Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika

Tanith Annabel: Kindheitstraum, Studium in Miami & Selbstständigkeit durch Social Media

Monique Menesi Season 6 Episode 202

Vor vier Jahren erfüllte sich Tanith ihren Kindheitstraum und zog von Berlin nach Miami. In dieser Episode nimmt sie uns mit auf ihre emotionale Reise – von familiären Wurzeln, die ihre Sehnsucht nach den USA prägten, bis hin zu den Herausforderungen eines Neustarts in einem neuen Land.

Highlights der Episode:

  • Studium in den USA: Wie Tanith den anspruchsvollen Bewerbungsprozess gemeistert hat – von Empfehlungsschreiben bis zu akademischen Anforderungen.
  • Finanzielle Planung & Unterstützung: Warum die richtige Vorbereitung essenziell für ein Studium in den USA ist.
  • Kulturelle Herausforderungen & neue Traditionen: Tanith spricht offen darüber, wie es ist, Weihnachten alleine in einem fremden Land zu verbringen und sich in einer neuen Kultur zurechtzufinden.
  • Selbstständigkeit & Social Media: Wie sie den Schritt in die Unabhängigkeit wagte und ihr Business aufbaute.
  • Leben in Florida: Warum sie Miami liebt, aber auch mit dem Gedanken spielt, eines Tages an einen anderen Ort zu ziehen.
  • Alltag & Work-Life-Balance: Die Herausforderungen und Freiheiten, die das Leben als Selbstständige in den USA mit sich bringt – inklusive der Adoption ihres Hundes.

Tanith zeigt, dass Mut und Entschlossenheit entscheidend sind, um die eigenen Träume zu verwirklichen. Ihre Geschichte ist eine wertvolle Inspiration für alle, die sich für ein Studium, eine Karriere oder einen Neustart in den USA interessieren.

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Weitere Ressourcen:

  • Das Neustart USA Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die den Traum vom Leben in den USA verwirklichen wollen – mit praktischen Tipps, echten Erfahrungswerten und einer klaren Anleitung, die dir jeden Schritt erleichtert: Link zum Buch
  • Die Neustart USA Skool Community bietet dir alles, was du für einen erfolgreichen Neustart in den USA brauchst – Austausch mit Gleichgesinnten, Expertenwissen und individuelle Unterstützung, um deinen Traum Schritt für Schritt zu realisieren: Link zur Community
  • Auf unserer Homepage www.neustartusa.com findest du weitere Informationen!
Speaker 1:

Willkommen beim Neustart USA Podcast, dein Muttersprache-Podcast. Ich bin Monique Menezi, selbst seit über zehn Jahren Auswandererin und Business-Gründerin hier in den USA. Hier im Podcast teile ich inspirierende Geschichten von Menschen, die den Schritt gewagt haben und in den USA neu durchgestartet sind. Freue dich auf wertvolle Tipps und Tricks rund ums Auswandern, das Leben und Arbeiten in den USA und natürlich auf Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge, die ein Neustart in Amerika so mit sich bringt. Die Reise geht heute in den Sonnenstart nach Florida. Wir fliegen heute direkt in das Epizentrum Miami, und ich freue mich total, dass ich die Tanit heute hier im Podcast habe. Herzlich willkommen, meine Liebe. Ich freue mich total. Wir probieren es schon ganz lange, und schön, dass du hier bist.

Speaker 2:

Danke schön, dass ich dabei sein kann. Ich freue mich sehr und auch, dass es geklappt hat.

Speaker 1:

Erzähl uns ein bisschen, was über dich. Du lebst in Miami. Ja, genau Das habe ich schon angekündigt. Erzähl uns ein ganz bisschen, wer du bist, wie das kommt, dass du in Miami bist, vielleicht auch, wie alt du bist für die, die nur zuhören und nicht zugucken, um einfach so ein bisschen so ein Gefühl zu kriegen, um wen es sich da handelt.

Speaker 2:

Also, ich heiße Tanit, bin 26 Jahre alt, komme ursprünglich aus Berlin. Also ich habe mein ganzes Leben lang in Berlin gelebt, zwischendurch noch in Dresden und dann auch in Frankfurt, also alles fürs Studium und fürs Praktikum, und bin jetzt vor vier Jahren, ja, vier Jahren, bin ich ausgewandert nach Miami und bin einfach sehr, sehr happy hier, bin froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Es war mein Kindheitstraum tatsächlich. Also seitdem ich klein war, habe ich zu meinen Eltern gesagt immer, wenn ich groß bin, möchte ich in den USA leben, weil wir waren in den Sommerferien und auch grundsätzlich eigentlich zwei bis drei Mal im Jahr waren wir in den USA, also in Florida eigentlich. Und ich habe da schon immer gesagt irgendwann möchte ich hier wohnen. Und ich war teilweise so traurig immer, als wir in Deutschland waren, dass ich angefangen habe zu weinen. Echt krass ne Ja.

Speaker 1:

Jetzt muss man sagen das hast du mir ja gerade erzählt, dass du in den USA auch geboren wurdest. Ja, vielleicht hat das damit was zu tun. Da hast du einfach hier deine Wurzeln, du bist einfach Amerikanerin. Du hast von Geburt an die doppelte Staatsbürgerschaft. Erzähl uns ein bisschen, wie das so zustande gekommen ist. Deine Eltern waren hier, haben hier gearbeitet, in den USA.

Speaker 2:

Genau, meine Eltern haben hier gearbeitet, und dann, als ich auf die Welt gekommen bin, paar Monate später, sind wir dann rüber nach Deutschland. weil meine Eltern tatsächlich wollten, dass ich in Deutschland aufwachse, bin ich dann auch. aber wir sind trotzdem schon, seitdem ich klein war, zwei, dreimal im Jahr nach Florida geflogen, und ich weiß nicht, ich hatte irgendwie immer so eine spezielle Bindung zu den USA. Ich war immer Tage vorher so aufgeregt, bevor es hieß okay, wir fliegen jetzt nach Florida. Wir waren sehr viel auch in Cape Coral früher fliegen nach Florida, und ich weiß nicht, das hat es einfach immer mehr verstärkt, irgendwie den Wunsch, irgendwann hier leben zu wollen. Also ich war mir darüber relativ früh bewusst, und ja, habe es mich nach dem Abitur aber nicht wirklich getraut, um ehrlich zu sein. Also, ich habe doch überlegt, als ich noch in der Schule war okay, mache ich vielleicht ein Auslandssemester, aber die Komfortzone, also das konnte ich irgendwie so früh alleine ohne Eltern?

Speaker 1:

Ja, ja, ist ja auch früh. Manche gehen ja auch schon so mit 14 oder 15, wo ich so denke, mein Bruder ist mit 15. Meine Tochter ist jetzt mit 19. Okay, stimmt, ja, gut, aber der hatte dich dann ja auch hier. Du hast ja einen jüngeren Bruder. Ja, aber wenn ich so denke, meine Tochter ist jetzt mit 19 und kommt heute nach fünf Monaten nach Hause, das ist viel zu lang, so zu sagen, wenn ich mir vorstelle, die wäre schon mit 15 echt nach Amerika gegangen oder umgekehrt nach Europa, ja, von uns aus. Das hätte ich nicht verkraftet. Das kann ich voll verstehen. Wie waren denn deine Eltern so? War es für die eigentlich nie ein Thema? vielleicht dann zurückzugehen, wenn die so gemerkt haben, die Tani, die ist super amerikalastig. Scheinbar hatten die ja trotzdem auch immer eine Affinität zu den USA und sind ja immer wieder auch hier hingereist, sind ja immer wieder auch hierhin gereist und haben immer wieder Urlaube hier verbracht. War das nie so, mal in der Diskussion komplett zurückzugehen, auch als Familie hierhin Für die?

Speaker 2:

tatsächlich nicht. Also, sie wollten eigentlich nicht wieder fest zurück in die USA. Sie haben tatsächlich zu mir gesagt für dich ist besser die USA, also auch für die Kinder. Also zu meinem Bruder und mir haben sie gesagt das ist die richtige Entscheidung, mach das, probiert es aus, und dann ihr werdet schon euren Weg gehen, so mehr oder weniger. Also, die sehen für uns die USA als besseren Wohnort als Deutschland Für sich selbst tatsächlich aber bisher noch nicht, also nicht wirklich nicht fest, aber sie sind sehr oft hier.

Speaker 1:

Ja, kann ja noch kommen. Genau, kann ja noch kommen. Das heißt, sie waren dann beruflich in den USA, haben dann aber wieder Fuß gefasst in Deutschland, wollten eure Kindheit in Deutschland, was ja ich total verstehen kann, so dieses, wenn Kinder so groß werden, dieses eigenständig mit dem Fahrrad in die Schule fahren, zum Bäcker fahren und so, das ist natürlich auch schön und auch so, dieses ganze Kindergarten und so, aber fühlt sich ja auch trotzdem so an, dass sie dann so das Gefühl hatten fürs Erwachsenenleben und die berufliche Chance. Sehen sie euch dann im Prinzip mehr. Dennoch bist du ja dann trotzdem in Deutschland groß geworden. Wann war so der Punkt, wo du gesagt hast jetzt gehe ich, und wie war das dann? Was hast du dann gemacht? Also, was war dann der Schritt für dich? Ich meine, gut, du hattest es leicht mit dem amerikanischen Pass, Das muss man einfach mal noch dazu sagen.

Speaker 1:

Aber trotzdem in den USA als junger Mensch in den USA Fuß zu fassen, ist ja trotzdem nicht so einfach, weil die Universitäten kosten Geld, das Aufnahmeverfahren ist anders, wenn du aus dem Ausland kommst. Du musst erst mal wissen, wohin und wie, und wie kann ich da studieren, also im Englischen, wie kann ich das mir auch leisten, sozusagen? Also, wie kann ich denn hier alleine als junger Mensch überhaupt leben, und das ist herauszufinden. Das ist natürlich auch eine Challenge. Wie ging das bei dir?

Speaker 2:

Also bei mir war das tatsächlich da, wo es ernster geworden ist mit USA, war so in der Mitte von meinem Bachelor. Weil ich habe ja dann meinen Bachelor in Dresden gemacht und habe dann gesagt okay, jetzt knie ich mich richtig rein in meine Noten, weil, wenn meine Noten jetzt hier nicht gut sind im Bachelorstudium, weil mein Abitur habe ich ziemlich versemmelt, das war auch der Grund, wieso ich gesagt habe okay, unter anderem, ich probiere es nicht in den USA, weil mich würde eh niemand nehmen mit diesem Schnitt und und und. Also habe ich mich dann genau in Dresden beworben, und dann während des Studiums hat es irgendwie Klick gemacht. Ich habe gesagt okay, ich will hier echt nicht mehr sein, also jetzt nicht Dresden-spezifisch, sondern USA. So jetzt gehst du den Schritt, jetzt kniest du dich rein und liest du dich rein in die Thematik, so. Und dann hatte ich das auch mit meinen Eltern besprochen, und die waren ja sowieso von Sekunde eins voll dabei und haben gesagt mach das, das ist super USA, karrieremöglichkeiten, auch Hotellerie grundsätzlich in Florida ist ja ein super Thema, und hier gibt es unfassbar viele Möglichkeiten.

Speaker 1:

Und deshalb Also du, hast deinen Bachelor gemacht in International Management, oder was war dein Studienfach? Tourismus und Event. Und warum hast du das vor allen Dingen? Ja, tourismus und Eventmanagement, ja cool, ja, das passt. Natürlich Ist das so, dass, wenn du dann wirklich hier studieren möchtest, dass es wirklich auch auf die Noten in Deutschland ankommt. Also war das jetzt kriegsentscheidend, für dass du ein Studium Ja, okay, ja.

Speaker 2:

Also das haben wir auch bei meinem Bruder tatsächlich mitbekommen, gerade bei ihm jetzt. Er hat sich ja dann auch auf den Bachelor beworben, und die hatten da zurückgerechnet, ich glaube, bis zur neunten Klasse. Ja, genau, die haben die neunte Klasse noch mit rein berechnet, den gesamten Schnitt, und dann hat sich das entschieden, ob er eben angenommen wird oder nicht. Also, das war richtig krass.

Speaker 1:

Das überrascht mich jetzt, weil ich hatte immer so dieses Gefühl, dass es in den USA nicht so rein notenlastig ist, sondern dass es auch um Aktivitäten außerhalb der Schule geht, also dass die oft eher so meine Tochter hat sich ja jetzt auch für ganz viele Universitäten für dieses Jahr beworben dass man Essays schreiben muss Und auch ganz unterschiedlich, je nach Universität völlig unterschiedliche Fragen, die da gestellt werden. Boah, manche eine Universität hat dann Fragen gestellt, wie wo sie schon hingereist ist und welches Land am meisten Impact auf sie hatte, und so, wo man, wo sie so gesagt hat oh cool, also, wenn die so eine Frage stellen, dann finde ich das auch total spannend, dann ist denen das wichtig, dass man so international ist und so. Also, es überrascht mich jetzt aber vielleicht auch vornehmlich, wenn jemand aus dem Ausland kommt, weil vielleicht es eher da ist, dass die gute Leute hier auf die Universität holen wollen oder so. Wer weiß, was die Motivation dafür ist.

Speaker 2:

Ja, ich glaube auch, dass sowieso jede Uni hat ihre eigenen Regelungen. Ich zum Beispiel musste damals auch kein Essay schreiben, mein Bruder hingegen hat super viele Essays schreiben müssen für die Bewerbungen, und auch nach Empfehlungsschreiben haben sie gefragt Und teilweise ja auch Volunteer also ob du schon vorher freiwilligen Arbeit gemacht hast. Das war bei mir jetzt nicht so, aber vielleicht auch, weil ich den Master hier gemacht habe und nicht den Bachelor. Aber bei meinem Bruder war es auf jeden Fall umfangreicher, also der ganze Bewerbungsprozess als bei mir. Vielleicht hängt es aber auch noch damit zusammen, dass ich, während Corona rübergegangen bin, wo ja jetzt nicht so viele internationale Studenten auch dabei waren, war.

Speaker 1:

Ja, mitten in der Pandemie. Also du hattest jetzt sozusagen den Bachelor in Deutschland abgeschlossen und hast gesagt so, master mache ich jetzt in den USA. Ja, finde ich. ja, du bist ja jetzt nicht 22, ist ja immer noch so wow, so jung, und das alles quasi eruieren, den Schritt alleine machen. Man packt ja nicht seine fünf Sachen und fährt ins Studentenwohnheim 500 Kilometer entfernt, sondern du machst ja alles von. und dann noch, während Corona aus Deutschland organisieren, recherchieren, erfragen, bewerben Wie ging das? Kannst du uns da mal so ein bisschen mitnehmen in diesen Prozess, wie das abgelaufen ist?

Speaker 2:

Ja, also mit dem Studium zum Beispiel war es so, dass ich von Anfang an direkt einen Academic Advisor bekommen habe, und sie hat mir bei allem geholfen. Also sie hat mir komplett von Anfang bis Ende mit dem Bewerbungsprozess total geholfen. Also das war die eine Sache. Erst ab dem Zeitpunkt, wo ich angenommen wurde, Und die hast du beauftragt.

Speaker 1:

Also du hast die gesucht und bezahlt, oder wie ist das? Sind das wie Coaches, oder wie muss ich mir das vorstellen?

Speaker 2:

Also, die werden kostenlos von den Unis zur Verfügung gestellt. Tatsächlich, ah cool. Also das war richtig cool. Das war die internationale Abteilung der Uni, und dann wurde sie mir an die Hand gegeben, und dann hat sie mir wirklich von vorne bis hinten geholfen.

Speaker 1:

Aber du hast dich für eine Uni schon entschieden, und die haben dir dann quasi einen Advisor gegeben, oder du wusstest schon, an welche Uni du warst. Ah, okay, verstehe.

Speaker 2:

Ja, also, ich hatte mich auch nur an dieser einen Uni beworben. Ah, okay, Ich glaube, ich möchte unbedingt auf diese Uni, gerade eben weil die auch so bekannt ist für das Hospitality-Programm. Die hat da richtig richtig gute Bewertungen und auch etwas halt vorzuweisen. Wir hatten ja auch teilweise Guest-Speaker, ja, also Pharrell Williams und David Beckham und sowas. Also, die waren ja in der Uni da Ach mega geil.

Speaker 2:

Richtig cool Und haben uns auch nochmal weil die ja auch in der Hotellerie ein bisschen was machen haben sie uns über ihren Weg erzählt, und und und Spannend. Also lange Rede, kurzer Sinn, genau. Also, sie hat mich komplett von vorne bis hinten. Unwissend, ob ich angenommen werde oder nicht, hat sie mich aber durch den Bewerbungsprozess geführt. Was?

Speaker 1:

war der. Also wie lange ging der, was musstest du dafür machen? Und ist das schwer, an so einer Uni angenommen zu werden? Also ist das, wenn du jetzt so da stehst, war das schwer, das zu erreichen. Also, was musstest du quasi dafür aufwenden, dann hier studieren zu können?

Speaker 2:

Also, ich habe der Englisch-Test das war ja auch eine Sache, der auf jeden Fall verlangt wurde, und da hieß es erst mal IELTS oder TÜVEL-Test. Ich weiß nicht, ob es IELTS-Test ausgesprochen wird.

Speaker 1:

IELTS ja.

Speaker 2:

Aber das eine IELTS, ielts, ich weiß nicht, aber du weißt, was ich meine, Genau also, da habe ich erstmal einen Kurs angefangen, weil mein Englisch war sehr weit entfernt von Perfekt, also wirklich sehr weit. Also habe ich so einen Kurs da online gemacht und hatte ich das für wie lange? ich glaube einen Monat, einen monatigen Kurs Hatte ich da Classes, und dann wurde gesagt nee, wir akzeptieren auch den Duolingo-Test. Und dann habe ich, ich glaube, wegen Corona, aber nur weil der ist wesentlich einfacher, wesentlich einfacher, habe ich dann gegoogelt, und dann dachte ich okay, ich bin ehrlich, ich bin den einfachen Weg gegangen, habe dann den Duolingo-Test gemacht. Also ich habe trotzdem noch diesen Englischkurs zu Ende gemacht und habe dann den Duolingo-Test gemacht, und das war tatsächlich einfacher, und ich habe es auch beim ersten Mal bestanden, zum Glück.

Speaker 2:

Dann musste ich meine Noten umrechnen lassen. Da gibt es, habe ich online auch eine Firma gefunden, die quasi die deutschen Noten zertifiziert, umrechnet in amerikanische GPA. Ja, also, das musste ich machen. Dann Empfehlungsschreiben von meinem Praktiker. Vorher hatte ich auch eingereicht, also alles Mögliche, was sich vorzuweisen hat. Auch wenn sie nicht danach gefragt haben, habe ich eingereicht, also alles Mögliche. Ich hatte auch Zertifikate absolviert, und ich habe auch alle meine Zertifikate auch eingeschickt, genau also, das war so die Vorbereitung zum Studium.

Speaker 1:

Wann hast du angefangen mit der Bewerbung, und wann fing das Studium an? Also, was war so die Spanne dazwischen?

Speaker 2:

Da muss ich kurz nachdenken. Also, ich bin Dezember 2020 rübergegangen, studium hat Januar 2021 angefangen. Ich glaube, ich hatte mich auf jeden Fall über ein halbes Jahr vorher beworben, über ein halbes Jahr, und der Prozess an sich hat nur so lange gedauert, weil wegen dieser Englisch-Test-Vorbereitung und wegen Ja, eigentlich wegen der Vorbereitung, und als ich dann alle meine Dokumente eingereicht habe, dann ging es relativ schnell. Aber wie gesagt, ich glaube, es hängt mit Corona zusammen, weil sie auch weniger Bewerber hatten als jetzt. Also, dieses Jahr hatte die FIU irre viele Bewerber.

Speaker 1:

Also, die wird auch immer populärer, immer beliebter, dass du die Chance hattest, dann dahin zu kommen, wobei du hast ja trotzdem schon auch das richtig vorbereitende Bachelorstudium gehabt. Wahrscheinlich war das auch so ein großes Kriterium. Oder Dass du schon in diesem Hotelierbereich quasi was gemacht hattest im Vorfeld in deinem Bachelorstudium, kann ich mir vorstellen.

Speaker 2:

Ja, genau, und auch, dass ich da Praktika vorweisen konnte in verschiedenen Hotels, und ich glaube, das hat auch einfach geholfen, weil ich da meine Praktikumszeugnisse auch einfach reingeschickt habe, also wirklich alles, was ich habe, was mit Hotel zu tun hatte. Cool, wie war das, als du angenommen wurdest?

Speaker 1:

Oh, ich habe geheult. Hast du damit gerechnet oder hättest du einen Plan B gehabt? Ich hatte keinen Plan B. Wie wahrscheinlich war das, dass du jetzt an der Uni angenommen wurdest? Ich?

Speaker 2:

hatte wirklich keinen Plan B. Ich habe gesagt okay, es muss jetzt diese Uni werden, es muss jetzt irgendwie funktionieren. Ich weiß nicht, was in meinem Kopf abging. Rückblickend hätte ich mich an vier mehr Unis bewerben sollen, einfach als Backup, aber ich weiß nicht. Ich war einfach so euphorisch und habe gesagt nein, ich möchte auf diese Uni, ich muss auf diese Uni. Rauf So und ja, dann habe ich die E-Mail.

Speaker 1:

Aber das ist ja gut, ja, ja, das ist ja gut, weil dann ich glaube, das ist auch wichtig Manchmal das sage ich auch bei diesen Leuten, die so in die USA auswandern wollen manchmal ist es auch gut, keinen Plan B zu haben und nur einen Plan A zu haben, weil dann gibt man echt alles für diesen Plan A und dann funktioniert der auch. Wenn du aber drei Plan Bs hast, dann lenkt dich das ab, alles für Plan A zu geben, und wenn das dein Ziel ist, plan A, dann go for it Plan A und durchziehen. Wenn das nicht klappen sollte, dann gibt es immer irgendwas, was danach kommt. Es geht ja immer irgendwie weiter. Aber finde ich voll cool. Genau Jetzt stelle ich mir vor ich meine, ich bin ja jetzt gerade quasi in so einer ähnlichen Situation Okay, die Tarnite hat jetzt die Zusage, und jetzt, wie geht es jetzt? Mit 22 geht das Kind jetzt nach Amerika. Hätte ich als Mama gedacht Ich weiß nicht, wie deine Mama gedacht hat, aber ich hätte jetzt gedacht oh, mein Gott, dieses Kind geht jetzt mit 22 alleine nach Miami.

Speaker 2:

So hat die bestimmt gedacht, deine Mama, oder Ich glaube, auch Sie hat sich laut gesagt, sie hat sich natürlich riesig gefreut. Also, beide meine Eltern haben sich riesig gefreut. Und ich weiß noch, das war am Tag, da sind wir nach Mexiko geflogen, mussten super früh aufstehen, weil wir einen Flug hatten. Und da habe ich auf mein Handy geguckt, und da kam dann die Zusage, und ich habe angefangen zu schreien, zu schreien von Freude, weil ich mich so gefreut habe. Ich dachte, das kann nicht sein. es hat wirklich geklappt, glaube ich, und ich konnte es gar nicht glauben. Und dann war ich erstmal so ein bisschen schockstarre, so, okay, was mache ich jetzt? Also, wie kriege ich meine Sachen nach Amerika? Wie mache ich das mit dem Auto? Weil, wie komme ich denn sonst zur Uni? Also das war alles sehr, sehr viel, was in meinem Kopf abging. Und dann habe ich mir halt erstmal eine Liste erstellt. Okay, das sind so die wichtigsten Punkte, die ich erstmal abarbeiten muss.

Speaker 1:

Was waren die wichtigsten Punkte? Weißt du das?

Speaker 2:

noch. Ja, ich habe noch ein paar im Kopf, Also auf jeden Fall eine Packfirma, wie ich meine, sachen mit. also wann war das mit Container? Nee, ich habe das, ich habe das Wahrscheinlich per Post oder Genau. ja, ich habe da eine britische Firma gefunden, und genau da hatte ich mich mit denen abgesprochen. Das war eine Sache. Dann Führerschein Okay, ich muss anfangen zu lernen für den Führerschein. Dann Auto.

Speaker 1:

Ah, der war gar nicht so schlimm, oder? Nee, Der war nicht so schlimm wie erwartet, oder?

Speaker 2:

Nee, also nicht so schlimm wie in Deutschland auch.

Speaker 1:

vor allem, weil ich meine, ich weiß nicht, wie es in Wobei ich muss sagen, wir haben ja in verschiedenen Staaten gelebt, und als wir nach Charlotte zuerst waren, da war es total einfach. Dann sind wir nach Charlotte zuerst waren, da war es total einfach. Dann sind wir nach Oregon gezogen. Ich so, ach ist total einfach. Und dann bin ich erst mal zweimal durchgefallen. Oh nein, weil die hatten plötzlich so viele Fragen, die es vorher nicht gab, auf die ich nicht eingestellt war. Und hier in Kalifornien mussten wir den eigentlich nur umschreiben, auch wegen Corona. Aber von daher, der ist ja eigentlich super easy. Also, ich glaube, in Florida ist der auch super easy.

Speaker 2:

Ja, in Realität ja, aber erst mal habe ich dann so ein Buch mir geholt, weil es gibt ja so ein Führerschein-Lehrbuch. So in Deutschland hatte ich damals mit einer App gelernt, und dann war ich erst mal so okay, ein Buch jetzt Mit einem Buch soll ich das jetzt alles lernen, okay. Und dann habe ich aber doch noch eine App gefunden, mit der ich das dann auch noch lernen konnte.

Speaker 2:

Also ich habe mir im Endeffekt viel mehr Stress gemacht, als ich mir hätte Stress machen sollen. Aber ich hatte halt die deutsche Führerscheinprüfung im Kopf und dachte oh Gott, wenn die genauso schlimm wird, kann ich verstehen, ja, aber Gott sei Dank nicht. Und auch keine praktische Prüfung. Das fand ich so krass, echt nicht. Nein, keine praktische Prüfung. Ich musste nur die Theorie machen. Und dann habe ich am gleichen Tag haben sie mir meinen Führerschein in die Hand gedrückt, für 50 Dollar.

Speaker 1:

Sehr witzig. Es ist auch überall der Hammer. ne, das ist auch echt überall anders. ne, also, wir mussten in Charlotte wirklich einmal eine Straße runterfahren. Was die sehen wollten, ist, dass ich rückwärts drehen kann und über die Schulter gucke und beide Hände am Lenkrad hatte, und nach zehn Minuten war es dann auch zu Ende. Und das war es, und das ist total lustig.

Speaker 2:

Ja, das Gleiche war bei meinem Bruder auch Genau das Gleiche, weil er hatte ja mit 15, hatte ja sein Permit da bekommen, und dann, um seinen Führerschein zu bekommen, hatte er dann diese praktische Prüfung, und ich habe ihn da hingefahren, und ich habe dann gewartet, bis er fertig war, und ich dachte, okay, ich kann jetzt noch einen Kaffee holen, weil es dauert doch bestimmt halbe Stunde, stunde Wieder da. Nein, der war auch nach zehn Minuten fertig. Sag ich, was habt ihr gemacht? Sagte ja, ich musste zwischen zwei Hütchen einparken, die waren da, hätte ein LKW reingepasst, so ungefähr. Also einfach, super einfach, das war total krass.

Speaker 1:

Also, wichtigste war, deine Klamotten zu kriegen. Ich meine, wer versteht das nicht? Also, mädchen brauchen ihre Sachen, führerschein, und was war es noch? Was war noch?

Speaker 2:

super wichtig für dich. Wohnung natürlich. Ganz klar, wohnung, wohnung. Okay, ja, ich habe dann angefangen zu gucken auf Redfin und Zillow und Trulia und habe das dann so hinbekommen, gott sei Dank. Also habe das dann so gefunden.

Speaker 1:

Wie ging das? Haben deine Eltern dich finanziell erstmal unterstützt, für den Start?

Speaker 2:

Ja, es geht nicht anders. Ich bin so dankbar, es hätte gar nicht anders funktioniert. Also gerade hier mit Autokauf, und die Lebenskosten hier sind ja schon wesentlich höher als in Deutschland. Klar, es gibt Sachen, die günstiger sind, aber es ist schon sehr viel teurer als in Deutschland, und das summiert sich dann schon. Also das hat mir definitiv geholfen. Auch besonders am Anfang Während meines Studiums habe ich gearbeitet, und das hat dann auch noch geholfen, und fürs letzte Semester hatte ich ein Stipendium bekommen, ach super. Also so ging das dann durchs Studium durch. Aber ich bin so dankbar, ohne meine Eltern hätte das echt nicht funktioniert.

Speaker 1:

Ja, gut ist in Deutschland auch. Ich habe eine Freundin, eine ehemalige Nachbarin, die Tochter studiert jetzt auch, und die ist eben auch nicht in dem Ort, wo sie gewohnt hat, und die müssen auch eine Wohnung haben, dahin kommen, auto haben. Es ist eigentlich schon auch in Deutschland so, außer dass du natürlich die Studiengebühren dann nicht hast, die natürlich in den USA, wenn du kein Stipendium hast, exorbitant hoch sein können mitunter.

Speaker 2:

Ja, definitiv, oder sind?

Speaker 1:

Gab es denn was, was wichtiger noch gewesen wäre, was du aber nicht auf dem Schirm hattest? War da noch was, wo du so nachträglich sagst, hätte ich das mal eher gewusst, oder das hätte ich echt auch anschieben müssen, was dann wirklich vielleicht schwierig wurde? oder warst du total gut vorbereitet auf diesen Schritt?

Speaker 2:

Also ein paar Sachen, wo ich mir denke, das hätte ich. Beim Autokauf wurde ich halt ziemlich über den Tisch gezogen. Das war eine Sache, wo ich im Endeffekt sage okay, vielleicht weil ich glaube immer an das Gute in Menschen, ja, und deswegen bin ich da voller Optimismus reingegangen und dachte, okay, jetzt kann es losgehen. Und dann in meiner ersten USA-Woche war das mit dem Auto, dass das am Ende ja doch ein Unfallwagen war, obwohl auf dem Papier stand bei Carfax nein, war es nicht, war es doch, weil da war sehr viel verschoben, und ich habe nicht genau hingeguckt, weil ich dachte, okay, wird schon, weil ich habe mich mit dem Autohändler voll gut verstanden und das meine ich mit, man muss gute Menschen glauben, so ja, und dann war das dann aber doch am Ende ein Unfallwagen. Das war ein Learning für mich, dass man vielleicht doch zu den größeren Autohäusern geht und nicht zu den kleineren, individuellen. Also, das war dann, glaube ich, das Einzige. Ansonsten würde ich sagen, auch an meinem Englisch hätte ich noch ein bisschen besser rumschrauben können.

Speaker 2:

Ja, definitiv. Doch Ich hätte vielleicht noch einen Englischkurs machen sollen, weil ich habe gemerkt, an meinem ersten Unitag mussten wir ein Vorstellungsvideo machen, wo wir über uns selbst sprechen, und ich habe nicht mal das hinbekommen, ohne Video machen, wo wir über uns selbst sprechen, und ich habe nicht mal das hinbekommen, ohne dass da zehn Katzen dazwischen waren. Ja, also, das war eine Sache, wo ich sage, rückblickend ich hätte vielleicht ein bisschen besser noch mit dem Englisch werden können.

Speaker 1:

Aber das kommt ja schnell, oder Es ging super schnell, wenn du jetzt mal so zurückguckst, dass es dann relativ schnell ging, als du dann so nur in der englischen Umgebung warst und gezwungen warst, quasi Englisch zu sprechen. Das macht ja schon einen Unterschied, nur noch Englisch hörst und so. Ich finde das auch schwer. Ich habe ja eine Weile auch mal für eine Englischsprachschule in Deutschland gearbeitet. Die gibt es leider jetzt heute nicht mehr Wall Street English, damals führend oder immer noch weltweit führend, eines der besten Lernmethoden im Englischen. Und es ist einfach auch super schwer, richtig Englisch zu lernen mit unserem deutschen Schulenglisch, wenn du nicht täglich das sprichst, ganz genau. Das ist einfach auch nicht so einfach. Und dann lernen wir ja auch in Deutschland britisch englisch und nicht American English. Das macht auch nochmal einen Unterschied, und dann hast du auch noch gewisse Akzente in den USA. Ich glaube, das Beste ist einfach, rein ein paar Monate Geduld haben, und dann kommt das von alleine, und möglichst nur noch Englisch hören, lesen, sehen, richtig genau.

Speaker 2:

Serien auf Englisch, keine deutsche Musik mehr, englische Musik und und und genau das ja. Aber es war halt nur so die erste Uni-Woche, wo ich dachte oh Mann, oh Mann, oh Mann, ja glaube ich, du kriegst nicht mal so ein Vorstellungsding hin, wo du drei Minuten über dich selbst sprichst. Wo soll denn das hinführen?

Speaker 1:

Ja, man darf ja auch nicht vergessen du investierst ja viel Die Gebühren, die Flugkosten, der Staat, auto, wohnung, das heißt, und auf dir lastet ja auch ein Druck, dass du performst, nehme ich mal an, also auch für dich selber. Du willst ja okay, jetzt hat das alles hier echt ein Vermögen gekostet, jetzt muss ich es auch gut machen, und dann verstehst du kein Wort.

Speaker 2:

Ja, genau genau das. Ja, und ich habe mir noch richtig als Ziel gesetzt Okay, ich möchte aus meinem Master gehen mit einer 1,0. Ich möchte aus meinem 1,0, das ist mein Ziel, so. Und dann war das natürlich noch mehr so. Okay, wie soll denn das werden hier mit dem Englisch? Und dann habe ich gemerkt, wie schnell das ging, so vorher, ich musste mir meine deutschen Wörter im Kopf auf Englisch irgendwie vorbereiten, also ich habe quasi auf Deutsch gedacht, und dann hat es irgendwie geblowt, und dann plötzlich ging es irgendwie so einfach, und dann hat es auch richtig Spaß gemacht, sich am Unterricht zu beteiligen, weil in den USA ist es ja viel interaktiver als an den Unis in Deutschland. Also dann war man relativ schnell im Flow, natürlich dadurch, dass man voll englische Umgebung hat.

Speaker 1:

Mein neues Buch Neustadt USA erfüll dir den Traum vom Leben in Amerika ist jetzt erhältlich. Darin teile ich über 30 Jahre Erfahrung im Business Coaching und als Unternehmerin in den USA, um dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zu begleiten. Du erfährst, wie du dein eigenes Business aufbaust, die Visa-Hürden meisterst und deine finanzielle Planung einfach gestaltest. Das Buch ist voller erprobter Strategien, praktischer Checklisten und inspirierender Geschichten von Auswanderern, die ihren Traum bereits verwirklicht haben. Hol es dir und mach dich bereit für deinen American Dream. Also, auf den Punkt des Unterschieds möchte ich gleich nochmal zurückkommen, aber ich würde jetzt gerne erstmal dahin kommen. Versetz dich nochmal an dem Tag du sitzt im Flieger alleine, dein Gepäck ausgemaxt, damit du so viel wie möglich mitkriegst, wahrscheinlich fünf Lagen angezogen, damit du noch mehr mitkriegst. Dann kommst du in Florida an. Gut, januar, zum Glück. Nee, was hast du gesagt? Dezember und Januar ging es los? Genau Wann kamst du? Ja, dezember, dezember, erste Mal alleine Weihnachten in den USA, oder sind deine Eltern mitgekommen?

Speaker 2:

Nein, die sind nicht mitgekommen. Nein.

Speaker 1:

Okay, so nimm uns mal mit. Du betrittst amerikanischen Boden ganz alleine in Miami, tarnit in der großen Welt. Wie ging das da von da ab weiter, und was hast du gefühlt?

Speaker 2:

mein Uber gewartet habe, weil ich dachte okay, jedes Mal, als ich in Deutschland irgendwie gelandet bin oder so, hat meine Family mich abgeholt, oder Freunde haben mich abgeholt vom Flughafen, Und in Miami hat mich niemand abgeholt, So und da hat es zum ersten Mal richtig gehittet okay, ja, Uber nach Hause, Ich komme nach Hause, und da ist auch niemand, der hat mich gewartet, irgendwie weil ich bin ja alleine, mehr oder weniger. Und dann, es war einfach super emotional, also ich musste mir auch so ein bisschen die Tränchen verdrücken. Es waren Freudentränen und gleichzeitig natürlich auch super viele Emotionen, weil ich die Tage vorher nicht wirklich viel geschlafen habe. Das heißt, man ist noch mal ein bisschen emotionaler, als man es sonst eigentlich wäre. Und auch beim Flug ist auch schon einiges schiefgelaufen. Das hat mir auch so ein bisschen den Rest gegeben. Noch Da habe ich auch schon geheult, weil die wollten nämlich meinen Handgepäckkoffer, wo ich meine ganzen Wertsachen natürlich drin hatte, weil das war mein Umzug. Schon wollten sie nach unten ins Flugzeug reintun.

Speaker 1:

Das hatten wir jetzt auch mit unserer Tochter. Die hat auch gestern geheult, hattet ihr auch.

Speaker 2:

Das ist auch wirklich bei den ganzen Emotionen, die man eh schon verspürt, noch mal sowas ja, wo man sich normalerweise denkt okay, keine Ahnung, schwamm drüber, aber bei so einem emotionalen Moment Nee, das ist dein Leben.

Speaker 1:

Meine Tochter sagt dann gestern auch Mama, da ist mein ganzes Leben drin, und die wollten es nicht mitnehmen. Genau das.

Speaker 2:

Ja, und es war dann einfach dieses Emotionale. Man war einfach total aufgelöst und aufgewühlt. Und als ich dann zum ersten Mal am nächsten Morgen aufgewacht bin, in meiner Wohnung, hat sich das noch angefühlt wie Urlaub tatsächlich. Ich dachte, das kann ich sagen.

Speaker 1:

Und die hattest du aber gemietet, schon von Deutschland aus, oder warst du vorher schon mal hier? Hat es die eingerichtet, oder wie war das?

Speaker 2:

Ja, wir waren vorher mit meiner Mama hier, haben sie eingerichtet und dann.

Speaker 1:

Aber das ist ja schon mal gut. Ja, und hat mir Mama auch dabei geholfen. Du hattest schon was, wo du hingekommen bist. Das ist ja auch schon mal gut, musstest nicht erst in Airbnb und dann wieder umziehen und so. Das ist natürlich schon toll, ja, aber trotzdem alleine.

Speaker 2:

Das war meiner Mama sehr, sehr wichtig, dass, wenn ich hier ankomme, ich direkt dieses Zuhause-Gefühl habe und jetzt nicht irgendwie noch Airbnb oder Hotelhopping machen muss. Aber sie hat auch gesagt ich möchte wissen, wo du wohnst. Ich muss wissen, wo du wohnst.

Speaker 1:

Ja, dass die Umgebung sicher ist und dass du ein schönes Bettchen hast und dass dein Lieblingskissen da drauf ist. Ja, ich wäre genauso.

Speaker 2:

Ach Mamas, ja, das ist halt wirklich. das war so ihre einzige Voraussetzung. Ich muss sehen.

Speaker 1:

Ja, ich wäre genauso genau. Ach schön. Aber ich kann das total gut verstehen. Das ist, glaube ich, auch so ein Gefühl. Das kann man auch nur als Auswanderer verstehen, weil auf der einen Seite ist es so, diese Vorfreude und diese Aufregung und dieses Kribbeln, und auf der anderen Seite reißt es einem trotzdem ein bisschen das Herz raus, weil man lässt andere zurück.

Speaker 1:

Man weiß auch gar nicht, wann kommt man wieder, und man weiß auch, glaube ich, im tiefsten Innersten, man wird nie wieder der Gleiche sein, der zurückkommt, wie ich gegangen bin. Und das macht glaube ich auch. Man verabschiedet sich von dem kleinen Mädchen, was jetzt geht und für immer irgendwie auch geht, also auch selbst wenn du da noch nicht wusstest, dass du viel in den USA bleibst. Aber man geht trotzdem, und man kommt nicht mehr so schnell wieder zurück. Und ich glaube, das fühlt man, ich weiß das, weil meine Tochter hat das glaube ich, jetzt auch so durchgemacht, und das ist für die Eltern ein Loslöseprozess als auch für das Kind. Und da denkt man sich ich muss doch jetzt eigentlich happy sein. Warum bin ich jetzt so traurig? Und man fühlt so alles gleichzeitig. Und das ist natürlich super überfordernd, und das darf natürlich auch sein. Wir sind eben keine Maschinen, die nur auf ein Gefühl trainiert sind Richtig. Sondern, da gehört so alles zu irgendwie, und ich glaube, man wächst ja auch so krass dann genau an solchen Sachen.

Speaker 2:

Genau an sowas. Ja, weil du halt direkt von Tag eins merkst okay, ich muss jetzt selbstständig sein, ich habe hier niemanden, der mir irgendwie helfen kann. Das ist eigentlich so das Größte Okay. Du bist jetzt auf dich selbst allein gestellt. Klar, du kannst Mama und Papa anrufen, natürlich, aber sie können dir halt nicht helfen, wie sie dir vor Ort hätten helfen können. Ja, und das Schlimmste war eigentlich, es war ja Corona, und da durftest du ja nicht einreisen, also von Deutschland aus, nur wenn du über Mexiko gereist bist oder so, dann durftest du einreisen. Also wusste ich nicht, wann sehe ich meine Familie eigentlich wieder. Das war so, das stand echt in den Sternen zu dem Zeitpunkt noch, und ich glaube, das hat es dann auch nochmal schwieriger gemacht, weil du quasi kein Datum hattest und kannst dich freuen, wo du deine Family wieder siehst, sondern es ist so okay, one day, wenn das wieder aufgehoben wird.

Speaker 1:

Ja, ja, ja, Und dass wieder aufgehoben wird. Ja, ja, ja, ja, ja, und wahrscheinlich auch. Es war schwierig, direkt schnell andere kennenzulernen, oder Ich meine gut, florida war jetzt noch relativ offen mit diesen ganzen Corona-Maßnahmen, aber trotzdem, es war nicht so, wie es davor oder wie es auch jetzt wieder ist, dass man rausgeht, schnell Leute kennenlernt, eine Yoga-Klasse macht oder was weiß ich irgendwo networkt, sondern, es war ja konzentriert nur auf wirklich die notwendigen Dinge, die sein mussten.

Speaker 2:

Ja, absolut definitiv. Also auch im Studium hatten wir halt auch mehr Klassen online, wie ich sie regulär sonst gehabt hätte, durch Corona halt, und online lernt sie natürlich nicht so schnell neue Leute kennen. Aber das Gute war, dass wir quasi so ein paar Orientation-Tage hatten, und dadurch auch eben konnte man Freunde oder Leute einfach kennenlernen. Das ging dann relativ easy, weil ich weiß noch ganz genau, ich hatte auch jemanden, der aus Deutschland kommt, bei mir im Kurs, und als ich das gehört habe, ja, weil wir sollten uns alle vorstellen, so. Und dann hat er sich gemeldet und hat gesagt ja, ich komme auch aus Deutschland und so, und ich habe gedacht nein, no way. Und dann nach dem Kurs bin ich dann direkt zu ihm gegangen und so, und die Freundschaft hält auch bis heute Richtig cool.

Speaker 1:

Ich sage ja immer, wir sind die coolen Deutschen in Amerika. Das ist doch einfach so. Die finden sich dann auch, und das ist dann so ein Stückchen Heimat. Und das ist ja auch das, was mich bei diesem Podcast hier immer wieder fasziniert Die Verbindung, die man durch die Sprache, durch die Kultur bekommt, und das ist so eine andere Qualität und eine andere Tiefe. Das habe ich jetzt in der letzten Podcast-Folge noch mit Katrin und Robert gehabt. Die Experts sind in Michigan. Genau darüber haben wir auch gesprochen. Das ist so ein selbstverständliches Gefühl, was über die Sprache, über die Werte, über die Kultur kommt, und das kann man nicht so schnell mit. Also gibt es auch. Ich habe auch sofort eine amerikanische Freundin gehabt, als wir hergezogen sind, und da bin ich immer noch befreundet. Aber es ist ganz selten, dass es so schnell woanders dann funktioniert. Ja, ja, okay, also du hast angefangen zu studieren. Nimm uns da mal mit hin, wie ging das? Das war dann Master, ist zwei Jahre, dann ne, wahrscheinlich.

Speaker 2:

War ein Jahr und vier Monate tatsächlich nur. Oh wow, ja, ging richtig schnell. Aber da ist auch jede Uni anders, aber bei mir waren es nur ein Jahr und vier Monate. Ich wünschte, es wäre länger gegangen, weil es hätte sich so Spaß gemacht, dass ich das auch gerne zwei Jahre gehabt hätte. Aber der Anfang also, ich habe direkt in den ersten Tagen hatten wir quasi so ein bisschen so eine internationale Gruppe gebildet, sage ich mal, weil es war natürlich auch wenig internationale Studenten da Dadurch durch Corona und sowas alles, und da hat man sich halt ausgetauscht. Okay, hey, wie ist es dann mit Corona gewesen, in dem Land, wo du herkommst, und so? Ja, also, da gab es auf jeden Fall viel zu quatschen, und sonst habe ich halt einfach nur super schnell gemerkt, wie schnell das mit der Sprache ging. Also ich hätte das im Leben nicht gedacht, wie schnell sich das Englisch einfach verbessert.

Speaker 1:

Und du bist so richtig in deinem Leben angekommen. Wann war der Moment, wo du gesagt hast hier gehe ich nicht mehr weg?

Speaker 2:

Uh, wann war der Moment? Ich würde sagen, so ein halbes Jahr, tatsächlich, nein, nein, nicht ein halbes Jahr Als mein Bruder rübergegangen ist.

Speaker 1:

Das war der Moment. Der hat dann gesagt wenn meine große Schwester da ist, gehe ich auch.

Speaker 2:

Ja. Er hat dann gesagt, wenn meine große Schwester da ist, gehe ich auch. Ja, er hat halt gesagt okay, ich möchte es probieren, weil wir hatten halt schon immer waren wir sehr, sehr close und eigentlich wirklich so wie Best Friends, sage ich mal, eigentlich bis heute noch. Und dann hat er gesagt okay, ich komme für ein halbes Jahr, also quasi so ein Auslandshalbjahr. Ich gucke mir das mal an, mal schauen, und ab dem Moment irgendwie, er hat so ein Stück Heimat in die USA mitgebracht für mich, und ich glaube, dadurch ist es erst hier so richtig heimisch, so richtig richtig heimisch für mich geworden.

Speaker 1:

Hat er dann mit dir gewohnt und ist dann da zur Schule gegangen, wo du bist, oder war er in einer Gastfamilie? Nee, wir haben gemeinsam gewohnt und ist dann da zur Schule gegangen, wo du bist oder war in einer Gastfamilie.

Speaker 2:

Nee, wir haben gemeinsam gewohnt, und meine Mama und Papa haben sich abgewechselt. Also, bis er 18 war, haben sich meine Eltern immer abgewechselt mit dem USA-Aufenthalt, aber sonst, wenn sie mal nicht da waren, dann hat er bei mir gewohnt. Ach, cool. Ja, es war richtig cool.

Speaker 1:

Ja, du holst schon noch die ganze Familie in die USA, vielleicht one day. Das wäre perfekt, oder Ja, das wäre wirklich. Dann hast du dein Studium abgeschlossen. Wie ging es dann weiter? Also, was ist dann passiert? Hast du dann gesagt hier ist jetzt mein Leben, hier habe ich meine Freunde. Hast du vielleicht auch jemanden getroffen für dich, der dich dann auch gehalten hat? in den USA Hast du einen Job gefunden? Wie ging es dann für dich weiter, als du dann dein Studium abgeschlossen hast?

Speaker 2:

Und dann hatte ich eine Firma auch gefunden. Ich habe eigentlich ganz knapp, nachdem ich mit dem Studium fertig war, also ganz kurz nach meiner Graduation, habe ich meinen Vollzeitjob angefangen. Genau nebenbei habe ich Social Media gemacht. Ich war bei Visit Berlin. Was hast du gemacht? Genau, als Social Media Managerin für Visit Berlin. Das war richtig cool. Das war richtig cool, das war richtig also, ich war quasi.

Speaker 1:

Das heißt, berlin hier in den USA populär zu machen. Genau, auch wieder Schnittstelle. Ne Deutschland, amerika, wie krass ist das denn?

Speaker 2:

Ja also, das war so cool, das hätte nicht besser passen können. Wirklich, das war richtig, richtig super. Ich war quasi, ich habe quasi Berlin in den USA repräsentiert. Also wir hatten ja auch Events in New York, in LA, in Fort Lauderdale hatten wir hier auch Events. Also es war wirklich eine super coole Erfahrung und hat auch perfekt gepasst.

Speaker 1:

Nach dem Studium dann Und war das klar, dass du immer in Miami bleibst und von da aus dann arbeitest? Oder hättest dich vielleicht jetzt auch nochmal, wenn du bist ja jung, du kannst ja immer noch woanders hinziehen, aber so, wer dir folgt und das ist vielleicht an der Stelle auch ein guter Zeitpunkt, nochmal darüber zu sprechen, dass du dir ja parallel, während du dein Studium angefangen hast, und auch ja, ich weiß gar nicht, seit wann du so krass Follower gewonnen hast, wo das so explodiert ist Du hast dir eben einen unglaublich großen Instagram und TikTok-Account aufgebaut. Erzähl uns da mal ein bisschen, wie das gekommen ist. Und ja, wie geht das? Also sag es mir, was ist das Geheimrezept, so groß zu werden, so erfolgreich? Was ist das Geheimrezept? Das wollen wir alle wissen. Wie macht man das? Wie wird man so erfolgreich mit Social Media?

Speaker 2:

Also ich hätte selber niemals gedacht, dass sich so viele Menschen für das Leben in den USA, studieren, in den USA und und und interessieren. Ich hatte damals mit einem Video angefangen, und zwar auf TikTok hatte ich ein Video gepostet. Ich ziehe in was war das in 10 Tagen nach Miami? Folg mir gerne, wenn du nichts verpassen möchtest. Also so ein Tanzvideo, irgendwie habe ich da gepostet. Ich sah da auch ziemlich lustig aus, weil ich halt niemals gedacht hätte, okay, das wird irgendwie so viral gehen oder so. Und plötzlich ich bin am Morgen aufgewacht, und die Followerzahl ging immer höher und immer höher, und ich habe gedacht, ich spinne, das kann doch nicht sein. Wirklich jetzt Ja, und das ging so schnell in den ersten zwei Wochen Ich glaube, ich weiß gar nicht mehr, wann genau, aber ich hatte, ich glaube, innerhalb von einem Monat 100.000, würde ich jetzt mal sagen.

Speaker 1:

Das ist ja ein Traum. Ich glaube, ich muss dich engagieren. Ich glaube, ich meine, roberta macht das ja auch sensationell, unseren Instagram-Account. Aber es ist ja Wahnsinn, oder? Wann war das, weißt du?

Speaker 2:

das noch? Ja, das war Dezember. Also, als ich umgezogen bin, wirklich zehn Tage vor meinem Umzug, habe ich das erste Video gepostet. Also ja, also jetzt dann Ja, vier Jahre, vier Jahre, vier Jahre her, ja, und dann ging das so schnell, und ich habe gedacht wow, das ist Wahnsinn. Und dann kamen auch die ersten Kooperationsanfragen. Aber das war dann der Moment, wo ich gesagt habe also ich habe wirklich am Anfang alle Kooperationsanfragen abgelehnt, weil ich habe es als mein Tagebuch gesehen, das war dann während deines Studiums noch Ja, also, das ging ja dann eigentlich total schnell.

Speaker 1:

Das heißt, in deinem ersten halben Jahr konntest du dann quasi schon von Social Media leben oder hattest du schon Einkünfte dadurch.

Speaker 2:

Ich hätte Einkünfte haben können, wenn ich mich nicht dazu entschlossen hätte zu sagen nein, es ist mein Tagebuch. Ich finde, das sollte nichts mit Business zu tun haben, weil ich es auch wirklich nur als solches gesehen habe. Ich sehe es auch bis heute immer noch als mein.

Speaker 1:

Tagebuch War wahrscheinlich gut, oder Dadurch hast du wahrscheinlich so eine Verbindung und so ein Vertrauen auch zu deinen Followern aufgebaut, weil die einfach wissen. auf der anderen Seite ist wahrscheinlich der Aufwand, guten Content jetzt zu machen, immer mehr geworden. nehme ich mal an, so am Anfang war das so okay, ich habe ein Video, ich lege da einen Text drauf und lade es hoch, und ich denke, jetzt machst du es wahrscheinlich schon anders, dass du dir überlegst, was will ich jetzt zeigen, und fährst dahin und filmst und bearbeitest nach, und so Hat sich das dann bei dir verändert, der Umgang damit.

Speaker 2:

Ja, ich bin extrem perfektionistisch geworden, also extrem extrem. Ich weiß, noch am Anfang, als ich angefangen habe, hat mich ein Video also das Schneiden, ich weiß nicht, 15 Minuten oder so. Also ich habe da nicht wirklich groß Mühe reingesteckt mit Caption und Sticker und und und und. Dann mit der Zeit habe ich gemerkt okay, es dauert irgendwie immer länger, weil ich immer pervizionistischer werde mit Voice-Over und und, und und. Ja, irgendwie lastet da auch immer mehr Druck auf einen, weil man möchte ja besser werden, man möchte sich ja verbessern, man möchte ja nicht immer auf dem gleichen Level bleiben, sondern Ja verstehe ich voll, ja, wachsen einfach. Also nicht an Followern wachsen, sondern in meinen eigenen Skills.

Speaker 1:

Du willst dich verbessern, aber Möchte ich, möchte ich wachsen. Das bringt natürlich auch mehr Follower oder qualitativ nicht immer mehr in der Masse, oft einfach in der Qualität, im Engagement und im Konsum und so. Jetzt war das ja für dich dann ein Segen, weil dadurch, dass du natürlich besser da drin geworden bist und auch das Game verstanden hast, und das spricht natürlich ja auch unglaublich für deine Generation. Du machst das natürlich auch noch mal so viel mehr mit Leichtigkeit, als wie ich das jetzt vielleicht mache mit 50 plus. Aber du hast verstanden gerade so TikTok, es ist halt deine Generation, ich habe es verstanden. Das ist Content, den Leute haben wollen.

Speaker 1:

Und das finde ich so cool, tanit, dass du gesagt hast okay, ich weiß jetzt, wie es geht, ich kann es auch zeigen, dass ich weiß, wie es geht, warum nicht daraus einen Job machen? und hast dich dann selbstständig gemacht. Erzähl uns da mal was, weil das finde ich sowas. Ich liebe solche Stories, weil ich so viel ja ist, aber so weißt du, so viele machen wirklich Dinge toll und glauben aber nicht an sich und denken, sie können nur, wenn sie irgendwo angestellt sind, geld verdienen. und du bist so, und deswegen liebe ich, als wir vorher gesprochen haben, ich liebe diese Geschichte, weil du hast selber ausprobiert, wie es geht, hast gelernt und hast gesagt okay, das ist was, was ich gut jetzt kann, warum nicht mit damit selbstständig machen? Wann war der Moment und wie war das? Auch wenn ihr das jetzt alle nicht hören wollt, die Frage stelle ich für mich jetzt, weil ich das so toll finde Also, das war ich habe dann angefangen, ich habe ein Management gefunden, beziehungsweise ich wurde ne Moment stopp.

Speaker 2:

ich muss mal kurz nachdenken, wie das war. Ich hatte genau, ich hatte die Kooperationsanfragen bekommen, und und, und und hatte dann irgendwann gesagt okay, vielleicht möchte ich doch in ein Management rein.

Speaker 1:

Was heißt das? Erklär das für Leute, die nicht wissen, was das bedeutet.

Speaker 2:

Also Management ist quasi das Management von mehreren Creatoren, und die verwalten dann die Postfächer. Wenn jetzt zum Beispiel jemand eine Kooperationsanfrage schickt, landet das nicht bei mir im Fach, sondern bei meinem Manager im Fach, und der kümmert sich auch um die Verträge, um Verhandlungen und und und Also sowas. Das ist wie ein Agent sozusagen. Ja, genau, also, das ist mein einer Job Content Creator im Management, und mein zweiter Job ist ja Social Media Managerin für die Hotels, und das macht auch super viel Spaß, und so hat sich das ja dann verbunden.

Speaker 2:

Dadurch, dass ich in Social Media meine ganzen Skills sammeln konnte durch die Content Creation und in meinem Studium und durch die Praktika, die ich vorher hatte im Hotel, habe ich gedacht okay, best of both worlds Social Media und Hotel. Und das war dann mein Weg zur Selbstständigkeit, dass ich ja während meines Studiums und auch während meines Jobs Kontakte knüpfen konnte und aus diesen Kontakten dann Partnerschaften entstanden sind. Also diese Partnerschaften entstanden sind, also diese Partnerschaften haben nichts mit mir als Creator zu tun, sondern das ist wirklich ich verwalte deren Social-Media-Kanäle, also was alles dazu gehört Community-Management, analyse, werbeanzeigenschaltung, posterstellung, postplanung, Caption etc. So was. Also, das ist so mein Hauptjob, und Social Media ist das, was ich nebenbei mache.

Speaker 1:

Ja, und es fließt ja trotzdem zusammen, weil du auf deiner Seite durch dein eigenes Kreieren wieder merkst, was sind für Trends da, und kannst das dann deinen Kunden. Dafür bist du natürlich auch für die Kunden interessant. Und das Leute, hört euch diese Geschichte bitte an, so findet man die richtige Business-Idee, weil da kommt eben. Ja, ist so, tanni, das ist genau so funktioniert dass viele machen sich so ständig Gedanken darüber, was können sie machen? gerade auch in dem Thema Auswandern USA im Rahmen des Visums, weißt du?

Speaker 1:

Dann denken die sich komische Business-Ideen aus wie keine Ahnung, foodtruck oder deutsches Restaurant, weil sie denken, das ist es. Aber es gibt so viel anderes, was man kann, was man erworben hat, wo man aber gar nicht so realisiert, dass das Fähigkeiten sind, die, wenn ich den Bedarf damit paare, einfach, dass du damit einfach Geld verdienen kannst, mit Leichtigkeit und nicht irgendwie. Und das ist das super geiles Beispiel, weil du hast natürlich angefangen, und dafür musstest du quasi nicht mal irgendwie eine Zertifizierung haben oder irgendwas, sondern du hast gemerkt, das, was ich kann, ist in der Branche, wo ich bin, ein Riesenbedarf, weil die eben nicht gute Leute an der Stelle haben. Also kann ich mit den Skills, die ich habe, mit der Industrie, die ich habe, mit der Industrie, die ich kenne, das zusammenbringen, und ich nehme mal an, dass die Leute wahrscheinlich jetzt an deiner Tür klopfen und fragen, ob du nicht die Accounts übernehmen kannst oder Ja, aber dadurch, dass ich eine One-Woman-Show bin, bin ich da relativ begrenzt.

Speaker 2:

Noch Noch Man weiß nicht, was die Zukunft bringt. Man weiß es nicht, aber bis jetzt.

Speaker 1:

Ja, jetzt das Eskalieren, das ist jetzt der nächste Schritt, Das stimmt. Aber gut, du bist 26.

Speaker 2:

Hey du hast noch.

Speaker 1:

Zeit. Überleg mal, in welcher kurzen Zeit du dir das alles aufgebaut hast. Das ist irre. Du bist mit 22 hergekommen, du hast anderthalb Jahre ein Studium gemacht. Das heißt, du bist ja jetzt quasi immer noch sehr frisch und hast dir jetzt aber schon eine eigene Existenz aufgebaut. Und der erste Schritt ist ja, schon mal ein Flow an Kunden zu haben. Ja, ja, und jetzt, der zweite Schritt, vielleicht für dieses oder für nächstes Jahr, ist dann Wachstum, und dann musst du dich von der Gründerin quasi in die Unternehmerin entwickeln und dann dir ein Team aufbauen oder Prozesse optimieren, und das ist dann der nächste Schritt. Aber du darfst dich ja noch entwickeln und dann dir ein Team aufbauen oder Prozesse optimieren, und das ist dann der nächste Schritt. Aber du darfst dich ja noch entwickeln. Du bist noch jung, das ist dann deine nächste Aufgabe. Aber mega cool.

Speaker 2:

Ja, ich bin auch super happy. Und wenn du mich vor vier Jahren gefragt hättest, social Media, irgendwas in dem Bereich, dann hätte ich gesagt ich habe doch kein, weiß ich nicht, konnte ich mir nicht vorstellen.

Speaker 1:

Aber weil du es natürlich machst, weißt du, weil du nicht etwas abrufst, was du vorher, das ist so zu dir gekommen, weil die Leute einfach dich mögen, die mögen die natürliche Art, also unbedingt natürlich der Tanit folgend. Dankeschön, ist ja logisch, Leute. Und vor allen Dingen, was ich von euch jetzt auch wissen möchte schreibt uns gerne mal, wie ihr die Geschichte findet, weil ich finde sie einfach mega geil. Ich liebe ja, wenn Frauen diese Power haben und sich selbstständig machen. Das ist ja alles, wofür mein Herz halt ist. Das ist super geil. Was sind die Herausforderungen? Nimm uns jetzt mal. Also jetzt sind wir beim Heute angelangt. Du hast jetzt, ja, du hast jetzt einfach eine krasse Karriere gemacht, muss man mal einfach sagen, du hast echt was Cooles aufgebaut. Dankeschön, wie ist dein Leben? Du hast gerade einen Hund adoptiert. Wie ist das Leben jetzt, heute, anfang 2025, der Tanit in Miami, florida.

Speaker 2:

Das Leben ist auf jeden Fall. es wird auf jeden Fall jetzt weniger Freizeit, sage ich mal so, weil ich habe mir für dieses Jahr auf jeden Fall auch wirklich vorgenommen, dass ich eventuell wirklich noch neue Kunden ins Portfolio aufnehme und das eventuell ja skaliere. Mal schauen, was daraus wird. Nicht, eventuell? Ja, ich werde es skalieren.

Speaker 1:

Du skalierst Ja. Also, wenn du Strategie brauchst, wir sprechen, machen wir Also Strategie, und du skalierst. Next step.

Speaker 2:

Und ich skaliere Okay. Okay, klingt gut. Ziel für 2025 haben wir jetzt gesetzt. Nein, ich bin super happy mit meinem Leben, und nach wie vor könnte ich mir, stand jetzt echt nicht mehr vorstellen, zurück nach Deutschland zu gehen. Das Leben hier ist auch die Palmen, die Sonne, das Klima, die Menschen.

Speaker 1:

Auch die Mücken und die Hitze.

Speaker 2:

Die Mücken ignorieren wir. Die Mücken ignorieren wir. und die Hitze ist gerade nicht da. Wir haben 19 Grad. Ich kann lüften, endlich kann ich lüften. Ja, das kann man ja im Sommer gar nicht. Ich liebe ja den Winter hier sowieso. Es ist so angenehm.

Speaker 1:

Ja, für mich wäre das in Florida die einzige Jahreszeit, aber ich liebe auch den Winter hier in Kalifornien.

Speaker 2:

Ja, das glaube ich, wie warm ist es denn bei euch?

Speaker 1:

Es ist perfekt für mich hier 14 Grad. Wir haben jetzt halb zwölf gleich mittags, und es geht abends. es ging jetzt mal unter 10, aber es ist tagsüber nicht über 17, 18. Aber so Durchschnitt ist bei uns eigentlich immer 20 Grad das ganze Jahr. Das Klima ist perfekt. Das ist voll gut hier. Warst du schon mal in Kalifornien? Wir?

Speaker 2:

waren in LA Ja, also eigentlich nur so in der Umgebung, aber wir wollten auch eigentlich viel mehr sehen in Kalifornien grundsätzlich. Aber es ist doch ein ganz schönes Stück entfernt. Also man kann sich das gar nicht so vorstellen. Man fliegt hier von Florida nach.

Speaker 1:

Kalifornien, und man ist fünf Stunden, sechs Stunden im Flieger. Das ist eigentlich Wahnsinn. Das ist wie Deutschland-Dubai, das ist wie Deutschland. Man muss immer denken, das ist wie Deutschland-Dubai, und ich bin es ja kürzlich erst gefahren. Ich finde, das muss jeder machen Einmal quer durch die USA fahren, dann kannst du überhaupt mal verstehen, wie krass groß dieses Land ist. Das ist irre, diese Dimensionen. Ich meine, ich finde ja auch Florida, das sieht auf der Karte immer so üppig aus, dieser kleine Zipfel, aber wie groß Florida allein schon ist, das ist ja immer nicht zu glauben. Ja, das sind auch einfach die Distanzen.

Speaker 2:

Schön, dass du hier bist Im Neustart USA Podcast, wenn du jetzt noch weitere Fragen hast, wenn du es nicht willst, wir haben eine Community gegründet Die Neustadt-USA-Community. Für mich ist es auf jeden Fall USA für immer.

Speaker 1:

Miami für immer weiß ich noch nicht.

Speaker 2:

Also ich bin mir nicht ganz sicher weil irgendwie denke ich mir, es wäre doch vielleicht doch ganz cool, mal irgendwie in eine andere Stadt. So ich wüsste jetzt gerade nicht welche, aber deswegen komm mal hier, komm mal hier nach San Diego.

Speaker 1:

Ja, da waren wir tatsächlich noch nie. Da wollten wir mit meinem Bruder unbedingt mal hinreisen, um das mal zu sehen. Weil ich stelle mir das auch so schön vor. Also, ich habe Fotos, videos auf.

Speaker 2:

TikTok, Instagram alles gesehen, Und ich dachte mein Gott, es gibt doch einen Ort, wo die Sonnenuntergänge irgendwie doch vielleicht schöner aussehen, wie hier in Miami.

Speaker 1:

Ja, jeden Abend, jeden Abend, und das wird auch nie langweilig. Also wirklich jeden Tag ist der schön Und meine Kamera-Roll ich glaube, ich habe da 30.000 Bilder drauf. Ich würde sagen, 20.000 sind Sonnenuntergänge, mindestens Das ist so krass.

Speaker 2:

Ja, das glaube ich absolut. Das glaube ich absolut. Deshalb das ist auf jeden Fall ein Reiseziel für uns, noch Definitiv.

Speaker 1:

Wie geht es weiter? Was ist so der Ausblick? Jetzt hast du, finde ich, extrem viel dir aufgebaut In ganz kurzer Zeit, in ganz jungem Alter Das muss man immer mal sagen, 26, kann man das ungefähr verstehen. Ich war auch sehr früh Unternehmerin, und das braucht schon was Viel Arbeit, viel Einsatz, viel Gedanken, viel Sacrifices auch. Was ist so für dich das Kurzfristziel? Also, was ist so dein Ziel? haben wir gerade gesagt 2025 Wachstum mit deinem Business. Was steht so als nächstes Großes für dich an In deinem Leben, in deiner Karriere?

Speaker 2:

Ich habe gar kein Langzeitziel, um ehrlich zu sein. Ich lebe so ein bisschen im Moment aktuell. Aber so ein richtiges Langzeitziel habe ich aktuell tatsächlich nicht, Außer, dass ich eventuell doch noch mal versuchen möchte, in einer anderen Stadt zu wohnen, weil ich da wirklich ziemlich locker bin, und ich recherchiere auch ziemlich viel. Aber es ist jetzt nichts, was irgendwie. Ja, das ist eigentlich ein langsamer Ziel. Okay, der Umzug eventuell in den nächsten Jahren woanders hin und einfach noch reisen und andere Städte sehen, weil ich habe das Gefühl, dass wir irgendwie so in diesen Standardstädten waren. Aber so ein bisschen versteckte Städte würde ich schon noch sehr, sehr gerne sehen.

Speaker 1:

Also noch mal mehr das Land, noch mal USA besser verstehen. Ja, das kann ich auch nur empfehlen. Also, wir haben 40 Staaten so plus minus gesehen. Wir sind ja jetzt wieder auch so Cross-Country, und man braucht da auch gar nicht lange für. Ich habe immer das Gefühl, wir waren das erste Mal jetzt mal in Oklahoma, oklahoma City, das ist weißt, du hältst du an, gehst mal einmal im Trader Joe's auf Toilette, und du kriegst schon so ein Gefühl von diesen Menschen, wenn die dich ansprechen. Hältst drei Gespräche, gehst abends da, vielleicht, übernachtest einmal. Du musst in manchen Städten nicht für ewig bleiben, aber dann hast du schon diese Energie, die Atmosphäre, die da ist, einmal aufgesaugt, voll cool.

Speaker 2:

Ja, genau. Also deswegen, glaube ich, bieten sich Roadtrips auch wirklich am besten an. Wir hatten ja Texas Roadtrip gemacht, und es hat so Spaß gemacht, es war der beste Roadtrip, den wir bisher gemacht haben, weil du hast wirklich, obwohl wir nicht lange waren an den Orten, haben wir trotzdem so viel gesehen und voll das Feeling dafür bekommen, und uns hat Texas ja auch voll abgeholt. Also Houston und Dallas hat uns völlig vom Hocker gehauen. Also hätte ich niemals gedacht, dass uns das so gut dort gefällt. Cool, ja, also das war auf jeden Fall sehr sehenswert.

Speaker 1:

Ja, wer weiß, vielleicht Texas, austin ist ja ganz hip, vielleicht Ja, austin ist super hip. Wir sind so weit weg vom Meer. Das Problem ist halt, und das haben wir auch in den zehn Jahren hier immer 50 Staaten, aber es muss halt am Meer sein. Also für uns also, wenn man einmal so wie du du lebst ja auch direkt am Meer, du gehst raus, guckst aufs Meer, was ich finde, ja Life Goal ist Irgendwie. Also ich gucke nicht drauf, aber ich gehe über die Straße und bin am State Park, absolut, wie geht das dann? Wie willst du dann also vielleicht noch so was wie mal? das hätte ich mir auch vorstellen können, mal so mitten in New York, mal so für ein halbes Jahr, so richtig Manhattan, weißt du, so ein halbes Jahr? ja, das hätte ich mir auch noch mal voll gut vorstellen können, aber ich könnte jetzt nicht. Also da muss schon was richtig total Tolles sein. Aber so ohne das Meer wird für mich nicht gehen. Aber da ist jeder natürlich anders.

Speaker 2:

Nee, ich sehe das aber genauso wie du. Ich sehe das genauso. Also, ich würde da auch echt Wert drauf legen, dass wir da jetzt auch keine Minusgrade haben oder so, auch unter anderem. Und Meer wäre natürlich super schön, strand muss ja nicht direkt vor der Tür sein, ja, aber zu Fuß.

Speaker 1:

Also, hund spazieren, gehen an den Strand, das muss schon sein.

Speaker 2:

Ja, ja, ja, ja, das ist etwas, was ich auch extrem genieße. Extrem, das ist so schön, ach, haben wir es gut, oder? Ich bewege mich plötzlich auch viel mehr.

Speaker 1:

Ja, ja, wir haben es gut. Wir haben ein sehr privileged life, finde ich. Also, ich bin da sehr, sehr, sehr dankbar dafür, dass wir diese Chance hatten durch die Green Card. Du hast die Chance mit deiner Geburt bekommen, da drauf. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, den Weg anders zu gehen. Aber ich glaube, dieses Privileg haben wir, weil wir mutig waren, weil wir einfach gesagt haben wir probieren das, wir machen das, und bei dir noch mehr. Du warst halt einfach echt auch super jung und bist diesen Schritt alleine gegangen. Es ist natürlich noch mal ganz krass groß, so einen Schritt zu gehen, aber es wird immer belohnt immer Ja, definitiv.

Speaker 2:

Ich bin so unglaublich dankbar, hier zu wohnen. Also ich bin manchmal realisiert man das dann trotzdem noch nicht. Es ist so viele Jahre irgendwie her, der Umzug, und trotzdem, wenn ich dann manchmal am Strand stehe, denke ich mir das ist dein Zuhause, krass eigentlich. Also so, das kickt dann irgendwie nochmal richtig. Und auch wenn wir manchmal mit meinem Bruder unterwegs sind, und wir sehen einen Sonnenuntergang oder, und dann sagen wir uns auch boah, wir sind so blessed, einfach, dass wir hier leben können, ja, und jeden Tag, ja jeden Tag.

Speaker 1:

Es ist auch nicht so, dass man so abstumpft. Also mir geht das so, und wir gehen von hier aus immer am Strand, und da sehen wir fast im Winter immer Delfine. und jedes Mal hüpft mein Herz, und ich denke immer ey, kneif mich mal kneif mich mal, kneif mich mal, kneif mich mal.

Speaker 2:

Ja, das ist genau das. Es gibt so diese kleinen Momente, wo es dann einem wieder einfällt, wie schön es eigentlich ist.

Speaker 1:

Tanit, ich würde fast gern noch mit dir eine Extra-Folge zu diesem Thema Studium machen, super gerne. Ich glaube, da müssen wir nochmal extra drüber sprechen, weil wir sind jetzt schon, wir haben schon die Stundenmark, und das ist immer bei mir so. Jetzt muss ich zum Ende kommen, auch wenn ich das Gefühl habe, ich könnte jetzt noch drei Stunden hier mit dir weitersprechen. Also, wir machen nochmal eine Folge. Ihr Lieben, wenn jetzt tausend Fragen kommen, schickt uns die gerne, und dann beantworten wir zwei die in einer Podcast Folge zum Thema Studieren in den USA und so. Das ist nochmal eine Maßnahme. Super gerne. Gib uns nochmal so zum Schluss jetzt von dieser Folge so eine Inspiration oder einen Tipp wie Menschen, die vielleicht auch das Alter haben, hier studieren möchten, die die Chance haben, was könnten die machen? Was wäre so der erste Schritt, wenn man sagt, ich möchte auch so ein Leben wie die Tarnit. Es führt jetzt führen, independent, selbstständig, direkt am Beach, leichtigkeit. Also jemand, der dir jetzt folgt auf Instagram, sieht einfach no-transcript.

Speaker 2:

Es fängt alles irgendwie an beim Mindset. Und wenn du dir sagst okay, ich gehe aus meiner Komfortzone raus, und ich schaffe das, und es wird sich ein Weg finden. Und man kann nicht immer alles planen, man kann nicht einen Plan haben für die nächsten fünf Jahre, das geht nicht, weil ich glaube, dann hätten wir alle irgendwie Angst und ständig irgendwie mega Druck. Aber einfach dieses okay, du kannst aus der Komfortzone rausgehen, es werden Steine kommen, ja, aber das, was am Ende dabei rauskommt, du vergisst die Steine, die dir in den Weg gelegt worden sind, wenn du an deinem Ziel, sag ich mal, an deinem Kurzzeitziel angekommen bist. Und das ist einfach das Mindset, 100 Prozent das Mindset.

Speaker 1:

Ja, es ist immer absolut. Ich fange auch in all meinen Masterminds ob jetzt bei dem Frauenbusinessaufbau oder jetzt auch bei dem Kurs, den wir jetzt starten mit die, die in die USA gehen wollen. Ich fange immer mit Mindset an, immer, immer. Das ist erstmal das Größte, was einen zurückhält, hast du super schön gesagt, ganz genau. Vielen vielen Dank, liebe Tanit, dass du hier warst. Ihr findet natürlich ihre ganzen Accounts. Wie immer in den Shownotes Springt rüber, folgt ihr schreibt uns einfach, schreibt uns vielleicht auch, was ihr für Fragen habt, dass wir nochmal eine Folge machen können. Zum Thema Studieren in den USA Da bist du ja einfach wahnsinnig erfahren jetzt mittlerweile Hast ja auch deinen Bruder auch nochmal hierher geholt. Der studiert jetzt auch hier. Und ja, vielen, vielen Dank, dass du uns mitgenommen hast in deine wirklich sehr inspirierende, faszinierende Lebensgeschichte.

Speaker 2:

Danke, dass ich dabei sein durfte. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, und ich freue mich auch auf eine weitere Podcast-Folge zum Thema Studium.

Speaker 1:

Das machen wir. Bis dann, liebe Tani, bis dann.

Speaker 2:

Musik, musik, musik, musik, musik Bis zum nächsten Mal.

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