Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika

Throwback-Episode: Manuela Reimann – Ein Leben voller Abenteuer und Unternehmertum auf Hawaii

Monique Menesi Season 6 Episode 206

In dieser besonderen Throwback-Episode, die wir vor 3 Jahren veröffentlicht haben und die zu unseren beliebtesten Folgen zählt, begrüßen wir Manuela Reimann, eine Ikone der USA-Auswanderer-Welt. Manuela, die 2004 mit ihrer Familie von Hamburg nach Texas zog, teilt ihre faszinierende Reise vom Leben in den USA bis hin zu ihren unternehmerischen Erfolgen.

Highlights der Episode:

  • Manuelas Auswanderungsgeschichte: Der große Umzug der Familie Reimann von Hamburg nach Texas und später nach Hawai’i.
  • Leben im Rampenlicht: Einblicke in das Leben einer Familie, die durch ihre eigene TV-Show bekannt wurde.
  • Unternehmerischer Geist: Manuela erzählt von ihrer Leidenschaft für Kindermode, die sie nicht nur online, sondern auch aus einem umgebauten Bus und in zwei Shops auf Hawai’i verkauft.
  • Familienentwicklungen: Wie Manuela und Konny erleben, dass ihre Kinder eigene Wege gehen und selbst Familien gründen.
  • Unerschöpfliche Kreativität: Manuela offenbart, woher sie ihre Inspiration und Energie für ständig neue Projekte nimmt.

Tauche ein in die inspirierende Welt von Manuela Reimann, die es geschafft hat, ihren Traum zu leben und dabei stets positiv und energiegeladen zu bleiben. Verpasse nicht diese Episode, die auch nach drei Jahren nichts von ihrer Relevanz und Begeisterung eingebüßt hat. Abonniere unseren Podcast für mehr inspirierende Geschichten und teile diese Folge, um auch anderen die faszinierende Geschichte von Manuela näherzubringen. Aloha und bis zum nächsten Mal!

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Weitere Ressourcen:

  • Das Neustart USA Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die den Traum vom Leben in den USA verwirklichen wollen – mit praktischen Tipps, echten Erfahrungswerten und einer klaren Anleitung, die dir jeden Schritt erleichtert: Link zum Buch
  • Die Neustart USA Skool Community bietet dir alles, was du für einen erfolgreichen Neustart in den USA brauchst – Austausch mit Gleichgesinnten, Expertenwissen und individuelle Unterstützung, um deinen Traum Schritt für Schritt zu realisieren: Link zur Community
  • Auf unserer Homepage www.neustartusa.com findest du weitere Informationen!
Speaker 1:

Willkommen beim Neustart USA Podcast, dein Muttersprache-Podcast. Ich bin Monique Menezi, selbst seit über zehn Jahren Auswandererin und Business-Gründerin hier in den USA. Hier im Podcast teile ich inspirierende Geschichten von Menschen, die den Schritt gewagt haben und in den USA neu durchgestartet sind. Freue dich auf wertvolle Tipps und Tricks rund ums Auswandern, das Leben und Arbeiten in den USA und natürlich auf Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge, die ein Neustart in Amerika so mit sich bringt. Mach dich bereit für deinen American Dream und lass uns gemeinsam den Weg in dein neues Leben in den USA gestalten. Ja, herzlich willkommen im Podcast. Und zwar habe ich heute hier eine totale Powerfrau, eine Entrepreneurin, eine Unternehmerin, die dieses Jahr im März ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, eine Frau, die wirklich viele Menschen beeindruckt und auch inspiriert. Und nicht zu vergessen, sie ist auch, glaube ich, ziemlich bekannt, und ich bin mir fast sicher, jeder von euch kennt sie. Ich sage nur Aloha Manu. Herzlich willkommen, manuela Reimann, schön, dass du da bist heute bei mir im Podcast.

Speaker 2:

Aloha, liebe Monique. Vielen Dank, dass ich dabei sein darf.

Speaker 1:

Ach, wir hatten ja schon letzte Woche ein Gespräch. Zweieinhalb Stunden haben wir gewabbelt. Ich weiß gar nicht, ob wir schon unsere ganze Munition verschossen haben, aber ich glaube nicht, weil ich habe heute so viel hier auf meiner Liste, was ich mit dir besprechen möchte, und ich freue mich ganz besonders, dass wir heute mal wirklich über dich sprechen. Und ich meine, die meisten Menschen werden dich sicherlich kennen, bin ich mir fast sicher, 99,9 Prozent. Aber für die, die dich jetzt noch nicht kennen, lasst uns die doch mal abholen.

Speaker 2:

Ja, für die, die mich jetzt noch nicht kennen also ich bin die Manuela genannt. Manu bin eine Auswanderin und bin 2004 aus dem schönen Hamburg nach Texas ausgewandert. Und ja, wir wurden. Aber wir sind jetzt einfach nicht nur ausgewandert, sondern wir hatten auch gleich ein Filmteam mit dabei. Das hat sich so ganz kurzfristig ergeben, drei Tage, bevor wir in den Flieger gestiegen sind, Und dieses Filmteam begleitet uns jetzt schon seit 18 Jahren. Inzwischen haben wir den Ort gewechselt. Wir sind nach 11,5 Jahren Texas jetzt auf Hawaii gelandet und werden weiterhin von Kameras begleitet, Und ich glaube schon, dass uns viele Leute kennen Alle natürlich nicht, aber viele auf jeden Fall Und da haben wir immer sehr, sehr nette Resonanz, auch von Ja, und ihr habt sogar eure eigene Show schon seit vielen Jahren.

Speaker 1:

Habt jetzt gerade den Sender gewechselt, seid jetzt wirklich mit einer fantastischen zu Primetime Sonntagabend TV-Show da. Aber wer jetzt euch wirklich noch nicht kennt, der kann natürlich auch mal die alten Folgen nochmal nachhören. Am besten anfangen von vorne oder von hinten und dann rückwärts gehen, damit ihr im Boot seid. Aber bei diesem TV-Format geht es natürlich ganz besonders immer um eure Auswanderung, um all das, was ihr so gemacht habt, wie ihr lebt, wo ihr lebt, wie ihr Häuser baut. Ich möchte aber heute eigentlich noch ein bisschen eine andere Seite zeigen, ich heute einfach noch mal so ein bisschen die Manu zeigen, die nämlich eine wirklich gestandene Unternehmerin ist. So muss man es einfach mal sagen.

Speaker 1:

Manu, du hast halt wirklich echt so viele Projekte in der Luft, die du da jonglierst. Du hast so viele Sachen angeschoben in diesen 18 oder vielleicht ja auch schon vorher 20 Jahren. Und da sprechen wir heute drüber, und wir starten mal so bei dieser letzten ja wirklich Transformation, und das konnten ja auch die Menschen im Fernsehen mit erkennen, dass du dich ganz besonders so in diesen letzten zweieinhalb, drei Jahren ganz besonders verändert hast, und ich meine, ich sehe dich jetzt hier. Unsere Zuhörer sehen dich nicht, aber ich sehe dich. Aber die, die dich nicht sehen, die können dich natürlich im Fernsehen sehen. Du strahlst total aus allen Poren. Was ist passiert?

Speaker 2:

Also, ich bin eigentlich schon immer ein kleines Energiebündel gewesen, immer schon eine sehr happy Person auch. Also, ich sehe eigentlich immer nur das Positive, und ich bin aber irgendwann zu dem Punkt gekommen, ich wurde 50, und als Frau, wenn man dann 50 wird, dann fängt man ja auch so ein bisschen drüber nachzudenken wo bin ich, was mache ich, wie geht es mir? Dann denkt man vielleicht auch mal eher auch mal an sich, und ich habe mich einfach körperlich nicht mehr so wohl gefühlt. Ich hatte zugenommen, was ja ganz vielen passiert, und habe mich dadurch einfach nicht mehr wohl gefühlt in meinem eigenen Körper Und habe mich dadurch einfach nicht mehr wohlgefühlt in meinem eigenen Körper. Ich habe sehr gelitten unter diesen Kilos, die ich hatte.

Speaker 2:

Ich habe ja, die Energie war nicht mehr da, und da habe ich mir halt so meine Gedanken drüber gemacht und wollte aber unbedingt wieder ja weiß ich nicht so energiegeladen morgens aufwachen, aber es war irgendwie nicht da. Und ich habe dann eine jetzige Freundin damals kennengelernt, und die hat sich mit diesem Thema nennt. Aber nicht, das ist jetzt keine Diät in dem Sinne, sondern es rüttelt eigentlich ein bisschen auf. Man lernt dadurch mehr über Ernährung, sich darüber, wieder wohl in seinem Körper zu fühlen, vitalität wieder zurückzubekommen und so weiter. Für mich hörte sich das aber erst mal nach einer Diät an, und ich dachte erst so super, ich meine, was haben wir nicht alles schon ausprobiert?

Speaker 1:

Ist die.

Speaker 2:

Hälfte Genau alles ausprobiert, nichts funktioniert. Wenn es funktioniert, kommt es doppelt und dreifach wieder zurück irgendwann. Also ich war noch, ich war gefrustet und habe aber dann gedacht na gut, ich probiere das jetzt Und habe tatsächlich in 45 Tagen 11 Kilo abgenommen, Und dann die restlichen 6 Kilo. Ich habe da aber nicht mehr so auf die Zeit geachtet. Die waren aber auch ganz schnell weg. Das heißt, ich war 17 Kilo innerhalb kurzer Zeit los, habe mich aber mega wohl gefühlt, dass ich hier Palmen ausreißen konnte. Also ich habe wieder gesprudelt vor Energie und stand dann da und fühlte mich einfach wieder so sauvol und bin in den Kleiderschrank und habe alte Klamotten rausgeholt, weil ich kann meine Klamotten einfach nicht wegschmeißen.

Speaker 2:

Jeder hat so seine Lieblingsshirts, Lieblingsshorts, Und die vergräbt man dann irgendwo ganz tief in den Schrank und hofft, dass sie irgendwann mal wieder passen. Und irgendwann in dieser Zeit habe ich einfach mal so eine Shorts rausgekramt und habe sie angeguckt und dachte soll ich es probieren? Ja, ich habe es probiert, Die ging zu. Ich habe Freudenhüpfer in meinem Schrank gemacht, Und seitdem bin ich jetzt diese 17 Kilo los, Und das ist jetzt schon fast drei Jahre her, Und also kein Jojo-Effekt. Aber das Ding ist halt auch, ich habe nicht einfach nur eine Diät gemacht, sondern ich habe gelernt, was ich für Fehler gemacht habe. Ich habe gelernt, das zu essen, nicht weil es gut schmeckt, sondern weil es mir gut tut, Und habe die Dinge aus meinem Leben verbannt, die mir einfach nicht gut tun. Weil warum soll ich etwas essen, was mir nicht gut tut? Mich träge aufs Sofa, hinterherbringt ich mit einem Blähbauch, da sitze und denke so boah, jetzt bin ich aber satt. Ja, das ist ja jetzt nicht. Ne, Und daran habe ich mich gehalten. Ich habe viel gelernt.

Speaker 1:

Wie kam das so zu dir, dieses Lernen? War das so, dass sie dir das beigebracht hat, oder wie kam das so? Ich meine, das ist ja, du hast ja bis dahin 50 Jahre das immer anders gemacht, und jetzt plötzlich kamen dann ganz neue Philosophien auf dich zu. War das, weil es durch sie angeleitet war, oder hast du dann selber Lust dazu gekriegt, weil du auch mehr Energie dann gefunden hast, oder wie kam das dann? Also, ich denke, dieser Erfolg, der macht einen natürlich dann auch hungrig nach mehr Wissen, oder?

Speaker 2:

Phase, die aber auch aus mehreren Phasen besteht. Man bereitet sich erstmal vor, da verzichtet man dann jetzt schon mal auf die bösen Kohlenhydrate, so langsam. Man verzichtet auf den Zucker, der ja auch wirklich überall drin ist.

Speaker 1:

Da muss man wirklich wirklich aufpassen, besonders hier in Amerika, in allem, in Joghurt, in allem, und dann habe ich einfach so durch sie, praktisch hier in Amerika in allem, in Joghurt, in allem In allem, und dann habe ich einfach so durch sie praktisch gelernt, worauf ich achten muss.

Speaker 2:

Dann kommt nach der Vorbereitungsphase eine sogenannte strenge Phase, und da verzichtet man auf Öl, auf Fette, auf die Kohlenhydrate wie Reis, nudeln, kartoffeln. Man hält sich an so eine Lebensmittelliste, und das macht man so lange, bis man sein Gewicht wieder hat. Gut, bis zu dem Zeitpunkt war ja für mich noch auch alles okay. Ich habe natürlich kochen müssen, weil ich war halt auch so ein bisschen verwöhnt, weil mein Mann kocht immer, und der macht das auch super gut, und ich koche nicht gerne, ich kann es auch nicht so gut. Aber dadurch habe ich dann eben halt auch mein Gemüse also meine Nahrung bestand hauptsächlich aus Gemüse und habe dann eben halt gelernt in Anführungsstrichen eben halt mein Essen so gut zu gestalten, dass es mir halt auch schmeckt, dass es gesund ist.

Speaker 2:

Und danach ging es halt los, das halt auch zu halten, dieses verlorene zu halten, und sie hat mir ganz viel Hilfestellung gegeben, und im Nachhinein, nachdem ich dann eben halt das auch schon ein paar Monate erreicht hatte, mein Ziel, ich mich wieder wohlgefühlt habe, fing natürlich auch an, die Leute mich anzusprechen, und ich habe dann natürlich dann auch gedacht Mensch, wenn ich sowas schaffe, dann schaffen das andere auch, weil so schwierig war das jetzt gar nicht. Ich habe auch gar nicht so verzichten müssen, weil ich habe ja immer essen dürfen, man musste nicht hungern, man hat sich praktisch immer satt gegessen, aber halt natürlich mit Gemüse. Und dann habe ich angefangen, eine Gruppe aufzubauen, weil ich mir einfach sicher war, dass das auch andere schaffen. Natürlich war bei mir erst mal am Anfang der Fokus auf mich, aber dann, als ich das gemerkt habe, wie einfach es eigentlich ist in Anführungsstrichen dann bin ich an die Öffentlichkeit gegangen, was eigentlich ist in Anführungsstrichen? dann bin ich an die Öffentlichkeit gegangen, und wir hatten damals auch es war Zufall, dass wir gefilmt haben.

Speaker 2:

Unser Filmteam kommt immer extra aus Deutschland angereist, und die bleiben dann so im Schnitt zehn Tage. Wir haben gefilmt, bevor ich diese 17 Kilo abgenommen habe, und dann kamen sie das nächste Mal, als ich diese 17 Kilo abgenommen hatte. Aber diese Folgen wurden von einer Woche auf die andere gezeigt, und es war dann eben halt sehr lustig, dass ich in der einen Woche so aussah und in der nächsten Woche plötzlich 17 Kilo leichter war, und da ging natürlich ein Boom durch.

Speaker 1:

Ja, das glaube ich, und es sind ja auch nicht nur die 17 Kilo, manu, es ist ja auch, dass du dich damit ja auch total veränderst. Also, wie du ja auch mir erzählt hast, das, was sich am meisten eigentlich verändert hat, war ja nicht nur das Äußerliche, sondern du hast dich dadurch ja auch innerlich total verändert. Und ich glaube, das ist auch was, was natürlich die Menschen total sehen, abgesehen jetzt wirklich von den Kilos, und das ist das ist auch was, was natürlich die Menschen total sehen, abgesehen jetzt wirklich von den Kilos, und das ist so krass oder Ja, das ist eben halt auch das, was ich ganz oft zu hören bekommen habe meine Ausstrahlung.

Speaker 2:

Natürlich ist das. Also ich sehe das natürlich heute so, dass das, wenn man sich wieder wohlfühlt in seinem eigenen Körper, dann strahlt man das auch aus. Und diese 17 Kilo, die waren für mich so eine wahnsinnige Veränderung. Das war zwar eine äußerliche Veränderung, aber auch gleichzeitig eine innerliche Veränderung, weil ich mich einfach wohlgefühlt habe, wenn gefilmt wurde, entsprechend hinsetzen, damit man hier meine Rolle an der Seite nicht sehen kann. Man ist dann schon immer so ein bisschen hier und da gehemmt, Man bewegt sich anders, man kleidet sich auch anders, Und wenn man aber diesen ganzen Ballast weg hat und einfach so frei sich wieder bewegt, dann strahlt man das aus.

Speaker 2:

Und da ich mich ja auch wieder pudelwohl in meiner Haut gefühlt habe, habe ich das natürlich auch ausgestrahlt. Und dadurch haben die Leute halt auch immer gesagt Mensch, Manu, wie machst du das, Oder wie hast du das gemacht? Ich möchte auch so strahlen wie du. Du bist immer gut gelaunt, Und ja, das ist aber natürlich auch meine Personalität, also mein Charakter. Ich bin so, aber es wurde ein bisschen gedämpft für eine Weile. So sehe ich dann. Jetzt bin ich wieder da zu 150.

Speaker 1:

Prozent Ja. Und dann kommt da auch wieder die Unternehmerin raus, die natürlich dann sagt also so ist das jetzt. Jetzt habe ich das selber gemacht, und jetzt möchte ich das auch weitergeben. Und das ist das, wo du dann ja auch angefangen hast, das Menschen mitzugeben und zu teilen. Und du hast aus diesen Teilen ja auch wiederum eine Community aufgebaut, die ja quasi durch dein Teilen entstanden ist, oder, wenn ich das richtig verstanden habe. Das heißt, du hast ganz vielen Menschen bisher schon geholfen, alleine weil du das, was du selber erlebt hast, weitergegeben hast.

Speaker 2:

Genau, und weil ich mir eben damals gesagt habe, was ich schaffe, schaffen andere auch. Und dann habe ich mich mit meiner Freundin zusammengesetzt und habe gesagt pass auf, da müssen wir was draus machen. Das geht nicht, das kann man nicht für sich behalten, das muss man rausschreien in die Welt.

Speaker 1:

Ja, also, das ist auch ein Ansatz. Nicht teilen ist Bad Karma im Yoga. Also wenn du Wissen hast und es nicht teilst, dann bringt das wirklich Unglück. Deswegen hast du das gut gemacht.

Speaker 2:

Genau, da habe ich mal wieder eine gute Tat. Das ist auf jeden Tag eine gute Tat. Ja, ich habe dann eine Gruppe gegründet mit meiner Freundin, und da ich ja nun mal in der Öffentlichkeit bin und da die Leute das ja auch mitbekommen haben und auch durch regelmäßiges Posten auf Social Media haben die Leute das ja auch mitbekommen, wie das jetzt auf einmal mit mir jetzt so geworden ist. Und dann wurde ich halt ganz viel angesprochen, angeschrieben. dann haben sich die Online-Magazine drauf gestürzt, und dann war halt wirklich dieser große Ansturm, und da habe ich gesagt okay, gruppe bilden. Also wir haben eine Gruppe gebildet, die hat meine Freundin damals noch über WhatsApp eins zu eins betreut, die Leute.

Speaker 2:

Und irgendwann ist uns das wirklich über den Kopf gestiegen, und dann haben wir gesagt okay, was machen wir weiter? heute so, wir haben zwei Zoom-Meetings pro Woche, eine für die Anfänger, eine für die etwas Fortgeschrittenen. Aber ganz viele von denen sitzen also die Fortgeschrittenen, sitzen auch teilweise in der Anfänger, weil sie halt auch immer noch mitlernen möchten, und da ist dann eben halt so der Zusammenhalt auch da. Wir haben eine geheime Facebook-Gruppe gegründet. Das war eigentlich der Anfang. Und dann sind wir zu Zoom, damit die Leute sich auch untereinander austauschen können, damit sie auch merken, das stimmt alles, was wir da sagen, und ich meine, ich habe es vorgelebt, aber ja, ja, klar, das weiß man ja immer nicht, da ist man ja misstrauisch, kann ja auch sein, dass das Fernsehen da irgendwas zugetan hat oder so.

Speaker 1:

Und deswegen ist es natürlich toll, wenn du dann auch die Erfolge von den Menschen siehst und du begleitest die ja. Also das ist ja wirklich etwas, wo du ja nicht ein Geschäftsmodell entwickelt hast, einfach um ein Geschäftsmodell zu entwickeln, sondern das ist so natürlich entstanden, weil du das, was du teilen möchtest, so von überzeugt bist und ja auch dann die Erfolge gesehen hast von den Menschen. Und du hast mir ja letzte Woche erzählt, dass du so viel Feedback gekriegt hast und so viele Zuschriften kriegst und Fotos geschickt kriegst und Dankeschreiben geschickt bekommst, und das ist ja auch echt fantastisch, oder Dass man merkt, was man ja selber so erreichen kann, dass du wirklich das Leben auch von Menschen dadurch veränderst, also nicht nur, dass du das im Fernsehen machst mit eurer Auswanderergeschichte, sondern im Prinzip auch hiermit wiederum wirklich Leben verändern kannst.

Speaker 2:

Also ich sehe das von der ersten E-Mail. Also, wenn ich die erste E-Mail bekomme von der Person, die eigentlich dann eher so einen Hilfeschreier drin hat, und Und die wird dann in die Zoom mit eingeladen, die wird in die Facebook-Gruppe mit eingeladen, die findet diese Motivation, die findet die Anleitung, die Leute bekommen auch immer noch eine wir nennen es immer Patin an die Seite gestellt, die immer für die Fragen da sind, immer. Also, man ist nie alleine in dieser ganzen Zeit, und für mich ist es persönlich immer so schön, wenn ich das so verfolgen kann, wie jetzt in den Zoom-Meetings, wo man die Menschen ja auch sieht. Manche sitzen dann so ein bisschen verdunkelt am Anfang irgendwo in der Ecke, wollen gar nicht so gesehen werden, und wir lassen die auch immer alle in Ruhe. Also, wenn sie was sagen wollen, dann sagen sie was, wenn nicht, dann sitzen sie einfach nur still dabei und hören zu.

Speaker 2:

Aber irgendwann Wochen später, vielleicht aber auch Monate später, rücken sie immer weiter nach vorne. Irgendwann zeigen sie uns ihre Vorher und Nachherbilder. Wir sagen immer allen Leuten macht Vorher-Bilder Auf jeden Fall, die müsst ihr nie jemandem zeigen, aber macht sie für euch. Macht eine Auerliste, wo ihr aufschreibt, was ihr habt, ob ihr jeden Tag Kopfschmerzen habt oder ob ihr 50 Allergien habt oder so Schreibt es auf, weil hinterher, wenn es vielleicht mal weg ist, dann merkt man es nicht mehr. Weil hinterher, wenn es vielleicht mal weg ist, dann merkt man es nicht mehr. Und ich verfolge halt diesen Prozess von den Menschen, und ich freue mich so sehr jedes Mal, wenn ich so eine Geschichte von jemandem dann zu hören bekomme, die ich ja dann auch gleichzeitig in der Zoom sehe, von diesem strahlenden Menschen, der das erreicht hat, was er erreichen wollte, und nicht nur des Abnehmens. Abnehmen stand natürlich bei mir auch an erster Stelle, aber da ist so viel mehr entstanden. Ich habe natürlich angefangen, am Anfang meine Küche auszuräumen. Alle bösen Lebensmittel sind rausgeflogen, und dann habe ich irgendwann angefangen, mein Nest aufzuräumen, sozusagen.

Speaker 1:

Ich habe unser Haus entmüllt, hört sich vielleicht ein bisschen. Ja, man detoxed auf ganzer Ebene. Du detoxed erst mal mit deiner Ernährung, du schmeißt die Lebensmittel raus, und dann geht das von innen immer weiter nach außen. Und du hast mir auch erzählt, ihr räumt das Haus und schmeißt alte Sachen weg und trennt euch von Dingen, und manchmal trennt man sich dann auch mal von Menschen, Und in allen Belangen hast du dich gedetoxed, sozusagen in den letzten Jahren.

Speaker 2:

Ich sage immer, das Leben ist ein Zug, manche steigen ein, manche steigen aus, manche bleiben für länger, man hat auch welche für ganz lange. Also das ist so. Man stellt sich ja auch selber regelmäßig seine eigenen Weichen. Wenn ich die Entscheidung treffe, dann entsteht das und das und das daraus, und ich mache mir eigentlich immer nie so einen Kopf. Ich bin eigentlich jemand, der auch so im Jetzt und Heute lebt.

Speaker 1:

Ja, und du hast ja auch gesagt in unserem Vorgespräch, hawaii hat mich verändert. Also das war so eine Aussage, die ist mir ganz ja. Da habe ich lange noch drüber nachgedacht nach unserem Gespräch, weil du das so, das kam so aus den ganz Tiefen aus dir heraus. Ich glaube, so die erste Zeit das weiß ich ja selber auch ist so eine Auswanderung ja auch erstmal überleben. Das ist ja auch erstmal aufbauen und Kinder großziehen. Du hast zwei Kinder, die sind mittlerweile ausgezogen, aber so in den ersten Jahren war das ja nicht so. Da ist man erstmal beschäftigt mit Arbeitssuchen, sprache lernen, pipapo, das ist erstmal anstrengend, und dann seid ihr ja zu einem Zeitpunkt nach Hawaii gezogen, also jetzt glaube ich, sieben Jahre oder sechs Jahre, wo dann die Kinder auch groß waren, wo dann vielleicht auch so ein bisschen sich eure Lebenssituation geändert hat. Und das war wahrscheinlich so das erste Mal in deinem Leben, wo du einfach mal nur so um dich ging, oder Ja eigentlich jetzt, wo du es so sagst.

Speaker 2:

Ja, genau so ist es auch, weil vorher war ja immer das Leben zu viert, es ging alles immer nur um uns vier. Es gab immer nur ein Wir für uns vier. Jetzt, nachdem wir die Entscheidung vor sechs Jahren getroffen haben, nach Hawaii weiterzuziehen, war das für Conny, mein Mann und mich ja wieder wie eine Auswanderung, Weil wir haben ja eigentlich wieder bei null angefangen. Wir wussten wieder nicht, wo geht man dafür hin, wo muss man dafür hin. Wir sind ein paar Mal vorher hierher geflogen, haben uns immer Häuser angeguckt, bis wir dann halt das Haus gefunden haben, was für uns gepasst hat. Und natürlich haben wir gleich ein XXL-Haus gekauft, damit unsere Kinder halt auch immer kommen können und wenn die sich immer weiter vermehren, damit für alle Platz ist und alle gleichzeitig kommen können.

Speaker 2:

Aber der Schritt nach Hawaii, den haben wir, glaube ich, auch für uns gebraucht, also der hat uns ich weiß nicht, inwiefern er uns großartig verändert hat. Also, ich glaube, wir sind beide so ein bisschen in diesen Aloha-Spirit automatisch reingekommen. Am Anfang habe ich immer nur das so gehört, und mir wurde von Nachbarn gesagt du bist jetzt die Auntie von allen Kindern dieser Insel. Und ich dachte nur, ist klar. Und irgendwann aber, als das erste Kind zu mir kam, als das erste Kind zu mir kam und gesagt hat Hi, auntie, manu, da ist es für mich irgendwie so, da habe ich das irgendwie so verstanden.

Speaker 2:

Und dieser Lifestyle, den die Menschen hier haben, dieses komm ich heute nicht, komm ich morgen nicht, komm ich vielleicht übermorgen, da gewöhnt man sich dran. Das beruhigt einen, es nervt einen vielleicht auch mal, wenn man auf jemanden angewiesen ist. Es ist so unglaublich beruhigend hier. Das Leben ist so schön hier auf Hawaii. Wir leben jetzt hier, wo andere Urlaub machen, und ich höre das immer wieder in allen Nachrichten von Leuten, die schreiben wir waren mal auf Hawaii, und es ist so schön da, das ist der schönste Fleckchen Erde der Welt. Und ich muss mich immer noch regelmäßig so kneifen, um es immer noch wieder immer zwischendurch mal zu realisieren wir sind auf Hawaii. Wir sind auf Hawaii. Ich stehe im Stau und habe das Meer genau neben mir und denke so ha, ich stehe im Stau, aber wie schön.

Speaker 1:

Oh, da schwimmt eine Törtel, und ja, Das geht mir selbst, mir schon, und wir leben in Kalifornien, was ja auch schon schön ist, aber es ist halt auch nicht Hawaii. Aber dann könnte man doch vielleicht sogar diese These aufstellen, dass ich meine, du bist erfolgreicher denn je in deinem Leben, würde ich sagen, so, wenn man das jetzt vielleicht einfach mal so misst, an zumindest den Projekten, die du so machst, und den Dingen, dass eine gewisse Distanz vom Stress oder, wenn du so sagst, eigentlich musste ich erst mal runterkommen, oder Hawaii hat mich eigentlich erst mal verändert und runtergeholt, und weil ich von diesem Platz der Energie aus die Dinge mache, laufen sie viel einfacher. Also guck mal, du hast, als wir gesprochen haben, hast du gesagt, du teilst so deine Zeit in drei Projekte auf. Das ist dein Just Kiddies, dein Kindermodelabel, was man ja haben wir noch gar nicht drüber gesprochen.

Speaker 1:

kommen wir noch deine Lifestyle Community, da haben wir gerade drüber gesprochen. Und auch nicht zu vergessen, dass du wahnsinnig viel auch organisierst und ja auch die ganze TV-Produktion ja quasi auch mit unterstützt. Es ist ja auch kein Rundum-Sorglos-Paket, was du da so offeriert kriegst, sondern du suchst Plätze, ihr seid da mit der Crew zugange. Ist das so, dass du sagen würdest, hawaii hat mich insofern verändert, als dass dich das so, dass du sagen würdest Hawaii hat mich insofern verändert, als dass dich das so aufgeladen hat als Mensch, oder wie könnte man das sagen?

Speaker 2:

Ich glaube, das war einfach auch ein Prozess. Als wir hier angekommen sind, war das natürlich noch nicht so. Aber ich bin da einfach so reingewachsen, glaube ich. Ich mache mir nicht so viele Gedanken. Das darf man noch nicht. Das habe ich irgendwann auch mal gelernt in meinem Leben, dass, wenn ich mir zu viele Gedanken mache, dann stresse ich mich einfach nur unnötig selbst, weil ich weiß ja gar nicht, was morgen ist. Ich weiß ja gar nicht, ob das, wo ich mir stundenlang den Kopf zergrübelt habe, ob das auch wirklich morgen so eintreffen wird, und ich weiß habe, ob das auch wirklich morgen so eintreffen wird. Ich weiß es nicht.

Speaker 2:

Von daher denke ich, dass Hawaii mir einfach so gut tut, weil ich das so ein bisschen abgelegt habe. Ich plane so, wie es kommt, ich mache mir nicht so einen Stress. Natürlich habe ich auch Stresssituationen, natürlich schlage ich auch mal die Hände über dem Kopf zusammen und denke so oh mein Gott, was mache ich denn jetzt? Also, wenn eine Schneiderin von mir zum Beispiel sagt oh Mensch, manu, ich habe super gerne für dich genäht, aber ich bin jetzt wieder Vollzeit in meinem Job, und ich muss leider bei dir aufhören, und dann ist man so von einem Tag auf den anderen, dann muss man halt Ersatz finden, und das ist nicht so einfach, und das sind so Situationen. Aber gut, ob man sich damit jetzt belastet oder nicht belastet, das ändert nichts an der Situation.

Speaker 2:

Das habe ich von meinem Mann gelernt der erdet mich, das ist so mein Anker. der sagt immer so wenn irgendwas kaputt ist, ist es kaputt, du kannst es nicht ändern. Und das hat mir schon so viel geholfen, so seine Einstellung, und das ist auch so. er ist halt so. ich bin so die kleine Quirlige. Ich habe immer so gesagt, ich bin das kleine Hessengirl. Und er ist so der, der, der das Nord, der Norden, der ruhige Nord Nord, genau, der ruhige aus dem Norden, mein Cowboy.

Speaker 1:

Ja, ich glaube, das sieht man auch, Und ich meine, wenn wir nochmal über dein zweites Projekt reden also wir haben ja schon über diese Lifestyle-Community gestartet, aber dein Just Kiddies wird dieses Jahr 20 Jahre. Ich meine, das ist schon jede Menge, Und auch das hat eine ganze Reise hinter sich, Und auch da steckt unheimlich viel, ja nicht nur Herzblut drin, sondern auch Unternehmertum drin. Du hast angefangen, Kindermode zu kreieren so könnte man das doch vielleicht sagen oder Kindermode zu kreieren und herzustellen, zu produzieren, Und mittlerweile ist da wirklich ein ganz besonderes, auch wieder durch Hawaii ein ganz besonderes Label entstanden. Wo stehst du denn da?

Speaker 2:

Ich bin ja gelernte Damenschneiderin im Handwerk. Das kommt natürlich auch bei mir. Bei mir kommt es von meiner Familie, es wurde mir in die Wiege gelegt, und ich habe das von klein auf. Ich habe mit fünf meine erste Nähmaschine gehabt. Ich habe alle meine Puppenkleidung selbst genäht, während andere manchmal so meine Sachen angeguckt haben und haben gesagt oh je, was hat sie denn da? Aber ich war immer so wahnsinnig stolz darauf, und ich habe meine Hosen, meine Jeans, wenn meine Mutter aufgegeben hat, gesagt, ich mache da nicht nochmal einen Flicken drauf, dann habe ich den drauf genäht, und ich war von da immer kreativ und immer mit Mode unterwegs. Ich wollte das aber nie beruflich machen.

Speaker 1:

Eigentlich Hast du es auch nie beruflich gemacht, doch du hast es schon gelernt Viel viel später.

Speaker 2:

Ich bin erst mal aus der Realschule auf eine Modeschule gegangen, weil ich mir gedacht habe, eigentlich will ich es gar nicht. Auch in Schneiderin will ich gar nicht lernen, ich will es mir nicht kaputt machen, ich will es nicht machen müssen. Ich möchte es machen, weil ich es machen will, und nicht, weil ich es muss. Aber ich wusste nicht, was ich sonst machen soll. Ich hatte keine anderen Interessen.

Speaker 2:

Also bin ich erstmal auf eine Modeschule, um schon mal zwei Jahre Zeit zu schinden. Dann kam Janina auf die Welt, mein erstes Kind. Dann hat man gejobbt, dann kam Jason, der kam, als ich 21 war, und ich war ja noch sehr jung auch. Und na ja, dann habe ich halt einfach so mein Leben gefüllt, habe hier mal gearbeitet, da mal gearbeitet, und irgendwann habe ich dann so gedacht ha, eigentlich würde ich das schon gerne beruflich machen. Habe dann eine Schneiderlehre gemacht, obwohl ich schon zwei Kinder im Schulalter hatte, und natürlich hat mich mein Mann unterstützt und habe dann einfach diese Ausbildung gemacht, habe bei einer Modedesignerin gearbeitet, ich habe in einem Schneideratelier gearbeitet, ich habe bei der Staatsoper in Hamburg gearbeitet, und irgendwann hatte ich aber einfach die Nase voll und wollte einfach das nicht mehr beruflich machen müssen.

Speaker 2:

Habe mich selbstständig gemacht mit einem Kinderlabel, weil ich mir dachte okay, bei Kindern, die sind happy, wenn die was bekommen, dann freuen die sich drüber, dann nörgeln die nicht rum. Wir hatten so viele Kundinnen, die da hier und da genörgelt haben, weil der Stoff auf einmal glänzte und die Naht doch nicht so war und eher nicht, aber der Ärmel vielleicht, der war dann doch eine andere Form oder keine Ahnung. Auf jeden Fall habe ich dann dieses Kinderlabel gegründet, weil ich dann auch dachte weniger Stoffe, weniger Stress, happy kids. Und das war eben vor 20 Jahren.

Speaker 1:

Mein neues Buch Neustart USA Erfüll dir den Traum vom Leben in Amerika ist jetzt erhältlich. Darin teile ich über 30 Jahre Erfahrung im Business Coaching und als Unternehmerin in den USA, um dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zu begleiten. Du erfährst, wie du dein eigenes Business aufbaust, die Visa-Hürden meisterst und deine finanzielle Planung einfach gestaltest. Das Buch ist voller erprobter Strategien, praktischer Checklisten und inspirierender Geschichten von Auswanderern, die ihren Traum bereits verwirklicht haben. Hol es dir und mach dich bereit für deinen American Dream. Ja, im März. ne, genau im März vor 20 dich bereit für deinen American Dream?

Speaker 2:

Ja, im März hast du 20 Jahre vor 20 Jahren, und das hat mir so eine Freude bereitet. Natürlich habe ich immer diesen Traum von einem eigenen Laden gehabt. Wir haben damals schon in Hamburg schon angefangen zu gucken, ob wir vielleicht ein Gebäude kaufen können, wo unten ein Laden ist und wir oben drüber wohnen können oder vermieten können. Und dann sind wir aber ausgewandert, 2004 nach Texas, und da habe ich auch einfach wieder online weitergemacht, bis ich dann irgendwann mal diesen Traum erfüllt habe. Das hat aber Jahre gedauert.

Speaker 1:

Ja, gut ist ja auch erstmal. Du musst ja auch erstmal Kinder in die Schule kriegen und selber die Sprache. Also ich meine genau, aber ich meine, du hast dann weitergemacht, ja, und das machen, das ist ja auch schon Wahnsinn, das war dann trotzdem. Diese Passion hat, das hat das Feuer hat immer gelodert in dir. Also, das ist nie wirklich weggegangen, dass du diesen Traum begraben hast.

Speaker 2:

Ja, der Traum wurde dann aber Gott sei Dank irgendwann mal wahr. Wir haben tatsächlich in Texas in einer super Lage einen richtig tollen Laden gekauft, also ein Gebäude mit einer großen Verkaufsfläche, keine Mietwohnung oben drüber. Das war dann nicht so, aber wir haben den dann geteilt, weil das einfach zu groß war, das Gebäude, und Conny hatte so auch so seinen Traum von der Karate-Schule, und ich eben meinen, von meinem eigenen Kinderladen. So dann haben wir den geteilt, eine Seite gehörte mir, eine Seite gehörte ihm, und wir waren happy.

Speaker 1:

Und dann kam Hawaii, hawaii hat ja euer Leben verändert, Also von Anfang an, von Anfang bis wer weiß, wo das noch hinführt, Wer weiß, was da noch alles so kommt.

Speaker 2:

Aber ich habe geweint, als wir diesen Wanner aus dem Schaufenster aus meinem Laden raus.

Speaker 1:

Wie lange hattest du dann den Laden im Endeffekt in Texas? Ich hatte den Laden zwei.

Speaker 2:

Jahre.

Speaker 1:

Zwei.

Speaker 2:

Jahre, und davon haben wir ja auch noch einen Teil davon renoviert. Also letztendlich offenbarer ein.

Speaker 1:

Jahr. Aber ich meine, hey, du kannst es abhaken auf deiner Liste. Also ich meine, du hattest deinen Laden, nichts ist von Dauer. Also du hattest deinen Laden. Also von daher Check Laden abgehakt. Und dann ging es nach Hawaii.

Speaker 2:

Ladengebäude war abgehakt. Ich habe geweint trotzdem, aber ich wusste nicht, was auf uns zukommt, was wieder Neues kommt. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht wieder eine Idee hätte, wie es weitergeht. Und deswegen sage ich halt auch immer, ich mache mir da nicht so viele Gedanken, weil es entsteht einfach, Die Ideen entstehen einfach, und als wir dann auf Hawaii angekommen sind und dann hier erstmal so ein bisschen Fuß gefasst haben, rausgefunden haben, hier sind Märkte, da sind Märkte, und dann bin ich erstmal losgezogen. Ich habe mir so ein Pavillon-Zelt da gekauft und bin losgezogen mit Zelt, zwei Tischen und meinen Boxen, mit meinen selbstgenähten Kinderkleidung und bin auf den Märkten präsent gewesen.

Speaker 1:

Und jetzt erzählt die Manu das mal eben so locker, flockig, und dann habe ich das, und dann habe ich das. Und ich selber als Auswandererin, die auch schon mehrfach umgezogen ist mit Sack und Pack und kreuz und quer, die weiß, das hört sich alles so super easy peasy an, wenn die hier jetzt mir gegenüber sitzt und erzählt, und dann habe ich mal eben hier so ein Pavillonzelt und mit den ganzen Kisten und so Manu, da muss ich mal kurz mal eben sagen, das ist ja nicht mal eben so, sondern man so ein Umzug, mal eben von Texas nach Hawaii, sich irgendwo setteln, alles neu aufbauen, stoffe finden. Also da stecken ja zwei Sachen drin Einmal sein Leben komplett wieder neu organisieren, plus und da glaube ich, stapelst du wahnsinnig tief als Unternehmerin. Ja, weil plus als Unternehmerin dann zu wissen okay, ich bin jetzt in der Mitte des Ozeans, in der Mitte des Pazifiks, wo alles teuer ist, wie kriege ich hier eine Ware hin, so dass ich die A noch kostengünstig nähen kann und verkaufen kann? dann weiß ich auch, dass man auf gewisse Farmersmärkte mal eben nicht so einfach einen Platz kriegt, weil man da gewisse Lizenzen braucht und sich bewerben muss.

Speaker 1:

Und also, du erzählst das so, als wäre das so ein Spaziergang, und so sieht man das ja auch im Fernsehen. Da ich ja selber auch solche Pharma-Markt-Geschichten und Produkt-Business-Sachen habe, weiß ich aber, da muss ich. Deswegen übersetze ich jetzt mal, was du so sagst. Sie lacht sich hier gerade kaputt, muss ich sagen. Das fällt einem ja jetzt mal nicht so aus dem Ärmel, dass man schwupps über Nacht mal eben auf so einem Pharma-Markt steht, sondern da gehört natürlich, wie lacht sich hier kaputt auf der anderen Seite, da gehört natürlich echt viel Arbeit und Unternehmertum und Recherche und Kalkulieren und Nähen und Produzieren und so weiter hinter. Also, liebe Manu, du darfst da ruhig jetzt mal ein bisschen erzählen, wie die Dinge hier wirklich laufen.

Speaker 2:

Ja, da bin ich ja schon wieder längst drüber weg. Natürlich bin ich durch all diese Prozesse gegangen. Aber zwei Jahre, bevor wir nach Hawaii gezogen sind, das erste Mal auf Hawaii waren, haben wir hier auf einem Markt gefilmt. Auf Hawaii waren, haben wir hier auf einem Markt gefilmt. Und diesen Markt fand ich so schön, und es ist so ein Biomarkt, und es muss alles auch wirklich hergestellt sein, auch auf Hawaii, made in Hawaii. Und den Markt habe ich gesehen und habe gedacht Mensch, wenn ich irgendwann mal auf einem Markt verkaufen werde, dann hier.

Speaker 1:

Also, du hast den Markt nach deinem Wohnort ausgesucht, oder? Ich habe das schon mal so gemacht Ich habe mir erst ein Yoga-Studio gesucht und dann das Haus um das Yoga-Studio herum. Also, ich bin auch so ein bisschen.

Speaker 2:

Also so jetzt nicht, aber ich hatte diesen Markt schon so ein bisschen im Visier, und als ich dann halt, natürlich hatte ich diesen Prozess Natürlich. Ich habe natürlich meine Nähmaschinen mitgenommen. Ich habe natürlich auch ganz viel Stoffe mitgenommen. Da kann unser Filmteam auch erzählen und das erzählen die auch immer wieder, das schmieren die mir immer regelmäßig aufs Brot dass sie ungefähr in unserem Haus in Texas bestimmt 50 Tüten riesengroße Mülltüten voll Stoffe. Wir haben so eine schöne Ameisenkette gebildet voll Stoffe. Wir haben so eine schöne Ameisenkette gebildet. Da in den Container einen von drei 40-Fuß-Containern befördert haben, no-transcript angefangen habe, mir darüber Gedanken zu machen, was verkaufe ich hier, welche Stoffe kommen besser an, habe ich natürlich meine komplette Kollektion umgeschmissen.

Speaker 1:

Ich habe Hier muss ich auch kurz rein, hier auch wieder Manu erzählt das so, ich schmeiße mal eben eine neue Kollektion jetzt wieder aus dem Ärmel, ich übersetze das jetzt mal. Also, frau Reimann hat sich dann wirklich nochmal ans Reißbrett gesetzt und hat ihr Brand auch noch die lacht sich hier kaputt, hat auch nochmal eben sich wieder mal komplett neu erfunden, weil sie jetzt ja Made of Hawaii eine wirklich uns. Im Hintergrund ich muss vielleicht mal ein Foto machen hängt nämlich ein Baby Buddy, wo steht Made with Aloha. So, liebe Manu, das ist halt Unternehmertum, das ist das, worüber wir heute sprechen. Genau Ja, das ist Life is better in a Bikini. Genau ja, das ist Life is better in a Bikini. Genau so. Hat sich dann also nochmal überlegt okay, das, was ich bisher in Texas gemacht habe, war gut und schön.

Speaker 1:

Jetzt bin ich aber auf Hawaii, und wie erreiche ich jetzt meinen Kunden? Und ich glaube wirklich manchmal, dass dir das gar nicht bewusst ist, wie viel Unternehmertum da so in dir steckt. Wirklich zu sagen, das ist visionärisches Denken, wirklich zu sagen, jetzt bin ich hier auf Hawaii, und jetzt kreiere ich etwas komplett Neues, ich erfinde mich sozusagen jetzt wieder komplett neu mit einer komplett neuen Ausrichtung und einer komplett neuen Marke, mit neuen Slogan, mit neuem Design mit neuen Stoffen in dem Environment, also in der Umgebung, in der ich hier gerade bin. Also du kannst mich anstellen, ich bin dann dein Übersetzer, weil du schmeißt das immer so locker raus, als wäre das mal eben so okay. Da fällt da mal eben so eine neue Kollektion hier gerade aus meiner Hand.

Speaker 2:

Aber auch das ist ja ein Prozess, und das ist ja auch Unternehmertum und das ist ja auch das, worüber wir ja heute in dieser Folge ganz besonders sprechen möchten, deswegen ich übersetze halt immer Gänseblümchen drauf sind oder Pferde, wie zum Beispiel in Texas. In Texas war das Thema Pferde natürlich auch ganz groß, jetzt hier auf Hawaii ist es natürlich mehr die Wale, die Seepferdchen, die Meerjungfrauen, die Hula-Mädchen, also solche Sachen. Also habe ich eben angefangen, neue Stoffe einzukaufen. Okay, jetzt erzähle ich mal was Negatives. Ich versuche das ja immer nie so.

Speaker 2:

Aber auf Hawaii muss man Proto bezahlen. Man bekommt überall in ganz USA immer gesagt free shipping, free shipping, aber nicht nach Hawaii und Alaska, und ich weiß nicht, es gibt noch Puerto Rico, puerto Rico, genau. Also, ich muss immer ordentlich Shipping bezahlen. Aber okay, da muss ich durch, das ist eben so. Und habe dann eben halt meine Designs geändert. Und ich habe noch etwas gemacht, was ich vorher nicht gemacht habe. Ich habe mir Models gesucht, kleine Babymodels, und das kann jemand gewesen sein, den ich jetzt am Strand angesprochen habe, dass ich die Mama gefragt habe Mensch, ich suche gerade ein Mädchen für das und das Modell. Und so habe ich halt nach und nach Babymodels auch bekommen, und meine Designs haben immer den Namen von dem Model, und das ist etwas, was ich auch vorher noch nie gemacht habe, und das fand ich einfach. Die Idee hatte ich einfach mal, irgendwann mal.

Speaker 1:

Genau mal so eben rausgefallen. Beim Joggen, oder so ist das mal wie immer oder beim Ananas aufschleißen ist dann das Idee gerade.

Speaker 2:

Beim Joggen ist wirklich also, wo es wirklich war beim Joggen.

Speaker 1:

Ja, ja geht mir auch so. Und beim Schwimmen, Beim Joggen, also bei mir ist das Joggen und Schwimmen, Das sind immer so 100%. Kommt da irgendwas bei raus?

Speaker 2:

Ja, schwimmen funktioniert bei mir noch nicht so, da gehe ich eher unter. Aber Joggen funktioniert, und da kommen die besten Ideen. Oder wenn ich mal in irgendein Problem reinlaufe, und wenn es irgendwas vom Schnitt ist oder vom Zuschneiden oder vom Nähen oder sonst irgendwas, dann ziehe ich meine Schuhe an, gehe laufen, rücke und weiß genau, wie es geht. Ja kenne ich.

Speaker 1:

Wir gehen nächstes Mal zusammen laufen, ganz einfach, ganz einfach, genau, machst du es mal so kompliziert, genau. Also du hast eine ganz komplett neue Kollektion aufgebaut, hast auch wirklich dein Unternehmen auf Hawaii wirklich etabliert. Das heißt, du bist dann auf den Markt gegangen, hast dann auch dich da weiterentwickelt, abgegradet auf deinen Marktaktivitäten.

Speaker 2:

Genau, ich war erst mal auf den Märkten ganz normal unterwegs, so mit meinem Zelt und mit meinen Tischen, war aber dann doch ab und zu mal, wenn ich dann nach Hause kam, ein bisschen gefrustet, weil mir das Wetter so ein bisschen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Es fängt ja hier auf Hawaii auch mal zwischendurch einfach an zu regnen. Wir nennen das nicht Regen, wir nennen das Liquid Aloha. Aber da ich ja nun mal Stoffe habe oder Kleidung habe, die ja dann nass wird und die man nicht einfach nur trocken wischen kann, oder wenn der Wind mal durch den Markt durchgefegt hat und die Sachen auf einmal so schwupp auf dem Parkplatz verteilt worden sind, dann war das natürlich nicht so schön.

Speaker 2:

Und dann bin ich nach Hause gekommen und habe gemeckert, und irgendwann hatte ich aber diese Idee, weil mein Mann fährt einen Schuhbus. Den fährt er wie sein Alltagsauto. Das ist so sein Auto, einfach sein kleiner Schuhbus, mit dem kann man wunderbar alles transportieren, wenn man baut und macht und tut. Da passt richtig viel rein, und da hatte ich dann auf einmal Das ist die wilde 13, oder Das ist die wilde 13.

Speaker 1:

Bei Reimanns haben alle Autos immer Namen, und das war die wilde 13.

Speaker 2:

Ja, genau das stimmt. Und dann hatte ich einmal die Idee, als ich mal wieder so ein bisschen gefrustet vom Markt zurückkam und habe meinen Mann angeguckt und habe gesagt bitte, finde mir einen Bus, such mir einen Bus, Weil ich möchte jetzt gerne Toskidis in einem Bus verfrachten. Ich möchte eine kleine fahrende Boutique haben Das gab es zu dem Zeitpunkt auf ganz Hawaii nicht Und möchte da so eine fahrende Boutique draus machen, wo Leute reinkommen, wo jederzeit immer alles schön parat ist, und da drin einkaufen, Und wenn irgendwann mal Und ja keine Ahnung wenn keine Leute mehr da sind auf dem Markt oder wenn das Wetter ganz schlecht ist, dann steige ich ein und fahre nach Hause.

Speaker 1:

Ja, weil dann hast du dieses ganze Gerödel da nicht mit Kanopé raus und Kisten raus und einladen und Auto Und was ich immer. Wir haben ja auch eine Zeit lang so Märkte gemacht mit unserem Brot. Dieses Einladen ging noch, aber dieses Du kommst vom Markt und musst dann wieder alles ausladen. Das fand ich total nervig, und muss dann wieder alles ausladen das fand ich total nervig.

Speaker 2:

Genau das ging mir eben auch so, und ich habe gedacht eine einfache Version, die mich aber unabhängig vom Wetter macht und aber auch so ein bisschen mehr Stil gibt, also dem Ganzen noch so ein bisschen was aufsetzt, weil man ist natürlich, wenn man auf dem Markt verkauft, nicht eine von vielen. Also hier in der Nordschule, wo ich lebe, sind das jetzt nicht viele. Wenn mal einer noch da war, dann haben die ja auch ganz andere Sachen als ich. Aber ich wollte mich trotzdem abheben von der Masse und dachte mir das ist die Idee. Und es hat nicht zwei Wochen oder gerade mal so zwei Wochen gedauert, und mein Mann hat tatsächlich einen Bus gefunden in der Nähe. Wir sind hingefahren, haben ein bisschen den Preis gedrückt, haben den gekauft und Sitze rausgeschmissen, und dann hat Conny angefangen, diesen Bus auszubauen, so wie ich es haben wollte, Und dann hattest du wieder deine Kinderboutique nur auf Rädern.

Speaker 1:

Das hast du dann auch eine ganze Weile gemacht. Wie viele Jahre hast du das dann gemacht?

Speaker 2:

Ja, ich hatte diesen Bus. Jetzt muss ich wirklich überlegen. Wir sind jetzt sechs Jahre hier. Vor einem Jahr habe ich ihn verkauft. Ich hatte ihn drei Jahre.

Speaker 1:

Drei Jahre, ja auch eine lange Zeit. Dann drei Jahre bist du mit dem Bus immer auf den Markt gefahren, und dann, warum hast du das aufgehört? Also, was kam dann?

Speaker 2:

Die Entscheidung war zu dem Moment. Also, der Bus hatte seine letzte Tour gemacht zu dem letzten Markt, dann kam Covid, und alle Märkte waren geschlossen. Mein Bus stand still, hatte sich nicht einen Zentimeter bewegt, und das eben halt ein Jahr lang. Und dann kamen wir. Also, wir wären nicht wir, wenn wir nicht ständig wieder neue Ideen hätten. Da ist mein Mann auch nicht anders als ich. Und dann kam die Idee zu einem Beach House, also zu einem Wochenendhaus, und das Ding war ich muss da noch ein bisschen vorholen der Bus von meinem Mann ist nicht nur ein Transportmittel und Alltagsauto, sondern er hat ihn ausgebaut zu einem kleinen Camper, so ein.

Speaker 1:

Tagescamper, würde man sagen.

Speaker 2:

Genau weil unsere Idee war, dass wir unsere Arbeit ist zu Hause, wir arbeiten eben halt nur zu Hause, und damit wir auch mal Wochenende haben, wollten wir uns was schaffen, womit wir mal wegfahren können am Wochenende. Und da haben wir gesagt Mensch, wir haben den kleinen Bus, wir haben zwei große Busse in Texas ausgebaut, dann machen wir das Gleiche nochmal in Miniversion, und dann düsen wir am Wochenende zu Campingplätzen. Das war der Plan, der Bus ist auch ausgebaut worden. Aber ich habe noch nicht eine Nacht in diesem Bus verbracht, weil wir dann die nächste Idee hatten und dieses Wochenendhaus stattdessen gekauft haben.

Speaker 2:

Und als wir dann dieses Wochenendhaus hatten und ich das so genossen habe, da so zur Ruhe zu kommen, wir wohnen direkt am Wasser, also wir machen ein paar Schritte, und wir stehen auf dem Strand. Und dann war für mich so Märkte am Wochenende oder Strandhaus am Wochenende. Und ich habe so auch so eine leichte, so eine kleine Erleichterung gespürt in dieser Zeit, als mein Bus parken musste, weil keine Märkte stattgefunden haben, dass ich nicht los muss, und das habe ich so als Zeit gesehen, und du hast ja auch in dieser Zeit ja auch noch deine Community mit aufgebaut.

Speaker 1:

Das heißt, zu diesen Märkten und dem Produzieren der Ware ist ja auch nochmal ein ganz neues Business, quasi ja auch dazu nochmal entstanden. Das darf man auch nicht vergessen, dass da ja. du hast dann ja irgendwann gesagt, ich habe drei große Projekte, und eines dieser großen Projekte ist ja auch innerhalb dieser letzten, ich sage jetzt mal zwei Jahre wirklich immer größer gewachsen, und ich meine auch, deine Woche hat nur sieben Tage, und jeder Tag hat nur 24 Stunden. Irgendwo muss natürlich dann auch ein bisschen was gehen. Aber Manu wäre nicht Manu, wenn sie auch nicht dann eine Lösung für ihre Kindermarke finden würde und hat jetzt sozusagen auch da wiederum ein neues Businessmodell, natürlich neben Online, was ja eh schon immer war, auch nochmal da ein neues Businessmodell sozusagen entwickelt. und wie machst du das da jetzt?

Speaker 2:

Ja, jetzt, nachdem mein Bus verkauft wurde, ist mir schon ein bisschen schwer gefallen, muss ich sagen, als mein Bus hier davon gefahren ist und ich ihm hinterher gewunken habe Übrigens hatte mein Bus den Namen Emma, weil bei uns ja jedes Auto einen Namen hat Und ja, dann habe ich eben halt erstmal wieder online weitergemacht, bis die nächste Idee kam. Ich bin mit einer Freundin nach Big Island geflogen. Wir haben Urlaub gemacht, aber ich hatte schon im Hinterkopf ich packe mal ein paar Sachen ein von meinen Designs und gucke mal, ob ich da einen Laden finde, der vielleicht Lust hat, meine Sachen mit zu verkaufen. Das war so ein bisschen meine Botschaft.

Speaker 1:

Also so, shop in Shop, sozusagen. Das ist ein bestehender Shop, macht ja auch Sinn. Dann hast du nicht die Verantwortung. Du deliverst sozusagen nur, was die möchten, und die stellen dir ihre Ladenfläche zur Verfügung und kriegen keine Ahnung.

Speaker 2:

Retail-kommission oder irgendwie sowas Urlaub gemacht, und nur nebenbei, wenn wir in einen schönen Laden reingekommen sind, habe ich halt mal gefragt und so, aber hatte da jetzt keinen Erfolg. Der letzte Tag, da haben wir uns noch mit einem Deutschen zum Kaffee getroffen, den meine Freundin kannte. Der hatte einen Surfladen vor einem Jahr gekauft und hat den praktisch gerade aufgebaut. Und dann haben wir uns mit dem zum Kaffee getroffen und haben halt geredet, und dann habe ich gesagt ja, und ich hatte eigentlich jetzt vor, hier in den Laden reinzukommen. Und dann meinte er ja, kindersachen habe ich auch keine im Laden, die würde ich auch gerne haben. Und dann habe ich gesagt wirklich, okay, ich kann dir ja mal was zeigen, ich habe das hier. Und dann habe ich ihm das so gezeigt, und der fand es total schön.

Speaker 2:

Dann haben wir darüber uns ein bisschen Gedanken gemacht, wie wir das machen könnten. Und dann meinte er du, ich mache dir deine Wand, du kriegst deine eigene Wand, und dann machen wir dein Banner drüber. Und dann habe ich gesagt oh ja, das machen wir. Und wenn ich nach Hause komme, dann fange ich gleich an zu nähen und sage meiner Schneiderin Bescheid, und dann, damit wir ordentlich was haben, dann sage ich meinem Filmteam Bescheid, mensch, wir haben eine neue Story, und dann packen wir ein paar Koffer, und dann kommen wir angeflogen, ich richte das alles ein, und dann ja und das war so der Anfang wieder, dass ich meine Sachen von Just Kiddies in einem Laden auf Big Island hatte, so, und dann habe ich natürlich dann zu Hause mir dann für eine ganze Weile da war es erstmal gut, ich war zufrieden, habe online weitergemacht, und dann dachte ich mir ja gut, wenn jetzt Chaskidis schon auf Big Island ist, dann muss ich ja auch irgendwo auf Oahu, Das muss eigentlich so auf jeder Insel eigentlich sein.

Speaker 1:

Also ich meine wirklich, also wie kann Hawaii ohne deine Kinder? also ich meine wirklich, das geht auch nicht.

Speaker 2:

Das war dann der Plan, und dann habe ich dann natürlich ein paar Läden rausgesucht, die in Frage kommen würden, mithilfe von unserem Filmteam. Den habe ich dann gesagt hier pass mal auf, du ziehst das gleich ein bisschen größer auf, irgendwie so hier Designerin aus Deutschland, weil wir sind ja nun mal als Deutsche auch bekannt dafür, dass wir gut arbeiten und zuverlässig sind, pünktlich sind und all diese guten Tugenden, die man so hat. Das wissen die Amerikaner ja auch. Und dann habe ich eben halt so ein paar Läden zusammengestellt. Die haben angefragt für mich musste ich dann ja nicht selber machen. Und dann haben wir auch diverse Termine gehabt, und ich habe mich dann halt vorgestellt bei dem Einladen wusste ich, das wird nichts, dafür bin ich denen zu teuer. Und dann handgemachte Sachen, die kosten halt auch ein bisschen mehr als die normalen schnell gemachten Sachen.

Speaker 2:

Und dann standen wir vor einem Laden, wo wir einen Termin hatten, aber der Manager hatte sich um 45 Minuten verspätet. Ich saß in meinem Auto und dachte so ich warte jetzt nicht 45 Minuten, um da jetzt nachzufragen, ob die meine Sachen nehmen. Und dann gucke ich in den Rückspiegel, sehe einen Laden auf der anderen Straßenseite, von dem mir eine Freundin erzählt hat, dass es ein Laden wäre, wo nur Local-Produkte drin sind und den ich mir unbedingt mal angucken müsste. Und ich sehe diesen Laden und sage so meinem Filmteam ich gehe mal eben darüber, ich bin gleich wieder da. Und dann bin ich darüber, hatte natürlich so eine Mappe mir vorbereitet, wie so eine Bewerbung, praktisch Alles super schön ordentlich über mich, wie so meine Skills und alles so sind und meine Sachen, fotos davon Und bin mit dieser Mappe dann darüber marschiert, habe mir gleich den Besitzer geschnappt und habe gesagt hier, ich bin die So und So, ich habe das und das Hättet ihr vielleicht Interesse, meine Sachen bei euch im Laden drin zu haben.

Speaker 2:

Und dann guckte er, und da sagt er ja, klar, wir sind gerade hier am Aufbau, wir freuen uns darüber. Und da habe ich gesagt okay, ich habe da drüben ein Filmteam stehen, können wir das Ganze nochmal machen vor der Kamera? Und dann meinte er ja, aber dann nur mit meiner Verkäuferin hier, er möchte nicht ins Bild. Okay, ich rüber zu den Jungs und sage hier hallo, wir haben hier einen Termin. Ich meine drei Kisten geschnappt mit meinen Sachen drin.

Speaker 2:

Ich habe natürlich Sachen dabei gehabt und bin dann darüber marschiert, habe das Ganze nochmal gemacht vor der Kamera, und die waren total hin und weg und haben mich dann danach angerufen und haben mich gefragt, ob ich exklusiv an der North Shore bei denen im Laden verkaufen möchte, und ich habe natürlich zugesagt. Und jetzt bin ich auch hier auf Ohau in einem Laden, und ich hatte jetzt erst zwei Kleiderständer voll dort stehen, womit ich jetzt nicht so happy war. Das war wie so ein ja. Eigentlich war es ja auch eine Notlösung. Aber ich möchte natürlich auch schön meine Sachen repräsentieren. Es steckt ja auch viel Herzblut drin.

Speaker 2:

Und dann bin ich jetzt vor kurzem da reinmarschiert und habe gedacht okay, die verkaufen richtig gut. Und ich habe da wirklich schon ein Level erreicht, wo ich Forderungen stellen kann, und bin da rein, habe mir den Besitzer geschnappt und habe gesagt pass mal auf, wie sieht es aus, wenn ich hier meine eigene Wand hätte? Und dann guckt er mich an und sagt genau das wollte ich dir sagen, weil das mit deinen zwei Kleiderständern ist für mich keine Lösung. Das ist für mich nur eine Zwischenlösung gewesen. Aber ich mache jetzt zwei große Stahle frei, und du bist an der Wand und hast deine eigene Wand, und ich so yes.

Speaker 1:

Absolut stark, Und das ist auch, glaube ich, erst mal der Anfang, oder?

Speaker 2:

Ja, warte mal dieses Jahr wäre dann ja Maui dran und nächstes Jahr Kauai. Also schauen wir mal, wie bei dich kommt. Jetzt brauche ich aber erst mal eine neue Schneiderin.

Speaker 1:

Ja, also wer hier schneidern kann und immer schon auf Hawaii leben wollte oder auf Hawaii schon ist. die Manu sucht eine Schneiderin Ja, wahnsinn.

Speaker 2:

Momentan wäre ich auch froh, wenn sich jemand auf dem Festland melden würde, weil ich bin gerade an einem Punkt, wo ich hier von Schneiderin nicht so weit komme. Wir sind ja nur eine kleine Insel, und irgendwie komme ich nicht so weit komme. Wir sind ja nur eine kleine Insel, und irgendwie komme ich nicht so voran. Und ich bin schon an dem Punkt, dass ich sage, ich könnte ja die Stoffe auch zu jemandem schicken lassen. Die schickt mir dann die fertigen Sachen zu.

Speaker 1:

Also auch auf dem Festland. Deutschland ist ein bisschen zu weit. aber wer hier auf dem amerikanischen Festland sitzt und Schneidern wirklich ausgebildet, weil Manu merkt ja schon, Manu ist schon perfektionistisch, Also das muss schon vernünftig Hand und Fuß haben.

Speaker 2:

Ich habe auch schon eine Schneiderin in Berlin, die für mich näht. Die versorgt den deutschen Markt so ein bisschen.

Speaker 1:

Also hier haben wir die Unternehmerin durch und durch. Also nur das war mir wichtig, euch das hier in dieser Folge heute mal zu erzählen, was das für eine wirklich vollblutvisionärische taffe Unternehmerin ist. Hier die liebe Manu, dir, die liebe Manu, was kommt so als nächstes? Also was ich jetzt so merke oder ja auch jetzt ein paar Mal übersetzt habe, ist du strahlst von innen, du hast total viel Energie, alle Dinge kommen fast so zu dir würde ich mal sagen Also da steckt viel Arbeit drin. Das wollen wir jetzt mal gar nicht hier so runterspielen, da steckt unfassbar viel Arbeit drin, sagst du ja auch. Wir müssen wirklich auch am Wochenende auch mal auf uns aufpassen und auch mal Zeit für uns haben. Aber trotzdem glaube ich auch, dass du so man würde sagen, in seinem Dharma, in seinem Ikigai, in seiner Bestimmung ja sozusagen ist Wird das so weitergehen? Gibt es neue Ideen? Was treibt dich so um? Also, was ist so der nächste Schritt Im?

Speaker 2:

Moment mache ich natürlich so weiter, wie es geht, wie es jetzt gerade so ist, aber ich mache mir halt wirklich nicht so viele Gedanken, weil die Ideen entstehen einfach. Wer weiß, was ich morgen mache? Vielleicht komme ich morgen auch wieder eine ganz andere Idee, vielleicht will ich morgen wieder auf den Markt, und vielleicht will ich übermorgen wieder einen Bus, oder ich weiß es nicht. Also, ich glaube es nicht, weil ich eigentlich nie das wiederhole, was ich mal hatte, weil ich das immer nur für eine Weile so mache und dann einfach wieder weiterziehe. Ich weiß nicht, wo es hingeht, aber da mache ich mir einfach keine Gedanken.

Speaker 2:

Und ich glaube, das ist für mich einfach auch gut so, dass ich mir nicht so viele Gedanken mache, weil klar habe ich mir einfach keine Gedanken. Und ich glaube, das ist für mich einfach auch gut so, dass ich mir nicht so viele Gedanken mache, weil klar habe ich auch Stress um mich, klar habe ich auch Höhen und Tiefen, aber ich glaube, dass ich mein Leben, so wie ich es lebe, ganz gut lebe und dass ich ich habe Freude an dem, was ich tue, und das ist, glaube ich, das Aller Allerwichtigste. Das Nähen werde ich niemals aufgeben. Also das ist so. Meine Passion for Fashion Also ja, ich tue das, was ich gerne tue, und das mit vollem Herzblut, also mit dem, mit der vollen Energie von mir. Natürlich kann ich alle Sachen nicht zu 100% machen, ich muss es einteilen.

Speaker 2:

Aber selbst das bisschen, was dann halt dafür noch übrig ist, wird durchgezogen, als wenn es in dem Moment nur dieses eine geben würde. Und dann stehe ich auf, wie zum Beispiel bei den Zoom-Meetings. Dann stehe ich auf, gehe um die Ecke, gehe an die Nähmaschine, und dann kommt Nummer zwei dran, und dann ist vielleicht das Filmteam auch gerade da, und dann rufen die nach mir, und dann mache ich meine Nähmaschine aus und gehe durch die Tür und laufe in die Kamera. Also, das ist so, man gewöhnt sich dran. Mit der Zeit glaube ich, mein Leben ist so, wie es ist, und ich liebe es so, wie es ist. Also, wenn ich etwas nicht mehr mag, dann höre ich damit auf, weil das habe ich auch gelernt im Laufe der Zeit.

Speaker 2:

Ich mache keine Sachen mehr, die ich nicht machen möchte, und ich verbringe keine Zeit mehr. Oder ich versuche es mit Leuten, die mir nicht gut tun, und das Leben ist zu kurz, um sich mit negativen. Oder ich versuche es mit Leuten, die mir nicht gut tun, und das Leben ist zu kurz, um sich mit negativen Sachen zu umgeben. Ich höre keine Nachrichten an. Ich möchte das ganze Schlechte aus der Welt irgendwie auch so ein bisschen verbannen, und es kommt ja trotzdem. Die wichtigsten Sachen kommen ja zu einem immer durch. Aber ich muss mich nicht morgens schon mit Nachrichten zuballern lassen und meinen Tag mit Negativität irgendwie starten. Das brauche ich nicht. Also, ich stehe auf und sage juhu, ein neuer Tag. Was mache ich heute?

Speaker 1:

Ja, also du hast ja schon viel beantwortet. Das wäre auch meine nächste Frage jetzt nochmal so an dich gewesen was war so dein größtes Learning? Also, wo hast du so am meisten wirklich diesen Moment gehabt von deinem Mindset? Das ist ja Mindset, was du beschreibst. Also das, was du sagst, ist ja, ich bin so programmiert, dass ich mich wirklich mit mir beschäftige, mit dem, was mir gut tut, beschäftige mit dem, was mir wichtig ist, was für meine Familie wichtig ist. Was war so das größte Learning? Also, kannst du so einen Moment sagen, wo du diesen Moment hattest, wo du gesagt hast jetzt nur noch das, was ich will, oder das, was mir gut tut?

Speaker 2:

Ich glaube, das war einfach ein Prozess. Ich glaube nicht, dass es da irgendwie so einen Moment gab. Es ist einfach so man macht das, was man macht, und manchmal guckt man zurück und denkt so ein Glück habe ich das so gemacht und nicht so gemacht, und die Entscheidung, die man trifft. Auch als ich meinen Bus verkauft habe, habe ich natürlich da gesessen und habe gesagt ist das richtig, was ich da tue? Soll ich ihn wirklich verkaufen? Und im nächsten Moment habe ich gedacht, wenn es falsch war, dann kaufe ich mir einen anderen Bus. Es gibt ja noch andere Bus, es gibt ja noch andere Busse, es gibt ja nicht nur diesen einen Bus auf dieser Insel hier. Ich habe dann halt immer so das Beste draus gesehen, und ich glaube nicht, dass ich irgendwas gemacht habe, wo ich mich jetzt im Nachhinein drüber ärgere. Also auch alles so, was unsere Auswanderung, angeht.

Speaker 2:

Also, gehen lassen würde ich dann wahrscheinlich sagen Ja, man muss Dinge gehen lassen, man muss Menschen gehen lassen, man muss seinen Weg gehen, und den haben wir ja auch nun mal gemacht, auch erst als Familie. Dann haben wir die Entscheidung getroffen, alleine weiterzuziehen und die Kinder hinter uns zu lassen, war ja auch eine Entscheidung. Wir waren dann ja auch entfernt von den Kindern, und ich bekomme das so oft zu hören, dass mir Leute schreiben, wenn ich mal wieder im Fernsehen geweint habe, weil ich Tschüss sagen muss zu meinen Kindern oder Enkelkindern, dass sie mit mir geweint haben und sie könnten das gar nicht, dass die Kinder oder Enkelkinder so weit von ihnen weg wohnen würden. Aber wir haben es gewählt, es ist unsere Entscheidung gewesen, und wir sehen uns. Wir sehen uns zwar vielleicht nicht so oft, wie andere sich sehen, aber wir versuchen das immer so. Wir haben so eine Regel mit drei Monaten und versuchen, das so gut es geht irgendwie einzuhalten. Und wir haben Videochats, videocalls.

Speaker 2:

Ich sehe Charlie, ich sehe Kieler, ich sehe Olli, ich rede mit denen, die rennen mit mir mit dem Handy durchs ganze Haus, das mir schwindelig wird, die zeigen mir alles, die lassen mich teilnehmen, und dann irgendwann ist der Moment wieder da, wenn wir uns wieder in die Arme nehmen, und dann müssen wir auch dann irgendwann wieder Tschüss sagen, und dann geht's wieder von vorne los. Also, aber wenn wir nicht gegangen wären, wenn wir nicht unseren Traum durchgezogen hätten, wer weiß, wo wir heute wären.

Speaker 1:

Das ist so das, wo ich Oder wie glücklich, oder wie glücklich.

Speaker 2:

Auch auswanderer Frage an sich. wir haben ja auch schon so Veranstaltungen gehabt, wo wir gesprochen haben und Leute vor uns saßen, die noch vor hatten auszuwandern. Und immer wieder kommt die gleiche Frage Was hättet ihr gemacht, wenn eure Kinder Nein gesagt hätten? Wir sagen dann immer wir haben unsere Kinder gefragt. aber selbst wenn sie Nein gesagt hätten, hätten wir das durchgemacht, weil es ist unser Leben, unser Traum, und irgendwann gehen die Kinder aus dem Haus.

Speaker 1:

Und ich glaube, dass ihr auch tolle Vorbilder seid für eure Kinder, weil am Ende hat vielleicht nicht immer alles funktioniert, aber ich meine, ihr habt euch unfassbar viel aufgebaut, und du hast ja nicht den Parallelweg, du weißt nicht, wie die Kinder in Hamburg in der Schule aufgewachsen werden oder so, und natürlich tut das weh. Als wir angefangen haben den Podcast, hast du gesagt, du bist die einzige Mutter-Tochter-Kombo in meinem Podcast, und da haben wir was gemeinsam. Mein Sohn war nämlich auch schon mal bei mir im Podcast als Gast, und wir haben beide unsere Kinderleben in Portland, und wir sind beide gleich weit fast entfernt, und ich fliege zwei Stunden zu meinem Sohn, du fünf. Aber wir haben den auch mit 17 zurückgelassen in Portland, weil es einfach also ich verstehe genau, was du meinst, und natürlich so das Mutterherz ist erstmal total schlechtes Gewissen, und man lässt die Kinder zurück. Aber ich glaube, dass man den Kindern viel mehr gibt.

Speaker 1:

An, du kannst das auch alleine schaffen, ich traue dir das zu. Ich finde, es stärkt auch unheimlich die Familie, das Vertrauen untereinander, dass sich wirklich zuhören, wenn es wichtig ist, und diese Qualität, die man in den Gesprächen hat, im FaceTime oder am Telefon oder wenn man dann jemanden sieht, ist oft eine ganz andere, als wenn ich jeden Tag jemanden sehe. Ich weiß genau, was du damit sagst. Wir haben das gut gemacht, manu, wir haben das einfach gut gemacht. Das dürfen wir uns auch mal sagen, finde ich.

Speaker 2:

Ja, ich finde das auch. Ich finde auch so im Nachhinein gesehen wir haben es genau richtig gemacht, und wir haben unser Ding durchgezogen, und wir sind als Familie über hohen und tiefen, wir sind als Paar durch Höhen und Tiefen. es hat uns enger zusammengeschweißt. Wir mussten alle wir wurden alle ins kalte Wasser mehr oder weniger geschubst, als wir diese Entscheidung getroffen haben, auszuwandern, Aber zurückblickend, es war genau richtig. Ich möchte nicht ein Ding anders machen, als wir es gemacht haben. Es war genau gut so. Janina hat dadurch ihren Traummann kennengelernt, der Texaner ist. Jason, hat seine Frau aus Texas kennengelernt, der Texaner ist. Jason hat seine Frau aus Texas kennengelernt. Also im Prinzip sind wir dafür verantwortlich, 100-prozentig.

Speaker 1:

Wenn du noch so eine abschließende Sache unseren Zuhörern mitgeben möchtest, was wäre das Also? was wäre so aus deinem Herzen nochmal so die letzte Botschaft oder die letzte? der Rat hört sich immer so blöd an, aber was ist so aus deinem Herzen, was du Menschen mitgeben möchtest?

Speaker 2:

Ich finde, dass man einfach auf sich selber hören soll, auf sein Bauchgefühl hören soll, auch und das machen soll, was einen glücklich macht. Ich finde, es gibt nichts Wichtigeres, als glücklich zu sein, glücklich zu sein zu Hause. Wir bekommen das auch so oft zu hören, wenn Leute bei uns früher in Texas da haben wir vier Gästehäuser gehabt Urlaub gemacht haben und haben am fünften Tag schon gesagt oh Mensch, jetzt, in zwei Wochen sitze ich schon wieder im Büro. Dann haben wir gesagt ja, aber wenn es dich nicht glücklich macht, vielleicht solltest du was ändern. Also es ist natürlich einfacher gesagt als getan. Wenn man sich in dem Ort nicht glücklich fühlt, sollte man umziehen. Gut kann man nicht einfach so.

Speaker 1:

Wenn man einen Job hat, der einen nicht glücklich macht, ach doch, man kann das so. Wenn man einen Job hat, der einen nicht glücklich macht, ach doch, man kann das schon. Manu, also, wenn ich so denke, wir sind gut, wir haben auch die Green Card gewonnen, aber wir sind auch mit ganz wenig Geld ausgewandert und haben das vorher schon zweimal gemacht. Ja also, es gibt ja nicht nur Amerika mit der Green Card, es gibt andere Länder. Es muss ja nicht auswandern sein. Manchmal ist es der Job, den man ändern kann. Ich, da musst du gar nicht zurückrudern. Also das, was du gesagt hast wenn dich was nicht glücklich macht, ändere es Das kann jeder.

Speaker 2:

Es ist dein Leben. Also, man hat nur dieses eine Leben, und ich finde, man sollte das Beste draus machen und sollte sich mit Herzensmenschen umgeben, sollte Dinge tun, die man gerne tut, sollte sich auch Zeit für sich selbst nehmen. Das habe ich auch jetzt praktisch so auch gelernt. Für mich no-transcript auch so ein bisschen Fokus auf sich selber setzt. Was möchte ich, wo fühle ich mich wohl, was möchte ich gerne erreichen, was möchte ich machen? Ja, solche Sachen Einfach mal an sich selbst denken und nicht immer nur an andere.

Speaker 1:

Ganz tolles Schlusswort. Vielen Dank, du bist eine tolle Frau, manu. Danke, dass du das mit uns geteilt hast hier. und ja, dass wir, obwohl du schon so viel im Fernsehen erzählt hast, hier einfach auch nochmal wirklich ja, nochmal eine Stunde mit mir zusammen oder nochmal gezeigt hast, wer du bist, wer du so als Unternehmerin, als Powerfrau bist. Und ja, vielen Dank dafür.

Speaker 2:

Ja, ich sage vielen Dank, dass ich dabei sein darf. Und noch ein kurzes Schlusswort, was Aloha bedeutet, weil wir immer Aloha sagen zum Beginn und zum Ende. Aloha bedeutet nicht nur Hallo und Tschüss es bedeutet auch Liebe, zuneigung und Mitgefühl.

Speaker 1:

Vielen Dank. Alle weiteren Informationen findest du in den Shownotes oder auf unserer Website wwwneustartusacom. Nicht vergessen, was ganz wichtig für uns ist, denn wir stecken viel Arbeit und Liebe da rein, dir so viele Informationen und tolle Podcast-Gäste bereitzuhalten. Geh einfach mal da, wo du diesen Podcast hörst, und hinterlasse uns eine 5-Sterne-Bewertung. Das freut uns ungemein und hilft uns vor allen Dingen auch, den Podcast noch weiter auszustrahlen. Also bis zum nächsten Mal, deine Monique.

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