Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika

Die Phasen der Auswanderung – Was niemand dir sagt

Monique Menesi Season 6 Episode 208

Auswandern in die USA ist nicht nur ein organisatorischer Prozess, sondern auch eine emotionale Achterbahnfahrt. In dieser aufschlussreichen Episode enthüllen Monique und Roberta die sieben psychologischen Phasen, die jeder Auswanderer durchläuft – und über die kaum jemand spricht.

Highlights der Episode:

  • Die Orientierungsphase – Erste Zweifel und negative Reaktionen aus dem Umfeld können den Traum vom Auswandern bereits im Keim ersticken. Wie gehst du damit um?
  • Die Entscheidungsphase – Der Moment, in dem der Traum real wird: Besitz verkaufen, Pläne konkretisieren und sich auf das große Abenteuer vorbereiten.
  • Die Aufbruchphase – Emotionale Höhen und Tiefen zwischen Abschied und Neuanfang, während die Vorbereitungen für den beruflichen Erfolg in den USA bereits laufen.
  • Die Honeymoon-Phase – Die erste Zeit in den USA fühlt sich wie ein Traum an, doch was passiert, wenn die Euphorie nachlässt?
  • Die Ernüchterungsphase – Heimweh und Zweifel stellen viele Auswanderer vor die größte Herausforderung. Hier entscheidet sich, wer bleibt und wer zurückkehrt.
  • Der Schlüssel zum Bleiben – Warum der konsequente Fokus auf den Business-Aufbau über langfristigen Erfolg oder Rückkehr entscheidet.
  • Die "Endlich Angekommen"-Phase – Nach fünf Jahren fühlen sich erfolgreiche Auswanderer in den USA wirklich zu Hause.

Monique und Roberta teilen offen ihre eigenen Erfahrungen aus jeder dieser Phasen. Ihre Erkenntnisse sind ein wertvoller Kompass für alle, die den American Dream verwirklichen möchten.

Jetzt reinhören und mehr über die ungeschönte Realität des Auswanderns erfahren.

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Weitere Ressourcen:

  • Das Neustart USA Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die den Traum vom Leben in den USA verwirklichen wollen – mit praktischen Tipps, echten Erfahrungswerten und einer klaren Anleitung, die dir jeden Schritt erleichtert: Link zum Buch
  • Die Neustart USA Skool Community bietet dir alles, was du für einen erfolgreichen Neustart in den USA brauchst – Austausch mit Gleichgesinnten, Expertenwissen und individuelle Unterstützung, um deinen Traum Schritt für Schritt zu realisieren: Link zur Community
  • Auf unserer Homepage www.neustartusa.com findest du weitere Informationen!
Speaker 1:

Willkommen beim Neustart USA Podcast, dein Muttersprache-Podcast. Ich bin Monique Menezi, selbst seit über zehn Jahren Auswandererin und Business-Gründerin hier in den USA. Hier im Podcast teile ich inspirierende Geschichten von Menschen, die den Schritt gewagt haben und in den USA neu durchgestartet sind. Freue dich auf wertvolle Tipps und Tricks rund ums Auswandern, das Leben und Arbeiten in den USA und natürlich auf Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge, die ein Neustart in Amerika so mit sich bringt. Mach dich bereit für deinen American Dream und lass uns gemeinsam den Weg in dein neues Leben in den USA gestalten. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge hier im Neustart USA Podcast. Heute habe ich mal wieder hier, roberta. Wir haben gedacht, es wird mal wieder Zeit für eine gemeinsame Folge, weil wir wirklich ein sehr, sehr, sehr spannendes Thema heute mit euch besprechen möchten, nämlich, magst du es sagen, roberta?

Speaker 2:

Also ich kann es mal sagen, aber ich weiß nicht, ob es ein richtiges Thema ist, also so eine Überschrift habe ich dafür nicht. Aber wir besprechen heute so die Phasen, die jemand durchmacht, durchlebt, der auswandern möchte. Also von Beginn an, wenn man quasi anfängt zu überlegen oh ja, ich möchte vielleicht auswandern.

Speaker 1:

Bis zum Jahr, wenn man dann ein bisschen hier gelebt hat, schon ein paar Jährchen, ja, und zwar habe ich nämlich diese Idee gehabt, weil wir das echt oft haben, das Thema, und wir hatten ja jetzt gerade das hast du vielleicht so in der letzten Podcast-Folge auch gesehen oder gehört ich hatte Besuch hier in Kalifornien von Flo und Carina, die gerade ja in unserem Elite-Programm sind, und auch von der Sarah, und wir haben ja ganz viele gerade in unserer Mastermind-Gruppe, die so alle noch in Deutschland sind und jetzt ihre Auswanderung hier in die USA auch mit ihrem Business Start planen. Und das ist so total spannend, weil ich so merke, ich stehe da jetzt ja wo ganz, ganz anders auch, wo du bist nach etwas über zwei Jahren in den USA, und ich habe einfach so gemerkt, dass es echt Phasen gibt in einer Auswanderung, und du wirst sehr überrascht sein. Deswegen bleib echt mal noch hier bis zum Ende, selbst wenn du auch selber schon ausgewandert bist. Aber ich erzähle dir von Phasen, die du vielleicht gar nicht so auf dem Schirm hast, und Roberta, du kennst die auch noch nicht, weil da bist du nämlich noch nicht. Aber lass uns erstmal zurückspringen. Und ich wollte dir aber auch noch sagen, warum die so wichtig sind, diese Phasen. Ich glaube, es ist wichtig zu wissen, dass es diese Phasen gibt und auch, was so in jeder Phase stattfindet.

Speaker 1:

Erst einmal auch, dass du weißt, was da zu tun ist, in so einer Phase, wenn du vorhast auszuwandern, ganz gut ist, diese Honeymoon oder rosa-rote Brille auch abzusetzen und wirklich ein bisschen klarer zu gucken auf die Dinge, die entweder zum Beispiel erledigt werden müssen, oder dass es einfach vielleicht auch nochmal ein Zustand ist, in dem man jetzt vielleicht gerade ist und zu gucken ist, auf was fokussiert man sich dann oder was muss man eigentlich machen? Und deswegen sind diese Phasen und was in diesen Phasen stattfindet Heimweh zum Beispiel auch sind, unglaublich wichtig, finde ich. Und ja, lass uns doch mal losstarten und springen an die allererste Phase. Und das ist nämlich nicht die Phase, wenn man schon hier ist, sondern das ist die Phase, wo man überlegt zu gehen.

Speaker 1:

Damit geht nämlich alles los, und oft endet der Traum dann eigentlich schon und geht gar nicht weiter, weil man ist in so einer Phase, wo es einem nicht gefällt in Deutschland, entweder weil es einem nicht gefällt, oder weil man sichweder, weil es einem nicht gefällt, oder weil man sich vielleicht mehr vom Leben erhofft oder andere Vorstellungen vom Leben hat als das, was so in Deutschland stattfindet. Und das ist so ein bisschen so, diese Orientierungsphase, und die ist halt, finde ich, super entscheidend, weil da werden oft die Träume schon, da zerplatzen die halt oft, und es geht halt eigentlich gar nicht weiter, dass es in die Planung geht, weil man denkt ach ich nach Amerika, wie soll denn das klappen? Also so Orientierungsphase, und die ist ja bei dir noch nicht so lange her, nimm uns doch mal in deine Orientierungsphase und was da so stattfindet.

Speaker 2:

Ja, hat natürlich angefangen mit Frustration über Deutschland, über viele Dinge hohe Steuernachzahlungen teilweise, die echt für mich einfach in dem Sinne unnötig sind, und das hat sich halt alles einfach so aufgestaut. Das schlechte Wetter dann ja, man ist immer unzufriedener geworden, also, man ist immer unzufriedener geworden, und dann habe ich halt angefangen zu gucken, was gibt es für Auswege? Und klar, ich bin ja jetzt hier, aber ich habe mich damit befasst wie kann ich in die USA auswandern? Und da gab es dann erstmal so die Phase der Recherche. Sage ich mal, erstmal muss man gucken geht es überhaupt so einfach? Weil, wenn du echt noch gar keine Ahnung von dem Thema hast, denkst du, vielleicht kannst du dir einfach in den USA einen Job suchen, was ja gar nicht so geht, oder ein Haus kaufen, ja, und es geht ja alles gar nicht so einfach. Und wenn du dann mal anfängst zu recherchieren und ich meine, ich habe sehr viel recherchiert, wir haben das ja jetzt den Leuten teilweise ein bisschen- erleichtert.

Speaker 1:

Wir haben es leicht gemacht in unserer Community. Da können sie alles auf einen blicken.

Speaker 2:

Ja, und das hatte ich halt nicht. Also habe ich viel recherchiert. Ich habe sogar einen Onkel hier in den USA, aber der ist leider zu weit entfernter Verwandter sozusagen, der mich jetzt sponsern könnte. Also für mich kam am Ende nur noch in Frage, dieses eine Visum. Und dann, ich denke mal, das ist dieser Punkt, wo viele einfach das Handtuch schmeißen, weil sie denken, okay, ich habe kein Geld. Vielleicht weil sie denken, sie müssen viel investieren. Ich war noch nie selbstständig, vielleicht Ja das.

Speaker 1:

Risiko auch. Also das ist halt ein Riesenberg. Also ich sehe das sowieso, dass das für viele ein Riesenberg ist, selbst wenn die schon in Deutschland selbstständig waren und hier das gleiche Business machen, oder wenn sie schon konkret wissen, ist das trotzdem ein Riesenberg. Wo fange ich an, wo höre ich auf, und gelingt das, und ist das eine gute Idee, und ist das ein guter Ort dafür und so. Also das sind ja wahnsinnig viele Fragen, die in dieser Phase eben auch kommen. Fragen, die in dieser Phase eben auch kommen.

Speaker 2:

Ja, und fängst du halt an, es den Leuten zu erzählen, so deinen Verwandten, deinen Freunden. Da kommt halt erstmal nichts Gutes bei raus.

Speaker 1:

Und jetzt ist dieser Trump, und der macht doch eh nur Kacke.

Speaker 2:

Ja, und dann entmutigen die einen noch, und dann zweifelt man vielleicht noch mehr an dieser Idee. Und dann hat man vielleicht auch noch ein Haus gekauft, vielleicht erst vor zwei Jahren oder so, und hat erst neu eingerichtet, einen richtigeren Job Ja, und dann überlegt man ist mein Leben wirklich so schlecht und so? Aber ja, wenn man dann wirklich dranbleibt, dann merkt man halt erst, welche Möglichkeiten man eigentlich haben könnte. Und wenn man diese Phase überwunden hat mit den Zweifeln, ist es das Richtige. Dann würde ich sagen, kommt so die Phase, wo man sich im Klaren ist okay, ich will.

Speaker 1:

Die Entscheidungsphase würde ich die nennen.

Speaker 2:

Genau.

Speaker 1:

Die Entscheidungsphase nach der Orientierungsphase.

Speaker 2:

Ja, und dann ergreift man auch Initiative, dass man dann quasi sich Hilfe holt, vielleicht und auch wirklich eine Vision dann langsam vor Augen hat, und dann ist man auch motiviert, etwas zu tun.

Speaker 1:

Und es wird ernst. Also ich habe jetzt gerade ein Paar in der Betreuung, und die ist auch durch unser Mastermind gelaufen, und jetzt stehen die kurz davor, ein Franchise-Business zu kaufen. Also man kann ja verschiedene Sachen machen. Man kann im Rahmen dieses Investitionsvisums kann man sein eigenes Business gründen. Das machen die meisten, die mit uns arbeiten. Das heißt, die haben eine Idee, ob das jetzt ein Second-Hand-Laden ist oder ein Outdoor-Training sind oder eine Farm oder was auch immer. Die machen irgendwas, was sie schon immer machen wollten. Man kann aber ja auch ein Franchise-System zum Beispiel kaufen, das heißt, man kauft eine Lizenz für ein Business, was man auch neu beginnt, aber mit Hilfe eines strukturierten Plans sozusagen. Und das machen die. Da haben wir jetzt einen langen Prozess. Wir haben jetzt mehrere Businesses durchleuchtet, und jetzt geht es dazu, den Vertrag zu unterschreiben. Das heißt, jetzt wird es ernst. Und jetzt ist die Entscheidungsphase, wo man wirklich sagt jetzt macht man es. Und ich merke, ich weiß nicht, wie es dir geht, du bist ja in den Coachings dabei oder machst ja auch selber die Coachings. Das ist wie so ein Knoten, der platzt, weil, wenn einmal diese Entscheidung jetzt getroffen ist, wir machen es.

Speaker 1:

Wir hatten jetzt auch mehrere im Programm, die ihre Häuser verkauft haben in Deutschland. Wir geben jetzt unser Haus zum Verkauf auf den Markt. das ist ja so ungefähr jeder weiß es dann. Wir erzählen es den Eltern und den Geschwistern, und so. Von da ab gibt es so nicht mehr richtig so einen Weg zurück. Und ich habe das Gefühl, da kommt die Energie, da merkt man so richtig. Dann kommen Investitionsreisen vielleicht auch schon. Wir hatten ja jetzt gerade eben Flo Carina hier auf ihrer Investitions oder Erkundungsreise, und da merkt man so richtig, jetzt wird das viel klarer, das Projekt, klar, man hat noch Schiss, aber jetzt, wo man die Entscheidung getroffen hat, geht es eigentlich nur noch nach vorne mit Vollgas voraus. Und das finde ich irgendwie einen coolen Moment. Da ist so dieses Zweifeln weg, sondern da ist wirklich in der Entscheidungsphase finde ich, eine riesen Dynamik drin.

Speaker 2:

Ja, und da kann auch jeder sagen, was er will, von Freunden bis Angehörigen. Man ist so klar in seiner Entscheidung, man ist sich so sicher, dass, egal, was die anderen sagen, es einem egal ist. Man zieht durch.

Speaker 1:

Ja, und da hat man aber natürlich auch ein bisschen eine rosarote Brille auf. Ab dem Moment setzt man natürlich so ein bisschen diese Honeymoon-Brille auf. Das ist wie Engagement, also das ist so ein bisschen wie man verlobt sich und freut sich auf die Hochzeit Ein bisschen. Manchmal setzt der Verstand dann aus, finde ich. Also, man hat wahrscheinlich so viel Glückshormone mit dem Projekt, dass man natürlich manche Dinge nicht so klar sieht und trifft Entscheidungen, die oftmals nicht so richtig oder vielleicht an der Stelle noch nicht richtig sind, an der Stelle noch nicht richtig sind, oder wo man vielleicht ein bisschen da sind. Wir also ich muss da ganz oft auch mal bremsen, also nicht im Sinne von bremsen, den Schritt zu machen, sondern bremsen. Was sind denn jetzt die richtigen Schritte, die gemacht werden müssen für das Projekt hier? weil man ist da so auf Adrenalin klar. Ich meine, das Leben ändert sich.

Speaker 2:

Ich habe ein gutes Beispiel zum Beispiel, weil so war es bei mir. Ich war da natürlich so aufgeregt, wir wandern aus und so, wo könnten wir wohnen, wo gefällt es mir vielleicht? Und so einfach dieses ja, was eigentlich jetzt nicht so Priorität hat, und da wäre es gut gewesen.

Speaker 1:

Ich bin auf Instagram zum Glück nicht mit den Leuten, mit denen wir arbeiten, weil die kriegen von uns ich sage es mal ganz milde gesagt einen kleinen Arschtritt, die richtigen Dinge zu machen. Aber ich sehe das in der Tat von Auswanderern. Man begleitet die ja so auf Instagram, dass die herkommen und erstmal natürlich mit ganz viel Liebe das Haus oder die Wohnung einrichten, Gartenmöbel aussuchen. Klar, man fängt ja neu an, Das ist ja total aufregend. Was gibt es Cooleres, als jetzt von einem Store in den nächsten zu gehen? Aber das ist einfach, wenn du hier einen Neustart planst ich meine, das hängt natürlich auch immer von deinen finanziellen Mitteln ab, aber gehen wir mal davon aus, das ist eine moderate Auswanderung mit ein bisschen Geld im Hintergrund, aber keine Millionen dann musst du irgendwann Geld verdienen, und dann sind erstmal die wichtigsten Dinge, dass das sichergestellt ist, und am unwichtigsten ist, dass der Teppich zum Schrank passt. Also, ich sehe schon, dass das wichtig ist, aber wir wollen Fokus haben auf den Erfolg hier und dass das Leben hier dann auch so ist, wie es sein sollte, und nicht anders.

Speaker 2:

Ja, manchmal müssen wir halt einfach ein bisschen wach rütteln. Wenn dann die Leute einfach zu viel Urlaub machen, zu viel essen gehen, so hallo. Wie sieht es mit deinem Business eigentlich aus?

Speaker 1:

Ja, genau, und da kommen wir aber gleich. Noch zu viele unterschätzen, was es braucht, so ein Business aufzubauen. Da kommen wir dann in der Erwachungsphase gleich drauf. Also, entscheidungsphase ist aber trotzdem was, was echt Schmetterlinge im Bauch hat, und man merkt so richtig, dann kommt Fahrt rein, dann werden die Entscheidungen getroffen, dann wird eine große Summe hier investiert, also meistens irgendwas so zwischen 50, 100, 150.000 sind oft so die Businesses, die wir so begleiten, oder auch mehr haben wir auch schon gehabt no-transcript, und wenn du natürlich jemand bist, der nicht gut Entscheidungen treffen kann, das ist schwer, also das ist schwer. Das ist da eine Qualität, die musst du da einfach haben, und da müssen viele Entscheidungen gleichzeitig auch gefällt werden. Da kann man nicht um jede Entscheidung lange rum diskutieren. Zum Teil.

Speaker 2:

Ja, das merkt man dann auch, wenn dann teilweise unsere Teilnehmer auch so in der School-Community da kommen immer mehr Fragen so per Messages und so wie könnte ich das jetzt machen, oder was ist denn wohl besser, und so. Also, da man merkt schon, dass ich glaube, es gut, also eine gute Hilfe ist, wenn man so manchmal ein bisschen eine Richtung gezeigt kriegt. Man muss sich nicht einschlagen, aber man kann.

Speaker 1:

Ja, ich hatte heute auch drei WhatsApp-Nachrichten. Monique, erzähl mal, reicht das auch, wenn ich ein Auto für so und so viel kaufe? Und was kann ich noch in meine Investment reinpacken, damit ich eine gute Investmentsumme habe? Das geht hin und her und hin und her jetzt gerade hier bei mir. Wir haben so viele, die gerade jetzt in diesem Schritt stehen, und dann also, wenn diese Entscheidungsphase ist, dann schieben wir ja auch alles an.

Speaker 1:

Das heißt, wir entscheiden, was für ein Business, wir entscheiden, wo, wir entscheiden, was die Investition ist, wir entscheiden eigentlich den nächsten Fünf-Jahres-Plan, was die Strategie ist, das Business auch aufzubauen. Und dann ist gleichzeitig und das geht so ineinander über ganz schnell die Aufbruchphase. Das heißt, dann wird der Businessplan. also erstmal wird das solide Business aufgebaut, dann der Businessplan geschrieben, dann der Visa-Antrag eingereicht, und dann ist eigentlich schon in der Phase ich sage jetzt mal ein, zwei Monate vorher, bevor die Abreise ist diese Aufbruchphase. Dann ist klar das machen wir. die Entscheidung ist getroffen, dann muss man alles verkaufen in Deutschland oder vermieten oder was auch immer. Ich bin immer dafür alles weg. Ich weiß nicht, wie es dir geht.

Speaker 2:

Ja, doch, wir hatten am Anfang auch überlegt, weil wir hatten einmal was, wo wir selber gewohnt haben, und wir hatten noch eine Wohnung vermietet und haben echt überlegt, was zu behalten. Im Endeffekt hat es sich auch jetzt so herausgestellt war es gut, alles zu verkaufen, einfach weniger Aufwand, und man braucht das Kapital, und man kann hier dann mit dem Kapital auch arbeiten. Umso mehr Erspartes man hat, umso besser natürlich. Und deswegen ja, ich würde auch immer verkaufen, weil man soll sich auch ich finde, man soll sich auch auf das in den USA konzentrieren und fokussieren, sich in ein Leben aufzubauen und das alles zurücklassen in Deutschland.

Speaker 1:

Aber das wäre ja schwer, das können wir jetzt sagen, weil wir unser Leben haben. Wenn du aber das noch nicht vor Augen hast und dir das noch nicht vorstellen kannst und das erlebe ich schon in der Tat, das natürliche Teil ist ja auch klar Guck mal, du bist dein Leben lang da aufgewachsen, du hast da deine Familie, deine Freunde, dein Eigentum, das ist doch logisch, dass das ist ja, wie aus einer Ehe zu gehen oder aus einer langjährigen Beziehung zu gehen. Das ist ich habe jetzt gerade meinen Mann hier gehabt, unsere Tochter, die geht jetzt quasi aus dem Haus mit Tränen in den Augen. Das ist ja schwer, diese Dinge loszulassen. Alles, alle Abschiede sind schwer im Leben, und genauso, selbst wenn du entschieden hast, den Schritt zu gehen, wenn du dann kurz davor stehst ja, logisch ist das schwer, ja, logisch kommen Zweifel, es kommen Ängste, es kommt eine Traurigkeit auch.

Speaker 1:

Also, meine Eltern sind jetzt in so einem Alter, wo ich nicht weiß, wie oft kann ich die noch besuchen und sehe die, und natürlich macht dich das traurig, dass diese Aufbruchphase ist was Aufregendes, aber das ist eine ganz schön anstrengende Phase, und das wirst du dann, wenn du hier bist, merken, dass du ein Ja brauchst, und ich habe das oft zu dir auch gesagt, wenn du so gesagt hast, ich hänge so in den Seilen, und dann habe ich schon oft zu dir gesagt ist doch gar kein Wunder.

Speaker 1:

Das dauert lange, bis man sich von dieser Phase auch wenn das alles cool und exciting und aufregend ist, aber es braucht eine Weile, bis man sich dann hier wieder gesammelt hat sortiert hat und diesen Kraftakt, weil Entscheidungen zu treffen braucht ganz viel Energie, weil du machst extrem höchste Arbeit in deinem Gehirn, weil du wägst ab, du guckst, ist das richtig, ist das falsch? Du versuchst, das Risiko zu minimieren, und das kostet natürlich ganz, ganz, ganz krass viel Energie, und natürlich kommst du danach irgendwann. Wenn du dann wieder in so ein normales Leben kommst, sag ich jetzt mal, was ja nicht normal ist, weil du fängst neu an, erst mal in so eine Erschöpfung rein, und das kannst du auch schon einplanen. Kommen wir gleich zu der Erschöpfungsphase.

Speaker 2:

Ja, und es wird auch so sein. Also ich glaube nicht. Ich bin mir sicher. Es gibt es bei keinem, wo man nicht mal manchmal zweifelt. Also egal, wie zuversichtlich und wie überzeugt man von der Idee ist auszuwandern, und wie gut oder wie schlecht das Business läuft, Man hat immer Phasen, wo man manchmal wirklich zweifelt und manchmal sagt, hab ich jetzt richtig getan. Aber man erholt sich auch schnell wieder, Man berappelt sich eigentlich schnell wieder, Aber es wird kommen. Das kann ich jedem prophezeien. Leider Und das ist halt super wichtig, sich einfach mit Menschen zu unterhalten, die vielleicht auch dasselbe durchmachen.

Speaker 1:

Da muss ich auch wieder einen Schreck auf unsere coole Community einfach machen Ja voll, Und du merkst ja auch, die sind so am Quatschen da drin. Also in der Aufbruchphase, da passiert echt viel, weil du löst deinen Haushalt auf, Vielleicht kündigst du deinen Job oder verkaufst dein Business, Du verabschiedest dich von deinen Liebsten, und ich unterschätze das nicht. Ich habe so viele auch, die sagen, ich habe eigentlich gar keine Verbindung mehr, und trotzdem, es ist trotzdem. Du kommst daher, du bist da aufgewachsen, das ist ja trotzdem dein Leben, und ja, man freut sich auf das Neue. Aber es macht trotzdem was mit einem und und das kommt ja auch noch dazu, zumindest wenn du mit uns arbeitest wir bauen in der Phase schon deinen Erfolg hier auf. Das heißt, wir warten erst gar nicht, bis du in den USA bist, sondern wir fangen an, deinen beruflichen Erfolg zu planen, schon in dieser Orientierungs-, Entscheidungs und Aufbruchsphase, weil das so wichtig ist. Je früher wir anfangen können, umso schneller kannst du hier eigentlich dein Leben gleich starten und nicht erst ankommen und gucken und feststellen, ach nee, so läuft das hier gar nicht, sondern wir wollen ganz viele Tests vorher machen, wir wollen den Markt vorher genau erkennen, wir wollen genau gucken, wo passt denn dein Business rein?

Speaker 1:

Und deswegen hast du in dieser besonders in dieser Entscheidungs und Aufbruchsphase, aber vor allen Dingen hast du eine unglaublich hohe Belastung. Du verkaufst vielleicht deine Möbel, du machst dein ganzes Geld locker, du improvisierst, weil du vielleicht schon viele Sachen verkauft hast, ziehst vielleicht noch in eine Übergangslösungswohnung oder was weiß ich, und dann kommt dieser Schritt, und zeitgleich hast du schon, arbeitest vielleicht auch noch bis zum letzten Tag, und zeitgleich baust du aber schon an deiner Zukunft auf. Und das machen die meisten ohne Hilfe nicht. Und deswegen legen wir da so einen großen Wert drauf, dass schon das Netzwerk hier aufgebaut wird, dass die ersten Kundenbeziehungen aufgebaut werden, vielleicht schon die ersten Verkäufe, wenn du ein Produktbusiness hast, oder die ersten Verträge geschlossen werden, weil wir wollen, dass du vorbereitet hier in die USA gehst.

Speaker 1:

Mein neues Buch Neustart USA erfüllte den Traum vom Leben in Amerika ist jetzt erhältlich. Darin teile ich über 30 Jahre Erfahrung im Business Coaching und als Unternehmerin in den USA, um Dich Schritt für Schritt auf Deinem Weg zu begleiten. Du erfährst, wie Du Dein eigenes Business aufbaust, die Visa-Hürden meisterst und Deine finanzielle Planung einfach gestaltest. Das Buch ist voller erprobter Strategien, praktischer Checklisten und inspirierender Geschichten von Auswanderern, die ihren Traum bereits verwirklicht haben. Hol es dir und mach dich bereit für deinen American Dream.

Speaker 2:

Ja also wirklich, ich müsste jetzt lügen, aber um bestimmt 90 Prozent der Leute, die jetzt hier in Florida sind, die kommen her und fangen erst dann an, ihr Business aufzubauen. Die haben nur investiert, haben teilweise ihren Businessplan nicht selber geschrieben, wissen also eigentlich fast gar nichts. Ja so klar irgendwelche Zahlen, aber was bringen denn dir die Zahlen, wenn du gar keine Ahnung hast eigentlich? Also klar irgendwelche Zahlen, aber was bringen denn dir die Zahlen, wenn du gar keine Ahnung hast eigentlich? Und dann stehen sie hier, und dann vergehen ein, zwei, drei, vier, auch mal fünf, sechs Monate, und die haben immer noch kein Geld verdient, und dann ist quasi die Kacke am Dampfen.

Speaker 1:

Ja, und dann ist das Ersparte, was sauer verdient ist über viele Jahre, ist dann einfach ganz schnell weg, und dann steigt der Druck. Und jetzt musst du dir vorstellen, aus dieser Erschöpfung, die wir gerade gesagt haben, durch die Doppelbelastung in Deutschland, kommt dann noch die existenzielle Not oft dazu. Und das ist natürlich der Beginn vom Ende ganz häufig, und das wollen wir natürlich nicht, und deswegen wollen wir eben so früh wie möglich uns darum kümmern, dass dein Business hier läuft. Ich kann es immer nur wieder sagen darum habe ich ein ganzes Buch geschrieben, weil das so unglaublich wichtig ist. Ich sage es ja so oft es ist nicht das Visum, was wichtig ist zu kriegen. Das Visum kriegst du, wenn du ein gutes Business-Konzept hast. Da mache ich mir eigentlich immer die wenigsten Sorgen drum. Ich mache mir eigentlich die meisten Sorgen darum, dass wir frühzeitig genug, strategisch genug das Business hier aufbauen, und das ist eigentlich das A und O, um das es aus meiner Sicht geht.

Speaker 2:

Selbst auch beim Visa-Interview ist es so, dass du unterhältst dich ja mit dem Beamten da, und der wird gleich merken, ob du überzeugt bist von deinem eigenen Business und ob du weißt, wovon du sprichst. Und wenn du jetzt mit uns arbeitest, und wir bauen dein Business so auf, dann bist du so voll mit drin integriert, und du hast auch richtig Bock drauf, weil du das machen wirst, was du liebst und was du dir vorstellen kannst, für immer vielleicht zu machen, und dann kannst du dem Beamten da beim Interview alles erzählen. der wird es dir glauben, weil man hat eine ganz andere Erscheinung, dann auch Ein ganz anderes Selbstwertgefühl. alles ist ganz anders dann.

Speaker 1:

Genau, ja, und nach der Aufbruchphase kommen die Abreise und Ankunft. Die geht ja schnell, je nach, wohin du fliegst, acht bis zehn Stunden oder so, und dann würdest du die auch Ankunftsphase nennen.

Speaker 2:

Ja, einlebensphase des Einlebens vielleicht noch dazu, also das ist noch so ein bisschen die Honeymoon-Phase.

Speaker 1:

Man kommt hier hin, und alles ist so große Augen, geile, große Autos, straßen, ich kann sonntags einkaufen gehen, und die Leute sind alle so freundlich. Ich weiß nicht, wie das bei euch war, aber ich hatte das Gefühl, ich war das noch nie genommen. Ich habe noch nie Drogen genommen, aber so musste ich das anfühlen irgendwie. Wir waren wie so Ekstase. Wir haben ständig mit Leuten gesprochen, wir waren überall eingeladen, wir haben alles ausprobiert, wir sind überall hingefahren, wir haben Ausflüge gemacht, die Amerikaner ihr ganzes Leben lang nicht machen, weil einfach mal vier Stunden irgendwo hin, weil man denkt ah cool, da muss ich auch mal gewesen sein. Und wir waren echt das erste halbe Jahr nur unterwegs, von Möbelhäusern über allein diese ganzen Supermärkte, in die man gehen kann, und alle haben so coole Sachen, da kannst du ja in so einem Supermarkt erstmal einen halben Tag verbringen. Ich hatte auch das Gefühl, ich war nur im Auto zum Einkaufen die ersten Monate.

Speaker 2:

Ich weiß nicht wie es dir so ging. Ja, ja, und dann will man da, man will natürlich dann sich auch durchprobieren und dann da Neues essen, und dann braucht man da noch was, und dann, oh, da gibt es noch HomeGoods, tj Maxx, es gibt einfach viel zu viel, oh Gott.

Speaker 1:

Ja, oh Gott, ja, ich weiß.

Speaker 2:

Und dann will man ja auch schnell neue.

Speaker 1:

Leute kennenlernen. Man will ja auch schnell in seiner neuen Umgebung ja auch wieder sich ein Umfeld aufbauen, Oder geschweige denn Ärzte oder was auch immer. Zahnspange für die Kinder, Kindergeburtstag, Wie läuft das? Also das Gehirn finde ich, ist völlig überfordert mit diesen ganzen neuen Sachen. Also das Gehirn finde ich, ist völlig überfordert mit diesen ganzen neuen Sachen.

Speaker 2:

Also das erste Jahr war mega geil, aber auch mega anstrengend, fand ich. Ja, man muss sich mit allem neu befassen. Also, hier ist einfach alles anders Von Schulsystem, also wieso heißt das Preschool, wann kommt Kindergarten? Warum ist es so rum? Warum heißt es nicht so Ja, also es ist einfach alles anders. Du zahlst hier teilweise große Beträge mit Checks, mit Cashier-Checks. Was zum Henker ist ein Cashier-Check, so Sachen, einfach. Da bist du komplett überfordert, weil du musst echt für alles recherchieren und nachschauen erstmal, weil du einfach die Sachen nicht kennst, auch so Versicherungen oder so Steuern.

Speaker 1:

Es ist einfach alles neu, ja auch überhaupt eine Wohnung zu finden, ein Haus zu finden, wie du sagst. Und dann kommen die mit einem Cash-Share-Check. Okay, cool, wo kriege ich den? Wie kriege ich den? Dafür muss ich erst mal ein Bankkonto hier haben. Dafür muss ich was, was ich so und so will, das ist total irre. Auto kaufen, okay, gut, ein Auto, das kannst du an einem Tag kaufen, aber dafür muss ich auch gleichzeitig eine Versicherung haben. So, mittlerweile machen wir das ja zack, zack, zack, aber in dem Moment okay. Und dann ist es ja auch immer noch so welche Versicherung nimmt mich denn, wo ich noch keine? da muss ich aber eigentlich auch einen Führerschein haben oder eine Sozialversicherungsnummer. Also, es ist so viel. Wir haben in unserer School-Community eine ganze Kategorie nur für diese Ankunftsphase, weil manchmal läuft man echt im Kreis, weil man überhaupt nicht, man kann eine Sache nicht machen, weil man die andere nicht hat. Die andere kriegt man aber nicht, wenn man die eine nicht hat, und man ist total irre am hin und her rennen. Also das ist schon eine sehr anstrengende Phase.

Speaker 2:

Ja, und die hat man halt eben nur am Anfang. Aber da muss man durch, da geht jeder durch, ne.

Speaker 1:

Mhm durch.

Speaker 2:

da geht jeder durch, Aber ich fand es trotzdem cool.

Speaker 1:

Also, wir haben bestimmt 10 Kilo zugenommen in der Fahrt. Du willst ja erst mal alles probieren. und jetzt essen wir dieses ganze Zeug ja alles gar nicht mehr und kaufen auch ganz anders ein. Aber zu der Zeit hast du ja alles probiert, und ich habe auch ganz viel weggeschmissen, weil es furchtbar war.

Speaker 2:

aber da sind wir ganz oft auch essen gegangen, weil das so cool war und so, und das machen wir jetzt eigentlich alles Ja und dann hast du hier noch Pumpkin Spice, was du in Deutschland ja auch nicht hast, und so, und dann willst du da den Kuchen probieren oder die Donuts.

Speaker 1:

Ja genau. Also, ich weiß nicht genau. Also ich weiß nicht. Wir haben bestimmt jeder 10 Kilo, also die Kinder nicht, aber ich glaube, wir haben alle ein bisschen was zugenommen.

Speaker 2:

Es ist auch leider immer noch ein bisschen.

Speaker 1:

Ich wollte gerade sagen Ja, was glaubst du. Also, ich finde, so ein Jahr ist so diese Honeymoon-Phase, diese Ankunft, honeymoon. Ich finde immer so ein Jahr, wo man so einmal alle Jahreszeiten durch hat, dieses coole Halloween und Thanksgiving und Black Friday und das erste Mal Christmas, und man braucht dann ja auch diese ganzen Sachen neu, wenn du mit nichts kommst. Die meisten unserer Auswanderer nehmen ja auch ihre Sachen nicht mit. Es gibt einige, die machen es, aber ganz häufig macht das ja auch eigentlich gar keinen Sinn, alles so aus Deutschland mitzunehmen. Es gibt ja auch total coole Sachen, aber da musst du eigentlich immer wieder alles neu kaufen, und ich finde, das ist so ein Ja, da hat man dann Ja, definitiv Ja, wie du sagst, das erste Mal Halloween, das erste Mal Thanksgiving, bis man dann Freunde gefunden hat.

Speaker 2:

Man hat ja auch nicht immer Zeit, wenn man an seinem Business arbeitet. Aber ja, so ein Jahr, mindestens ein Jahr. Manche brauchen vielleicht noch ein bisschen länger.

Speaker 1:

Also, wie war das bei dir nach dem Jahr? Also, bei mir war nach dem ersten Jahr so ein bisschen eine Ernüchterung.

Speaker 2:

Aber lass mal überlegen, wann war denn das?

Speaker 1:

Also ich hatte so nach dem ersten Jahr das Gefühl okay, das ist es jetzt hier. Und dann sind wir aber auch nochmal umgezogen, weil wir so das Gefühl hatten, also eigentlich sind wir jetzt hier, dass es eigentlich richtig geil ist. Und da war dann so der Punkt, wo dann so alles Neue irgendwie durch ist, und du dann merkst oh Mann, hier muss ich doch jetzt echt richtig ackern, und ich bin viel im Auto unterwegs. Das will ich so auch nicht. Mit allen funktioniert es auch nicht so, und eigentlich, wenn ich hier bin, will ich ja auch nicht nur mit Deutschen abhängen. So ging es uns in Charlotte, wo so viele Deutsche sind, und alle Amis finde ich jetzt auch nicht cool. Da kam so ein bisschen diese Phase Okay, ist schon cool hier, aber irgendwie muss ich jetzt doch nochmal überlegen, wie ich es haben möchte. Weißt du, wie ich das meine?

Speaker 2:

Ja, monique, ich musste gerade die ganze Zeit lachen und schwunzeln, weil bei mir war es nach einem Jahr so, dass ich mich getrennt habe.

Speaker 1:

Ja, okay, du hast dich getrennt genau.

Speaker 2:

Und alles umgeworfen habe. Also, ich bin ja dann umgezogen, ich habe mich getrennt Mit meinem Business, habe ich alles umgeschmissen. Also es kam alles wirklich nach dem einen Jahr. Ja, ich will jetzt nicht sagen, dass es eine Ernüchterung war, aber ich habe einfach ein paar Sachen realisiert.

Speaker 1:

Ja ist ja Ernüchterung, das ist quasi, du hast alles in Frage gestellt, was ja eigentlich auch cool ist. Nein, ich finde das wirklich cool, weil du hast es ja in der Hand, dann dein Leben neu zu orientieren. Wir sind dafür 20 Mal umgezogen und haben immer wieder wahrscheinlich geguckt, wo ist es, wie wir es uns vorstellen, war auch anstrengend, muss ich sagen, aber was wir zeitgleich und wir waren ja jetzt, wir hatten ja die Green Card, das heißt, wir hatten erst mal Jobs aber wir haben uns ja auch sehr schnell selbstständig gemacht und haben aber dann sehr, sehr, sehr schnell realisiert, wenn wir jetzt Gas geben und uns auf unser Business fokussieren, können wir da richtig Geld mit verdienen. Und das haben wir auch in der Tat im zweiten und dritten Jahr mit unserem Recruiting und Leadership-Coaching-Business gemacht, und nach wie vor war das die beste Entscheidung. Wir haben dann weniger gemacht, wir haben dann mehr wieder einen Alltag gehabt, muss ich sagen. Das ist dann so, diese Ankommensphase.

Speaker 1:

Die Kinder waren verräumt, die hatten ihr Umfeld, ihre Freunde, es war mehr wieder Routine, rituale da drin, und dann kommst du natürlich wieder in so ein Leben, so ein Stückchen, wie du es auch in Deutschland vorher hattest, weil diese Honeymoon-Phase irgendwie vorbei ist, und ich glaube, dann realisiert man so aber jetzt bin ich aber hier und muss trotzdem noch ein paar Dinge ändern, die sich nicht mit dem Land geändert haben, und muss trotzdem noch ein paar Dinge ändern, die sich nicht mit dem Land geändert haben.

Speaker 2:

Und vielleicht war es das bei dir, ja, ich vermute mal, wahrscheinlich. Ne, ja, und wie du sagst, am Anfang, wenn man herkommt, ist natürlich immer noch alles ein bisschen neu, und Urlaub, honeymoon, bla, bla, ne, klar. Und wie du sagst, dann sind die Kinder langsam in die Preschool gekommen und so Schule und so weiter, dann geht der Mann Ex-Mann, wie auch immer arbeiten und so weiter.

Speaker 1:

Ja, und dann?

Speaker 2:

ist der.

Speaker 1:

Alltag. Ja, dann ist der Alltag, und ich finde, was an der Stelle wichtig ist und da starten wir auch im Sommer mit mit dem Accelerator-Programm in unserer Ne Neustart Community für die, die eben hier sind Also, die Community, die wir auf School haben, ist ja eben nicht nur für diesen Schritt jetzt von der Orientierungsphase bis zur Ankunft, also bis zur Angekommen in den USA Phase, sondern eben dann fängt eigentlich die Arbeit an. Bis dahin ist Ausnahmezustand und Aufregung und Schmetterlinge und alles neu, und da darf man ja auch mal so ein bisschen genießen, sage ich jetzt mal Auch, wenn ich ja immer ihr müsst immer meine Stimme hören, fokussiert euch aufs Business, weil ihr könnt dann genießen, wenn euer Business läuft. Aber dann ist es eigentlich wichtig, weil dann ist das erste Jahr um, das heißt, dann sind in der Regel noch vier oder manche kriegen ja auch nur auf drei Jahre das Visum, dann sind nur noch zwei Jahre, um zu zeigen, dass du es hier rockst, und dann kann man nicht früh genug anfangen, sich wirklich Unterstützung zu holen, sich in seiner Businessentwicklung Unterstützung zu holen und das Business wirklich solide und strategisch aufzubauen.

Speaker 1:

Unterstützung zu holen und das Business wirklich solide und strategisch aufzubauen, und ja, natürlich möchtest du lieber am Pool, am Community-Pool abhängen oder am Strand oder mit dem Boot rausfahren oder Skifahren gehen oder Wandern, tour machen oder mit deinen neu gewonnenen Freundinnen oder Freunden oder Bekannten irgendwelche Trips hier machen, verstehe ich alles. Aber du bist halt hier angetreten, um dir eine neue Existenz, ein Business aufzubauen, und das ist halt erstmal Vorhang, zumindest mal in den ersten paar Jahren, muss man einfach mal so sagen, und das ist gut. Wenn du jetzt die Folge hörst und du entscheidest, das will ich eigentlich nicht, dann ist das auch nicht dein Ding.

Speaker 2:

Ja, und da sieht man dann auch den Unterschied, finde ich auch. Das ist immer so mit Leuten, die jetzt neu hierher gekommen sind, die, sage ich mal, noch in dieser Honeymoon-Phase sind die unternehmen noch ganz viel, für die ist alles noch neu. Und das ist dann immer so schwer für mich, weil ich bin halt eher jetzt aufs Business fokussiert, und ich habe halt schon alles gesehen. Klar, ich gehe immer noch gern zum Strand und so weiter, aber für mich ist es nicht mehr dieses wow, super toll die ganze Zeit. Wenn ich keine Zeit habe, gehe ich nicht zum Strand, weil ich habe einfach den Fokus auf etwas anderes gesetzt.

Speaker 1:

Ja, das ist aber auch so, roberta, investiere jetzt in dein Business, und dann kannst du später genießen. Und das ist ja so geil, dass wir da so gleich sind. Wir sind die Bekloppten, die uns sonntags hier Sprachnachrichten schicken, aber ich finde das auch gut. Deswegen funktioniert das mit uns beiden auch so gut, weil wir da beide so gleich denken, dass wir auch sagen, jetzt lieber auf unser Business fokussieren, und dann kann man später genießen. Und so ist das auch für jeden Auswanderer wichtig. Ich habe jetzt noch mit einer Familie ein Coaching gehabt, wo ich wirklich gesagt habe nee, nee, nee, nee. wenn du jetzt hier ein Business aufbauen möchtest, dann ist jetzt die Priorität in deinem Business die richtige Entscheidung, und dann ist völlig egal, was drumherum ist, weil das Drumherum kann nur dann funktionieren, wenn dein Business funktioniert. Also, jetzt musst du erstmal deine Energie, deine Kraft, deine Zeit und ja, das heißt ja nicht, dass man nicht mit den Kindern auf den Spielplatz geht, dann oder sowas aber der Hauptfokus muss in den ersten Jahren ganz klar auf deinem Business liegen, wenn du es hier schaffen möchtest und erfolgreich sein möchtest.

Speaker 2:

Ja, ich glaube auch, dass deswegen auch wie sagt man, so viele gehen ja zurück und so viele scheitern, weil sie einfach ihren Fokus nicht richtig legen. Das Problem ist gerade auch beim E2-Visum. Da musst du ja gucken, dass es läuft, weil sonst kriegst du ja deine Verlängerung gar nicht. Du bist halt auch ausgewandert. Klar, viele sagen ich bin ja ausgewandert, weil ich ein besseres Leben will. Aber du musst ja auch dafür arbeiten. Du kannst ja nicht davon ausgehen, dass davon ausgehen, dass du hier den ganzen Tag am Pool chillen kannst. Du musst natürlich dafür arbeiten, und am Anfang sogar noch härter weil du ja hier bei null anfängst und dich hier kein Schwein kennt.

Speaker 2:

Deswegen ja, ich kriege immer.

Speaker 1:

ich habe ja ich führe ja immer die Kennenlerngespräche, Und ich frage ja dann immer warum wollt ihr auswandern? Und wenn ich schon höre, oder so ganz oft auch bei no-transcript was falsch.

Speaker 2:

und dann wirst du Schwierigkeiten haben, wirklich genug Geld auch zu haben, weil das Leben ist hier halt auch nicht günstig. Nee, ganz egal, du musst schon mit Herzblut es wirklich wollen.

Speaker 1:

Ja, zumindest einer der Partner. Also wir haben das ja oft, dass ein Partner ein Business aufbaut und vielleicht der andere durch dieses Visum ja auch arbeiten gehen kann. Aber auch dann ist es kurzfristig gedacht, dass es vielleicht nur der Visumsgeber quasi reden, weil die ist echt entscheidend, finde ich, in allem. Aber dann dadurch merkt man oh, so cool ist jetzt doch nicht hier Urlaub, hier habe ich nicht automatisch Kindergeld oder Krankengeld oder irgendetwas. Und dann kommt auch ganz schnell die Heimwehphase. Und ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich habe die oft gehabt Ich weiß nicht, wie es dir geht wo ich so dachte boah, leute, ich war so erfolgreich in Deutschland, ich musste mir um Aufträge, ich war zwar auch selbstständig, aber ich musste mir nie nie Sorgen machen um Aufträge. Ich habe für Otto, für Lufthansa irgendeinen, der hat immer an meiner Tür geklopft und mir einen Auftrag gegeben, und hier musste ich zum Teil echt harte Zeiten durchstehen. Und dann habe ich natürlich Heimweh gehabt und habe so gedacht Mensch, vielleicht würde es mir doch besser gehen in Deutschland. Weiß ich, wie es dir geht.

Speaker 2:

Ja, ja, doch, das hat auch jeder, bin ich mir sicher. Das war auch wieder dieses, was wir vorhin ja gesagt haben, dieses, wo man anfängt zu zweifeln und das kommt definitiv auch und dann fängt man halt an zu überlegen oh Mann, da hatte ich da mein Haus und mein Auto und meinen coolen Job, und da war ich auch noch selbstständig und eigentlich ging es mir gar nicht so schlecht, die Kinder nicht hin und her karren, die sind einfach auf die Straße zum Spielen gegangen und so.

Speaker 1:

Was Stimmt aber nicht. Der Punkt kommt nur aus dem Grunde, und viele haben den vielleicht auch gar nicht. Aber der Punkt kommt nur aus dem Grunde. Du kommst aus dieser Erschöpfungsphase raus, du musst doppelt und dreifach. Du hast vorher schon in Deutschland Doppelbelastung gehabt, du hast die Doppelbelastung oder eine unglaublich große Verantwortung und eine Belastung hier in den USA, und dann stellt sich nicht sofort der Erfolg ein, und vielleicht kommen existenzielle Ängste dadurch. Und das ist wirklich der Punkt, wo wir ins Spiel kommen und wo wir wirklich schon im Vorfeld an der Wurzel in die richtige Richtung lenken, dich lenken, dich führen, damit du eben genau in diese Phase nicht so also du wirst bestimmt reinkommen, aber nicht so tief fällst in dieser Phase, dass du wirklich zurückgehst. Und das machen viele, also viele. Ich glaube, bevor es so unser Elite-Programm und so gab, haben viele wieder aufgegeben und sind wieder zurückgegangen. Ich lese das ja auch immer in den Facebook-Gruppen, wenn die dann ihre Sachen verkaufen und sagen, es hat nicht funktioniert, wir gehen wieder zurück. Ich kenne ja dann auch die, die jetzt auch mit dem Business hier hingekommen sind oder so. Also, von daher ist das eine Phase, die wird kommen, Ist gut, wenn du das schon weißt, aber die muss nicht so krass sein. Wenn du gut gecoacht bist Und das ist ja wie ein Sportler Wenn du auf dem Wettkampf vorbereitet bist, sozusagen die Konditionen hast, dann kannst du diese Phase auch gut umschiften oder umgehen, und dann kommst du auch durch dieses Tal durch, weil dahinter winkt dann wirklich auch der Erfolg.

Speaker 1:

Dahinter winkt, dass du es geschafft hast, dass du dich etabliert hast, dass du Mitarbeiter einstellst, dass du einen konstanten Flow an Einkommen hast, dass du dir eine Community aufgebaut hast, dass du auch das Leben dann hier genießen kannst. Das kann man nur mit Geld genießen. Das hört sich immer blöd an, aber ohne muss nichts los, ist so.

Speaker 2:

Das Problem ist halt und ich meine, das hatte ich auch, ich habe ja mehrere Onlineshops auch in Deutschland aufgemacht und viele denken halt okay, ich komme in die USA und jetzt als Beispiel Onlineshop mache meinen Shop auf oder meinen Shop auch örtlich, und dann kommen die Leute, und dann kommen sie nicht. Und das ist es halt. Die kommen nicht nur vielleicht am ersten Tag, mal ein, zwei oder so.

Speaker 1:

Das ist halt das Schlimmste. Ich meine, ich berate ja Gründer schon ganz, ganz lange. Alle Gründer denken, wenn sie eine gute Idee haben, ist das ihr Business. Aber ein Business ist nicht ein Business wegen der Idee, sondern ein Business ist, wenn du Kunden hast, und die kannst du natürlich, dafür musst du hier im Land sein und hier die Arbeit machen, damit du dir hier neue Kunden aufbaust, und das ist nicht zu unterschätzen.

Speaker 2:

Ja deswegen. Und da diese Phase, die ist halt eben super schwierig, weil dann siehst du, okay, ich habe jetzt meinen Shop zum Beispiel schon zwei Wochen offen, und da kommt gerade dieses Zweifeln ganz arg, und da ist es halt wichtig, aufgefangen zu werden, weil das ist nicht das Ende. Selbst in Deutschland habt ihr ja eure Problemchen, sage ich mal, gehabt. Da ist ja auch nicht immer alles 1A gegangen, und da habt ihr dann auch nicht gedacht okay, jetzt gebe ich einfach auf, es gibt für alles eine Lösung, sagen wir auch hier. Und ja, es ist halt wichtig, einfach mit den richtigen Leuten dann auch zusammen zu sein.

Speaker 1:

Ja die richtige Vision zu sehen. Wenn du es einmal hierhin geschafft hast und der Umsatz noch nicht läuft, dann müssen wir Dinge machen, damit der Umsatz läuft. Wir haben es jetzt öfter gehabt, dass die Business-Idee einfach nicht die richtige war, weil manche einfach nicht gut beraten waren, die mit dem Business hier hingekommen sind. Dann ändern wir die Business-Idee und fangen nochmal von vorne an, und dann ist aber eigentlich wichtig, ich finde es wichtig, sich immer wirklich Unterstützung zu holen, und wenn du dann nicht so richtig von der Stelle kommst, dann ist einfach ganz wichtig, wie in unserem Accelerator-Programm, wirklich eine Außenansicht. Dann ist wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen. Dann ist wichtig, mehr im Bereich Marketing und Persönlichkeitsentwicklung zu lernen. Dann liegt das vielleicht daran, dass du micromanage, dass du nicht gelernt hast, mit Mitarbeitern vielleicht zu arbeiten, oder dir im Moment erst mal das Geld fehlt, auch Mitarbeiter einzustellen. Und dann müssen wir gucken, wie geht das?

Speaker 1:

Wie kann ich mein Produkt, mein Business größer machen, damit ich diese Hürde nehmen kann, ent ich mein Produkt, mein Business größer machen, damit ich diese Hürde nehmen kann, entlastung kriege und mich dann wieder auf das fokussieren kann, was ich mache. Und das sind so Schritte, die sind unsagbar wichtig. Die sind unsagbar wichtig, um eine Stabilität zu bekommen, und das ist nämlich dann die nächste Phase. Das ist dann wirklich in diese stabile Phase, wo du ich finde, das ist so 5-Jahres-Mark. Deswegen ist bestimmt auch dieses Visum auf 5 Jahre.

Speaker 1:

Du bist ja jetzt noch nicht 5 Jahre hier, aber ich finde, nach 5 Jahren, da sind wir genau umgezogen hier nach Kalifornien. Bis dahin haben wir ja auch unser Brot-Business aufgebaut, unser Recruiting-Business aufgebaut. Das war immer so hoch runter, hoch runter. Haben wir Aufträge, ging es uns gut, ging dann mal ein paar Monate gut, dann hatten wir eine Durststrecke wie Weihnachten, dann kam Covid, dann ging alles bei uns ja auf Pause. Ich finde, jetzt so nach fünf Jahren wir sind jetzt zehn Jahre hier nimmt man das gelassener, weil man dieses auf und ab kennt, und man weiß aber mittlerweile auch um seine Fähigkeiten hier, man weiß auch, was man hier für einen Wert hat im Markt, also was man hierzu beitragen kann, und dann ist es einem eigentlich komisch, dass man denkt Mensch, warum habe ich mich so gestresst vorher? Irgendwie ist es doch. Also, dann ist man auch hier. Ich finde, nach fünf Jahren gibt es, glaube ich, nicht mehr so die Überlegung, geht man wieder zurück, weil man dann so an das Leben hier gewöhnt ist, und dann nimmt man auch diese Schwankungen an.

Speaker 2:

Ich meine, ich sage mal, was passiert denn, wenn du zurückgehst? Da fängst du auch wieder bei null an, auch wenn du jetzt vielleicht einen alten Job zurück haben könntest. nehmen wir mal an, es läuft so gut, wenn du jetzt vielleicht einen alten Job zurückhaben könntest. nehmen wir mal an, es läuft so gut trotzdem. du hast ja auch Schwankungen, du bist ja nicht irgendwie gewappnet vor.

Speaker 1:

Nein, läuft ja auch bei jedem im normalen Leben nicht immer alles rund, nur weil du jetzt hier in den USA ein Business machst, das hättest du auch in Dubai oder in Deutschland oder in Österreich oder was auch machen können, auch da. Ich bin ja jahrelang schon auch in Deutschland Unternehmerin gewesen, und da haben wir auch so Phasen. Guck mal, ich habe 15 Jahre eigene Reisebüros gehabt. Dann kommt mal eine Krise, dann gibt es einen Krieg oder irgendetwas, und auch dann gibt es immer so Phasen, und wichtig ist aber, da konstant dran zu arbeiten und gleichzeitig auch zu lernen, auf sich aufzupassen, weil bis dahin bis aufzupassen, weil bis dahin, bis du diese fünf Jahresmark, sag ich jetzt mal, erreicht hast, gibst du ziemlich viel Gas. Und dann habe ich zum Beispiel gemerkt, das war so die Phase, wo ich dann so zum Yoga gekommen bin und Mindfulness angefangen habe, weil ich gemerkt habe, ich kann nicht weiter in dem Tempo, ich muss jetzt ein bisschen Balance haben.

Speaker 1:

Dann haben wir auch den ersten Urlaub mal wieder gemacht, sozusagen nach Covid eigentlich. Ich bin das erste Mal wieder nach Europa gefahren sieben Jahre oder so Und waren mal in Kroatien, haben Urlaub gemacht und sowas, was man vielleicht vorher einfach dann auch nicht so kann, je nachdem, was man für ein Business hat. Und da habe ich gemerkt, jetzt muss ich anfangen, auf mich aufzupassen, und muss eine Balance zwischen meinem Businessaufbau und meiner Selfcare kriegen und muss das ausbalancieren. Und auch das ist wichtig, dass du da rein begleitet wirst. Ich bin halt echt richtig in so ein Burnout. Genauso in dieser Fünf-Jahres-Markt bin ich in so ein Burnout gerutscht, und ich musste nicht mein Visum verlängern, sondern ich bin da reingerutscht, weil ich einfach zu viel gearbeitet habe.

Speaker 2:

Ja, ich kann leider nichts dazu sagen, weil ich die Fünf-Jahres-Marke noch nicht erreicht habe, Und dann, glaube ich, ist man hier.

Speaker 1:

Also dann ist man einfach so in dem Leben hier, dass man dann auch gar nicht mehr weg will, weil man dann zu schätzen weiß also wir haben das jetzt eigentlich, wir sind jetzt elf Jahre hier dann weiß man wirklich zu schätzen, was man sich hier aufgebaut hat, Man weiß zu schätzen das Leben hier, trotz der Schwankungen, und man weiß auch, was man für Potenziale hier hat und aus was man was machen kann. Und ich glaube, dann kann man so richtig sagen, dass man angekommen ist in diesem amerikanischen Traum.

Speaker 2:

Ja, wobei ich sagen kann ich meine, ich bin noch nicht lang hier jetzt, wenn man das mal so im Vergleich zu dir sieht. Aber ich weiß, wenn ich zurückgehen würde, ich würde da nie wieder glücklich werden.

Speaker 1:

Nein, ach, bist du auch nicht Bist du verrückt. Ich bin auch nicht Bist du verrückt, ich bin auch nicht Warum auch, warum auch. Aber ich fand es eigentlich, und deswegen habe ich so die Idee gehabt, weil ich finde, man spricht da gar nicht so oft drüber. Viele, die so jetzt auswandern, die sind nur so auf dieses Visum fokussiert, und ich finde es aber so unglaublich wichtig, auch so transparent mit diesen Phasen zu sein, weil ich weiß selber von mir, dass auf mir so ein großer Druck gelastet hat, dass Freunde, familie, sobald es mal nicht gut läuft, ach und wann kommt ihr zurück, und wir so hä, nur weil es nicht gut läuft, müssen wir doch jetzt nicht zurück.

Speaker 1:

Gut laufen kann es auch mal nicht in Deutschland, du hättest nicht zurück. Gut laufen kannst auch mal nicht in Deutschland. Mir gefällt es ja hier, und es kann ja auch nicht immer alles laufen. Und ich finde ganz wichtig, dass man auch so ein bisschen auf diese Erschöpfung muss ja auch nicht jeden treffen, aber dass man so ein bisschen auf diese Phasen auch vorbereitet ist. Und vor allen Dingen, was mir so wichtig ist, dass man von vornherein Fokus auf Business hat.

Speaker 2:

Das kann ich immer nur wieder sagen, das ist für mich echt wenn du eine Sache hier mitnimmst aus dieser Folge, dann das bitte Ja, ich meine, damit kann man einfach wirklich das Schlimmste Worst Case vermeiden, dass man wirklich ja das Handtuch schmeißt. Damit vermeidet man das ganz einfach, weil Oder auch in eine persönliche Krise rutscht.

Speaker 1:

Ja genau. Also, ich habe dir mal mitgeschrieben, es ist Orientierungsphase, entscheidungsphase, die Aufbruchphase, dann kommt die Ankunft-Honeymoon-Phase, die Routinephase, die Heimwehphase, die Erfolgsphase und die Finally-angekommen-Phase. Ich bin gespannt, was ihr sagt. Schreibt uns mal auch die, die jetzt hören, die schon lange hier sind ob ihr das auch so seht oder ob ihr noch andere Phasen habt, die wir jetzt nicht durchgemacht haben und deswegen hier nicht nennen. Also, schreibt uns wirklich mal, was ihr so denkt. Ich bin sehr, sehr, sehr gespannt. Und dann, wenn du das hörst und hier in den USA lebst und denkst, deine Geschichte müsste auch mal erzählt werden, dann melde dich doch super, super gerne. Wir haben so ein Kontaktformular auf unserer Website, haben wir doch. oder Roberta, irgendwo?

Speaker 2:

Auf jeden Fall ja.

Speaker 1:

Dann schreib uns an oder über Instagram oder was auch immer, und dann laden wir dich natürlich auch, oder vielleicht komme ich auch mal vorbei und mache mit dir dann eine Podcast-Folge.

Speaker 2:

Ja, ein Videopodcast, dann ne.

Speaker 1:

Ja, ja, ich hoffe, ihr nehmt was mit. Schreibt uns mal, was ihr mitgenommen habt, und dann hören wir uns nächste Woche wieder, würde ich sagen. Oder Hast du noch was hinzuzufügen?

Speaker 2:

Nee, das war schon alles gut.

Speaker 1:

Also, ich würde sagen, ich bin in der Angekommen-Phase, ich will hier nicht mehr weg, ich finde es gut hier. Also ich habe schon öfter mal gezweifelt. Muss ich sagen, einfach Familie zu Hause, eltern werden immer älter und so? Aber ich muss sagen nee, nee, auf gar keinen Fall. Also ich bin happy hier und freue mich, dass wir diese Chance hatten, hier leben zu können.

Speaker 2:

Ich bin zwar noch nicht in der angekommenen Phase, aber ich bin happy hier und weiß, dass ich hier richtig bin. Ich muss nur noch richtig ankommen. Das dauert noch ein kleines bisschen, aber ich bin mir sicher auch nicht mehr arg lang, aber das macht ja auch aus, dass wir so aus zweifelnden Blickwinkeln immer auf alles gucken, genau, genau.

Speaker 1:

Tschüss, liebe Roberta, war schön, mit dir zu plauschen.

Speaker 2:

Danke, tschüss.

Speaker 1:

Tschüss Schön, dass du hier warst im Neustart USA Podcast. Wenn du jetzt noch weitere Fragen hast, vergiss nicht. Hierfür haben wir eine Community gegründet, die Neustart USA Community auf der Plattform Skool. Alle weiteren Informationen findest du in den Shownotes oder auf unserer Website wwwneustartusacom. Nicht vergessen, was ganz wichtig für uns ist, denn wir stecken viel Arbeit und Liebe da rein, dir so viele Informationen und tolle Podcast-Gäste bereitzuhalten Geh einfach mal da, wo du diesen Podcast hörst, und hinterlasse uns eine Fünf-Sterne Bewertung. Das freut uns ungemein und hilft uns vor allen Dingen auch, den Podcast noch weiter auszustrahlen. Also bis zum nächsten Mal, deine Monique.

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