manchmal, meinen Jungs zu erklären ey, lasst uns durchziehen, lasst uns dranbleiben. Ich weiß, wir verdienen alle gerade wenig bis gar kein Geld, aber guck mal, wir verdienen alle gerade wenig bis gar kein Geld, aber guck mal, wir haben ein verdammt geiles Leben. Wir fahren wie wild durch Amerika. Wir sind jetzt an dem Punkt, wo wir uns quasi freinehmen könnten und sagen könnten, wir machen jetzt was anderes Machen wir aber nicht. Wir bleiben dran, wir geben Vollgas. Wir haben in der dritten Staffel und das ist wirklich unglaublich 120 Folgen. Us Corps. Das heißt also, das ist wirklich unglaublich. Wir lachen Tränen teilweise. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in amerikanischen Streifenwagen so viel lachen werde.
Speaker 1:Vor allen Dingen das auch so zu verstehen, ist ja auch nochmal. Also, ich glaube, ihr seid da auf einem super Weg. Das ist wirklich jetzt noch kurzes Durchstrecken, durchhalten, und dann kommt mit Sicherheit der ganz große Erfolg. Also ihr kippt sozusagen den Mittelerfolg, und ihr geht gleich auf die ganz großen Preise und Erfolge.
Speaker 2:Alles zurück ins Geschäft stecken und gucken, dass es funktioniert.
Speaker 1:Ich weiß So, ich brenne aber da drauf, was ist die witzigste, was war die gefährlichste und was war die skurrilste, kurioseste Geschichte, die du erlebt hast?
Speaker 2:Die gefährlichste.
Speaker 1:Ich mache jetzt mal die skurrilste Ich kann nur mal sagen und dann machen wir ein kleines Klüster.
Speaker 2:Aus dem Kopf, weiß ich es tatsächlich gar nicht. Skurrile Geschichten ist meistens immer in der Verbindung mit Drogen. Leute, die unter Drogeneinfluss stehen, kommen auf die lustigsten, für mich lustigsten Ideen eigentlich traurige Ideen, aber lustige. Es gibt eine Folge mit der PT Diaz, super cooler Typ. Wir werden zu einem Streit zwischen Mutter und Tochter gerufen. Die Tochter möchte ihr Fahrzeug vom Grundstück der Mutter abholen. Wir kommen dort an, das Fahrzeug steht irgendwie quer in der Einfahrt, also so richtig gut rausgeschafft. Aus dem Grundstück hat sie es nicht. Und wir reden also mit der Mutter.
Speaker 2:Die sagt Mensch, die ist einfach hier aufgetaucht, die hat ein Drogenproblem, die nimmt ganz viel Meth, und ich weiß immer nicht, was sie macht. Jetzt will sie ihr Auto reden, also mit der lieben Marsha. Und die liebe Marsha ist völlig unsortiert und sagt aber Mensch, mein Auto hat einen Platten, und ich habe eins dieser Felgenschlösser dran, und ich kriege das gar nicht ab. Und dann kam Marsha auf die Idee, mit einem Strohhalm bewaffnet ihren Reifen aufpusten zu wollen, und das würde ich schon als eine der skurrilsten Geschichten betrachten, zumal nachdem Deputé Diaz sie fragte bist du sicher, dass es funktioniert? Ja, ja, ich muss nur noch ein bisschen mehr pusten.
Speaker 1:Naja, okay, es ist hier nichts, was den Polizei angeht, aber ich glaube, ich hätte mich auch weggeschmissen.
Speaker 2:Sobald die Türen vom Streifenwagen zu waren, und man hört es auf diesen GoPro-Aufnahmen. Wir konnten nicht mehr.
Speaker 2:Ich habe in meinem Leben noch nicht so Tr, aber ich muss auch ganz ehrlich sagen und das ist, finde ich, auch eine total wichtige Nachricht an die Leute da draußen Polizisten, feuerwehrleute, rettungssanitäter haben einen sehr, sehr schwarzen Humor. Hätten sie den nicht. Und das ist ganz, ganz wichtig, das muss ich loswerden würden die alle in der Klapse sitzen, und das müssen die Leute verstehen. Diese Menschen sehen, der normale Mensch erlebt in seinem ganzen Leben vielleicht so drei superkritische Ereignisse. Ein Polizist, feuerwehrmann oder Rettungssanitäter erlebt in einer 20-jährigen Karriere über 800 dieser kritischen Ereignisse, und da muss man sich im Klaren sein. Wenn wir das sehen?
Speaker 1:Ja, und vielleicht auch. Das muss die Seele ja erst mal verarbeiten Und auch das innere Auge. Die Dinge kommen ja immer wieder hoch, posttraumatische Belastungsstörungen und so weiter und so fort.
Speaker 2:Der gefährlichste, also. Ich weiß auf jeden Fall der allererste, wo mir die Pumpe ging. Ich würde ihn nicht als gefährlich betrachten, aber es war auf jeden Fall durchaus interessant. Wir fahren nachts durch eine County-Streife, damals noch in der ersten Staffel, erik sitzt vorne, filmt, ich sitze hinten und begleite das Ganze in der Nachtschicht mehr oder minder mit halboffenen Augen, und ich merke auf einmal, wie ich auf die Beifahrerseite geworfen werde, weil ich merke, der Truck, in dem wir sitzen, macht eine sehr, sehr macht. Eine 180 Grad Wende Stellt sich heraus.
Speaker 2:Ein Auto, was uns auf einer Strecke entgegengekommen ist, wo 45 Meilen pro Stunde erlaubt sind, ist am Radar im Fahrzeug angeschlagen, mit 71 Meilen, also deutlich zu schnell. Wir stellen fest, nachdem wir Blaulicht anmachen und Gas geben, dass der Wagen auch gar nicht anhält, und wir sehen, dass er gerade so die Kurve kriegt, bei einem Stoppschild, also auch am Stoppschild angehalten, gerade so eine Kurve. Als wir um dieselbe Kurve schießen, sehen wir, wie er gerade so eine Kurve nach rechts auf einer Schotterstraße macht und fast in ein Haus fährt und dann aus unseren Augen verschwindet. Wir schießen rechts um die Kurve, und auf einmal steht dieses Auto vor uns in der Mitte dieser Schotterstraße, und wir fahren drauf zu. Wir machen natürlich alles Licht an, was wir haben, damit wir den vor uns so gut wie es geht blenden, weil wir wollen natürlich nicht, dass der weiß, wo wir sind no-transcript in Anschlag und sofort Ansprache Richtung Fahrzeug gemacht vor uns, und Erik war natürlich total hochmotiviert und wollte unbedingt hinter Mendes stehen und das Ganze filmen.
Speaker 2:Und ich habe ihm weggezogen und gesagt bist du bescheuert? Der hat eine Waffe gezogen. Wenn die auf ihn schießen, stehst du dahinter. Das machen wir nicht. Und es hat wirklich lange gedauert, bis Backup da war. Am Ende war es also, mir ging der Puls ganz gut, erik glaube ich auch. Und am Ende war es ein 18-Jähriger, der nur seine Freundin aka Arbeitskollege nach Hause fahren wollte und keinen Führerschein hatte, hat am Ende aufgrund von dem Ermessensspielraum des Polizisten, aber das weißt du ja nicht.
Speaker 1:Ne, man weiß es nicht, und das war der allererste. Das war der allererste.
Speaker 2:Heute reagiere ich bei vielem entspannt. Also, ich hatte jetzt letzte Woche jemanden vom deutschen Fernsehen da, der mich begleitet hat Ich darf noch nicht sagen, wo und wie und was, weil da unterschreibt man so schöne Verträge Und der sagte auch wie füh, wenn du auf so ein Haus zugehst im Dunkeln und du weißt, da könnte jemand mit einer Waffe sein, weiß ich nicht wie ich mich da fühle.
Speaker 1:Nicht anders, als wenn ich wüsste, der könnte keine Waffe haben. Kriegt man so ein Gefühl für diese Gefahr?
Speaker 2:Also kriegt man so ein bisschen so ein Gefühl das ist jetzt echt bremslich, oder das ist vielleicht nur Fake, oder das ist so eher harmlos, ja, definitiv. Also man merkt, ob die Leute irgendwie die Sache faken, ob das eine psychische Geschichte ist. Man kriegt ein sehr, sehr gutes Gefühl dafür. Trotzdem und das ist super wichtig, und das sage ich auch Erik, wir gucken auch immer das Material, das Videomaterial, was der andere immer dreht, so stichprobenartig um zu gucken boah, was machst du da für einen Müll, stell dich mal da nicht hin, sondern stelle ich mal da hin, und so.
Speaker 1:Man bekommt dafür ein Gefühl, Das heißt, ihr habt eure Rollen auch besser. also nicht mehr so blauäugig, ich filme jetzt alles, sondern wo muss ich stehen. Genau, von wo aus kann ich noch alles sehen, aber bin trotzdem in Sicherheit, oder so?
Speaker 2:Ganz genau, ja. Also, wenn ich zum Beispiel auf ein Haus zu laufe, weiß ich, ich stehe nicht vor Fenster, und Türen ich immer, egal, was es für ein Einsatz ist, bis der Polizist den ersten Kontakt gemacht hat. Ich höre das Funkmikrofon. Was der Polizist trägt, was wir für die Aufzeichnung nutzen, habe ich immer auf dem rechten Ohr und höre immer ganz genau, was er sagt und was er nicht sagt und was der Gegenüber sagt, und daraufhin kann ich auch Verkehrskontrollen einschätzen, wie gut es ist. Dadurch kann ich auch bei Häusern einschätzen, wie gut die Situation ist, ob ich näher ran kann oder nicht, und und, und. Und. Das ist auch ein Sicherheitsaspekt.
Speaker 2:Wenn mein Funkmikrofon mal ausfällt, dann ist für mich klar, ich filme den Einsatz nicht, weil mein größter Sicherheitsaspekt ist einfach weg. Und das ist schon interessant. Was wird der gefährlichste Einsatz? Ich glaube immer, der gefährlichste Einsatz ist der, wo man nicht dabei ist. Also ich hatte mal das Glück, dass ich was heißt Glück und Unglück Für die Kamera, unglück für mich, vielleicht Glück Ich bin ausgestiegen, weil ich keine Nachtschicht mehr drehen wollte, wie man dann eine Tagschicht einsetze in der Nachproduktion und in der Nachtschicht dann eine Verfolgungsjagd mit jemandem, der zwei Leute angeschossen hat in der Nachbarstadt und abgehauen ist, ein sogenanntes Drive-By-Shooting, und der flüchtet auf der Interstate 20 Richtung Osten und schießt in der Verfolgungsjagd aus seinem Fahrzeug auf die nachfolgenden Einheiten.
Speaker 2:Und eine Einheit nicht von der Behörde, mit der ich gefahren bin, sondern von einer anderen Behörde von dem County, von dem Landkreis fängt sich diese Kugel oder eine dieser Kugeln in der Beifahrerseite der Windschutzscheibe, und da wird mir als Kameramann schon bewusst, auch wenn es nicht die Behörde ist, mit der ich fahre. Aber das ist der Platz, wo ich sitze, und da wird einem schon ein bisschen unwohl. Man hat es halt nur gehört. Am Ende wieder nur voll ausgegangen Das erzähle ich nicht, weil das nicht schön ist Keine Polizisten verletzt, aber der Herr hat entschieden, er möchte seines beenden. Und das ist so eine Sache, wo man merkt okay, das ist schon gefährlich, was wir machen Ja auch wahrscheinlich das Leid, was du siehst.
Speaker 1:Also, ich denke mal, du siehst ja durch das gleiche Auge wie auch der Polizist oder der Feuerwehrmann oder der Rettungssanitäter. Du siehst ja Menschen, die im Autounfall gestorben sind oder erschossen sind oder sowas, und das ist natürlich schon krass, weil du hast ja auch nicht die Ausbildung im Grunde oder auch vielleicht nicht den Support insofern, wie sie den haben hier bei der Polizei Psychologische Begleitung oder was auch immer. Also wie gehst?
Speaker 2:du damit um? Das baue ich alles selber für mich auf. Also zum einen ist es so und da rede ich auch viel mit Erik drüber dass ich sage ey, wenn was nicht funktioniert, dann rede. Wenn du nicht reden kannst, dann stelle ich. Also dann ich als Unternehmer, als Chef sozusagen, habe dann die Pflicht, und das ist mir auch bewusst eine psychologische Betreuung beiseite zu stellen, und ich mache das. Ich habe einen ehemaligen Militärfahrer, der damals auch schon im Auslandseinsatz gute, große Rollen gespielt hat. Für mich habe ich angerufen und gesagt ich weiß, Sie sind nicht mehr Militärfahrer, und ich bin nicht mehr Soldat, aber wollen wir nicht in dem zusammenarbeiten, und wenn meine Jungs was haben, weil es ist ja nicht nur ich, der es sieht, filmt und nicht, dass wir das bewusst filmen. Also, wenn wir jetzt schwere Opfer, also Opfer mit schweren Verletzungen bei Verkehrsunfällen haben, dann bleibt die Kamera immer auf dem Polizisten.
Speaker 1:Weil das ist ja das, worum es geht. Wir wollen ja nicht zeigen, wie derjenige da zerstückelt im Auto sitzt, Ob er zu Blut oder so, sondern ihr wollt die Arbeit zeigen, Und natürlich gehört das mit dazu.
Speaker 2:Und verschiedene Sachen werden gepixelt, verschiedene Sachen werden nicht gepixelt, und und und. Für uns ist immer ganz interessant, und da sind Erik und ich wirklich einer Meinung. Wir sehen das zum einen immer durch den Bildschirm. Erst wenn wir an diesem Bildschirm vorbeischauen und wieder in der realen Welt quasi richtig sind und nicht in der digitalen, Also das verschwimmt so ein bisschen.
Speaker 1:Man guckt ja viel auf diesen Bildschirm. Ja, man kennt das. ja, wenn man so im Urlaub ist, und man rennt die ganze Zeit immer mit der Kamera, hat man einen anderen.
Speaker 2:Blick, als wenn man hinterher das Ganze auf dem großen Bildschirm sieht, sozusagen Ganz genau, und wir haben das, und das ist das, was ich vorhin angesprochen habe mit diesem schwarzen Humor. Wir haben keine Verbindung zu diesen Leuten. Ja, da mag vielleicht jemand seit vier Wochen tot in seinem Haus liegen, und keiner wird ihn gefunden haben. Und so traurig die Geschichte auch ist und so traurig auch das Detail ist, dass die Dame, die da verstorben ist, sich die Ohne ihres Mannes genommen hat und über der Ohne ihres Mannes verstorben ist, so traurig dieses Detail auch ist, ich kenne diese Person nicht, ich habe keine Verbindung dazu, und deswegen interessiert es mich überhaupt gar nicht. Also, was heißt es? interessiert mich? Dieses menschliche Leid, was da passiert? das kommt überhaupt gar nicht zu mir, weil ich eben Und weil ich diese Person nicht kenne.
Speaker 2:Der Mensch, der bei einem Verkehrsunfall stirbt, so traurig die Situation ist, für uns geht es danach weiter, und wir müssen danach den nächsten Einsatz, der vielleicht ist, oder die nächste Interaktion, die vielleicht ist wir haben einen Ladendiebstahl im Walmart, und auf einmal sagt ein Kind auf dem Parkplatz boah, polizist, du bist so cool. Die müssen wir ja genauso neutral entgegennehmen und genauso ordentlich mit dieser Situation umgehen wie mit der davor. Und das ist das, was, glaube ich, ganz, ganz viele auch bei diesen Berufen vergessen ist, was ich vorhin sagte. Diese Menschen haben also Ersthelfer, sehen so viele auch in Deutschland so viele kritische Dinge, und dann wird einem übel genommen, wenn man mal einen schlechten Scherz macht. Aber, freunde, dieser schlechte Scherz hilft diesem Ersthelfer, das zu verarbeiten.
Speaker 1:Also, ich verstehe auch, was du so sagst, kann ich ganz gut nachvollziehen. Aber ist das auch generell so? wenn du jetzt so auf die USA guckst? Ich meine, in den USA gibt es ja schon auch ein echt großes Drogenproblem, und auch viel sage ich jetzt mal. Ich sage mal so in Amerika ist alles mal zehn. Also du hast Gaga-Leute mal zehn, du hast Waffengewalt, streitigkeiten mal zehn. Aber du hast zum Beispiel auch ganz besonders natürlich das wissen wir alle es gibt hier unglaublich viele Drogenkranke, homeless. Ich weiß jetzt nicht, ob du hier viel gefilmt hast, aber hier bei uns gibt es ja ganz viel Homeless-Probleme mit allen möglichen Drogen und so. Wie ist das so für dich? Also klar, ich verstehe, dass so das einzelne Schicksal jetzt dich nicht so berührt, aber wie ist so dieses Gesellschaftliche da drin?
Speaker 2:Das Ding ist. Sobald ich in diesem Streifenwagen sitze, ist mir klar, dass ich in eine andere Welt eintauche als die, in der ich mich bewege. Die Welt, in der ich mich, der Fälle auf mich zukommt, sind Einsätze bei Familien, jetzt zunehmend wird, also nicht, dass ich es bis jetzt merke also ein riesen Markt dieser Drogen, dieser Drogenverkauf. Und es gibt ja Leute, die machen nichts anderes, und die sind von den Kartellen beauftragt, als Leute hier in Amerika auf diese Droge zu bringen. Das heißt also, die kommen hierher, und deren Aufgabe ist es, krieg, so viele Menschen dazu wie möglich diese Drogen zu nehmen und abhängig zu werden. Und wenn man das einmal sieht, dann ist das das Verbrechen schlechthin.
Speaker 1:Und Und das ist eigentlich wahrscheinlich eine ganz kleine Handlung.
Speaker 2:Ne, Das ist nicht blutig oder so, sondern das ist wirklich in Clubs, was untermischen oder Jemanden betrunken machen überreden, hier nimm mal das und so, und hin und her, oder Leuten verklickern hier, dein Arzt ist teuer.
Speaker 2:Ja, meth ist super gegen Schmerzen, ja, ist alles Schwachsinn. Aber es gibt. Bildungsstand ist niedrig in den meisten Gegenden der USA, das wissen wir, das müssen wir nicht verschweigen. Die Leute fallen schnell auf irgendwas drauf rein, versuchen, sowas testen sowas, ach ja, ist ja super. Und dann ist es passiert. Ich glaube, das Schlimmste, was ich mal gesehen habe, war eine 16-Jährige, die von einem so Kartellherrn auf Heroin abhängig gemacht wurde, und da sind ja auch so.
Speaker 2:Das gibt es in Deutschland auch, nur ist es halt alles mal 10 hier, aber Amerika hat ja noch über 300 Millionen Menschen, die hier leben, und nicht 80 Millionen wie in Deutschland oder 84 Millionen wie in Deutschland. Also, das ist dieses Amerika, muss man sich. Amerika hat 35.000 einzelne Polizeibehörden. Das ist, wenn man die Zahl hört. Das ist natürlich anders als meine 16 Landespolizeien in Deutschland und als meine städtischen Polizeien, die ich da noch habe. Das ist anders. Es ist anders. Es ist viel, viel größer. Wie du sagst mal 10, und viele vergessen, dass das ein Unterschied ist. Ich meine, deutschland passt wie oft in Texas, also ich meine, flächenmäßig alleine schon ist das ein Riesenunterschied. Ich meine in Arizona einmal oder so. Wie gesagt, für mich ist das ist eine völlig andere Welt, die es da gibt und was viele auch vergessen. Und in Amerika reicht ein Fehler, ein einzelner, und man rutscht diese Leiter bis nach unten.
Speaker 1:In allen Bereichen.
Speaker 2:Überall. Also es reicht auch für mich. Mein Job ist und das wissen wir als Team ist immer mit einem Bein im Knast. Wir sind mit Polizisten unter. Was mache ich, wenn der Polizist angegriffen wird? Schreite ich jetzt mit ein, oder schreite ich nicht mit ein? Was ist, wenn auf mich geschossen wird? Schieße ich zurück? Ich weiß ja, wie im Streifenwagen die Waffen rausgenommen sind, und wenn ich zurückschieße, und auf einmal töte ich jemanden, was passiert denn dann? Das sind ja alles realistische Probleme, mit denen wir uns als Team beschäftigen müssen und in dem wir ein Training haben.
Speaker 2:Und ich habe jetzt für das deutsche Kamerateam was da, weil das fand ich sehr interessant, die wollten halt so ein bisschen auch die Vorbereitung sehen, und so. Und wir gehen als Kamerateam auch regelmäßig schießen und gucken uns an, dass wir das regelmäßig hinbekommen, und so. Und dann hat da einer der Polizisten im Schießtraining vorgeschlagen, dass ich eine Qualifikation schieße, also die Qualifikation, die ein amerikanischer Polizist schießen muss, um aktiv im Dienst teilzunehmen, um quasi Zertifizierte. Die sollte ich schießen. Und ich habe die geschossen und zu 100% bestanden, und das heißt, ich habe keinen einzelnen Schuss daneben gesetzt, und ich habe jeden Schuss in das angesetzte Ziel gesetzt, und das ist ein Punkt. Da guckt der Polizist mich auch an und sagt oh, du kannst gerne bei mir filmen.
Speaker 1:Ja, klar, weil der.
Speaker 2:Polizist eben auch weiß, wir sind vorbereitet.
Speaker 2:Du hast natürlich auch ein Bundeswehr-Background, ja, aber du kannst mir zehn Bundeswehrsoldaten bringen, die eine normale Grundausbildung wie ich gemacht haben und nicht unbedingt gut geschossen haben. Die würden das trotzdem nicht hinbekommen. Da hängt schon Training und so mit hinter. Das ist schon ein bisschen was anderes. Aber es ist halt nicht so, als hätte ich nie eine Waffe geschossen, die ersten Male, als Erik geschossen hat. Naja, klar, die sahen halt anders aus. Aber auch heute schießt Erik top, und ich würde wetten, der qualifiziert sich genauso wie ich, weil es einfach ein wichtiger Bestandteil ist ist auch überhaupt ein wichtiger Bestandteil, hier zu leben in den USA.
Speaker 1:Also als wir hierher gekommen sind, und da mögen mich auch alle für steinigen, aber uns war das Wichtigste, zu lernen, wie man mit einer Waffe umgeht. Weil die erste Begegnung, die wir in der Tat hatten wir haben in so einer richtig kleinen uscheligen Community irgendwo in North Carolina gewohnt und die beste Freundin meiner Tochter, da waren wir eingeladen, und dann hat er uns seine 398 Waffen gezeigt, die alle da so rumlagen, und die ganze Garage war voller Munition und da habe ich gesagt okay, wir lernen alle, wie wir damit umgehen können.
Speaker 1:Zumindest, dass man, wenn man das in die Hand nimmt, dass man weiß, wie man es entsichert.
Speaker 2:Viele Deutsche wissen auch leider gar nicht, warum das überhaupt in Amerika so ist. Es ist ja von der Verfassung geschützt, und der Hintergrund ist ja, dass man gegen eine potenzielle Tyrannei der Regierung sich wehren kann.
Speaker 1:Das ist der Hintergrund Und sich selbst verteidigen kann. Denken wir an die ganzen Ranches, die sonst wo im Nirwana sind, und da kommen Fremde, und das war einfach, dieses sich selber zu verteidigen vor Gefahren.
Speaker 2:Genau, und auch dieser Irrglaube, dass ich jeden erschießen kann, der auf mein Grundstück ungebeten kommt, auch der funktioniert auch nicht. Das kann man auch ausräumen Finde ich immer super lustig. Eine meiner meistgestellten Fragen auf TikTok, die ich beantworten muss, ist, ob ich eine Waffe trage, während ich als Kameramann unterwegs bin. Und dann ist meine Antwort eine Waffe, weil ich bin Kameramann und nicht Polizist. Aber es ist ein Streifenwagen. Und jeder, der weiß, wie ein amerikanischer Streifenwagen aussieht, der weiß, dass da drinnen Waffen sind, und der weiß natürlich, dass, wenn er eins und eins zusammenzählen kann, dann weiß er, dass ich weiß, wie ich da rankomme und wie ich mich verteidigen kann im Notfall.
Speaker 1:Ja klar, faszinierend. Also den Rest müsst ihr euch jetzt nicht hier jede Folge. Wir wollen ja hier auch Bens Geschichte hören. Und vor allen Dingen, was mich so als letztes noch interessiert, ben ist, ich möchte gerne hören was ist deine Vision? Was kommt? Also Staffel 4 habe ich verstanden? Staffel 4 kommt Noch größeres Team Endlich davon leben können?
Speaker 2:Also nicht nur Rechnungen bezahlen, sondern leben können. Das heißt, wir brauchen Zahlen wir brauchen Sponsoren.
Speaker 2:Genau, ja, also klar. Vision ist natürlich, der Welt zu zeigen, dass zu diesen Ersthelferjobs mehr gehört als das, was man jeden Tag in den Nachrichten sieht, weil man muss verstehen, dass schlechte Nachrichten verkaufen sich immer besser als gute. Mein Ziel ist es aber zu zeigen ey, es gibt bestimmt 90% aller Einsätze in Amerika von Ersthelfern verlaufen ohne Vorkommnisse, und wir sehen nur die 10% bei denen, was passiert. Meine Aufgabe ist, das Licht auf die anderen 90% zu zeigen. Dass das ein schwieriger Weg ist und dass das ein langer Weg ist, ja, ist mir klar, und natürlich ist der Plan hier einfach, wie du sagst, davon leben zu können, das anzuziehen. Wir haben letztes Jahr die erste Staffel US Fire gedreht.
Speaker 2:Da freue ich mich sehr drauf. Die Folgen sind in der Freigabe. Es dauert etwas länger, weil es dann doch rechtlich sehr, sehr viel zu beachten gibt bei sowas, und ich bin, wie gesagt, ein ganz, ganz kleiner Typ. Ich hoffe, dass ich das in irgendeiner Art und Weise nach Deutschland bringen kann. Ich habe mit TikTok angefangen, und das ist super, super durchgestartet. 43.000, 44.000 Menschen folgen mir da gucken diese Videos, die ich mache Ich habe so eine kleine Kamera an meiner schlusssicheren Weste und erkläre, was jede Nacht passiert. Ich mache meistens Nachtschichten, erik, meistens Tagschichten. Das wird sich jetzt auch in diesem Jahr ein bisschen ändern. Es gibt sehr wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres, also Ende dieses Jahres, werden wir die erste Staffel von US Coast gerade drehen. Da freue ich mich sehr drauf.
Speaker 1:Überleg mal, und dann verdreifacht du ja auch schon deinen Erfolg. Genau also, allein die Videos werden mehr.
Speaker 2:Ich suche aktuell noch Leute, die Bock haben, sich mit dem gleichen Commitment wie Erik und ich, nämlich sich mit dem gleichen Commitment wie Erik und ich, nämlich viel Arbeit und wenig Geld hier mit dabei zu sein.
Speaker 1:Also, ihr habt das verstanden.
Speaker 2:Ne, das ist ein Aufruf hier. Das Ding ist ganz, ganz viele Leute und das finde ich furchtbar interessant sind sehr in ihrem deutschen Mindset gefragt und sagen was für eine Ausbildung brauche ich denn?
Speaker 2:Ja, Und reicht, wenn ich Abitur habe. Es ist nicht so, dass ich jetzt unbedingt Bewerbungen suche oder so, und ich kann sagen, dass zu 99,9 Prozent Leute, die mir auf irgendwelchen Social-Media-Geschichten oder eine E-Mail schreiben, dass ich die nicht nehmen werde. Mein Team setzt sich zusammen aus Leuten, die über Vitamin B zu mir kommen, die mir empfohlen werden, wo ich weiß, die haben schon mal woanders auf Frauen gesammelt, und wo ich weiß, wenn es denen ein bisschen zu anstrengend wird, kommt nicht nach zwei Tagen ein gelber Schein, und dann wird man sechs Wochen krank sein, und und und, sondern die wollen durchziehen, und wir alle, wir als Team- hier haben eine Mission Und das ist wichtig.
Speaker 2:Es geht nicht darum, dass ich wenig bezahlen will als Chef oder so, sondern es geht darum, dass wir aktuell alle gar kein Geld verdienen und dass nicht einer kommen kann und auf einmal mehr Geld verdient als alle anderen zusammen. Und ich spreche aktuell mit zwei sehr, sehr motivierten jungen Leuten und hoffe, dass die beiden die Gespräche sind super cool sind sehr, sehr motivierte junge Typen, und ich denke, dass die unserem Team bald angehören werden in irgendeiner Form, und dass wir hier den nächsten Schritt machen und dass wir tatsächlich auch eine Brücke schlagen können, und darüber würde ich mich sehr freuen.
Speaker 1:Nach Deutschland.
Speaker 2:Ganz genau, und dass wir da mit demselben Projekt eben nur in Deutschland weitermachen werden.
Speaker 1:Sehr cool, kann ich mir total gut vorstellen. Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass das ins deutsche Fernsehen gehört, weil das einfach was ist, wo so viele Vorurteile drin sind und wo ja schon so viel Arbeit auch drin steckt.
Speaker 2:Spätestens, wenn ich Polizist bin, dann nehme ich das Deutsche Fernsehen mit, dann sitze ich nämlich im Fahrersitz Erik auf dem Beifahrersitz.
Speaker 1:Ist das dein Ziel? Ist das das nächste? Auf jeden Fall steht es auf der Bucketlist, kannst du noch nicht, dann musst du erst Citizen werden, wahrscheinlich Ich kann tatsächlich mit Greencard geht das.
Speaker 2:In einigen Behörden, in denen ich gerne würde, geht es nicht. Das ist ja staatenabhängig ne, genau nach Bundesstaatengesetz wird das geregelt Und dann jede Behörde nochmal für sich einzeln. Aber es steht auf jeden Fall auf der Bucketlist. Das ist nicht was, was ich jetzt für immer machen will, aber ich würde es für ein, zwei Jahre oder als quasi Reservist solche Programme gibt es auch machen Und einfach sagen okay, ich komme für eine gewisse Zeit hin. Ich will auch gar kein Geld, wir machen das über die Produktion, aber zumindest im Innendienst kannst du ja arbeiten.
Speaker 2:Als Ziviler könnte ich arbeiten, ja, aber da ist jetzt nichts, was mich großartig reizt Action und raus und so.
Speaker 2:Action nicht, aber vor allem raus und zeigen, dass es auch anders funktioniert und dass der normale Alltag anders ist, und das ist ganz cool. Jetzt werden bestimmt wenn ich das öffentlich im Podcast erzähle, werde ich bestimmt zig Anrufe bekommen, aber ich bin aktuell in Kontakt mit einem Deutschen, der ist. Als er 19 war, sind seine Eltern ausgewandert, er ist mit, und er ist mittlerweile Polizist. Es gibt keine große TV-Produktion oder was auch immer, außer meine, die einen Exklusivvertrag mit ihm hat, und ich freue mich sehr, mit ihm bald das Drehen anzufangen und bald seine Geschichte nach Deutschland zu bringen und bald zu zeigen. Ey, auch ein Deutscher, der ein Amerika-Polizist ist, der kann richtig Gas geben.
Speaker 1:Wenn du den hast danach, dann kann er auch gerne hierhin kommen. Im Podcast.
Speaker 2:Er kann gerne zu dir kommen. Ich und er, wir machen gemeinsam einen Podcast. Das kann ich ja schon mal droppen. Wir fangen den Podcast gemeinsam an. Der Podcast heißt Tatort Amerika, und wir berichten über unsere Erfahrungen, die er auf Streife hat.
Speaker 1:Das heißt, ihr redet in Deutsch über die Einsätze in den USA.
Speaker 2:Genau, wir reden beide in Deutsch über die Einsätze, die wir so gemeinsam erleben, oder halt auch getrennt. Also wir reden nicht als Kameramann auf Beifahrersitze oder er als Polizist auf dem Fahrersitz von so einem Streifenwagen. Berichten wir darüber. Es ist super lustig. Wir haben auch schon die ein oder andere Nacht auf Streife zusammen verbracht. Sehr, sehr cooler Typ. Es war für mich das verrückteste Gefühl nach drei Jahren, da zu sitzen und mit jemandem Deutsch im Streifenwagen zu sprechen.
Speaker 1:Das glaube ich. Es ist natürlich absolut super. Kannst du uns verraten, wo der sitzt.
Speaker 2:Nein, ich verrate gar nichts dazu, weil ich tatsächlich wir haben das einmal schon mal lowkey ins deutsche Fernsehen gepitcht, dass wir jemanden haben und sofort haben sind alle deutschen Facebook-Auswanderergruppen geflutet worden von Fernsehproduktionen oder Produktionsfirmen aus Deutschland, Polizisten ne Ganz genau so, ja, die schreiben die auch immer an.
Speaker 1:Also das ist ja auch immer so. Ich kriege auch ständig wir suchen welche auf der Ranch, wir suchen Polizisten, und dann denke ich immer hallo, was habe ich davon? Also ich meine nicht, dass ich meine Auswanderer nicht alle mega gerne unterstütze, Und die verdienen alle ganz, ganz viel Geld.
Speaker 2:Damit Weißt du. Ich versuche immer, fair zu bleiben. Ich habe dem Polizisten meinen Kumpel erklärt. Ich sage ey, das Geschäft ist ein richtig, und das ist gar nicht böse gemeint, aber es ist ein richtig dreckiges Geschäft, und der, der das meiste Geld hat, versucht, das meiste zu bekommen. Das ist einfach so. Und die werden das für einen Haufen Geld auch weiterverkaufen, und dem muss man sich einfach bewusst sein. Und man muss auch sich sicher sein, dass nicht alle Leute da draußen was Gutes wollen. Und wenn man das beides verstanden hat, dann kriegt man was ganz Gutes hin. Und wir fangen demnächst an, mit ihm zu drehen, und ich kann alle Fernsehproduzenten und produzierenden Firmen da draußen beruhigen Der Herr hat einen exklusiven Vertrag mit mir Die Zukunft liegt.
Speaker 1:lieber YouTube. Ich meine, die können doch eh alle einpacken.
Speaker 2:Also, von daher bist du einfach nur liebe es, wie das deutsche Fernsehen, generell Fernsehkanäle das Ganze ignorieren. Ich liebe es. Es macht mir meinen Job wesentlich einfacher und es sorgt dafür, dass ich auf jeden Fall die Zukunft habe, ben sensationell.
Speaker 1:Vielen Dank, dass du so spontan und toller Einblick. Also, wir verfolgen das. Wir machen dann irgendwann nochmal so ein Follow-up, wenn du deine drei. Produktionen hast.
Speaker 2:Und dann komme ich mal mit auf Streife Du kommst gerne mit, du kommst einfach mal mit Paramp ist ja nicht weit weg von dir Da kommst du mal mit hin.
Speaker 1:Ja, da komme ich schon rüber.
Speaker 2:Ist nicht so weit weg wie die anderen Behörden, mit denen wir arbeiten.
Speaker 1:Nee, das stimmt, aber ich fliege auch hin. Ich hätte da noch schon mal Bock drauf, ich käme da auch mit.
Speaker 2:Kommst du mal mit, und dann kriegst du so eine schicke Schusssichere Weste von uns übergezogen, und dann erklären wir dir ein paar Grundregeln, und dann darfst du mal mitkommen, wenn du mit mir mitfährst, ist das sehr wahrscheinlich in der Nachtschicht.
Speaker 1:Das macht nichts.
Speaker 2:Ja, danke, dass ich da sein durfte. Für alle, die ein bisschen mehr sehen wollen als das, was wir im, dürfen wir natürlich auf TikTok oder Instagram folgen.
Speaker 1:Alles in den Shownotes Und vor allen Dingen nicht nur angucken, sondern immer auch abonnieren, kommentieren und teilen.
Speaker 2:Ja, das würde auf jeden Fall sehr, sehr helfen. Wie gesagt, es ist eine sehr verrückte Reise, die sich hier ergeben hat, die ich nie so geplant habe, aber es ist unverhofft kommt oft, Und es hat so funktioniert, und ich bin hier. Ich bin glücklich, ich darf hier für immer bleiben. Das finde ich noch viel schöner Und freue mich auf die nächste Unterhaltung mit dir.
Speaker 1:Wir machen das dann in echt Danke.
Speaker 2:Ben Gerne, super, super gerne.
Speaker 1:Danke dir, ciao, ciao.
Speaker 2:Ciao.
Speaker 1:Ciao, schön, dass du hier warst im Neustart USA Podcast. Wenn du jetzt noch weitere Fragen hast, vergiss nicht. Hierfür haben wir eine Community gegründet, die Neustart USA Community auf der Plattform Skool. Alle weiteren Informationen findest du in den Shownotes oder auf unserer Website wwwneustartusacom. Nicht vergessen, was ganz wichtig für uns ist, denn wir stecken viel Arbeit und Liebe da rein, dir so viele Informationen und tolle Podcast-Gäste bereit zu halten Geh einfach mal da, wo du diesen Podcast hörst, und hinterlasse uns eine Fünf-Sterne-Bewertung. Das freut uns ungemein und hilft uns vor allen Dingen auch, den Podcast noch weiter auszustrahlen. Also bis zum nächsten Mal, deine Monique.