Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika

Leben in den USA: Diese Freiheiten gibt es in Deutschland nicht!

Monique Menesi Season 6 Episode 209

Was in Deutschland unvorstellbar wäre, gehört in den USA zum Alltag. In dieser Episode teile ich amerikanische Freiheiten, die mich auch nach elf Jahren in den Staaten noch verblüffen. Von Fahranfängern mit 14 bis zum Fehlen eines TÜV-Systems – die Unterschiede sind oft extremer, als man denkt.

Highlights der Episode:

  • Waffen vs. Alkohol – Warum du mit 18 eine Waffe kaufen, aber erst mit 21 trinken darfst.
  • Autofahren mit 14? – In manchen Bundesstaaten Realität, genau wie Feuerwehr-Einsätze gegen Bezahlung.
  • Kein TÜV, keine Einschränkungen? – Die Freiheit (und Verantwortung), sein Fahrzeug selbst instand zu halten.
  • Eigene Stadt gründen & private Währung drucken – Ja, das ist in den USA tatsächlich möglich.
  • Pharma-Werbung & Drive-Thrus für alles – Von Medikamentenwerbung bis zum bequemen Lebensstil.
  • Nummernschilder mit Totenköpfen & persönliche Freiheit – Warum die USA Individualismus großschreiben.

Diese kulturellen Besonderheiten haben ihre Wurzeln in der amerikanischen Geschichte und dem tief verwurzelten Freiheitsgedanken. Als deutsche Auswanderin habe ich gelernt: Was uns absurd erscheint, hat oft einen historischen Grund – und funktioniert hier erstaunlich gut.

Jeden Freitag eine neue Episode. Unterstütze uns mit einer 5-Sterne-Bewertung und werde Teil der Neustart USA Community

Möchtest du mehr über das Leben in den USA erfahren oder selbst auswandern? In unserem Elite-Programm begleiten wir dich von der Businessgründung bis zur erfolgreichen Integration.

Schicke uns eine Nachricht!

Weitere Ressourcen:

  • Das Neustart USA Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die den Traum vom Leben in den USA verwirklichen wollen – mit praktischen Tipps, echten Erfahrungswerten und einer klaren Anleitung, die dir jeden Schritt erleichtert: Link zum Buch
  • Die Neustart USA Skool Community bietet dir alles, was du für einen erfolgreichen Neustart in den USA brauchst – Austausch mit Gleichgesinnten, Expertenwissen und individuelle Unterstützung, um deinen Traum Schritt für Schritt zu realisieren: Link zur Community
  • Auf unserer Homepage www.neustartusa.com findest du weitere Informationen!
Speaker 1:

Willkommen beim Neustart USA Podcast, dein Muttersprache-Podcast. Ich bin Monique Menezi, selbst seit über zehn Jahren Auswandererin und Business-Gründerin hier in den USA. Hier im Podcast teile ich inspirierende Geschichten von Menschen, die den Schritt gewagt haben und in den USA neu durchgestartet sind. Freue dich auf wertvolle Tipps und Tricks rund ums Auswandern, das Leben und Arbeiten in den USA und natürlich auf Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge, die ein Neustart in Amerika so mit sich bringt. Mach dich bereit für deinen American Dream und lass uns gemeinsam den Weg in dein neues Leben in den USA gestalten. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge, und die gefällt mir ganz besonders, denn wir sprechen über Dinge, die hier in den USA erlaubt sind, die du hier easy machen kannst und die in Deutschland absolut undenkbar wären und verboten wären. Und da gibt es jede Menge. Dadurch, dass ich schon ganz viele Jahre in den USA lebe, fallen die mir oft gar nicht mehr so auf, und ich musste wirklich mal ein bisschen recherchieren, um dir hier wirklich diese Sachen alle zusammenzutragen. Aber jetzt gibt es hier eine vollgepackte Folge mit wirklich coolen Dingen. Also bleib auf jeden Fall bis zum Schluss dran.

Speaker 1:

Abonniere auch hier diesen YouTube-Kanal und hinterlass vielleicht auch einfach mal einen Kommentar, was dir so am meisten aufgefallen ist oder was dir am komischsten vielleicht hier vorkommt. Also mein Name ist Monique Menezi, und ich bin Host des Erfolgspodcasts Neustart USA Vielleicht kennst du den auch noch als Muttersprache-Podcast Und ich bin Autorin des Buches Neustart USA. Hier nehme ich dich vor allen Dingen mit, wie auch du das schaffen kannst, in die USA planbar und sicher auszuwandern. Also, wenn du mehr wissen möchtest, schau auf jeden Fall mal unten hier in die Shownotes vorbei. Da findest du alle Informationen, zum Beispiel auch zu unserem Elite-Programm. Hier gehen wir mit dir in einem ganz intensiven Mastermind Alle Schritte durch, die wichtig sind, hier in den USA Fuß zu fassen, inklusive Businessgründung, firmengründung, aber vor allen Dingen auch der strategische Businessaufbau, denn ohne muss nichts los, und so kann man sonst auch hier in den USA nicht gut leben.

Speaker 1:

Aber dazu mehr in unserem Webinar. Auch da findest du mehr Informationen. Aber lass uns einfach mal hier in diese Folge reingehen, denn ich finde das so cool, und ich freue mich darauf, alle Sachen mit dir auch wirklich zu teilen. Also es gibt ganz, ganz viele Dinge, die sehr ungewöhnlich sind, wenn du hier in den USA lebst. Manche weißt du vielleicht auch schon von Reisen, weil du vielleicht hier in den USA schon gelebt hast. Aber es gibt sehr viel Kuriositäten.

Speaker 1:

Das macht dieses Land halt auch einfach aus, finde ich, und ich habe dir mal so zehn Sachen geschrieben, die echt krass sind. Und die letzte Sache deswegen musst du unbedingt dranbleiben das finde ich nämlich die coolste, und ich muss ganz ehrlich sagen, auch nach elf Jahren USA wusste ich das selber auch nicht. Aber lass uns mal mit Platz 10 anfangen. Auf Platz 10 ist etwas, was ich, was sehr umstritten ist und das wird bestimmt auch ganz viel diskutiert hier in den Punkten, und es ist auch gar keine Wertung, dass ich das jetzt sage aber was wirklich ganz typisch ist für die USA dass Waffen einfach zum Alter gehören und du, wenn du 18 bist, eigentlich in jedem Supermarkt dir eine Waffe kaufen kannst, und ja, das ist total krass.

Speaker 1:

Als wir 2014 ausgewandert sind, hat mir das echt viel Angst gemacht, und ich muss sagen, ich habe auch erst mal einen Waffenschein gemacht, damit ich überhaupt wusste, wie gehe ich überhaupt mit so einer Waffe um, falls ich mal irgendwo bin, ohne Waffe rumliegt. Und das war in der Tat so Kleine Side Story. Meine Tochter hatte eine Schulkollegin, und da waren wir eingeladen, und es war ein ganz normales Haus in einer ganz normalen Nachbarschaft in North Carolina und stellte sich heraus, dass die sportlich das Hobby Waffen sind, und es war Gott sei Dank, alles sicher und alles abgeschlossen. Aber die hatten bestimmt 500 Waffen in ihrem Haus. Und ich habe so gedacht oh mein Gott, und das ist halt die USA.

Speaker 1:

Das hat natürlich eine Historie, nämlich weil in den USA es einfach so ist, dass eines der höchsten Werte die eigene Verteidigung ist und man sich da nicht auf den Staat nur verlässt, sondern dass man wirklich auch sich selber verteidigt. Viele Gegenden sind sehr einsam, manche Menschen haben eine Stunde oder zwei die nächsten Nachbarn und haben wilde Tiere. Und da kommt natürlich auch dieses Second Amendment her, dass jeder Amerikaner natürlich das Recht hat, sich eben selber zu verteidigen und damit eben auch das Recht auf, waffen zu besitzen und auch zu tragen. Und das gehört einfach zu Amerika dazu. Wenn man hier leben will, ist das einfach eines der Gesetze, die man lernt.

Speaker 1:

Ich bin ja mittlerweile auch amerikanische Staatsbürgerin, und das gehört halt einfach auch dazu, was nicht heißt, dass man nicht auch einen Waffenschein machen muss. Es gibt verschiedene Waffenscheine mit Concealed und wo man das offen tragen darf oder wo man es auch versteckt zum Beispiel tragen darf. Aber es ist halt wirklich einfach etwas, was dazu gehört. Ob ich das gut finde, nein, weil natürlich passieren dadurch auch viele Unfälle, jährlich sterben Tausende von Menschen, amokläufe in Schulen, und es ist eine sehr kontroverse Debatte hier in den USA, auch zu Recht. Aber man darf einfach nicht unterschätzen, das gehört zu der Kultur.

Speaker 1:

Man darf einfach nicht unterschätzen, das gehört zu der Kultur, und es hat auch in der Kultur eine Berechtigung, die ja aus einer Historie quasi entstanden ist, und das ist einfach etwas, was ja dazu gehört. Und es gibt zum Beispiel Bundesstaaten wie Texas, die da völlig frei mit umgehen, oder auch Florida, und es gibt Bundesstaaten, die da sehr viel strenger sind, wie in Kalifornien und New York, und manchmal findest du zum Beispiel auch an öffentlichen Gebäuden ein Schild, wo steht keine Waffen erlaubt, und das ist für uns erstmal sehr, sehr, sehr ungewöhnlich. Aber wie gesagt, ich bewerte das gar nicht. Ich bin kein Waffenfan, aber durch die vielen Jahre in den USA, durch meine Reisen und den Austausch mit vielen Amerikanern ist mir einfach klar geworden, dass das ein Part der Kultur ist, was leider missbräuchlich auch benutzt wird. Aber es ist, wie gesagt, ein heißes Thema hier, und deswegen gehört es auch dazu. So, ich hoffe, du bist ready für Punkt Nummer 9. Ich hoffe, du bist ready für Punkt Nummer 9, denn auf Platz Nummer Dichte gibt es nicht diese großen Drive-Thrus, wo man durchfährt. Hier kann man ja sogar heiraten am Drive-Thru in Las Vegas, und man kann auch nicht nur Fastfood oder Apotheken und heiraten, sondern man kann auch Alkohol am Drive-Thru kaufen. Das hängt allerdings damit zusammen, dass es nicht in allen Bundesstaaten in allen Supermärkten, wie wir das vielleicht aus Deutschland kennen, alkohol frei verkäuflich gibt, sondern nur in gewissen Liquorstores, so nennen sich die. Das sind Läden, wo man wirklich auch nur Alkohol bekommt und wo man nicht unter 21, denn das ist hier die Altersgrenze, wo man Alkohol kaufen darf rein kann. Und das ist einfach etwas ja auf der einen Seite auch wieder merkwürdig, weil wir kennen das so nicht, denn das Thema Alkohol ist hier in den USA ebenso wie auch das Thema Waffen so ein bisschen komisch. In manchen Staaten ist das super locker, und in manchen ist das ganz streng reguliert. Also zum Beispiel darf man nicht alkoholfrei einfach eine Flasche Bier haben und auf einer Parkbank sitzen oder so, sondern Alkohol ist sehr, sehr, sehr strikt. Hier. Unter 21 darf man nicht mal in eine Bar, wo Alkohol ausgeschenkt wird. Also das wird auch wirklich sehr, sehr, sehr ernst genommen, und du kannst wirklich auch verhaftet werden, wenn du zum Beispiel offen Alkohol im Auto trinkst. Und es gibt sogar Bundestaten, wo es eben ganz, ganz, ganz streng gehandhabt wird. Ich habe oft schon die Geschichte erzählt, als wir noch in North Carolina ganz am Anfang gelebt haben, wo wir sonntags morgens Bier kaufen wollten, ging nicht. Also die Supermärkte dürfen das da einfach nicht verkaufen, und das ist halt einfach so. Also es ist super, super unterschiedlich hier in den USA, aber das gehört eben auch wieder zur Historie dazu, und ja, es ist einfach so, und man gewöhnt sich mit den Jahren einfach auch daran. So. Platz Nummer 8, und das hat mich sehr überrascht, als ich das herausgearbeitet habe, denn das wusste ich auch nicht, dass es früher im Staat Montana kein Speedlimit gab. Aber was man jetzt in den USA hat, ist, dass du zum Beispiel schon in manchen Gebieten mit 14 oder 15 deinen Führerschein machen kannst und hier auf den Straßen alleine mit dem Auto fahren kannst. Undenkbar in Europa, finde ich. In den meisten Staaten ist es jedoch 16. Das heißt, du machst mit 16 den Führerschein und fährst ein Jahr begleitet, und ab 17 kannst du dann alleine fahren. Aber eben auch das ist wieder regional oder staatenmäßig sehr unterschiedlich. Und das hängt eben damit zusammen, dass natürlich in so Gebieten wie Arizona, montana, wyoming oder der ganze mittlere Westen, wo es wahnsinnig große Entfernungen gibt, viele Kinder, jugendliche auf einer Ranch leben. Die müssen einfach Auto fahren, um zur Schule zu kommen, oder vielleicht auch die Eltern in der Ranch zu unterstützen. Eine weitere Sache, die vielleicht auch undenkbar ist, bezogen auch auf Autos, ist, dass es hier in den USA nicht sowas wie ein TÜV gibt. Hier fahren Autos rum, wo du mit den Ohren schlackerst, weil du dir gar nicht vorstellen kannst, um die eigentlich überhaupt noch fahren Ganz witzige Gefährten, weil es da einfach überhaupt gar keine Regularien gibt oder kein TÜV in dem Sinne gibt, was man machen muss. Allerdings ist Abgas und das ist auch gut so, also ein Smog-Test, aber es gibt insofern keinen TÜV, wo du jedes Jahr oder alle zwei Jahre dein Auto vorstellen musst, und deswegen gibt es natürlich wirklich witzige Sachen oder auch Schrottkarren, wo du denkst oh mein Gott, und das wollte ich dir einfach nochmal so zum Thema Auto und Führerschein und Speed Limit sagen, was in Deutschland, glaube ich, echt undenkbar wäre. Mein neues Buch Neustart USA erfüllte den Traum vom Leben in Amerika ist jetzt erhältlich. Darin teile ich über 30 Jahre Erfahrung im Business Coaching und als Unternehmerin in den USA, um dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zu begleiten. Du erfährst, wie du dein eigenes Business aufbaust, die Visa-Hürden meisterst und deine finanzielle Planung einfach gestaltest. Das Buch ist voller erprobter Strategien, praktischer Checklisten und inspirierender Geschichten von Auswanderern, die ihren Traum bereits verwirklicht haben. Hol es dir und mach dich bereit für deinen American Dream, platz Nummer 7 und das finde ich so so, so mega cool ist du kannst in den USA deine eigene Stadt gründen. Ja, echt ist wirklich so. Ich habe schon überlegt, ob das nicht was für unsere Kommi wäre. Ich weiß nicht, ob du die Geschichte verfolgt hast in dem Neustadt-USA-Podcast Eine Auswanderin, die ihre eigene Ranch in den USA gekauft hat mit ganz, ganz vielen, ganz großen Grundstück, und die könnte wahrscheinlich ihre eigene Stadt gründen. Also, das ist tatsächlich in den USA möglich, und zwar liegt das daran, dass die USA ein dezentrales Verwaltungssystem haben, bei dem Gemeinde und Städte oft ihre ganz eigene Verwaltung haben und nicht von der Bundesregierung kontrolliert werden. Wenn du also genügend Land besitzt, kannst du deine eigene Gemeinde und deine eigene Stadt gründen, meistens entweder mit einer bestimmten Grundstückanzahl oder mit einer gewissen Einwohneranzahl, und das finde ich voll cool. Also, eines der berühmtesten Beispiele ist der Fall Hell Michigan. Das ist eine Stadt, die wirklich im Scherz gegründet wurde. Die hat mittlerweile 72 Einwohner, und ja, das kam einfach dazu, weil die Einwohner einfach gesagt haben wir wollen unsere eigene Stadt, und die soll Hall Michigan heißen, und so entstand dann diese eigene Stadt. Also, wie du das machen kannst Natürlich erstmal in deiner Gemeinde, in dem Staat nachfragen, und zum Beispiel Texas, nevada, arizona Da gibt es mit ein paar tausend Hektar für vergleichsweise auch sogar wenig Geld kann man eine lokale Regierung bilden Total krass, oder. Und kann dann wirklich auch seine eigene Stadt gründen und seine eigenen Regeln machen. Das gibt es in der Tat gar nicht so selten hier in den USA, denn zum Beispiel denk mal daran die Amisch oder gewisse Gruppierungen, die sich ganz abgesondert haben von der Zivilisation, die machen ihr eigenes Ding, und ich finde es immer faszinierend, wie du gelernt hast, durch die Gesetze Und das führt mich auch gleich zu Platz 6, denn das ist ja ähnlich Du kannst dein eigenes Geld drucken. Ja, klar, wenn du deine eigene Stadt hast, dann kannst du auch dein eigenes privates Geld drucken, weil du machst ja hier die Regeln, und das fand ich so so lustig, regeln, und das fand ich so so lustig. Also in der US-Verfassung ist erlaubt, dass zwar nur die Bundesregierung die offizielle Währung, also Dollar, drucken oder herausgeben darf, aber eine private Währung sind nicht grundsätzlich verboten, solange sie nicht als offizielles Zahlungsmittel ausgegeben werden und als Dollar zum Beispiel kopiert werden. Also zum Beispiel kann in deiner eigenen gegründeten Stadt, kannst du eine eigene Währung drucken und das als Tauschmittel innerhalb deiner Gemeinde einsetzen, und das fand ich ja. Warum nicht? I mean back to the roots, oder Ist das doch irgendwie total witzig? Und es gibt sogar ein Beispiel dafür. Der nennt sich der Liberty Dollar, und der wurde 1990 gegründet von Bernhard von Nothouse. Und dieser Liberty Dollar ist eine private Währung, hinterlegt mit Silber und Gold, und wurde als alternatives Zahlungsmittel zum Dollar genutzt. Ich finde, das ist voll cool. Also, überleg dir, was du hier für Möglichkeiten hast. Also nochmal mehr einen Grund, in die USA auszuwandern. Du kannst nicht nur deine eigene Stadt gründen, sondern auch deine eigene Währung, dein eigenes Sippchen, irgendwie kochen, und ich finde, das ist noch mal mehr ein Anreiz, hier in den USA zu leben. Und dabei kann ich dir nur wirklich sagen wir begleiten dich da sehr, sehr gerne in unserem Elite-Programm. Wir haben schon sehr viele Menschen da durchgebracht. Die haben noch keine Stadt gegründet, aber wer weiß, vielleicht ist das nächste Mal ja auch jemand dabei. Jetzt was ganz anderes, und zwar komme ich zu Platz 5, weil das ist auch etwas. Das hat mich am Anfang unglaublich abgeschreckt. Ich muss sagen, mittlerweile fällt mir das auch in Deutschland auf, aber nicht so so krass wie hier in den USA. Du fährst hier der Straße entlang, und da kommt dir so ein Billboard entgegen, wo ein Anwalt Werbung macht, wenn du einen Autounfall hast, ich helfe dir, deinen Gegner zu verklagen, zum Beispiel, oder wenn du normales Fernsehen hier in den USA guckst, hast du nur Pharma-Werbung, momentan ganz heiß, diese ganzen Abnehm-Spritzen, und das ist völlig völlig normal. Also, im Grunde, die ganze Fernsehwerbung wird von der Pharma wahrscheinlich subventioniert, und das ist etwas, was in Deutschland undenkbar wäre, wo es ganz strenge Reglementierungen gibt. Allein schon. Ich bin ja Heilpraktikerin für Psychotherapie in Deutschland, und ich weiß schon, als Heilpraktiker darfst du schon überhaupt kaum irgendwas bewerben, geschweige denn, wenn du Arzt oder Rechtsanwalt oder Steuerberater bist. Das ist hier in den USA nicht so. In der Tat kannst du. Es ist völlig normal, dass Pharma-Industrien für Medikamente Werbung machen, mit dramatischen Bildern, herzzerreißenden Bildern, oder dass zum Beispiel auch Rechtsanwälte für sich Werbung machen dürfen oder eben auch Ärzte. Also, die kämpfen genauso um Kunden, weil es sind auch Profitgesellschaften wie alle anderen, eigentlich ja auch. Zu Recht muss man sagen Was Unternehmen zusteht, sollte halt auch einfach ein Rechtsanwalt oder so zustehen, ob das plastische Chirurgie ist oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt, natürlich, der muss genauso, ist genauso eigentlich Unternehmer wie jeder andere auch. Allerdings ist es natürlich ein bisschen sketchy, finde ich manchmal, aber das ist natürlich Geschmackssache, und du kannst ja mal hier drunter kommentieren, was du denkst, ob das verboten sein sollte oder ob du gut findest, dass es erlaubt ist. Ich bin sehr, sehr, sehr gespannt. Platz Nummer vier und das ist auch sehr ungewöhnlich, weil es das natürlich in Deutschland auch nicht so oft gibt ist das Glücksspiel, was hier in den USA selbst in Supermärkten oft erlaubt ist. Achtung natürlich nur regional in verschiedenen Staaten, aber denkt natürlich dran, das nur regional in verschiedenen Staaten, aber denkt natürlich dran. Das bekannteste Beispiel ist Las Vegas, das ist die Oase. Da steigst du aus dem Flieger aus, und da begegnen dir schon die ersten Spielautomaten, und an jeder Ecke, ob im Supermarkt oder in der Tankstelle, du siehst überall Spielautomaten. Das ist aber auch in vielen anderen Gebieten in den USA in der Tat so. Und zwar ist es so, dass die Native American Tribes haben das Sondergesetz, dass sie Glücksspiel betreiben dürfen. Das heißt, auf ihrem eigenen Land, auf ihrem eigenen Gebiet haben sehr viele Native American Tribes Casinos gebaut, und fast in jedem Staat findest du ein bisschen außerhalb der Städte, meistens sehr, sehr, sehr große Casinos, häufig mit angrenzendem Hotel dabei und oft auch vielen Restaurants dabei, und die ganzen Native Indian Tribes finanzieren sich ganz häufig durch dieses Glücksspiel. Und deswegen ist das eben ganz oft so, dass in den US-Staaten viele Casinos und Gamblings Einrichtungen sozusagen in den Reservaten, also in den Indian Tribe Reservaten, da sind, und du fährst aus einer Stadt raus oder am Stadtgebiet, oft, manchmal sogar auch mitten in der Stadt, je nachdem, und das ist eben nicht nur in Las Vegas der Fall. In Las Vegas gibt es mehr als 140 offizielle Casinos am Strip in Las Vegas, aber wie gesagt, vergleichsweise zu Deutschland findest du eigentlich auch an jeder Ecke ein Spielcasino. Und ja, das ist ungewöhnlich. Aber was ist nicht sonst noch so ungewöhnlich hier in den USA? Jetzt wird es spannend. Das ist etwas, was ich glaube, in Deutschland undenkbar wäre. Aus meiner Sicht Du kannst ja auch mal in die Kommentare hier schreiben, wie du das siehst. Aus meiner Sicht du kannst ja auch mal in die Kommentare hier schreiben, wie du das siehst. Aber in den USA ist die Feuerwehr und auch die Polizei ganz oft privat Und für die Rettung. Die findet oft nur gegen Bezahlung statt. In Deutschland ist es ganz selbstverständlich, wenn du die Feuerwehr oder die Polizei rufst, dass die kommen, ohne dass du vorher zahlen musst oder eine Kreditkarte hinterlegen musst. Und wenn du hier in den USA leben möchtest, dann ist ganz gut, wenn du dich da gleich mal dran gewöhnst, dass du an ganz vielen Stellen erstmal die Kreditkarte zückst, bevor jemand kommt. Das gilt für, wenn du krank bist, genauso wie wenn dein Haus in Flammen steht, weil manchmal das Gebiet, in dem du wohnst, es keine staatliche Feuerwehr gibt, sondern eine private Feuerwehr gibt oder ein privater Sicherheitsdienst ist, und der ist for profit. Das heißt, da zahlst du ganz normal, wie wenn du auch ins Krankenhaus hier gehst. Bevor die dich behandeln, musst du erstmal deine funktionierende Kreditkarte quasi hinterlegen. Und das ist etwas, weil das lag daran, dass viele Gemeinden oder Staaten einfach nicht genügend Steuereinnahmen haben. Man kann halt eben auch nicht alles weniger Steuern bezahlen und gleiche Leistungen haben, und deswegen wurden manche Dinge eben nicht mehr über Steuern finanziert, sondern werden einfach von denen finanziert, die es dann eben auch brauchen. Und deswegen ist es so, dass es zum Teil eine Jahresgebühr gibt, die man zahlt. Zum Beispiel in Tennessee weigerte sich private Feuerwehr 2010, ein Haus zu löschen, weil die Bewohner die Jahresgebühr von 75 Dollar nicht bezahlt haben. Also so läuft das hier in den USA. Aber ja, dafür hat man natürlich dann wiederum andere Vorteile. Es gibt staatliche oder private Polizei, zum Beispiel hier in den USA natürlich in großen Gebieten wie in New York oder in den großen Staaten. Da gibt es natürlich ganz normal die Polizei, wie wir das auch in Deutschland kennen. Oft sind sie alleine unterwegs auf Streife. Es ist oft nicht so wie in Deutschland, dass sie immer gemeinsam gehen. Das ist zum Beispiel ein ganz großer Unterschied. Aber es gibt eben auch in sehr, sehr, sehr vielen Gebieten private Sicherheitsdienste, die zum Beispiel von Communities aus bezahlt werden oder von Gemeinden bezahlt werden. In dem Ort, wo ich zum Beispiel vorher gelebt habe, hier in Südkalifornien, in Ocean Side, gab es zusätzlich zur Polizei einen privaten Sicherheitsdienst, der von der Gemeinde zusätzlich subventioniert wurde, einfach um diesen schönen Touristenort so sicher wie möglich zu halten. Die hatten dann keine Waffen, aber die haben für Ordnung gesucht, die haben ich sage jetzt mal Homeless-Leute verscheucht, oder die haben eingegriffen, wenn es eine Schlägerei oder was auch immer gab, und wenn es dann brenzliger wurde, haben sie eben die offizielle Polizei gerufen. Und das finde ich, ich finde es persönlich gut, weil es gibt einem doch nochmal das Gefühl, ein bisschen sicherer zu sein, mehr Präsenz zu haben. Und ja, so ist das eben in den USA Was es nicht gibt, wird irgendwie machbar gemacht. Und so ist das eben auch mit dem Thema Sicherheit und mit dem Thema Feuerwehr und Polizei. Okay, es wird eng jetzt hier, und wir haben gerade schon mal so ein ganz bisschen darüber gesprochen, aber ich möchte den Punkt trotzdem nochmal besprechen. Es ist der Punkt 2 in Deutschland undenkbar Autofahren mit 16, aber Alkohol erst mit 21. Wir merken das natürlich an unseren Kindern enorm, weil unsere Kinder sind hier in den USA aufgewachsen. Meine Kinder waren acht und zwölf, als wir hierher gezogen sind. Aber wir haben natürlich noch viele Freunde in Deutschland und sehen natürlich auch, wie es so in Deutschland ist. Da wird ganz oft schon ganz jung gehen, die feiern und trinken viel. Das ist hier undenkbar. Also auch in den Privathaushalten sind die Leute sehr streng. Also da haben die Kinder keinen Zugang dazu, dass der ist weggeschlossen, der Alkohol. Aber wie gesagt, mit 16 kannst du schon mit einem dicken, fetten Auto hier durch die USA fahren, und ja, mit 18 kannst du dir sogar schon eine Waffe kaufen. Das ist absurd, aber es ist einfach Part des Landes hier, und es gehört halt einfach auch dazu, und so sind die Kinder auf der einen Seite schon sehr unabhängig. Das liegt natürlich auch an den weiten Entfernungen und an den großen Distanzen. Auf der anderen Seite sind sie aber doch sehr weggeschlossen im Vergleich, wenn ich jetzt mal so an meine Jugend denke, und auch da bin ich sehr gespannt auf deine Meinung. So, ich hoffe, du bist ready jetzt für Platz 1, was in Deutschland undenkbar ist, und das hat mich so überrascht, weil ich habe da gar nicht drüber nachgedacht. Ehrlich gesagt, und jetzt bin ich wirklich wirklich wirklich sehr gespannt, was du sagst, also was in Deutschland wirklich undenkbar ist. Und es gibt es nicht, es wird es auch wahrscheinlich nie geben, dass es Totenköpfe auf Nummernschildern gibt oder alle möglichen kreativen Namen. Du kennst das bestimmt aus den USA und auch von Filmen, dass es wirklich witzige Nummernschilder gibt, wie Boss You oder die total verrücktesten. Ich muss mal Fotos davon machen, mir fällt das schon gar nicht mehr auf, weil das hier einfach so normal ist. Du kannst deinen Namen nehmen, du kannst. Ein Beispiel ist H8 Texas. Das ist jemand, der ein Steuerunternehmen hat und damit bewirbt. Also da ist sein Businessname im Nummernschild drin, oder du kannst also wirklich die verrücktesten Nummernschilder L-Baby oder was auch immer nehmen, und das liegt daran, dass die das ist hier so wie Straßenverkehrsamt das verdient Geld damit, indem sie besondere Nummernschilder rausgeben, und jeder Staat hat sein bes besondere Nummernschilder rausgeben, und jeder Staat hat sein besonderes Nummernschild. Also da gibt es auch richtig tolle, und du kannst einmal das normale Nummernschild nehmen, oder du kannst dir ein besonderes nehmen. Also beispielsweise in Oregon hast du dann die Mountains oder die Küste, oder in Georgia hast du mit den Pfirsich-Plantagen oder sowas. Es gibt wirklich richtig richtig schöne Nummernschilder, und zusätzlich zu dem Sonderplate, also zu dem Sonderschild, kannst du auch noch sagen, du möchtest einen ganz besonderen Namen haben. Ich weiß, in Asien, in Hongkong, geben die richtig, richtig viel Geld dafür aus, eine besondere Zahlenkombination oder besondere Zahlen zu haben. Hier kannst du eben richtig viel Geld dafür ausgeben, wenn dein Name auf das Nummernschild soll oder irgendwas wirklich Cooles, was du auf das Nummernschild haben möchtest, und dann kannst du damit rumfahren, und du hast wirklich ein sehr personalisiertes Auto, und die Amis sind ja wirklich auch lustig. Also da gibt es wirklich sehr, sehr, sehr kuriose Nummernschilder. Zum Beispiel ein Immobilienmakler hat Cell Homes, oder wenn du ein besonderes Business hast oder irgendwas, kannst du das in deinem Nummernschild auch kundtun oder damit vielleicht sogar auch Aufmerksamkeit erzielen und neue Kunden generieren. Also es gibt nichts, was es nicht gibt hier. Wie gesagt, es sind viele Dinge hier in den USA, die ganz aus der Historie kommen, die für uns aus Deutschland oftmals gar keinen Sinn machen, die cool sind, wie dass du deine eigene Stadt, deine eigene Währung machen kannst, oder ja natürlich auch ein paar kuriose Dinge. Du kannst mir ja mal in die Kommentare unten schreiben, was du denkst, was du total cool findest oder was du sehr kurios findest. Ich bin sehr gespannt hier auf die Diskussion und ja, bleib auf jeden Fall dabei. Schön, dass du hier warst im Neustart USA Podcast. Wenn du jetzt noch weitere Fragen hast, vergiss nicht. Hierfür haben wir eine Community gegründet, die Neustart USA Community auf der Plattform Skool. Alle weiteren Informationen findest du in den Shownotes oder auf unserer Website wwwneustartusacom. Nicht vergessen, was ganz wichtig für uns ist, denn wir stecken viel Arbeit und Liebe da rein, dir so viele Informationen und tolle Podcast-Gäste bereitzuhalten Geh einfach mal da, wo du diesen Podcast hörst, und hinterlasse uns eine 5-Sterne-Bewertung. Das freut uns ungemein und hilft uns vor allen Dingen auch, den Podcast noch weiter auszustrahlen. Also, bis zum nächsten Mal, deine Monique.

People on this episode