
Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Neustart USA: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika
Willkommen bei DEM USA Auswanderer Podcast, dem ultimativen Guide für alle Deutschen, die von einem Leben in den USA träumen. In diesem Podcast erfährst du alles, was du über das Auswandern in die USA wissen musst – von den ersten Schritten der Visa-Beantragung bis hin zum Aufbau eines erfolgreichen Lebens und Geschäfts im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Jede Episode bietet:
- Experteninterviews mit erfolgreichen Auswanderern, Visa-Anwälten und Business-Coaches, die ihre Einsichten und Geheimtipps teilen.
- Praktische Ratschläge zur Navigation im US-Visasystem, einschließlich des E2 Visums für Unternehmer.
- Erfahrungsberichte von Deutschen, die den Sprung gewagt haben und ihre Geschichten und Herausforderungen teilen.
- Tipps für den Businessaufbau in den USA, speziell für deutsche Unternehmerinnen und Unternehmer.
Über Monique Menesi:
Monique Menesi ist nicht nur die Gastgeberin des Neustart USA Podcasts (Muttersprache Podcast), sondern auch eine lebende Beweisführung dafür, dass der American Dream erreichbar ist. Nachdem sie 2014 mit ihrer gewonnenen Greencard in die USA ausgewandert war, hat Monique über 40 Staaten bereist und in drei verschiedenen Staaten gelebt. Sie hat mehrere Unternehmen gegründet und erfolgreich geführt und nutzt ihre umfangreichen Erfahrungen nun, um andere Auswanderer, Gründer und Führungskräfte zu coachen und zu unterstützen.
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Katrin & Robert Bonczyk: Neustart in Michigan - Eine Familie zwischen Abenteuerlust und Alltag in den USA
In dieser Folge begrüßen wir Katrin und Robert Bonczyk, ein inspirierendes Paar aus der Nähe von Hannover, das den großen Schritt über den Atlantik gewagt hat. Nach ihrer ersten Begegnung mit der US-Automobilbranche im Jahr 2008 entschieden sie sich 2017, dauerhaft in Michigan zu leben. Heute genießen sie das Leben in der Nähe von Detroit und schätzen die grünen Landschaften und Outdoor-Abenteuer, die der Bundesstaat zu bieten hat.
Highlights der Episode:
- Eine emotionale Reise durch die USA: Während ihrer Elternzeit erkundeten Katrin und Robert 28 Bundesstaaten, besuchten Nationalparks und pulsierende Städte wie Las Vegas. Ihre Abenteuer führten dazu, dass eine Rückkehr nach Deutschland kaum mehr vorstellbar ist.
- Von Hannover nach Michigan: Wie die beiden 2008 erste berufliche Erfahrungen in der US-Automobilbranche sammelten und warum sie beschlossen, in die USA auszuwandern.
- Familienleben in ländlichen Gemeinden: Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die das Leben in den USA mit sich bringt – von Arbeitskultur bis zu Netzwerken und sozialen Kontakten.
- Integration in die US-Kultur: Herausforderungen beim Visumprozess, Wohnungssuche und Aufbau eines Netzwerks.
- Outdoor-Paradies Michigan: Wintersport, Kajakfahren und die Schönheit der Natur – warum Michigan für Outdoor-Liebhaber ein Traumziel ist.
- Netzwerke und Global Mobility: Katrin gibt Einblicke in ihre Arbeit und teilt, wie wichtig ein starkes Netzwerk für ein erfolgreiches Leben im Ausland ist.
Katrin und Robert zeigen eindrucksvoll, dass es Mut, Planung und die richtige Einstellung braucht, um ein Leben in den USA erfolgreich aufzubauen. Ihre Geschichten bieten nicht nur Inspiration, sondern auch wertvolle Tipps für alle, die einen Neustart in Amerika wagen möchten.
Kontakt:
Weitere Ressourcen:
- Das Neustart USA Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die den Traum vom Leben in den USA verwirklichen wollen – mit praktischen Tipps, echten Erfahrungswerten und einer klaren Anleitung, die dir jeden Schritt erleichtert: Link zum Buch
- Die Neustart USA Skool Community bietet dir alles, was du für einen erfolgreichen Neustart in den USA brauchst – Austausch mit Gleichgesinnten, Expertenwissen und individuelle Unterstützung, um deinen Traum Schritt für Schritt zu realisieren: Link zur Community
- Auf unserer Homepage www.neustartusa.com findest du weitere Informationen!
Willkommen beim Neustart USA Podcast, dein Muttersprache-Podcast. Ich bin Monique Menezi, selbst seit über zehn Jahren Auswandererin und Business-Gründerin hier in den USA. Hier im Podcast teile ich inspirierende Geschichten von Menschen, die den Schritt gewagt haben und in den USA neu durchgestartet sind. Freue dich auf wertvolle Tipps und Tricks rund ums Auswandern, das Leben und Arbeiten in den USA und natürlich auf Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge, die ein Neustart in Amerika so mit sich bringt. Mach dich bereit für deinen American Dream und lass uns gemeinsam den Weg in dein neues Leben in den USA gestalten. Heute geht die Reise in den Schnee. Fast an die kanadische Grenze reisen wir heute genauer gesagt nach Michigan. Herzlich willkommen im Neustart USA Podcast. Heute habe ich ein Power Couple, imouple. Im Doppelpack Bin ich total froh, und zwar kann man das auch mal sagen. Die kamen auf Empfehlung von meinem letzten Podcast-Gastin, michael, und ich begrüße heute Katrin und Robert hier. Die beiden leben gemeinsam mit ihrer Familie. In lebt ihr in Detroit, ihr beiden Seid ihr direkt in Detroit.
Speaker 1:In der Nähe von Detroit In der Nähe von im Speckgürtel von Detroit. Herzlich willkommen, ihr beiden. Dankeschön. Lasst uns doch einfach mal starten und erzählt mal, wer ihr so seid. Katrin, fang du doch mal an. Wer seid ihr, wo kommt ihr her? Oder wer bist du, wo kommst du her? Und der Robert füllt hinterher noch ein, was Katrin nicht gesagt hat. Frauen sagen ja anders.
Speaker 3:Deswegen fangen wir mal mit der Katrin an. Okay, wunderbar, wir kommen aus Hannover, der Nähe von Hannover. Beide, robert und ich, haben uns als Teenager kennengelernt, sind zusammen zur Schule gegangen und uns dann lieben gelernt, begleiten uns also schon eine ganze Weile. Wir sind mittlerweile Mitte 40, haben dann im ersten Beruf, sozusagen im ersten Job, die Möglichkeit gehabt, 2008 das erste Mal auf Entsendung zu gehen, damals dann für drei Jahre. Das war eine schwere Zeit in den USA. Es ging der Automotive-Branche, in der wir beide arbeiten, nicht besonders gut. Es war also eine sehr lehrreiche, interessante Krise. 2008 war die Dot-Bubble 2008,. 2009 war sehr interessant, sehr lehrreich. Wir beide persönlich hatten eine ganz, ganz tolle Zeit, war aber eben begrenzt auf zweieinhalb Jahre Damals, und da haben wir Blut geleckt. Wir fanden das ganz toll, wir beide, wir waren jung, wir waren Ende 20.
Speaker 3:Wir hatten hier eine ganz, ganz tolle Zeit, sind dann aber zurückgegangen nach Deutschland, haben uns da beruflich weiterentwickelt, haben eine Familie gegründet, haben mittlerweile zwei Kinder, die heute 10 und 13 sind, und haben dann dort noch fünf Jahre gewohnt. Und irgendwann kam dann mein Mann Robert auf mich zu und hat gesagt wollen wir das nicht nochmal machen, jetzt, wo die Kinder noch klein sind? Und da konnte ich schwer Nein sagen. Und dann haben wir das Ganze nochmal gemacht. Seit 2017 sind wir jetzt hier in Michigan, im Speckgürtel von Detroit, immer noch beide in der Automobilbranche und genießen sozusagen das Leben zu viert. Wir hatten vorhin im Einstieg ein bisschen berichtet Michigan ist ein ganz toller Staat, ist ein Outdoor-Staat. Also alles, was man hier draußen machen kann Wir haben viel Schnee, alles, was mit Skifahren, winter, schlittschuhlaufen, eishockey ist ein großes Thema hier aber auch im Sommer alles, was mit Kajakfahren, segeln, campen zu tun, alles, was mit Kajak fahren, segeln, campen zu tun hat, da ist der richtige Start. Michigan, es ist ein ganz grüner, toller Statement ganz viel Wasser.
Speaker 1:Also, jetzt kriegen die Leute ja schon richtig, richtig Lust, nach Michigan zu reisen. aber Leute, ja, es sind die Great Lakes, ja, es ist eine wunderschöne Gegend. Ich komme darauf zurück, versprochen, und da hören wir auch noch mehr von. Aber in mir kommt jetzt mein innerer Fragensteller und sagt das war jetzt ein bisschen schnell. Katrin, da will ich nochmal reinspringen ihr da gestanden habt und wie da die Erwartung war, wie das dann abgelaufen ist und wie es dann im Prinzip für euch diese ersten drei Jahre hier in den USA waren. Also, wie war das? Das kann auch der Robert beantworten, wenn du gerne magst. Oder magst du uns noch erstmal vielleicht ein bisschen auch was zu dir berichten, bevor wir da hingehen? Lass uns das vielleicht so machen.
Speaker 3:Das mache ich gerne. Genau. Ich bin im Personalbereich von einem großen Automobilkonzern, und das Angebot, damals ins Ausland zu gehen, habe ich erhalten. Das ist manchmal eher ungewöhnlich, in der Regel ist es häufig andersrum. Wenn also eine Familie oder ein Couple auf eine Entsendung geht, dann ist es häufig der männliche Partner auf eine Entsendung geht, dann ist es häufig der männliche Partner, der das Angebot bekommt, und nimmt die Familie mit. Bei uns war es genau andersrum, das heißt, ich habe das Angebot bekommen, im Ausland zu arbeiten, hier für die US-Einheit, und mein Mann war ganz Feuer und Flamme, das heißt, er war der begleitende Partner und hat die Zeit hier sehr intensiv für sich genutzt, und ich glaube, hier kann er am besten berichten, wie er das für sich wahrgenommen hat.
Speaker 2:Genau also, ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass Katrin das Angebot bekommen hat, da mal in die USA zu gehen, und mein Arbeitgeber hat da auch wunderbar mitgespielt. Ich habe sofort eine Ruhestellung meines Arbeitsvertrages in Deutschland bekommen. Ich war damals auch für.
Speaker 1:Was hast du gemacht zu der Zeit, Robert?
Speaker 2:Ich war SAP-Berater. Ich habe SAP-Beratung gemacht für auch ein sehr großes deutsches Unternehmen, und die haben mir angeboten komm, dann machen wir eine Ruhestellung, und du kannst in die USA gehen mit deiner Frau, und nach drei Jahren, wenn ihr wieder da seid, dann steigst du ganz normal wieder bei uns ein. Das habe ich dann natürlich dankenderweise angenommen, und wir sind dann in die USA. Ich habe dann von einem meiner Kunden das Anruf bekommen, weiterhin für sie remote aus den USA heraus tätig zu sein, in Teilzeitbasis.
Speaker 1:Das 2008,. Das war ja damals noch gar nicht so üblich, mit dem Remote-Arbeiten und im Ausland arbeiten.
Speaker 2:Ganz genau. Ich habe sogar gefragt, weil es war so ungewöhnlich Ich wollte sogar ein Büro haben in den Büroräumlichkeiten des Kunden. Aber das wollte man mir nicht gewähren, und im Nachhinein war ich sehr dankbar, dass ich von zu Hause arbeiten konnte. Es gab mir sehr viel Flexibilität. Heute kennt das jeder von zu Hause zu arbeiten. Damals war das etwas Ungewöhnliches, und ich habe diese Freiheit wirklich sehr genossen, vor allem, weil ab 12 Uhr mittags US-Zeit war Deutschland im Feierabend. Das heißt, ich konnte morgens arbeiten, mit den Kollegen zusammenarbeiten, und nachmittags konnte ich dann mein Studium vorantreiben, was ich damals auch gestartet habe. Ich konnte Golf spielen gehen, tennis spielen gehen. Also ich konnte tatsächlich all das machen, um mich zu verwirklichen in der Zeit, was ich so nie wieder machen konnte nach der ersten Entsendung. Also ich habe das sehr genossen.
Speaker 1:Dann kamen die Kinder, und der Job wurde intensiver. Kann ich mir gut vorstellen, dass das eine richtig, richtig coole Zeit war, so als junges Paar sozusagen ins Ausland zu gehen, noch keine Verpflichtungen zu haben, in ein neues Land Wahrscheinlich, katrin, hast du dich auch beruflich hier dann in diesen drei Jahren sehr verändert, oder Wie war das für dich beruflich auch?
Speaker 3:Beruflich weniger, ich würde eher sagen, persönlich. Der Job war sehr ähnlich zu dem, was ich vorher gemacht habe. Ich habe immer noch betreue ich Entsandte, die auf Entsendung gehen. Aber da wir hier in den USA an diesem Standort einen großen, großen Hub haben, war die Anfrage, dass jemand lokal hier vor Ort für die Kunden auch sitzt, und das habe ich auch gerne gemacht. Also inhaltlich war es nicht ganz so anders. Es kam sicherlich mit anderen Herausforderungen, und ich bin persönlich daran sehr gewachsen, aber inhaltlich war es nicht so. Was war so, wenn du mal so zurückblickst.
Speaker 1:Jetzt hast du ja jetzt ganz andere Erfahrungen und nimmst wahrscheinlich Dinge ganz anders. Aber kannst du dich noch so erinnern, was so zu dem Zeitpunkt so ein Aha-Moment war Okay, so läuft Amerika, oder das ist hier?
Speaker 3:anders oder so Definitiv, ich war Ende 20. Ich kam aus einem sehr großen Team. Ich war also Teil eines Teams, das mitgehangen mitgefangen hat, aber es gab immer ein Backup, es gab eine tolle Vorgesetzte, es gab ein Team, was sich unterstützt hat. Hier war ich vor Ort in der One-Woman-Show, und da es 2008, 2009 noch war, waren viel mehr Dienstreisen in entfernteste Locations, von denen ich vorher noch nie gehört hatte oder die ich erst mal auf der Karte googeln musste. Ich kann mich daran erinnern, dass ich in den ersten vier Wochen an einen mexikanischen Grenzstandort mit leider einer hohen Drogenkriminalität reisen musste. Ich war Ende 20, ich wusste nicht, was Juarez ist zu dem Zeitpunkt, und ich musste leider auch eine Mitarbeiterin gehen lassen. Das heißt, man kriegt morgens die Mitteilung und muss dann leider auch Mitarbeiter entlassen, und die haben dann leider nicht so viel Zeit, ihre Sachen zu packen, und man geleitet die mit auf den Parkplatz. Das war auch eine Erfahrung Die wissen unschön, aber die möchte ich nicht missen.
Speaker 1:Daran bin ich gewachsen und davon habe ich gelernt. Ja, glaube ich, Jetzt warst du im Homeoffice, Robert. Wie war eure Zeit hier War das so ein Loslösen von Familie, und wir fangen jetzt mal an, hier richtig zu leben. Amerika ist ja das Land auch, wie du ja gerade sagst Freizeit Outdoor, hier kann man alles machen. Also wie jetzt ist 20, oder wie alt wart ihr? Mitte 20 oder so habt ihr gerade.
Speaker 3:Ende 20 waren wir ne.
Speaker 1:Das klingt ja wie Paradies. War das so Also? war das so richtig. Wow, ey cool Amerika.
Speaker 2:Tatsächlich war es. Für mich war es so. Für mich fühlte es sich so an. Natürlich habe ich eine andere Erfahrung als Katharina, weil sie deutlich stärkeren Berufsstress aushalten musste als ich. Für mich war es tatsächlich so. Ich kam hier an und fühlte mich total wohl.
Speaker 2:Wir kamen aus einer 80-Quadratmeter-Wohnung in Downtown Hannover und sind in ein kleines Haus mit 170 Quadratmeter gezogen. Was Kleineres haben wir fast nicht gefunden. Ja, und plötzlich hat man halt ein Haus und man hat so viele Möglichkeiten, hier sich zu entfalten und Neues zu erleben. Glücklicherweise haben wir auch sehr schnell Anschluss gefunden, haben unter anderem den Michael kennengelernt, gleich zu Anfang. Das war eine interessante Geschichte.
Speaker 2:Ich hatte, bevor wir gegangen sind, bei Xing, das heißt, glaube ich, die Plattform in Deutschland, einfach mal gefragt, in die Runde oder habe verschiedene Menschen angeschrieben, die als Standort Michigan haben, ob sie Tipps haben für Wohnungen, fürs Leben, für Fitnessstudios, also für alles Mögliche, und einer der Personen, die Gartford haben, war der Michael in 2008. Dann kamen wir hierher zum Look and See Trip. Das ist so eine Reise, die man machen kann, bevor die eigentliche Sendung losgeht Und da haben wir uns dann auch gleich getroffen mit ihm und seiner damaligen Freundin zum Essen, und seitdem sind wir gut befreundet, hatten Anschluss hier, und das war sehr hilfreich, um hier einfach auch schneller anzukommen und um Kontakte zu knüpfen und um das Leben hier auch schneller zu genießen.
Speaker 2:Also man profitiert natürlich von dem Man profitiert sehr stark von den Erfahrungen derjenigen, die schon hier sind, Und das geben wir auch. wenn neue Insante kommen, geben wir es auch sehr gerne weiter. Also wir haben viele Freunde und Bekannte jetzt, die Experts sind oder waren, denen wir am Anfang auch geholfen haben, hier mit Tipps und Tricks zur Seite zu stehen, um in den Start einfach wie möglich zu machen.
Speaker 1:Das ist ja auch meine Motivation mit dem Podcast.
Speaker 1:Da haben wir wirklich was gemeinsam Wirklich Menschen so ein bisschen das zu erleichtern. Ich habe das schon so oft gesagt, auch hier auf der Plattform Es gibt Deutschland, es gibt Amerika, man gehört nicht mehr in die Welt, man gehört aber auch nicht richtig in die Welt, und wir, diese deutschen Auswanderer, sind irgendwie so eine Zwischenwelt für sich. Man ist nicht mehr in diesem deutschen System. Aber man ist auch nicht hier zur Highschool gegangen, man hat hier keine Prom gehabt, da wird man auch nie richtig reingehören, und deswegen ist es so wichtig, dass man sich auf einer Also es heißt nicht, man soll nur mit Deutschen abhängen in Amerika, aber ich glaube, das ist so ein bisschen wie diese eigene Community, die einen trägt mit den Werten, mit der Das gleiche Gefühl, was man hat, im Ausland zu leben, finde ich auch total wichtig Und auch sehr hilfreich am Anfang.
Speaker 2:Was du gerade gesagt hast, nur mit Deutschen abzuhängen. Das ist tatsächlich so, dass Menschen sich einfach schneller finden und schneller auf einer Wellenlänge liegen, wenn sie denselben kulturellen Hintergrund haben. Das habe ich hier festgestellt. Selbst wenn wir uns mit unseren bayerischen Freunden oder unseren Schweizer Freunden treffen, dann liegen wir da auf einer stärkeren gleichen Wellenlänge, als wenn wir uns jetzt mit unseren amerikanischen Freunden oder Nachbarn treffen, hier, weil die eben einen anderen kulturellen Background haben. Selbst wenn man es vermeiden möchte. Man kommt gar nicht drum rum, auch hier mit Deutschen Kontakt zu haben. Ja, wir freuen uns immer wieder, wenn Deutsche kommen, auch die tiefsten Freundschaften, also auch die tiefsten Verbundenheiten.
Speaker 1:Und, ehrlich gesagt, war das auch der Grund, warum ich genau vor fünf Jahren den Podcast Muttersprache-Podcast genannt habe Und damals noch nicht, wie wir ihn jetzt umbenannt haben Neustart USA. Weil für mich war der Grund, verbindung zu schaffen mit meinen Leuten, und das geht über die Sprache, und hinter der Sprache steckt deine Kultur, und deswegen war mein erster Name, was passend für mich war, weil es ging gar nicht ums Auswandern an der Stelle, sondern es ging um dieses okay, die sprechen die Herzenssprache, die ich auch habe, so ein bisschen, und ja, sehr cool, dass ihr das auch so empfindet.
Speaker 3:Es hat auch einen Einfluss, wenn man hier startet, man guckt sich wir sind ja mit Kindern drüber dann guckt man sich den Kindergarten an, man guckt sich die Schule an, dann fragt man sich natürlich auch, wenn man da sieht, dass da andere europäische Kulturen auch hingehen. Also wenn keine Ahnung der Nachbar Brasilianer ist oder Portugiese oder Italiener oder auch deutsche Kinder, wenn die das schaffen, schafft mein Kind das auch.
Speaker 1:Ja, wir hatten das große Glück, als unsere Tochter die war acht, als sie in die dritte Klasse kam, da kam die Grundschullehrerin aus Deutschland, und das war einfach so ein Geschenk, weil die konnte dann am Anfang mit der Deutsch sprechen, und dann war das so ein ganz, ganz, ganz fließender Übergang ins Englische, dass die es kaum gemerkt hat, ganz englisch ist, dass die es kaum gemerkt hat, und das macht total viel aus. Und immer, wenn dann mal andere Deutsche kamen, haben sie die direkt auch zu meiner Tochter dazu gebracht. Also, das ist ja auch so. Ihr habt dann drei Jahre in den USA gelebt, habt euer Leben genossen und in vollen Zügen, ja, in vollen Zügen. Und dann kam die Nachricht jetzt sind die drei Jahre um. Wie war das? Habt ihr damals schon überlegt, hier zu bleiben? Also für mich wird da eine Welt zusammenbrechen.
Speaker 3:Es ist begrenzt. Man weiß also von vornherein, was ist der Job, aber auch, wann ist der Job zu Ende und wann geht es dann weiter. Ob das dann nach zu Hause ist oder woanders hin, ist was anderes. Aber es war klar, wie lange es geht. Aber ich denke, wir haben das gut genutzt. Noch eine kleine Anekdote wir hatten das war eine schwierige Zeit mit der Wirtschaft, und wir hatten viel. Das nennt sich mandatory time off, also sozusagen eine unbezahlte Freistellung gab es bei uns in der Firma zu den 30 Tage Urlaub, die wir auch hatten. Insgesamt hatten wir, glaube ich, 42 Tage, hattest du.
Speaker 2:Urlaub. Ich war sowieso flexibel, aber es ist natürlich für einen Amerikaner, der hier 15 bis 20 Tage hat, wenn es gut läuft, wenn überhaupt. Es gibt doch viele mit deutlich weniger, mit 5 oder 10 Tagen. Aber wir haben 42 Tage gehabt, und wir hatten keine Kinder, wir hatten keine Verpflichtungen. Wir haben die Zeit wirklich genutzt, um hier auch die USA in der Zeit anzuschauen. Wir sind nach Las Vegas geflogen und haben die Nationalparks angeguckt, wir waren in Florida, wir waren in Mexiko, wir waren in so vielen Orten, und das ist ja so traurig, dieser Zeit war mit der Wirtschaftskrise, wo auch viele entlassen worden sind.
Speaker 3:Für uns war es natürlich ein Glücksfall über Mobility, also ganz unterschiedliche, weil hier in den USA haben die alle so kleine Zeichen, Florida hat so Orangen, wir oben in Michigan haben am Wasser, also wir hatten hinterher sozusagen ganz bunt, dann unsere Garage dekoriert mit License Plate und eine Starbucks-Tasse aus jeder Stadt, wo wir waren, gab es auch. Also wir hatten hinterher, bei uns war alles bunt Wie viele.
Speaker 1:Staaten wart ihr.
Speaker 2:Ich glaube, 28 hatten wir dann zusammen. Cool, aber ich weiß, glaube, 28 hatten wir dann zusammen. Aber ich weiß gar nicht, ob es jetzt mehr geworden ist, seit wir wieder hier sind. Ich glaube nicht. Wir gehen immer nur dieselben Plätze. Mit Kindern macht man es ja einfach.
Speaker 1:Ja, und es gibt auch manche. Da muss man, glaube ich, nicht hin.
Speaker 2:Ja, da gibt es ja nicht so viel zu sehen.
Speaker 1:Kansas City zum Beispiel, oder so Kansas oder alles, was so mittig da ist.
Speaker 3:Ja, also Midwest haben wir noch nicht alles. Da fehlt uns, glaube ich, noch ein bisschen was. Aber wir haben die License Plate, hatten wir hinterher dann an so einer Treppe, und jede Stufe hatte eine License Plate. Also, das ist eine schöne Erinnerung.
Speaker 1:Aber da haben wir bestimmt ein Bild von. Da wollen wir natürlich unbedingt ein Bild hinterher von haben.
Speaker 3:Den müssen wir raussuchen, sozusagen Alle so ein bisschen verbeult, aber es ist trotzdem eine schöne Erinnerung. Hawaii hat einen Regenbogen, Florida die Orangen Wir haben das auch mal angefangen. Wir haben auch so einen.
Speaker 1:Stapel, und dann sind wir irgendwann auf Magnete umgestiegen. Die sind ein bisschen kleiner, die haben wir auch, die haben wir auch noch, die haben wir auch noch auf den Kühlschrank. Die haben wir auch Genau, Und das ist aber schwer, weil da muss man dann überlegen nimmt man den Staat oder die? Stadt oder die Region, weißt du? dann gibt es einen vom Yellowstone und vom Yosemite, und eigentlich ist das alles Kalifornien, und dann hast du hinterher fünf für eine Sache da am Kühlschrank hängen.
Speaker 3:Deswegen haben wir es in den Keller gepackt. Ja, wir haben die auch im Keller.
Speaker 1:Also mir wäre es dann also, ich hätte gar nicht zurückgehen können, glaube ich.
Speaker 2:Also, wenn ihr so eine gute Zeit habt, und dann, das heißt so und jetzt zurück nach Deutschland.
Speaker 3:Wie war das denn? Wir haben zu dem Zeitpunkt aber schon unser erstes Kind erwartet. Deshalb war das Robert fiel es sehr schwer, kann er gleich berichten, Aber ich war sehr glücklich, denn wohlwissend erstes Kind ist unterwegs, Ich habe einen anstrengenden Job In Deutschland kriege ich Mutterschutz und Elternzeit, Und ich habe die Eltern um die Ecke. Also für mich war das genug Motivation, dann nach zweieinhalb Jahren zu sagen jetzt können wir gerne wieder nach Hause gehen.
Speaker 1:Was hättest du alternativ in Amerika gehabt, jetzt mit dem Kind? Hättest du überhaupt Mutterschutz oder irgendetwas gehabt?
Speaker 3:Es gibt Parental Leave. Also, die Firma, für die ich arbeite, gibt Parental Leave. Wie viel das damals war, weiß ich nicht, aber heute sind es, glaube ich, vier Wochen. Also kein Vergleich zu. Mutterschutz.
Speaker 1:Vier.
Speaker 3:Wochen nach der Geburt.
Speaker 1:Nach der Geburt genau Das heißt man arbeitet bis zum letzten Tag, kriegt das Kind und hat Das Kind, hat vier. Wochen frei, bezahlt. Man kann es natürlich unbezahlt sozusagen nehmen, aber auch dein Job wird dir nicht gehalten, Unbezahlt kannst du nehmen aber ganz genau.
Speaker 3:Kannst du kündigen. Im Prinzip Könnte man machen. Deshalb gehen die kleinen Kinder dann hier in die Daycare, oder du kannst dir den Nanny suchen. Deswegen war der Zeitpunkt für mich, dann zurückzugehen und Mutterschutz, elternzeit zu bekommen und noch die Eltern, großeltern, um die Ecke zu haben. Das war für mich der richtige Zeitpunkt.
Speaker 1:Ja, das verstehe ich, wie war das dann? Wie war so das erste Jahr? Gut, dann habt ihr in Deutschland das Kind gekriegt, wahrscheinlich dann, wie war das erste Jahr, als ihr wieder zurück wart?
Speaker 2:Also ich würde es unterteilen in zwei Hälften. Das erste halbe Jahr fiel mir sehr schwer. Wir sind zurückgekommen, und natürlich war man froh, dass man wieder in seinem bekannten Umkreis ist, dass man seine Freunde und Familie wieder hat. Aber am Anfang hat mich alles gestört. Es hat mich gestört, wie klein die Straßen sind, es hat mich gestört, dass die Milchkartons nur in Literkartons kamen, also Kleinigkeiten. Aber mich hat alles, die Kühlschränke so klein sind, und man muss halt drei Mal die Woche einkaufen gehen, weil man viel Platz gar nicht hat im Kühlschrank. Dass man sonntags den Rasen nicht mähen durfte, dass ich sonntags nicht einkaufen gehen konnte, also es hat mich ganz, ganz viel gestört, und das habe in meinem Umkreis und Umfeld zum Ausdruck gebracht, was es, wenn man umfällt, auch nicht gleich gemacht hat, mit mir umzugehen. Aber als dann unsere Tochter geboren wurde, spätestens dann war das alles vergessen, und dann hat man natürlich einen anderen Fokus und einen anderen Blickwinkel. Und ja, dann war der Fokus erst mal das erste Kind und ein neues Leben in Deutschland. Wir haben natürlich nicht mehr wieder darüber gesprochen.
Speaker 1:Ich glaube, nach einer Zeit gewöhnt man sich auch wieder daran. Das ist ja so, wie man sich auch an das Leben hier gewöhnt, mit all den Dingen, die hier auch manchmal ein bisschen komisch sind. Ich finde immer, es ist ein Ja, wenn man umzieht, braucht es so einmal alle Seasons, um wieder irgendwie zu landen. Wie zu landen so. Mein neues Buch Neustart USA Erfüll dir den Traum vom Leben in Amerika ist jetzt erhältlich. Darin teile ich über 30 Jahre Erfahrung im Business Coaching und als Unternehmerin in den USA, um dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zu begleiten. Du erfährst, wie du dein eigenes Business aufbaust, die Visa-Hürden meisterst und deine finanzielle Planung einfach gestaltest. Das Buch ist voller erprobter Strategien, praktischer Checklisten und inspirierender Geschichten von Auswanderern, die ihren Traum bereits verwirklicht haben, hol es dir und mach dich bereit für deinen American Dream.
Speaker 2:Ich mache es auch so. ich bin in der Vergangenheit, jetzt in den letzten Jahren, ein bis zweimal im Jahr beruflich in Deutschland gewesen, Und Katrin und die Kinder sind im Sommer dann für zwei, drei Wochen nach Deutschland gefahren. Das habe ich dann immer ausgelassen, Habe dann hier auch im Sommer. ich hatte dann immer Budgetphase. Ich bin im Controlling tätig. Das heißt, da hatte ich eh immer eine ziemlich anstrengende Zeit. Das heißt, es war immer sehr vorteilhaft, wenn die Familie aus dem Haus war und ich arbeiten konnte in Ruhe. Jetzt seit drei, fast vier Jahren haben wir einen Hund. Das heißt, wenn die Kinder und Kathrin nach Deutschland fahren, passe ich auf den Hund auf. Aber so komme ich trotzdem noch nach Deutschland und sehe die Familie und Freunde noch ab und zu.
Speaker 1:Also, ich glaube, du würdest dich mit meinem Mann super verstehen. Er ist genauso Das Original, der muss das nicht haben. Ich brauche das. Ich bin da, glaube ich, eher so. Katrin, ich kann voll verstehen, wie du denkst. Ich bin auch gerne und oft auch in Deutschland. Ich muss da nicht mehr leben, aber ich habe trotzdem noch eine enge Verbindung, und ich sehe auch viele gute Sachen. Aber mein Mann, der ist im Herzen hier, der ist, der hat auch seinen deutschen Pass abgegeben. Also der ist Amerikaner, und der hat noch einen anderen EU-Pass, weil das so ein Geschiss damals war mit diesem ganzen Beibehaltungszeug, was da ja noch war. Und der hat gesagt, das interessiert mich nicht.
Speaker 1:Also, ich kann, ich verstehe. I hear you also mit dem ihr würdet hier.
Speaker 2:Das würde ich wahrscheinlich nicht machen den Pass abgeben. Aber jetzt gibt es ja Gott sei Dank dieses neue Gesetz seit Mitte letzten Jahres. Sorry, Und da ist tatsächlich eine Option, wenn man beide Pässe behalten kann, ob man dann nicht die amerikanische dazu nimmt, um noch mehr Flexibilität zu haben und noch mehr Sicherheit hier zu haben. Das war auch der Grund für unsere Also, wir haben das ja auch.
Speaker 1:Genau, wir haben das auch. Aber bei uns war das, wir mussten das machen, sonst hätte unsere Tochter, bevor sie 18 wurde. und dann hat er gesagt ich habe ja noch einen kroatischen, Und wenn die Deutschen sich da so anstellen, dann bevor unsere Tochter jetzt diesen ganzen Prozess nochmal wieder alleine machen muss mit Beibehaltung, und so gebe ich jetzt ab, damit wir den Prozess durchziehen. Und jetzt ist es halt so riesig.
Speaker 1:Aber I hear you. Also, nach einem Jahr wart ihr dann in Deutschland angekommen, das erste Kind war geboren. Du warst wieder zurück in der Arbeit. Nehme ich mal an, Katrin, du hast weiter remote gearbeitet, Robert, wie ging es dann weiter? War da für euch klar, ihr bleibt erstmal in Deutschland, oder war von Anfang an klar, dass wir wieder?
Speaker 2:zurückkommen. Das war immer ein unterschwelliges Thema Wann gehen wir denn zurück? Und zumindest von meiner Seite aus war immer wieder der Push da lass uns doch mal gucken, was wir machen können, um wieder zurückzukommen. Und ja, irgendwann kam dann die Anfrage. Ich habe dann in der Zwischenzeit nochmal die Firma gewechselt, bin jetzt auch in derselben Firma wie Katrin tätig, und da kam irgendwann die Anfrage, ob ich nicht Interesse hätte Das war, glaube ich, so 2015, ob ich nicht Interesse hätte, ein bis zwei Jahre später in die USA zu gehen und die Nachfolge einer Kollegin hier anzutreten, die in Ruhestand geht. Und dann haben wir das kurz diskutiert, und dann war relativ schnell klar, dass das für uns in Frage kommt. Dann haben wir noch geguckt, was wir denn auf Katrins Seite machen können, dass sie natürlich ja auch Arbeit findet, und da könnte Katrin vielleicht weiter erzählen, wie sich das entwickelt hat.
Speaker 1:Ich würde gerne noch vorher kurz zwischenfragen, bevor das Angebot kam für dich, robert. habt ihr vorher schon mal überlegt, auf eigene nicht auf eine Endsendung zu warten oder das Angebot zu kriegen, sondern es selber zu probieren? Oder war immer das Bestreben nur?
Speaker 2:über die Firma anzugehen. Nein, wir hatten auch mal überlegt, auf eigene Faust zu gehen, allerdings nicht in den USA, sondern nach Kanada, da ich auch kanadischer Staatsbürger bin. Also meine Mama ist in Kanada geboren. Deswegen hätten wir da die Möglichkeit, ohne große Probleme hier nach Kanada gehen zu können. Aber das hat sich dann relativ schnell zerschlagen, nachdem dann klar war, ich werde die Möglichkeit bekommen, für die Firma ins Ausland zu gehen, was natürlich viel komfortabler ist, als auf eigene Faust alles zu machen. Komfortabler und natürlich auch kostengünstiger.
Speaker 1:Verstehe. Und jetzt dann kam das Angebot zur Entsendung. das heißt, ähnlich wie bei Katrin vorher habt ihr quasi so ein komplettes Expert-Paket. Leider nein.
Speaker 2:Also das Angebot war du kannst in die USA gehen, aber das wird dann lokaler. Es gab natürlich ein Paket, das beinhaltete da kann Katrin sogar mehr dazu sagen aber es beinhaltete das Visum, es beinhaltete den Umzug, maklerkosten in gewissem Rahmen, also gewisse Dinge wurden übernommen, aber es war eben kein großes Paket wie bei einem Expert, der hier rüberkommt. Aber es war eben kein großes Paket wie bei einem Expert, der hier rüberkommt, aber für uns war es finanziell trotzdem noch lukrativ herzukommen. Deswegen haben wir das Angebot natürlich sehr gern angenommen, zumal man nach drei Jahren nicht wieder zurückgehen muss, sondern man ist so ein bisschen sein eigener Herr und kann entscheiden wir bleiben noch länger. Das haben wir jetzt auch gemacht, sonst wären wir jetzt schon seit fünf Jahren wieder in Deutschland, wenn es ein Expertvertrag gewesen wäre. Deswegen bin ich da sehr froh.
Speaker 1:War das wichtig zu dem Zeitpunkt? Also, war das wirklich, dass ihr jetzt gesagt habt so, und wenn wir jetzt gehen, dann wollen wir nicht wieder wissen, dass wir zurückgehen. Gut, dann war das zweite Kind schon unterwegs.
Speaker 3:Nein, das kam dann erst in den USA, ja, 2015 kam das zweite Kind.
Speaker 3:Oder 2014,. ja, 2014 kam das zweite Kind. Für uns war wichtig, wenn wir mit zwei kleinen Kindern in die USA gehen. dann war die Mindestdauer für uns fünf Jahre. Wir haben also bei der Entsendung, die wir davor hatten, die ja nur drei Jahre, zweieinhalb Jahre dauerte so viel Kontakt zu anderen Familien gehabt, die dann schon auch schulpflichtige Kinder hatten haben wir gesehen, dass drei Jahre zweieinhalb zu wenig ist, um für diese Kinder einen nachhaltigen Impact zu haben, egal, ob das Kultur oder Sprache ist, wenn die wieder zurückgehen nach Deutschland in dem Alter Unsere Kinder waren also zwei und fünf zu dem Zeitpunkt, als wir gegangen sind, und da war unsere Anforderung, dass wir gesagt haben okay, wir wollen das gerne machen, aber die Mindestdauer für uns, damit wir als Familie hier setteln, leben, das genießen können und auch was mitnehmen, nachhaltig ist fünf Jahre, und das ist in der Regel für eine Entsendung etwas lang.
Speaker 3:Bei uns sind die durchschnittlichen Entsendungen sehr fachgetrieben und in der Regel so zwischen zwei und drei Jahre. Das in Entsendungen ja sehr fachgetrieben und in der Regel so zwischen zwei und drei Jahre. Das ist ein bestimmter Job, und aber wenn der erledigt ist, dann ist die Entsendung auch vorbei. Ganz genau Fünf Jahre ist eher unüblich, und das war uns mit kleinen Kindern dann nicht das richtige Paket. Deshalb sind wir beide haben die Chance bekommen, lokal zu gehen, und haben dann für uns gesetzt alles klar, das macht Sinn, weil wir auch gerne, und finanziell macht das auch Sinn für uns. aber wir wollten gerne. fünf Jahre war das Minimum. wir sind hier voll eingetaucht, wir haben hier gelebt. wir haben nicht nur ein Expertleben geführt, sondern wir haben hier tatsächlich in der amerikanischen Kultur gelebt.
Speaker 1:Wir haben ein Haus gekauft. Wir leben in einer amerikanischen Nachbarschaft, wir leben wie eine andere amerikanische Familie auch. Was war dann also? war das dann auch wirklich so, und war das der größte Unterschied zwischen diesen beiden? ich meine, ihr seid ja jetzt immer noch hier, aber wenn du mal so sagst, die ersten drei Jahre von der zweiten Entsendung oder zweiten ist ja dann keine Entsendung vom zweiten Aufenthalt und die ersten? war dann euer Mindset anders, dass ihr wirklich gesagt habt, wir sind ausgewandert im Vergleich zu wir sind entsandt, oder wie fühlt sich das für euch jetzt an?
Speaker 2:Das ist eine schwierige Frage, Ja, aber eine wichtige finde ich, Weil das ist nämlich immer.
Speaker 1:man sitzt ja immer so zwischen Stühlen irgendwie.
Speaker 2:Ich kann jetzt nur für mich sprechen. Also, ich fühle mich immer noch als Deutscher. Ich sehe auch immer noch, dass meine Wurzeln und meine Heimat in Deutschland sind. Aber ich fühle mich hier sehr zu Hause, ich fühle mich hier sehr angekommen. Ich möchte auch momentan hier nicht weg. Ich kann mir momentan nicht vorstellen, nach Deutschland zurückzuziehen. Aber in den nächsten Jahren auch, vor allem wenn die Kinder größer sind und das Haus zu groß wird für uns zwei plus Hund, dann ist es eine neue Situation, und dann muss man gucken, ob man vielleicht doch den Schritt zurück macht nach Deutschland. Aber das ist etwas, was ich jetzt nicht entscheiden möchte. ehrlich gesagt, weiß nicht, wie du das siehst, katrin.
Speaker 3:Ich denke, bei der Entsendung, die wir 2008, 2009 hatten, war relativ klar es ist befristet. Das heißt, mit dem Mindset geht man auch da ran, man sucht Gleichgesinnte, die einem den Start, weil das war ja neu, das war komplett neu für uns Ende 20, da hat man auch noch eine andere Lebenserfahrung als Mitte 40. Es war komplett neu für uns. Das heißt, man sucht sich Gleichgesinnte. Unser Freundeskreis bestand hauptsächlich oder wir haben absichtlich Deutsche gesucht, um uns das Einleben zu erleichtern, aber wir wussten, es ist zeitlich befristet. Wir haben sehr intensiv gelebt und sehr viel gereist. Jetzt ist es so wir haben zwei Kinder, wir haben ein Haus gekauft, wir leben in einer amerikanischen Nachbarschaft. Wir haben also einen gemischten Freundes und Bekanntenkreis durch die Kinder, durch unsere Nachbarschaft, durch Freunde. Aber das Ziel ist nicht mehr, aus dem Vollen zu schöpfen, weil ich weiß, es ist befristet. Wir reisen immer noch gerne, keine Frage.
Speaker 3:Aber jetzt leben wir hier, wir sind Während. Wenn man auf Entsendung ist, dann hat man so einen Ausnahmestatus, weil man weiß, in zweieinhalb Jahren ist es vorbei. Also nehme ich alles mit, was ich kriegen kann. Es ist toll, es ist neu, aber es ist eben befristet und begrenzt. Das haben wir jetzt nicht mehr. Also ich denke schon, dass sich das Mindset geändert hat. Wir sind an dem gleichen Standort wieder. Auch wir leben in der gleichen Stadt. Wir wussten genau, worauf wir uns einlassen. Wir hatten Und wir hatten nicht die Problematik, wo ist denn jetzt der nächste Kinderarzt oder wo sind denn die Schulen? Das hatten wir an dem Sinne nicht, weil wir wussten, worauf wir uns einlassen. Also dieses Abenteuerausland war ein kleines Abenteuer. Es war nicht das große erste Abenteuer, das wir damit hatten.
Speaker 1:Aber es kommen ja trotzdem auch nochmal andere Themen dazu sondern es geht ja dann wiederum um Themen wie was ist, wenn die Eltern krank sind und man nach Hause muss, oder wie geht es zum Beispiel schulisch weiter mit den Kindern? Was du gerade gesagt hast, robert dieses, und wer weiß, ob wir noch mal nach Deutschland gehen, Ich bin euch da einen Schritt voraus. Meine Kinder sind jetzt beide aus dem Haus, und die sind jetzt beide durch amerikanische Schulen gelaufen. Mein Sohn hat jetzt eine amerikanische Freundin, und ich sehe nicht, dass der irgendwann nochmal in Deutschland lebt Und dann willst du auch nicht in Deutschland leben wollen, wenn deine Kinder eben hier sind und hier vielleicht Familie haben.
Speaker 1:Das heißt, dann steckt man auch so zwischen den Stühlen.
Speaker 2:Wir haben immer gescherzt. wenn die Kinder ihren Highschool-Abschluss haben, dann müssen sie auf jeden Fall in Deutschland studieren, weil das Studieren hier so unheimlich teuer ist. In Deutschland ist es kostenlos oder sehr stark subventioniert. Aber ich glaube auch, wie du sagst, wenn sie erstmal hier einen Partner oder eine Partnerin gefunden haben, dann lassen sie sich auch nicht mehr verpflanzen nach Deutschland. Und wenn die Eltern noch so viel Geld sparen, Ja, und du darfst auch nicht unterschätzen.
Speaker 1:Also zum Beispiel meine Tochter mit acht, der ist das Englische einfach näher als das. Deutsche. Das deutsche Schreiben ist gar nicht so einfach. selbst wenn wir Deutsch sprechen, dann in dieses deutsche. Die war jetzt fünf Monate, hat in Spanien gearbeitet, aber nur mit Deutschen, und die sagt immer boah. Das hat mir so für meinen Wortschatz geholfen, weil wir ja das macht ja nochmal einen ganz, ganz, ganz großen Unterschied auch aus. Die Kinder wachsen ja hier auf, und für die ist Deutschland Besuchsland, aber nicht mehr das, wo sie eigentlich ihre Heimat im Grunde haben.
Speaker 3:Wir merken das auch. Es ist positiv und negativ. Unsere Kinder kennen keine deutschen Schimpfwörter oder keine Teensprache. Meine Kinder sind jetzt 10 und 13. Sie kennen die Teensprache, nicht die deutsche. Sie kennen auch keine deutschen Schimpfwörter Oder so Sprichwörter, auch keine deutschen Schimpfwörter Oder so Sprichwörter, so lustige, die man dann immer so sagt Genau kennen sie auch nicht. Alles, was ein bisschen zweideutig ist, können sie auch nicht verstehen. Sie kennen allerdings auch nicht, sie sind begrenzt auf unseren Wortschatz. Das heißt, wenn ich sie im Sommer mitnehme nach Deutschland und sie dann halt auch viel mehr Kontakt zu Gleichaltrigen oder Großeltern haben, dann kommen sie definitiv mit einem erweiterten Wortschatz wieder zurück, weil da einfach andere Wörter fließen, die es bei uns eben zu Hause vielleicht nicht geht. Also, meine Kinder wussten jetzt neulich nicht, was ein Florist oder ein Metzger ist, weil ich sie einfach es gibt keinen Bedarf, Ich sehne sie weder mit zum Florist noch mit zum Metzger. Die Wörter kannten sie nicht, Obwohl sie ein gutes Deutsch sprechen.
Speaker 1:Nach meinem Empfinden Ja es ist aber eben das auf einem gewissen.
Speaker 3:Level.
Speaker 1:Ja begrenzt auf unseren Wortschatz Genau, wo sie dann einen Aufsatz und so weiter schreiben. Wie fühlt sich das denn jetzt so für euch an? Also ihr seid jetzt beide dann in der gleichen Firma, ihr habt einen amerikanischen Vertrag, ihr lebt das typische Vorstadtleben. Ist das all das, was ihr euch so vorstellt? Seid ihr da wirklich jetzt so auch angekommen für euch?
Speaker 3:als Familie. Wir haben ja keinen Vergleich. Wir wissen nicht, wie es anders sein könnte, und wir sind jetzt seit sieben, acht Jahren hier. Meine Kinder waren zwei und fünf, als wir gegangen sind. Ich kann jetzt nur das Leben vergleichen zu anderen Familien, wenn wir im Urlaub sind. Ich glaube schon, dass der Alltag einer Familie, egal ob deutsch oder amerikanisch, hier in den USA anders ist. Das Arbeiten nicht unbedingt. Wir arbeiten für einen deutschen Konzern, ich denke, das würde keinen großen Unterschied machen aber sicherlich unsere Freizeitgestaltung, wie wir unseren Alltag managen, leben, gestalten, wohin wir in Urlaub fahren, der ist definitiv anders. Ich kann aber nur sagen, wir mögen es so, wie es ist. Ich kann auch nur vergleichen, wie er bei anderen Familien aussieht. Das heißt aber nicht, dass wir das ja so leben würden. Und viel vergleichen kann ich auch nicht, denn die Kinder waren zu klein, als wir gegangen sind. Ich habe jetzt nicht den dramatischen Wechsel gemerkt. Die waren zwei und fünf, das war relativ überschaubar.
Speaker 2:Aber man sieht schon einen starken Unterschied zwischen deutschen Freunden mit Familie, die wir jetzt haben, und uns. Also, wenn ich sehe, dass viele Kinder da mit neun oder zehn mit dem Fahrrad zum Tennistraining fahren alleine oder ins Schwimmbad fahren alleine, das wäre hier gar nicht möglich. A weil natürlich die Entfernungen viel weiter sind. Also da wären sie erst mal eine Stunde anderthalb zum Schwimmbad unterwegs mit dem Fahrrad, und zum anderen dürften sie da auch gar nicht rein. Ich glaube, das früheste, wo man hier alleine schwimmen gehen kann, ist 14 oder 15. Weil einfach da die Amerikaner anders sich aufstellen. Deswegen glaube ich schon, dass es für ein anderes Leben ist, was wir in Deutschland hätten.
Speaker 1:In vielen Sachen, Also im Guten, aber auch im Schlechten. Zum Beispiel gibt es ja in Deutschland gut, da gibt es auch natürlich Wohnstraßen und so, aber die haben diese Communities nicht.
Speaker 3:Da ist.
Speaker 1:Schule wieder anders. Ich denke, so in Deutschland ist natürlich auch ein ganz großes Thema dieser Leistungsdruck, der hier sicherlich auch nochmal ein bisschen anders ist, sport, der Leistungsdruck, der hier sicherlich auch nochmal ein bisschen anders ist. Sport wird hier sehr viel in den Vordergrund gestellt oder auch Aktivitäten, die dann nach der normalen Schule sozusagen kommen.
Speaker 3:Ich glaube, der größte Unterschied wenn ich das jetzt vergleichen würde für die Kinder wäre tatsächlich die Integration. Ich finde, die Kinder werden hier sehr, sehr gut integriert in die Schule, egal aus welcher Kultur, welcher Sprache, welchen Hintergrund sie haben. Es gibt eine Body Bench, also wenn jemand mal alleine ist während der Pause, kann er sich da draufsetzen, dann kommen da andere Lehrer oder Freunde. Also die Integration spielt eine große Rolle in amerikanischen Schulen, meiner Meinung nach. Das Zweite ist aber auch der Nachteil. ich sehe bei deutschen Kindern deutlich mehr Selbstständigkeit, einfach weil der Schulalltag anders ist Der Weg zur Schule, hausaufgaben, nachmittagsbetreuung, dass sie aber auch selbstständig, wie Robert gerade sagte, zum Tennistraining oder zum Schwimmen gehen, das gibt es hier so nicht. Es ist sehr stark.
Speaker 3:Eltern fokussiert und organisiert.
Speaker 1:Ja, kann ich auch nur so sagen. Also, wenn ich so meine Tochter zum Beispiel oder auch mein Sohn war immer schon sehr früh, aber wenn du so gleichaltige Freunde siehst, die sind schon viel früher, allerdings auch im Negativen dass die anfangen, zu rauchen, zu trinken, party zu machen, weil sie natürlich alleine weggehen können, da war meine Tochter noch so eher behütet, wo man sagen würde, die ehemalige Freundin oder die Freundin, die war da schon partymäßig unterwegs. Das muss man immer gucken ob das gut oder schlecht ist, zum Teil, aber ich weiß, was zu machen ist.
Speaker 3:Deutsche Kinder kriegen Taschengeld, und dann können die selber zum was ich Bäcker oder Supermarkt gehen und das da ausgeben. Da würden meine Kinder gar nicht hinkommen.
Speaker 1:Wobei das natürlich auch regional unterschiedlich ist, muss man sagen, in den meisten Fällen ist das so. Aber wir haben zum Beispiel auch mal in Oregon gewohnt. Da war das wirklich, da sind die Kinder auch mit dem Fahrrad in die City gefahren, oder so.
Speaker 3:Das geht hier nicht. Also, midwest ist relativ, das muss man sich also, wenn man noch nicht hier war, muss man sich das relativ ländlich vorstellen. Midwest, das heißt, wir wohnen in so kleinen Communities.
Speaker 2:Wie viele Häuser haben wir?
Speaker 3:150 Häuser, zwei, drei Ausgänge, also alles, was reinkommt, kommt auch wieder raus. Aber das war es dann Ein kleiner Spielplatz, ein Hügel, wo die Kinder im Schlitten drunter kommen, ein Baseballplatz und Tennisplätze. Das war es. Keiner raus, keiner rein. Deshalb viel weit kommen die nicht Sehr organisiert. Das heißt, es liegt an den Eltern, alles nach der Schule mit der Schule, freundeskreis zu organisieren, weil die Kinder da immerhin uns rücken müssen. Ich scherze manchmal tagsüber arbeiten wir, und am Mittag haben wir so einen Taxibetrieb oder Uber-Driver oder sowas sind wir und bezahlt, weil wir damit beschäftigt sind, uns zu organisieren, wer die Kinder wohin bringt, weil sie selbstständig dort nicht hinkommen.
Speaker 1:Ja, das ist ein großes Manko, wobei auf der anderen Seite können sie natürlich dann auch fachrechnisch früh einen Führerschein wenigstens machen.
Speaker 2:Das stimmt ja, ich glaube mit 14 Jahren und 10 Monaten dürfen sie hier begleitetes Fahren machen. Und dann mit 16 haben sie einen Führerschein.
Speaker 3:Aber das ist noch ein bisschen.
Speaker 1:Wir sind erst mal drei, zehn. Das geht schneller, als ihr denkt, und das ist auch echt scary, wenn dann plötzlich deine Tochter daneben dir im Auto sitzt und fährt, sag ich dir Also, das ist echt komisch. Was macht ihr so am Wochenende? Wie sieht euer normales Wochenende aus? Was macht ihr als Familie? Was ist auch vielleicht so speziell? was ihr so in Deutschland?
Speaker 3:nicht machen würdet. Also, beide Kinder haben am Wochenende eine Aktivität, also oft hier. Der Sport ist so organisiert, dass du häufig in der Woche Training hast, und am Wochenende ist in der Regel ein Spiel. Das heißt, beide Kinder haben sozusagen Aktivitäten gewählt, dürfen sich mal eine Sache aussuchen. Mein Sohn spielt Zocker, das heißt, am Wochenende ist ein Training, wo er natürlich hingefahren werden muss. Meine Tochter, die trainiert gerne mit unserem Hund, und da ist immer dann Sonntags Hundetraining. Das heißt, müssen wir auch hinfahren. Also wir teilen uns ein bisschen auf, wer wen fährt, und dann probieren wir aber auch als Familie was zusammen zu machen. Weihnachtsferien haben wir jetzt. Es gibt viel Schnee, es gibt so ein Tubing-Hill bei uns. Wir waren also tuben am Wochenende. Wir gehen jetzt in zwei Wochen Ski laufen übers Wochenende. Wir haben auch einen Skihügel hier um die Ecke, das heißt, nach der Schule können die auch Skifahren gehen. Wir versuchen schon eine gemeinsame Familienaktivität auch zu finden, die allen.
Speaker 3:Familienmitgliedern Spaß macht und nicht nur einer oder nicht nur den Kindern. Also eine Familien, die dann Spaß macht und nicht nur einer oder nicht nur den Kindern. Eine Familienaktivität gibt es bei uns, Aber ansonsten ich glaube, das ist eine typische amerikanische Familie sind wir leider damit beschäftigt, am Wochenende unsere Kinder durch die Gegend zu veranstalten.
Speaker 1:Ich weiß gar nicht, ob das nicht in Deutschland auch so ist.
Speaker 3:Können wir nicht. Ich kann nicht mit.
Speaker 1:Ihnen etwas Besonderes machen, würdet ihr sagen. Euer Leben ist stressiger, sind die Arbeitsanforderungen höher.
Speaker 2:Ich würde sagen nein Im.
Speaker 1:Prinzip als das, was vergleichsweise in Deutschland sind.
Speaker 2:Ich würde sagen, nein, aus folgendem Grund In Deutschland haben wir in der Konzernzentrale gearbeitet. Da sind wir sehr nah am Vorstand gewesen, sehr nah an Entscheidungsprozessen, was oftmals auch viel Stress erzeugt. Hier in den USA ist man relativ weit weg von diesen Entscheidungsprozessen. Man hat natürlich seine Aufgaben und auch seine Projekte, die man hier betreut, aber man ist weiter weg. Das heißt, es ist in der Regel etwas entspannter. Das merke ich auch. Am Anfang habe ich das gemerkt. Ich kam am Anfang mit Anzug und der Krawatte wusste ich schon, brauche ich nicht mehr hier in den USA. Aber ich kam mit Anzughose und mit Sakko in den Firmen und wurde schräg angeguckt. Vor allem ich bin im Controlling für die IT zuständig. Das heißt, da liefen die IT-Kollegen, wie man das so kennt, mit Schlabberjeans und Poloshirt durch die Gegend, und da kam einer an, und da kam einer an mit Anzug. Da meinte mein Chef, mein neuer Chef hier, robert.
Speaker 2:Das war dann der Deutsche Da kam der Deutsche genau, der meinte Robert, wir machen dich noch zum Amerikaner. Also ich gehe jetzt nicht mit Schlabberjeans und Poloshirt zur Arbeit, aber Anzug ziehe ich auch nicht mehr an, und ich merkte am Anfang auch ganz stark, um fünf hier halb fünf spätestens war das Büro leer hier In Deutschland. Wenn man da um fünf gegangen ist, dann war das schon sehr früh. Also, da waren die meisten noch bis sechs halb sieben im Office. Also man merkt schon eine gewisse Entspanntheit hier, wenn man weit weg ist vom Management.
Speaker 1:Jetzt ist das natürlich Katrin dein Spezialthema, das Thema Kultureneingliederung in die USA. Ist das wirklich so, dass das Arbeiten hier entspannter ist, oder wie nimmst du das wahr? Wir haben gerade so offline, bevor wir angefangen haben, zu rekorden ganz kurz darüber gesprochen. Vielleicht erzählst du uns noch mal ganz kurz, was du genau machst, so im Detail, dass man das versteht. Ja, was da auch die Herausforderung eben genau dabei ist, nämlich wenn Leute aus dem Ausland in die USA kommen, es nicht funktioniert, oder warum es gut ist, ins Ausland zu gehen, warum es aber auch manchmal vielleicht nicht gut ist, ins Ausland zu gehen.
Speaker 3:Was ich mache, nennt sich Global Mobility. Bei anderen Firmen heißt es vielleicht ähnlich, aber was dahinter steckt, ist wir begleiten also unsere Mitarbeiter, die einen definierten Job im Ausland machen sollen, also von Land A in Land B gehen sollen, für eine bestimmte Zeit auf Entsendung. Je nach Länge. Der Dauer der Entsendung können sie Familie mitbringen, oder die bleibt zu Hause, und es ist eben eine befristete Zeit. Es geht alles zwischen drei Monate und fünf Jahre, je nachdem, was das Business benötigt. Also der Job definiert sozusagen die Dauer oder die Länge der Entsendung, und da unterscheidet man eben zwischen jemand kommt und bleibt zwischen drei und zwölf Monaten, hilft also beispielsweise bei dem Aufbau von Maschinen oder soll ein Projekt implementieren, oder kommt zum Training rüber, oder aber jemand soll langfristig, also mehr als ein Jahr, bleiben und hier eine bestimmte Aufgabe, etwas implementieren, beispielsweise aber maximal fünf Jahre. Im Durchschnitt sind Entsendungen so zwischen zwei und drei Jahren.
Speaker 3:Das war auch der Grund, warum wir dann beim zweiten Mal paar Jahre ist, dass das erste Jahr und das kann ich nur bestätigen braucht man zum Ankommen. Alles ist neu hier. Das fängt beim Handyvertrag an wie setze ich Nebenkosten auf? wer und wo holt meinen Müll ab? wo kann ich hier eigentlich einkaufen gehen? wo ist der nächste Kinderarzt? wo ist das Krankenhaus? wer schneidet meine Haare? Man fängt bei den Basics an, und das muss man sich alles erarbeiten, und das dauert einfach. Das ist nicht von heute auf morgen. Das sind Erfahrungen, die man sammelt, und dafür braucht man das erste Jahr, und dann kann man sagen so, jetzt haben wir gesettelt.
Speaker 3:Das zweite Jahr ist dann in der Regel beruflich sehr intensiv. Wenn man sich eingearbeitet hat, dann ist man wirklich produktiv, dann kann man Sachen angehen, umsetzen, verändern, dinge gestalten, und das dritte Jahr ist dann zum Genießen. Genau, und dann geht es wieder zurück. Das dritte Jahr ist tatsächlich das erste Jahr, wo die meisten sagen ich kann es sowohl privat wie auch beruflich genießen, weil das erste Jahr ist privat anstrengend. Das zweite Jahr ist dann in der Regel beruflich eher herausfordernd, weil man dann, nachdem man sich eingearbeitet hat, auch viel wuppen kann und umsetzen kann. Das dritte Jahr ist dann zum Genießen, und dann geht es nach Hause. Warum es gut klappt oder wann es nicht gut klappt, ist, es ist eine sehr intensive Zeit für Familien. In der Regel ist es ja so man kommt aus einem gewissen Trott, einem gewissen Alltag heraus, manchmal mit Kindern, manchmal ohne Kinder, gewissen Trott, einem gewissen Alltag heraus, manchmal mit Kindern, manchmal ohne Kinder. Aber dieses Rausreißen, und in der Regel hat einer ein Partner die Entsendung, nicht beide. Das heißt, diese Umgestaltung von einer muss sehr intensiv ran, während der andere zurücktritt und sich andere Themen widmet. Es ist eine sehr, sehr intensive Zeit. Das geht nicht bei allen gut, muss man dazu sagen. In der Regel geht es gut, und viele wachsen daran und wachsen daran auch als Paar oder als Familie, manche aber auch leider nicht Partner. Oder wenn beide im Berufsleben stehen, dass ein Partner nicht zurücktreten möchte und sagen müsste ja, ich mache das für uns als Familie, für diese Entsendung, dass du dort dich verwirklichen kannst, für zwei, drei Jahre, und ich sozusagen, wie Robert das gesagt hat, das ist eine tolle Zeit. Ich mache das, wozu ich Lust habe, und lerne mal Golf oder Tennis oder Ballett oder fange was ganz Neues an, mache mich selbstständig oder lerne Chinesisch. Das können viele sehen, das vielleicht nicht, können das weniger genießen und sagen, ich möchte das schon noch produktiv nutzen. Ich möchte jetzt nicht auf meinen Job verzichten oder ich kann nicht darauf verzichten, ich kann jetzt nicht kündigen oder den on hold sehen.
Speaker 1:Nein genau Die Chancen, sehen auch nicht die Chancen oder können nicht vom Mindset sozusagen sich darauf einlassen.
Speaker 2:Ich brauchte aber auch da eine gewisse Zeit, um zu diesem Punkt zu kommen. Also es war nicht von heute auf morgen, dass ich gesagt habe, so, ich genieße jetzt mein Leben hier, sondern ich brauchte auch erstmal ein, zwei Monate, vielleicht vielleicht auch drei Monate, um zu diesem Punkt zu kommen, dass ich mich selbst verwirkliche. dass ich Tennis spielen gehe und Golf spielen gehe, Geht ja auch nicht.
Speaker 1:Guck mal, in Deutschland bist du drauf gedrillt, produktiv zu sein, und plötzlich bist du in den USA und du sollst hier nichts machen, du sollst nur einfach Tennis spielen. Das ist ja unsere Glaubenssätze. Rebellieren da ja mit uns mit. Das ist ja völlig normal.
Speaker 2:Ich hatte natürlich noch den Vorteil, dass ich dann weiter als Freiberufler einen Kunden betreuen konnte. Das heißt, ich hatte noch eine Aufgabe. Auch wenn es nur 15 oder 20 Stunden in der Woche waren, habe ich trotzdem noch eine Aufgabe gehabt und konnte dann die restliche Zeit genießen und mir auch neue Sachen suchen.
Speaker 1:Aber trotzdem musste ich da hinkommen. Ich coache ja seit vielen, vielen Jahren Führungskräfte, und seit wir in den USA leben, auch gezielt Deutsche, die hier in den USA entsandt werden, und ich kenne das von deren Seite, den Struggle, den die dann mit ihren Frauen oder Familien haben sind ja meistens Männer, muss man einfach mal sagen Und ich habe ja ein Business Mastermind für Frauen in die Selbstständigkeit, und natürlich, durch das ich hier in den USA bin, kommen sehr viele Spouses in dieses Programm, die dann quasi ihr Business hier aufbauen in der Zeit, wo sie entsandt sind oder hier im Ausland leben. Und deswegen kenne ich den Struggle von beiden Seiten, wie wichtig das dann auch ist, und das sehe ich bei ganz vielen Frauen, die das Business Mastermind mit mir machen, dass sie das ist, auch ist. Und das sehe ich bei ganz vielen Frauen, die das Business-Aufbau-Mastermind mit mir machen, dass sie das ist auch mit einer Gruppe, das heißt, da sind andere bei, und wie wichtig dieses ist. Ich habe jetzt wieder Kollegen sozusagen, und ich habe eine Aufgabe, und ich habe ein Ziel, wo ich hingehe, und dass die dann erst anfangen, überhaupt hier anzukommen.
Speaker 1:Also ich habe auch einige, die haben in Deutschland angefangen und haben das während des Schrittes gemacht, damit sie nicht in so ein Loch fallen, weil das echt eine schwere Zeit ist, weil nicht alle Firmen muss man ja auch sagen sind in New York oder in LA, sondern es gibt auch oft Firmen, die sind irgendwo in der Pampa, wo nichts ist Bei euch ist ja jetzt auch noch viel und Infrastruktur Aber wenn du irgendwo am Ende der Welt bist, und das gibt es ja doch häufig. Also viele, gerade auch deutsche Firmen sind ja eher in abgelegenen Gegenden, weil die da gut günstig Standorte aufbauen können, und dann, wie du ja sagst, da kann man nicht mal eben kurz sich auf einen Kaffee treffen mit einer anderen Deutschen oder sowas, Sondern, da ist man ja ja erstmal auch total isoliert, und dann ist das eben mega wichtig, dass man da sofort Anschluss findet und eine Aufgabe hat. Das glaube ich auch.
Speaker 3:Ja häufig ist es die Berufstätigkeit beider, die dazu führt, dass eine Entsendung dann abgelehnt wird. Aber ganz kleiner Prozentsatz Ich glaube, das Abenteuer und wir machen das jetzt zusammen überwiegt. Also der kleinste Teil lehnt tatsächlich ab, und das sind nicht die finanziellen Gründe. Ich glaube das Abenteuer ganz genau, dass das Business sagt wir haben ein Angebot, herr Max Mustermann, wir hätten dich gerne. Kannst du dir das vorstellen? Und dass dann der Mitarbeiter zurückkommt und sagt ist gerade ein schlechter Zeitpunkt. Meine Frau oder oder meine Familie kommt, ist es gerade zu diesem Zeitpunkt nicht in Frage, weil Kind vom Abitur steht oder Frau beruflich eingebunden ist und sich das nicht vorstellen kann, den Job aufzugeben, um mit der Familie ins Ausland zu gehen?
Speaker 1:Was würdest du dann raten? Siehst du das auch so? oder würdest du sagen mach es auf jeden Fall so. Aus deiner Erfahrung jetzt?
Speaker 3:Erfahrung jetzt. Ich versuche, mich mit Ratschlägen zurückzuhalten, denn jede Familie ist anders. Wenn eine Familie für sich die Entscheidung getroffen hat, dann heißt das ja nicht, dass das Angebot nicht zu einem späteren Zeitpunkt nochmal kommt. Dafür ist der Konzern Gott sei Dank groß genug, dass man es zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es vielleicht besser passt, nochmal versuchen kann. Aber wenn es für diese Familie zu diesem Zeitpunkt nicht das Richtige ist, dann ist das so. Denn man muss tatsächlich sagen wer nicht am Anfang Feuer und Flamme fürs Ausland ist, lieben lernen, ist schwer, also auf Dauer. Also, wer nicht am Anfang, es ist ein tolles Abenteuer, dann ist es schwierig, auch hier anzukommen. Also, es soll jetzt nicht zu rosig klingen.
Speaker 3:Man muss sich vieles erarbeiten. Man baut sich ein neues Netzwerk auf. Nur, wenn nicht am Anfang Feuer und Flamme ist, ich glaube, der wird es auf Dauer schwer haben. denn das vielleicht kann Robert das bestätigen, du sicherlich auch Monique es ist auch viel Eigenarbeit. Man muss sich das erarbeiten. Das kommt nicht auf einen runtergeflattert, und das Netzwerk legt sich auf. dich wartet hier keiner Ganz genau. Wenn man also mit dem Mindset kommt ich mache das hier nur, um euch einen Gefallen zu tun, das war eigentlich nicht das, was ich wirklich wollte, oder?
Speaker 1:es passt eigentlich gar nicht, oder nur einer will es und der andere nicht. Das geht auch nicht. Also häufig ist das ja so für den, der geht, ist es beruflich oft eine Riesenchance. Aber der, der mitgeht, gibt oft eben ganz viel auf, und dann geht die Schere unheimlich auseinander. Und ich habe wir sind ja in Charlotte gestartet, das waren ja unsere ersten Jahre, und da sind ja auch viele deutsche Firmen mit vielen Experts, und da habe ich wirklich festgestellt, dass sehr, sehr viele frühzeitig eben genau wie du sagst, das erste Jahr, die sind dann vereinsamt. Ich habe auch Frauen begleitet, sogar in der Betreuung, die in eine Depression gerutscht sind, weil sie einfach das war dann Anfang von Covid, dann konnte man nicht raus, dann konnte man sich nicht mit anderen treffen, totale Vereinsamung.
Speaker 1:Plötzlich ist alles weg, netzwerk weg, freunde weg, andere Zeitzone, und das ist schon schwer. Und deswegen finde ich so wichtig und ich finde, selbstständigkeit ist da einfach auch eine super Chance an der Stelle zu gucken was will ich denn überhaupt sonst vielleicht noch machen neben dem, was ich vielleicht in Deutschland gemacht habe? und probiere das mal für mich aus. Zumindest fülle ich dann oder volontiere oder irgendwas, was man machen kann für einen selber Studium gibt ja ganz viele Möglichkeiten, was man dann oft machen kann. Aber es funktioniert, glaube ich nicht, wenn man gar nichts macht.
Speaker 3:So bei den wenigsten. Aber da muss man erst hinkommen. Also, man geht erst durch das Loch und durch das Tal, um zu erkennen ich brauche etwas, wo ich mich verwirklichen kann, oder ich muss was tun und vielleicht was Neues lernen, um das zu genießen. Wenn man nicht durch das Tal geht, kann man, glaube ich, da schwer hinkommen.
Speaker 1:Das stimmt, das Mindset, das muss man sich erst erarbeiten, und das ist aber der größte Gewinn finde ich an so einer Endsendung, dass man im Express-Tempo mit dem Turbo an seinem Mindset und an seiner ich finde, auswandern ist Persönlichkeitsentwicklung auf höchstem Niveau, weil man so an seine Grenzen geführt wird, aber auch Freiräume kriegt. Also ich glaube, das ist so ein Beschleuniger in seiner eigenen Entwicklung, oder.
Speaker 3:Ja, und es bestärkt, finde ich auch so ein bisschen Resilienz, weil man sagt okay, wenn ich es einmal geschafft habe ich habe es nur Ende 20 einmal geschafft, und das war sicherlich nicht einfach dann schaffe ich es mit Mitte 40 mit zwei Kindern nochmal, Und dann vielleicht schaffe ich es mit Mitte 50 dann wieder als Paar, vielleicht ein anderes Land oder ein anderer Standort oder einen anderen Job, Ich schaffe das nochmal. Ich habe das einmal geschafft, ich kann das wieder schaffen.
Speaker 1:Und das kann man auch auf alles übertragen, also nicht nur aufs Leben, sondern auch Dinge angehen, neue Projekte angehen. Also ich finde, man kann diese Resilienz auf alles übertragen im Leben, diese Resilienz auf alles übertragen im Leben, und das ist dann Persönlichkeitsentwicklung Spannend. Wo geht für euch die Reise hin? Was ist der Blick in die Zukunft von eurer Familie? Wo seht ihr euch in?
Speaker 3:fünf Jahren Seid ihr noch da und lebt das Leben.
Speaker 1:Ihr seid ja jetzt Green Card, habe ich verstanden? Ihr seid mit dem Visum gekommen, seid jetzt Green Card. Das heißt, der nächste Schritt wäre Citizenship. Bei Robert brauche ich, glaube ich, gar nicht fragen, der sagt Citizenship.
Speaker 2:Wenn ich dafür meine deutsche Staatsbürgerschaft aufgeben müsste, würde ich mir das natürlich sehr, sehr gut überlegen, ob das für mich in Frage käme. Aber wie gesagt, wenn ich die deutsche Staatsbürgerschaft behalten kann, dann sehe ich da überhaupt keine Probleme, die amerikanische anzunehmen. Ich fühle mich auch mittlerweile als vielleicht ein Achtel-Amerikaner, der hier schon sehr zu Hause ist. Also das kann ich mir schon sehr gut vorstellen, eine Weile Staatsbürgerschaft zu haben in Zukunft.
Speaker 3:Sagt niemals nie, wir werden mal schauen, wo wir landen. Meine Tochter sagt immer, meine Tochter war fünf, als sie hierher gekommen ist. Meine Tochter sagt immer, sie ist zu deutsch wie die Amerikaner, aber zu amerikanisch wie die Deutschen. Also, wer weiß, wo wir?
Speaker 1:landen. Wieder. Bei meinem Sohn war das Das sind Weltbürger, ja, das sind Weltkinder. Das war bei meinem Sohn auch so. Der konnte gar nie was mit amerikanischen, also zwar Freunde, aber der ist nie so richtig connected, und der hat sich jetzt so ein ganz, ganz, ganz diverse Netzwerk aufgebaut, und ich glaube, das ist auch ein Geschenk für Kinder, weil sie Also was manchmal auch der Nachteil ist, weil sie nirgendwo ganz sind, ist aber auch ein Vorteil, weil sie sehr schnell überall da sind, finde ich, und offen für andere sind und andere annehmen, weil sie auch angenommen wurden. Ich glaube, das ist auch ein Skill, den die gelernt haben.
Speaker 3:Wir leben natürlich ja auch in einer Gegend, die sehr international ist. Also hier sind große Automobilkonzerne, autozulieferer, wir haben hier jegliche Nationalität und Kultur in unserem Umfeld. Es ist jetzt also nicht typisch, midwest, sehr international geprägt, ist ein tolles Flair.
Speaker 1:Ich glaube, ich könnte noch Stunden mit euch reden, machen wir vielleicht nochmal ein Follow-up. Ich habe schon gesagt zu Katrin es ist so ein spannendes Thema mit den Experts, da sollte man eigentlich mal eine Sonderfolge zu machen. Jetzt seid ihr ja vom Fach. Also Katrin, du betreust Experts, du gibst Empfehlungen, wenn auch keine Ratschläge, aber vielleicht Empfehlungen. Was würdet ihr so aus euren Erfahrungen Menschen, die jetzt vielleicht vor so einer Entsendung stehen oder die vielleicht noch so am Hadern, weil es sind, die, die auswandern wollen, die wollen sowieso auswandern, aber vielleicht hören ja auch jetzt diese Folge besonders Leute, die vielleicht genau auch in diesem Expert-Denken sind, die vielleicht so liebäugeln, könnte das vielleicht ein Karriereschritt sein, könnte das vielleicht mal was sein, so eine Auslandserfahrung zu machen? Was würdet ihr mitgeben als eine Empfehlung an die?
Speaker 3:die das hören. Ich glaube, es muss für alle Familienmitglieder passen. Wenn einer nicht happy ist, egal ob das die Kinder oder aber der Partner ist, dann kann es schwer funktionieren und geht in der Regel nicht so gut auf Dauer. Es müssen alle mitziehen, alle mittragen. Unsere Kinder waren Gott sei Dank klein genug, es ist aber trotzdem nicht einfach gewesen. Aber wenn ein Familienmitglied das nicht mitträgt, wird es für alle anderen sehr sehr schwierig. Also happy, wife happy life Oder auch happy Kinder, Happy husband, happy life. Genau in dem Fall ja, Oder?
Speaker 1:auch happy Kinder.
Speaker 2:Das habe ich auch Happy husband, happy life. Was ist dein Tipp? Ich würde das voll unterschreiben, was Katrin gesagt hat. Zusätzlich würde ich sagen guckt euch an, wo ihr hingehen wollt. Also guckt euch an, wie leben die Menschen da. Knüpft möglichst früh Kontakte zu Menschen, die da leben oder da gelebt haben, Und fragt und stellt Fragen Und macht euch so vertraut wie möglich mit der Umgebung und auch mit den Geflogenheiten Und informiert euch so gut wie ihr könnt, bevor ihr geht.
Speaker 1:Ja toller Tipp Netzwerken, netzwerkaufbau schon aus Deutschland heraus. das ist mega wichtig hier in den USA.
Speaker 3:Gerade mit Facebook oder LinkedIn gibt es so viele Möglichkeiten, auch vorher schon Kontakte zu knüpfen. Deutsche leben überall und sind sehr hilfsbereit. Wer einmal ins Ausland keiner von uns hat Familie hier, das heißt Freunde, nachbarn, sind wie Familie. Man kann durchaus auf Kontakte zurückgreifen und sich Hilfe holen. Ja, toll.
Speaker 1:Das kann ich auch voll unterschreiben, sehe ich ganz genauso Ihr beiden danke für das wunderbare Gespräch, für die vielen Impulse, die ihr hier mitgegeben habt, und dass ihr uns ein ganzes. Stückchen mit in euer Leben reingenommen habt. Vielen, vielen Dank Gerne.
Speaker 1:Tschüss Danke für deine Zeit, monique, schön, dass du hier warst im Neustart USA Podcast. Wenn du jetzt noch weitere Fragen hast, vergiss nicht. Hierfür haben wir eine Community gegründet, die Neustart USA Community auf der Plattform Skool. Alle weiteren Informationen findest du in den Shownotes oder auf unserer Website wwwneustartusacom. Nicht vergessen, was ganz wichtig für uns ist, denn wir stecken viel Arbeit und Liebe da rein, dir so viele Informationen und tolle Podcast-Gäste bereitzuhalten Geh einfach mal da, wo du diesen Podcast hörst, und hinterlasse uns eine Fünf-Sterne-Bewertung. Das freut uns ungemein und hilft uns vor allen Dingen auch, den Podcast noch weiter auszustrahlen. Also bis zum nächsten Mal, deine Monique.