Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika

Carina Kittelberger: Expat-Leben zwischen Südkalifornien und Wien als Logopädin und Autorin

Monique Menesi Season 6 Episode 194

In dieser Episode des Neustart USA Podcasts teilt Carina Kittelberger, Kinderlogopädin und Autorin, ihre spannende Reise als Expat von Wien nach Südkalifornien. Sie erzählt, wie es ihr gelingt, ein neues Leben in den USA aufzubauen, ohne die Verbindung zu ihrer Heimat Österreich zu verlieren.

Highlights der Episode:

  • Ein Leben auf zwei Kontinenten: Wie Carina und ihre Familie ihre Logopädiepraxen und ihre Wohnung in Wien weiterführen und gleichzeitig in den USA Fuß fassen.
  • Der Weg nach Südkalifornien: Welche bürokratischen und emotionalen Herausforderungen der Umzug mit sich brachte und wie die Familie diese bewältigte.
  • Ein Ratgeber für Eltern: Carinas Buch "Kleine Sprachhelden – Alles, was dein Kind braucht, um Sprechen zu lernen" bietet wertvolle Unterstützung für Familien und basiert auf ihrer langjährigen Erfahrung als Logopädin.
  • Familienleben zwischen zwei Welten: Wie sie die Beziehung ihrer Kinder zu den Großeltern pflegt und die deutsche Sprache und Kultur in ihrem Alltag integriert.
  • Mehrsprachigkeit als Bereicherung: Welche Rolle Mehrsprachigkeit in ihrem beruflichen und privaten Leben spielt und wie sie davon profitiert.

Carinas Geschichte zeigt, dass es möglich ist, in einem neuen Land einen Neuanfang zu wagen, ohne die Verbindung zur alten Heimat zu verlieren.

Hört jetzt rein!
Lasst euch von Carinas Erfahrungen und Tipps inspirieren – perfekt für alle, die von einem Leben im Ausland träumen oder sich für spannende Auswanderergeschichten interessieren.

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Weitere Ressourcen:

  • Das Neustart USA Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die den Traum vom Leben in den USA verwirklichen wollen – mit praktischen Tipps, echten Erfahrungswerten und einer klaren Anleitung, die dir jeden Schritt erleichtert: Link zum Buch
  • Die Neustart USA Skool Community bietet dir alles, was du für einen erfolgreichen Neustart in den USA brauchst – Austausch mit Gleichgesinnten, Expertenwissen und individuelle Unterstützung, um deinen Traum Schritt für Schritt zu realisieren: Link zur Community
  • Auf unserer Homepage www.neustartusa.com findest du weitere Informationen!
Speaker 1:

Willkommen beim Neustart USA Podcast, dein Muttersprache-Podcast. Ich bin Monique Menezi, selbst seit über zehn Jahren Auswandererin und Business-Gründerin hier in den USA. Hier im Podcast teile ich inspirierende Geschichten von Menschen, die den Schritt gewagt haben und in den USA neu durchgestartet sind. Freue dich auf wertvolle Tipps und Tricks rund ums Auswandern, das Leben und Arbeiten in den USA und natürlich auf Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge, die ein Neustart in Amerika so mit sich bringt. Mach dich bereit für deinen American Dream und lass uns gemeinsam den Weg in dein neues Leben in den USA gestalten. Ja, herzlich willkommen im Neustart USA Podcast. Wie ihr seht oder vielleicht auch, wenn ihr das jetzt nur hört, ihr könnt das auch bei uns auf YouTube mittlerweile auch sehen gibt es heute eine persönliche Folge.

Speaker 1:

Ich habe nämlich hier einen Gast, der quasi ums Eck wohnt, also sozusagen in meiner Nachbarschaft, und zudem noch einen super spannenden, interessanten Gast. Herzlich willkommen, liebe Carina. Schön, dass du hier vorbeigekommen bist, bei mir Dankeschön, danke für die Einladung. Ich finde es total spannend. Ich freue mich jetzt so sehr auf unser Gespräch, weil du so eine faszinierende Powerfrau bist mit so einer echt spannenden Geschichte. Auch Dankeschön, wie soll ich sagen? Vielfältigen Geschichte würde ich sagen Das stimmt, ja, du kommst aus Österreich. Erzähl uns ein bisschen was über dich, wer du bist, was du machst, und dann springen wir dahin, wo du ihr beschlossen habt, eben in die USA zu gehen.

Speaker 2:

Also man hört es wahrscheinlich, dass ich aus Österreich komme. Ich bin Kinderlogopädin, also, ich habe Logopädie studiert und habe dann in Wien meine Praxis eröffnet, 2013. Ich habe zwei Kinder mittlerweile, einen achtjährigen Sohn und eine dreieinhalbjährige Tochter, und, ja, lebe seit zweieinhalb Jahren in den USA, in.

Speaker 1:

Südkalifornien, neben dir Genau, quasi, quasi in der Nachbarschaft Genau, und hab meinen Fahrrad zu dir fahren, glaube ich. Ja, Ja Ja.

Speaker 2:

Ja, dauert sicher nicht lang. Nee, autos sind zehn Minuten fähig. Ja, genau, ja, ich habe 2020,. Gestern in Covid-Zeiten ist mein Instagram-Kanal gewachsen. Das ist ein bisschen passiert, sage ich immer, weil es wirklich passiert ist. Es war nicht geplant, noch in Österreich, sozusagen.

Speaker 1:

In Österreich Mit dem Thema Logopädie, Logopädie genau.

Speaker 2:

Da war. Die Praxis musste dann Gott sei Dank nur kurz zumachen, aufgrund von Covid, aber wir sind ein Gesundheitsberuf, deshalb durfte dann die Praxis auch offen haben. Und in der Zeit hat sich dann quasi mein Instagram-Account entwickelt, wo ich gemerkt habe, dass die Eltern halt auch nur kurze Fragen haben, oft auch viele gleiche Fragen, wo ich dann dachte oh, das kann ich ja eigentlich mit einem Beitrag, einem Reel beantworten. Damals noch Beitrag, da war ja das Reel noch gar nicht so modern. Und ja, mittlerweile habe ich auch ein Buch geschrieben Für die, die es gucken, Und eine zweite Praxis aufgemacht.

Speaker 1:

Moment, moment Moment. Zu schnell, zu schnell Zu schnell, zu schnell, Weil alle fragen sich jetzt die ist an Amerika Praxis, wo ist die, was ist da? Also zurück du hast Logopädie studiert, hast darin gearbeitet, hast dann 2013,. Hast du gesagt eine eigene Praxis gemacht? Genau, no-transcript, Das kam erst später. Okay, dann nehmen wir uns genau dahin. Okay, genau dahin, Da ist ja dann auch.

Speaker 2:

Amerika passiert Ganz genau. Also es war so Covid Instagram-Account gewachsen. Mein Mann hat dann mit Arbeitskollegen geschlossen. Sie gründen jetzt eine Firma, haben mit denen gesammelt. Vier Männer zusammen haben sich das überlegt, und zwei waren schon in den USA Die kannten sie von der vorigen Firma, und die waren schon in den USA, und zwei haben dann im Office in Wien gearbeitet, und es war mühsam. Es war echt mühsam, weil wir haben neun Stunden Zeitverschiebung, und dadurch musste er bis spät in die Nacht arbeiten. Er konnte zwar ein bisschen länger schlafen.

Speaker 1:

War der Markt von Anfang an der amerikanische Markt. Du hast mir das ja auch im Vorfeld kurz erklärt. Die machen, was im Gesundheitsbereich.

Speaker 2:

Können wir das sagen, was sie machen? Ja, die Firma ist, es geht um, es ist eine virtuelle Diabetes-Klinik. Das heißt, man meldet sich quasi auf der Homepage, sage ich jetzt ganz einfach, erklärt an, bekommt Tests von Ärzten. Also Ärzte testen deine Blutwerte, du kannst das alles auch einschicken, und dann bekommst du die genaue Medikation, die du für Bluthochdruck, dein Diabetes, alles, was du brauchst, direkt nach Hause geschickt.

Speaker 1:

Also ein bisschen wie ein Allergietest, als würdest du quasi einen Allergietest machen. Und das ist was Neues? wahrscheinlich, oder Das hat es wahrscheinlich so in der Form noch nicht gegeben.

Speaker 2:

Das, was es, glaube ich, besonders macht, was man sich vielleicht jetzt in Europa nicht so vorstellen kann, ist ja, dass hier das Versicherungssystem ein anderes ist, und deshalb macht das hier so viel Sinn, weil das Produkt günstiger anbieten kann, als wenn ich jetzt in einer Versicherung bin und diese Medikamente brauche.

Speaker 1:

Das ist ja verrückt, was man hier für Medikamente zahlen muss, und gerade auch, wenn du Diabetes hast, das ist einfach verrückt Und man hat häufig ein hohes Deductible, das heißt, man muss erstmal sehr viel selber bezahlen, bis man das von der Krankenkasse quasi übernommen bekommt, und so können die quasi ohne viele Kosten gleich mit ihren Medikamenten starten.

Speaker 2:

Genau. Also erstens ist es günstiger, und zweitens passiert alles zu Hause. Du musst quasi nicht mal einen Arzt suchen, du musst nicht zur Pharmacy gehen, es wird alles zu dir nach Hause geschickt. Und so hat das begonnen, dass wir schon länger überlegt haben sollen wir das machen? sollen wir vielleicht doch auch in die USA gehen? Ich meine, mein Sohn war damals, glaube ich, als wir begonnen haben zu überlegen, vier Jahre, und ich war mit meiner Tochter zu Hause. Deshalb wusste ich irgendwie, so die Praxis funktioniert. Ich habe eine großartige Assistentin, die für die Termineinteilung zuständig war. Ich war schon ab und zu auch in der Praxis, habe aber jetzt nicht an Patienten gearbeitet. Das habe ich dann quasi mit Instagram kompensiert, meine Patiententermine.

Speaker 1:

Warst du vorher schon mal in den USA, also wusstest du, wie funktioniert das Leben hier, wie ist das für die Kinder Oder was war eigentlich dieser Punkt der Entscheidungsfindung? Wir machen das, weil du hast ja dir doch was aufgebaut. Klar, du hast verstanden, das geht auch ohne mich. Aber es ist ja nochmal was anderes, wenn du zu Hause bist und bist vielleicht eine halbe Stunde in der Praxis, als wenn du neun Stunden. du hast ja dann das umgekehrt, was dein Mann vorher quasi hat Nur dass du morgens früh abstehen kannst und arbeiten kannst.

Speaker 1:

Aber was war der Prozess für euch als Familie? Der eine ist erfolgreich in den USA, die andere ist erfolgreich in Österreich. Es sind zwei kleine betreuungsfähige Kinder, die Betreuung brauchen. Was war der Prozess, wie ihr da rangegangen seid, zu entscheiden, was ist das Richtige für eure Familie?

Speaker 2:

Wir haben tatsächlich schon mal in den USA gelebt. Ich vergesse das immer. Es waren sechs Monate. Da haben wir in San Francisco gewohnt, lustigerweise genau zehn Jahre, bevor wir jetzt wiedergegangen sind 2012. Da waren aber die Kinder noch Da. Waren die Kinder noch nicht da, und San Francisco mit Kind hätte ich mir, glaube ich, nicht vorstellen können. Aber ich habe es damals irrsinnig genossen. Ich habe damals unbezahlten Urlaub von meiner Firma gehabt. Die damalige Firma von meinem Mann hat für unser mini, mini Apartment bezahlt, aber wir waren damals sehr, sehr jung, und das war für uns alles in Ordnung, alles super. Also es war wirklich eine wunderschöne Zeit. Sechs Monate, da weißt du auch, das ist begrenzt, da gehst du wieder nach Hause.

Speaker 1:

Ja, aber in sechs Monaten lernst du trotzdem schon ein bisschen mehr kennen, wie funktioniert das Leben. Weil das ist nämlich in der Tat oft der Fall, dass doch nochmal so ein Unterschied ist, echt in dem Land zu leben. Wir haben ja auch vorhin, bevor wir jetzt rekorden gesprochen, welches Essen vermissen wir, und was vermisst man, und so. Und in diesen sechs Monaten kriegt man schon mal so eine Idee da drauf Wie ist es hier, was würde man vermissen, oder was ist auch gut hier, absolut.

Speaker 2:

Wir hatten damals kein Auto, braucht man jetzt, glaube ich, auch nicht in San Francisco. Es war auch alles noch zu Fuß, und es war alles schön, und wir wussten, es hat uns gefallen. Wir hätten damals sogar auch die Möglichkeit gehabt, dass er dort arbeitet, dass er verlängert. Da hatte ich meine Praxis lustigerweise noch gar nicht. Also, da war ich noch angestellt, und wir fanden das dann eigentlich ganz cool, haben aber gesagt nein, ich möchte jetzt eigentlich eine eigene Praxis haben, und wir gehen wieder zurück. Das muss ich nochmal kurz ausholen. Wir haben damals ja in Deutschland gewohnt.

Speaker 1:

So kommt nämlich die wirklich interessante Sache raus. Ja, es kommt alles heraus.

Speaker 2:

Genau Dann machen wir dich kennengelernt und sind recht schnell nach Deutschland gezogen, weil er nach dem Studium dort einen Job angeboten bekommen hat. Also seid ihr schon mal ausgewandert? Ja, wir dachten eigentlich, das war's. Wir dachten, nein, das haben wir jetzt alles erlebt in unserer Jugend, ein bisschen mehr als Jugend, und wir dachten, das war's Also. Wir dachten nicht, dass wir noch einmal auswandern, und schon gar nicht in die USA mit Kindern eigentlich. Und von seiner Firma in Deutschland gab es dann eben diese Möglichkeit, dieses halbe Jahr in den USA zu machen. Und dann wurde ihm angeboten, länger zu bleiben, und wir haben aber gemeint nein, für uns war es damals irgendwie der richtige Zeitpunkt, dann von Deutschland auch wieder nach Wien zu gehen. Und dann waren wir in Wien. Welchem Jahr sind wir denn? gerade 2013.

Speaker 1:

2013. Da habe ich deine Praxis gegründet, genau 2013.

Speaker 2:

Und ich war eine der ersten Logopädinnen, die angestellt hat. Also das war echt, man durfte als Logopädin wie bei den Ärzten, durfte man niemanden anstellen. Und dann kam quasi dieser Schritt mit man darf jetzt anstellen. Und ich glaube, ich war sogar die Erste, schätze ich mal. Durfte ich dann Kolleginnen anstellen? Ich weiß gar nicht, ob das so in Deutschland auch Ja schon länger. Das geht schon viel, viel länger. Die Österreicher haben ein bisschen länger gebraucht.

Speaker 1:

Und dann kam die Überlegung und das stelle ich mir wirklich schwierig vor, weil ich weiß das aus meiner eigenen Auswandererfahrung, ich war auch so gut beruflich aufgestellt in Deutschland, und dann haben wir ja die Green Card gewonnen Und dann abzuwägen, weil es ist nun mal neun Stunden, es ist ein Kontinent dazwischen Personal, ich weiß selber, ich habe auch fünf Mitarbeiterinnen, die zu managen, zu verwalten, das ist ja alles auch nicht so ganz, ganz einfach Wie habt ihr oder was war dann der ausschlaggebende Punkt? dass ihr gesagt habt okay, wir gehen jetzt mit der Familie rüber und machen das umgekehrt, also dass du quasi dein Business von hier managt. Und was war so der Entscheidungsprozess, was war so die Findung da drin?

Speaker 2:

Also ich glaube, wirklich ein großer Punkt war, dass ich zu der Zeit mit meiner Tochter zu Hause war. Das war echt, wo ich gesagt habe okay, schau, ich bin zwar ab und zu in der Praxis, aber es funktioniert gerade auch ohne mich ganz gut. Ich habe schon gewusst, ich muss. Also ich war dann eher so für Papierkram zuständig, unter Anführungszeichen und habe gemerkt, das funktioniert einfach. Und dann war die Überlegung gut, mein Sohn war damals, als wir begonnen haben zu überlegen, vier, glaube ich, und dann haben wir gesagt eigentlich noch ein gutes Alter, vielleicht sollten wir jetzt nicht zu lang warten, weil je älter wird, desto schwieriger. Wie ist das für die Kinder? Bei meiner Tochter war ich jetzt eigentlich sehr unbesorgt, weil ich gedacht habe gut, die ist so klein. Als wir dann wirklich rübergegangen sind, war sie 18 Monate. Da habe ich mir eigentlich keine Sorgen gemacht, eher nur meinen Sohn Was passiert da? Wie ist die Schule? Er versteht kein Wort. Er war zwar in einem Bilingua im Kindergarten, aber da gab es einen Betreuer, der hat Englisch gesprochen. Also Ich würde jetzt nicht sagen, dass er da wirklich was gelernt hat oder viel verstanden hat, und das war eher meine größere Sorge.

Speaker 2:

Auf der anderen Seite natürlich aus meiner beruflichen Sicht war das einfach oh mein Gott, mein Mann und ich, wir sprechen nur Deutsch, also schon Englisch als Zweitsprache. Aber für uns war das dann so. Wie cool wäre das, wenn unsere Kinder einfach Englisch sprechen. Wie cool ist das. Und ein Riesenthema war natürlich unsere Familie. Riesenthema, wir haben unsere ganze Familie. Es ist in Wien, ganze Familie, alle Omas, alle Verwandten, es sind alle in Wien, im Kreis Wien, und das war eher, glaube ich, die schwierige Entscheidung. Machen wir es, weil wir hatten halt meine Mama. Meine Schwiegermama haben meinen Sohn einmal die Woche vom Kindergarten abgeholt. Ich glaube, jede Mama, jeder Papa kann sich vorstellen, wie fein das ist, wenn man einen Nachmittag für sich hat oder zwei Nachmittage, dafür nichts zahlen muss, und weiß, dass das Kind gut betreut ist.

Speaker 1:

Ja auch. nicht nur das, sondern Großeltern gehören ja auch zum Entwicklungsprozess von Kindern dazu. Und meine Eltern, die waren richtig sauer, ihr nehmt uns jetzt die Kinder weg. wir haben die dann nicht mehr War bei uns auch so.

Speaker 1:

Das ist auch schwer. Ich glaube, das hat viele Jahre Trauerarbeit auch gebraucht bei meinen Eltern, Dass man das ja trotzdem auch überbrücken kann und dass man ja auch die Qualität sehen kann und dass es auch an den Kindern oder an den Großeltern liegt. Aber es ist trotzdem anders, weil es ist je nachdem, welche Generation hat man nicht mehr dieses Vorbeifahren, Anfassen, Zusammensitzen und Spielen und so. Und Kinder, wenn die so klein sind, sind natürlich auch per FaceTime oder so noch nicht so kommunikativ, dass die dadurch so Beziehung aufbauen können.

Speaker 2:

Absolut Also das war wirklich. Das war, glaube ich, dann der schwierigste Schritt, oder auch dann aller schwierigste Schritt oder auch dann, ich glaube, aller schwierigste Schritt in diesem ganzen Prozess. War es dann, wie sagen wir das jetzt unseren Eltern, dass wir gehen?

Speaker 1:

Ja, das verstehe ich Verstehe ich voll. Ich betreue ja viele Auswanderer, die mit mir zusammen ihr Business aufbauen, um hier in den USA zu leben, mit diesem E2-Visum, und da habe ich mehrere, also ich würde fast sagen, die Hälfte der, die das machen, wo das die größte Hürde ist, die wirklich sagen, jetzt müssen wir so drüber kommen und das denen sagen und das auch oft ganz spät machen. Und verstehe ich voll, und ich habe einen Kurs dazu geschrieben, und im ersten Modul sage ich schon bereite dich auf dieses Gespräch vor, das ist nämlich nicht so einfach.

Speaker 2:

Und auch, wie es dann läuft, und wie lief es dann? Wir haben lange überlegt und haben gar nicht viel drüber geredet mit den Leuten, weil wir nicht wussten klappt das mit dem Visum? wie einfach wird das Also? unser Visum hat ewig gedauert.

Speaker 1:

Ihr seid dann? das kriege ich nämlich sonst als Frage, wenn wir es jetzt nicht beantworten. Dadurch, dass dein Mann ja schon diese Firma in Österreich hatte, konnte er von der Firma quasi hierhin versetzt werden, und das ist so wie ein Expertvisum.

Speaker 2:

Also auf dem L-Visum seid ihr hier, glaube ich, Genau, und wir hängen. Das ist sehr interessant, weil mein Mann darf durch dieses Visum, das wir für drei Jahre bekommen haben, nur bei dieser Firma arbeiten. Seine. Firma, aber nur bei dieser Firma, und ich bin mit den Kindern. Ich hänge mit einem J-Visum, glaube ich, hänge ich an seinem Visum dran. Das ist normal. Ich dürfte quasi überall arbeiten, brauchst du ja nicht, du hast ja dein Business.

Speaker 1:

Aber ich hänge quasi an seinem Visum dran. Ja, das ist normal. Und wie war es dann? Wie war dann dieses? das ist ja fast wie so ein Outcoming. Ja, das war ganz furchtbar.

Speaker 2:

Ganz, ganz schrecklich, also wirklich ganz schrecklich. Also ich mag da jetzt niemanden. Ich mache es das voll. Ich muss jetzt alle desillusionieren. Es ist einfach, es war wirklich schlimm. Also wir waren auf Urlaub und haben gedacht okay, wir sagen Ihnen, das war echt ein schöner Urlaub mit den Kindern und mit meinen Eltern und meiner Schwiegermama. Und haben dann gedacht okay, wir müssen Ihnen das irgendwann sagen, sagen wir es am letzten Abend, sagen wir es am vorletzten Abend, wann ist ein guter Zeitpunkt? Und dann hat es irgendwie gepasst, und die Kinder haben geschlafen, und dann haben wir mein Mann hat das gemacht, ich kann das nicht, ich sag das nicht, ich sag das nicht. Und dann hat er gesagt ja, wir müssen euch noch was sagen, wir würden gerne nochmal dieses Abenteuer wagen. Und dann waren echt mal alle so. Das war echt, rhenen Fr Frust, ärger, wie du auch gesagt hast, wie wir das machen können.

Speaker 1:

Ich habe meinen Eltern damals einen Brief geschrieben. Ich konnte es nicht mal sagen.

Speaker 2:

Ich habe denen echt einen Brief geschrieben.

Speaker 1:

Ich habe denen einen Brief geschrieben und habe denen auch erklärt, unsere Beweggründe und dass es für uns einfach eine Riesenchance ist. Und es war auch in der Tat so, dass dadurch eine meiner Schwestern sich echt so ein bisschen abgewandt hat, weil die das nicht verstanden hat, dass wir diesen Schritt gehen. Und ich erkläre immer meinen Klienten also die, die ich coache, sage ich immer es ist einfach so. Am Ende lebst du das Leben ja doch für dich Und ja natürlich deine Eltern. Das ist super wichtig. Und das Schmerz und jede, bei jedem Auswanderer ist das der Schmerzpunkt des Ganzen. So ist die zurückgelassenen Freunde und Familie in ich sage jetzt mal 99% der Fälle. Auf der anderen Seite hast du natürlich wirklich eine riesen Chance im Leben, das Leben für dich zu leben, und eben nicht für andere. Und ich empfinde das so. Jetzt sind meine Kinder ja auch aus dem Haus. Es gibt doch eigentlich nichts wichtiger, als dass meine Kinder und das möchte ich doch eigentlich dass die ihr Glück verfolgen, was sie für richtig empfinden.

Speaker 2:

Oder Ja, bei Kindern gibt es oft so den Spruch. Wenn sie diese Wutanfälle haben, sage ich immer gern, sie tun alles für sich und nichts gegen dich, und ich finde, das passt eigentlich sehr schön. Auch in diesem Form. Wir tun es für uns und nichts gegen dich. Also, mein Papa hat das sehr gegen sich empfunden. Also, wie wir ihnen das antun können, war ganz auf Thema Verständlich.

Speaker 1:

Im ersten Moment verständlich, denn wir dürfen ja auch nicht vergessen, carina, wir gehen ja weg, und das ist ja schon ein erweitertes Mindset. Dann machen wir so viel, so schnelle Erfahrungen in so einer kurzen Zeit, und wir dürfen uns in einer neuen Kultur oft so krass reflektieren. Sind wir falsch? Sind die falsch? Wie mache ich das, damit ich da ankomme? Persönlichkeitsentwicklung auf der Überholspur? Aber die Zurückgebliebenen ja nicht, die bleiben ja da, wo sie sind, Und wir dürfen auch nicht den Anspruch haben, dass die das verstehen.

Speaker 2:

Ich finde lustig, weil du das jetzt so sagst. Ich finde auch immer schlimmer, wenn ich von Wien wieder zurückkomme, der Abschied, als wenn meine Eltern hier sind und wieder nach Wien fliegen. Also es ist viel schlimmer für mich, wenn ich in Wien war.

Speaker 1:

Total. Also, ihr habt dann entschieden, ihr macht es. Die größte Hürde war es, mama, papa, schwiegereltern, oma, opa zu sagen.

Speaker 2:

als das einmal durch war, wie ging es dann weiter Im Jänner, januar waren wir auf Urlaub, wenn ich mich jetzt oder nein, plötzlich im März, und im Juli sind wir dann gegangen. Das war dann auch recht schnell alles. Und ich glaube, wir haben noch aufs Visum gewartet. Wir haben gewusst, es ist alles durch, aber wir haben noch auf die Bestätigung gewartet, und dann habe ich meine Praxis noch vergrößert. Also dann ist irgendwie gerade alles so. Wir haben dann gesagt okay, wir hatten dann irgendwie, glaube ich, zwei Bewerbungen und so, und hatten aber nur zwei Räume in der alten Praxis und wussten aber, ich gehe im Juli. Und dann war aber die Möglichkeit ich habe schon vorher ein paar Räumlichkeiten angeschaut, und dann kam eine Wohnung, und ich dachte mein Gott, wie cool, die ist einfach perfekt für meine Praxis, und dann hätte ich halt im Juni einziehen können. Und dann macht oh, mein Gott, wie soll das gehen? Ich meine, ich wandere aus und übersiedle meine Praxis Und hast noch zwei kleine Kinder Und habe zwei kleine Kinder.

Speaker 1:

Das muss man sich immer alles so im Paket vorstellen. Ja, aber echt, und doch mit diesem Instagram-Kanal.

Speaker 2:

Den hatte ich auch noch. Ja, ja, den hatte ich Also. Leute geht alles.

Speaker 1:

Geht alles Wirklich. ich liebe diese Geschichten, weil Erfolg ist Mindset.

Speaker 2:

Ja, ich wollte gerade sagen, ich dachte also, mein Mindset war, glaube ich, wenn das jetzt es ist jetzt sauanstrengend, aber wenn das jetzt vorbei ist, dann kann ich mich ja ausrasten Das war meine Idee.

Speaker 1:

Nein, du hast doch noch viel mehr Personal dazu.

Speaker 2:

Ja, ein bisschen ein bisschen, und die alte Praxis hatte zwei Räume, und dann hatten wir vier und einen wunderschönen Warteraum. Man kann sich die Fotos das ist ja meine jetzige Praxis kann man sich gerne anschauen, link in den Shownotes, kann man sich dann gerne anschauen. Also, wir kriegen das Feedback, die Eltern kommen da rein, und es ist wie ein Wohnzimmer, und das wollte ich immer, dass die Kinder nicht Angst haben, sondern wissen, das wird jetzt cool. Da ist jetzt kein Arzt, der mich Spielzimmer, genau so soll es sein.

Speaker 2:

Das ist meine Wunschvorstellung gewesen, und dann ging das noch im Juni umziehen. Und das Lustige ist wir haben ja eine Wohnung in Wien und haben. Wir sind mit sieben Koffern ausgewandert.

Speaker 1:

Ja, also sechs in eine Tasche für meine Schuhe.

Speaker 2:

So war das bei uns.

Speaker 1:

Wir hatten sechs Koffer, und den Rest habt ihr in der Wohnung. Also, ihr habt die Wohnung beibehalten. Genau, das heißt, ihr habt schon noch das Standbein da.

Speaker 2:

Das ist schon. also das ist unsere Wohnung. Die haben wir damals, als mein Sohn geboren worden ist 2016 davor noch gekauft, und das ist schon, was uns auch Sicherheit gibt, dass wir immer wieder quasi nach Hause kommen, wobei wir schon oft überlegt haben, sie zu vermieten, weil es ist so eine. ich liebe diese Wohnung, da ist es eben eher aufgewachsen. Das war unsere erste Wohnung. Wir haben überlegt, sie zu vermieten. Da müssten wir uns aber in der Zeit, wo wir in Wien sind, also in diesen vier Wochen. meistens müssten wir uns aber in der Zeit, wo wir in Wien sind also in diesen vier Wochen.

Speaker 1:

Meistens müssten wir uns halt mit dem Thema wo tun wir die Möbel hin? was machen wir mit den Möbeln? wir müssen alles ausräumen. Du kannst es möbliert oder Airbnb rausmachen.

Speaker 2:

Dann brauche ich wieder jemanden, der sich darum kümmert, wäre aber auch eine Business-Idee.

Speaker 1:

Weiß nicht, dass jetzt jemand bewerben möchte, wer kommt.

Speaker 2:

Und wenn du in unsere Wohnung jetzt, wenn du einfach reingehen würdest, würdest du denken, wir kommen gleich, da wohnt jemand. Also beim letzten Mal ich glaube, hast du das gebraucht, so als Gefühl Ich kann. Ich sage schon, wir kommen nach Hause. Aber ich sage auch hier, wir kommen nach Hause, weil da wollte ich jetzt ein bisschen drauf hinaus.

Speaker 1:

War das jetzt für dich dieser Weg in die USA mehr so Experiment, ob das klappt, und wir probieren es mal, oder war es mehr so, das ist quasi unser Backup, wenn wir hier sind? ich weiß gar nicht. musst du öfter auch wegen der Praxis mal fliegen? Nö, gar nicht, Und eure Zukunft ist trotzdem hier in den USA, oder? mit welchem Gefühl bist du kann ja für deinen Mann auch anders sein aber mit welchem Gefühl bist du, kann ja für deinen Mann auch anders sein, aber mit welchem Gefühl bist du dann mit den sieben Koffern und den zwei Kindern im Gepäck hier nach Amerika gegangen?

Speaker 2:

Also schon ein Abenteuer. Das haben wir auch immer gesagt. Ich glaube, es ist ein Abenteuer, und es war für meinen Mann, da wir beide aus Wien sind. Was das Ganze, glaube ich, erheblich leichter macht, war einfach das Thema Wien ist unser Zuhause, und wir wissen, wir werden auch wieder mal zurückgehen. Wir genießen gerade die Zeit hier, aber wir wissen, irgendwann gehen wir nach Wien wieder zurück, und ich glaube, dadurch, dass wir die Wohnung haben, ist das das war wahrscheinlich auch ein Sicherheitsaspekt am Anfang, weil wir nicht wussten, wie die Firma von meinem Mann läuft. Wenn die nicht läuft unser Visum hängt an ihm dran können wir nach Hause gehen, müssen uns um nichts kümmern, und kommen quasi wieder nach Hause.

Speaker 2:

Das war, glaube ich, ein Thema, und ja, sonst habe ich mich eigentlich gefreut. Es war am Anfang was ganz komisch, weil mein Mann war davor im Mai, bevor wir umgezogen sind, war er schon mal in ein Zeniters Karlsbad und hat sich ein paar Häuser angeschaut zum Mieten. Und das ist ja gar nicht so leicht. Wir sind ja nicht hier, du brauchst was ohne Makler, weil die Makler wollen ja nur jemanden mit diesem Credit Score und weiß ich nicht was allem, und man muss irrsinnig viel vorlegen, und wir haben dann Gott sei Dank, dass ohne Makler ein Haus mieten können, allerdings erst drei Wochen, nachdem wir umgezogen sind, und haben dann drei Wochen in einem Airbnb gewohnt, und du kommst dann an und wohnst dann in diesem Airbnb. Weißt, aber, das ist jetzt nicht wirklich dein Zuhause, sondern es ist so okay, du bist da Zwischen anstrengend, ja, anstrengend.

Speaker 1:

Dann haben die Kinder nicht ihre Sachen alle richtig, und du kannst auch nichts kaufen.

Speaker 2:

Wir hatten ganz wenig Spielsachen. Dann haben wir ihnen versprochen, das Lieblingsspielzeug aus Wien kaufen wir hier. Und dann hatten sie eben Spielsachen. Und dann war das auch noch so ein dunkles kleines Airbnb. und dann weißt du auch noch nicht, was gibt's für Snacks, was kannst du ihnen zwischendrin zum Snacken geben? wo kaufst du ein? wo musst du überhaupt hin? wie läuft das?

Speaker 1:

und dann bist du auch noch im Airbnb und gar nicht in deinem Zuhause Wahrscheinlich auch noch kein Auto, was euch gehört, oder nur eins oder so. Doch wir hatten einen Mietwagen.

Speaker 2:

Ich glaube wir hatten einen Mietwagen, genau.

Speaker 1:

Also super anstrengend.

Speaker 2:

Die ersten drei Wochen war dann auch so ach, jetzt ist es irgendwie. Jetzt freue ich mich schon auf mein Haus dann, wo ich dann alles einrichten kann und wo ich meine Persönlichkeit reinbringen kann. Und in diesen drei Wochen haben wir dann natürlich auch. Da gab es natürlich auch keine Getreuung für die Kinder. Das heißt, ich war drei Wochen, dann bin sie natürlich gewohnt, mein Sohn im Kindergarten, meine Tochter bei den Omas, das war ich gewohnt. Und dann habe ich auf einmal drei Wochen beide Kinder zu Hause gehabt, beide Kinder neue.

Speaker 1:

Umgebung, improvisierte Umgebung und zwei gut laufende Praxen. Eine noch mal, eine, noch mal, eine noch mal eine, Und das war echt dann.

Speaker 2:

das war ein komisches Gefühl. Also nicht, dass ich mich nicht wohl gefühlt hätte, dann am Strand.

Speaker 1:

Das war. Wenn du das erste Mal dann am Strand bist, denkst du oh Gott da wohne ich jetzt?

Speaker 2:

Du denkst immer Wahnsinn, bin ich im Urlaub? Und da war so viel los, weil es war halt Juli, Das war Ferienzeit. Das heißt, er war am Strand und hat gesagt boah, da ist aber ganz schön viel los. Das ist ja normalerweise unter dem Jahr nicht so viel los, Und das war dann schon schön. Ich dachte, wo wohnst du jetzt?

Speaker 1:

Zumindest bist du nicht im Mai gekommen. Wo hier May Gray?

Speaker 2:

ist.

Speaker 2:

Du hast eigentlich nur Nebelwochen lang Nein wir waren danach, und dann haben wir auch Möbel kaufen müssen und konnten dann quasi nach diesen drei Wochen umziehen, also in unser Haus, und das war dann anders, das war anders. Dann ging es damit weg. Auch Wir sind dann in eine Sackgasse. Man hat uns empfohlen, wenn wir herziehen, sollen wir schauen, dass unser Haus in einer Sackgasse ist, weil Kinder rauslassen kannst ohne Sorge mit Autos, das ist geschützt. Jeder, der in eine Sackgasse reinfährt, weiß, da fahre ich langsam, weil da sind Kinder. Und das war damals wirklich die beste Entscheidung, die wir treffen hätten können. Auch die Sackgasse, die wir erwischt haben, war einfach. Unsere Nachbarn daneben haben ein kleines Kind gehabt. Zwei daneben hatten zwei Buben, die zwei und vier Jahre älter waren als mein Sohn, neu eingezogen. Gegenüber sind auch noch zwei Mädchen, das Jüngere war im gleichen.

Speaker 1:

Alter, und das war echt so toll von den Nachbarn auch Die Amis sind ja dann dadurch, dass die so auch oft umziehen, sind die gleich so Türauf, komm mal rüber. Und man glaubt ja auch gar nicht, was wir oft so gehört haben. Wir haben, eben, als wir ausgewandert sind, waren unsere Kinder ja acht und zwölf, und da waren wir in North Carolina eben genau auch in so einer Neighborhood Mit Pool und mit Clubhaus und Spielplatz und so weiter, und oft ist aus Deutschland so diese Idee, das, was man so in Deutschland hat, so bis nachts auf der Straße spielen, oder so gibt es in Amerika nicht. Das stimmt aber nicht. Das kommt echt, wie du sagst, so drauf an, wo du bist. Und jetzt musst du dir ja vorstellen, hier ist ja auch immer gutes Wetter, die Kinder können also eigentlich immer den ganzen Tag draußen spielen.

Speaker 2:

Die haben uns Gott sei Dank als Mamas auch gut verstanden und haben dann unsere Stühle rausgenommen und uns hingesetzt.

Speaker 1:

Ihr habt dann als Mütter in der Garage vor der Garage gesessen.

Speaker 2:

In unserer Ausfahrt mit unseren Stühlen Wein in der Hand. Die Kids haben gespielt, waren die glücklichsten Kinder ever. Ich glaube, das war auch einer der schönsten. Das war für meinen Sohn so einfach.

Speaker 1:

Das heißt, die sind dann total gut hier gestartet haben sich wohl auch angenommen worden.

Speaker 1:

Also, das ist das ja, glaube ich, so, dieses ich komme von woanders, ich spreche die Sprache nicht, und trotzdem komm mit, wir spielen. Das ist so eine Erfahrung, wo ja auch viele Leute, die die Chance haben oder auch planen auszuwandern, eigentlich Angst vorhaben, dass die Kinder nicht hier akzeptiert werden, weil die einfach die Sprache nicht sprechen oder nicht hier ankommen, und das ist in der Regel aber gar nicht so, oder Also mit allen, denen ich gesprochen habe, die wirklich so wie wir ausgewandert sind, würde ich mal sagen, sind schon für die Kinder, die älter sind, für meine Tochter war es würde ich sagen ganz egal.

Speaker 2:

Aber für meinen Sohn, der war dann fünf, fast sechs, als wir umgezogen sind, und für den waren die ersten Monate schon schwer. Also, ich würde mit vielen, mit denen ich spreche, würde ich mal sagen, die ersten drei Monate.

Speaker 1:

Und dann ist es ganz, ganz vorbei.

Speaker 2:

Also diese ersten drei Monate waren schon schwierig, weil er hat nichts verstanden, und er hat nichts gesprochen. Also das muss man sich mal vorstellen Man geht jetzt in ein Land und versteht nichts und spricht nichts und also wirklich gar nichts. Und es ist einfach, ich kann es. also früher habe ich es halt den Eltern in meinen Beratungen erzählt, so wie ich es halt gelernt habe, und dann das aus erster Hand mitzukriegen. nach drei Monaten spricht er einfach mit jedem, der spricht einfach Englisch mit jedem, und das ist einfach faszinierend.

Speaker 1:

Und das ist jetzt natürlich. da kommen wir natürlich jetzt auch auf deine ganzen Erfahrungen, auf dein Buch, auf das alles, und da freue ich mich jetzt natürlich drauf, mit dir auch darüber zu sprechen, weil das ist ein riesengroßes Thema für, ich denke mal, besonders natürlich auch Mütter, die wirklich Sorge haben. kommt mein Kind klar im Ausland? Es muss ja nicht immer Amerika sein, es gibt ja auch viele Menschen, die woanders hinaus wandern und dann eine neue Sprache sprechen, ob das Frankreich ist oder China oder was auch immer. Der Markt wird ja auch immer globaler, und ich habe das so in diesen wir sind ja nur fast elf Jahre hier so viele Mütter getroffen. die haben dann genau diese Erfahrung gemacht. Die ersten drei Monate sind ganz schwer, und dann haben die angefangen vorher schon und auch gerade in dieser Zeit den Kindern Englisch beizubringen und nur Englisch mit ihnen zu reden.

Speaker 2:

Also ich habe begonnen mit englischen Filmen, dass ich gesagt habe, wir schauen jetzt Filme auf Englisch, und er fand es natürlich nicht cool, weil er es nicht verstanden hat und im Nachhinein betrachtet ich weiß nicht, ob es so viel geändert hat oder hätte, wenn ich jetzt mit ihm Englisch gesprochen hätte.

Speaker 2:

Ich glaube, er wäre einfach verwirrt gewesen, und so war es dann einfach. Okay, so ist das jetzt. Oh nein, das stimmt gar nicht. Schau, weil du das gerade sagst, habe ich ganz vergessen. Wir hatten eine Englischlehrerin, die zu uns nach Hause gekommen ist, eine Stunde die Woche. Also im Nachhinein betrachtet Auch nichts, vielleicht nett, um das Kind mal so heranzuführen und ein paar Sachen, dass es halt mal hört Wie klingt das, wie ist das? Sie hat zwar auch Deutsch gesprochen, kam aber aus den USA, und total vergessen schon Und hätte man sich wahrscheinlich auch fragen können. Also im Nachhinein betrachtet, glaube ich, muss man da wirklich vielleicht einfach ins kalte Wasser springen, und es ist einfach faszinierend, wie die Kinder das, wie schnell die das lernen.

Speaker 1:

Je jünger, desto schneller eigentlich.

Speaker 1:

Wobei unsere auch mit acht und zwölf das unglaublich schnell gelernt haben. Und dann fand ich eher die Herausforderung und das ist eigentlich das, was ich auch oft höre dass Kinder, die dann so früh in die USA kommen, eigentlich und so sehe ich das ja auch bei meiner Tochter, die ist jetzt länger hier als in die, war nur drei Jahre in Deutschland in der Schule sozusagen. Die hat das ganze Schreiben und Aussprache und vom Deutschen her ja nur durchs Hören im Grunde gelernt ist es eher schwieriger, die deutsche Sprache beizubehalten, absolut, und das Sprachsystem parallel zu dem Englischen zu haben. Da finde ich jetzt natürlich voll spannend, so dein Approach für zu haben, wie du das siehst, was du raten würdest, was so deine Empfehlung auch ist als Logopädin besonders natürlich auch auf das Thema Alles nachzulesen.

Speaker 2:

Es gibt ein Mehrsprachigkeitsgebiet, auf das ich mich so, so gefreut habe, weil ich jetzt einfach aus erster Hand berichten kann, und das Wichtigste ist immer, dass du den quantitativen und den qualitativen Input hältst. Also, das heißt, bei uns ist es recht einfach, würde ich sagen, weil mein Mann und ich Deutsch sprechen, bei euch ja auch. Aber viele von meinen Freundinnen haben einen amerikanischen Mann. Das heißt, die Familiensprache ist Englisch. Das heißt, die Kinder haben dann vielleicht, wenn die Mamas am Nachmittag mit sie abholen, haben sie dann vielleicht zwei Stunden, dann kommt der Papa, und dann ist wieder Englisch. Das heißt, der quantitative Input ist dann natürlich viel niedriger, als wenn ich jetzt zu Hause?

Speaker 1:

Ja, und in der Schule haben die auch den ganzen Tag Englisch und gehen ja auch lange in die Schule. Das heißt, sie gehen um 8 Uhr morgens, komm um 3, 4 Uhr nach Hause, dann sagst du vielleicht eine Stunde, zwei, bis der Papa kommt, und dann wird wieder nur Englisch gesprochen. Und deswegen ist es so wichtig, dass man den Fokus wahrscheinlich auch auf die Sprachentwicklung der Muttersprache setzt.

Speaker 2:

Ganz genau Egal welches die jetzt ist, ganz genau. Also der Input muss einfach groß gehalten werden, wenn ich will, dass mein Kind ist. Die Gefahr ist recht hoch, dass das Kind dann ins Englische switcht. Also das ist dann einfach, weil es bequemer ist. Ich meine, wenn wir als Familiensprache Deutsch haben, ist das, glaube ich, und ich glaube, wir hatten auch den Vorteil, dass mein Sohn schon perfekt Deutsch gesprochen hat Das ist auch nochmal was anderes, weil er hat einfach Deutsch gesprochen und spricht mit seiner Schwester Deutsch, und bei uns gibt es zum Beispiel nur deutsches Fernsehen. Also, wenn ich jetzt meinen Input hochhalten will, muss ich natürlich dann schauen, was kann ich machen? Vielleicht gibt es deutsche Au-pairs, oder vielleicht gibt es deutsche Babysitter, vielleicht gibt es bei uns hier in Ensenitas eine Deutschklasse.

Speaker 1:

Ja, und ich habe einen Mastermind für Frauen, die ihre Businesses gründen, und da habe ich eine, die Katrin Das heißt, die Firma heißt Sprachabenteuer Die hat eine Deutschbox gemacht. Das ist eine Deutschlehrerin, und die hat eine ganz toll verlinken wir hier mit. Der gab es. Sie wollte erst Deutschunterricht geben, und dann habe ich gesagt, wir müssen das größer aufbauen, und dann haben wir ganz kreative Deutsch-Lernboxen gemacht für Eltern, also deutsche Eltern, die im Ausland sind, die aber eigentlich auch wieder ins deutsche Schulsystem zurück möchten, oder eben spielerisch, weil du hast ja auch nicht immer über eine deutsche Schule oder irgendetwas, und das ist ja auch, wenn du von Quantität redest, ja auch oft nur einmal die Woche, nur ein paar Stunden, und die sind sensationell, und das sind so die kleinen Dinge, die wir als Mütter im Prinzip wirklich ganz bewusst dann mit unseren Kindern machen sollten.

Speaker 2:

Genau das habe ich im Buch alles zusammengeschrieben, was mir eingefallen ist, um diesen Input einfach hochzuhalten. Seins Hörbücher Welches Kapitel?

Speaker 1:

Mein neues Buch Neustart USA erfüllte den Traum vom Leben in Amerika ist jetzt erhältlich. Darin teile ich über 30 Jahre Erfahrung im Business Coaching und als Unternehmerin in den USA, um dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zu begleiten. Du erfährst, wie du dein eigenes Business aufbaust, die Visa-Hürden meisterst und deine finanzielle Planung einfach gestaltest. Das Buch ist voller erprobter Strategien, praktischer Checklisten und inspirierender Geschichten von Auswanderern, die ihren Traum bereits verwirklicht haben. Hol es dir und mach dich bereit für deinen American Dream.

Speaker 2:

Mehrsprachigkeit recht weit hinten. Ich weiß nicht welche Nummer.

Speaker 1:

Legen wir auf jeden Fall mal rein Ja, mehrsprachigkeit Hier 155. Auf jeden Fall mal rein Ja, mehrsprachigkeit.

Speaker 2:

Hier 155. Mythencheck. Also da gibt es dann Ideen, die man den Input recht hoch halten kann, seien es Bücher, seien es Fernsehen, hörbücher, babysitter. Wir haben eben einen Kurs, der wird auch von der Stephanie Krüger gemacht. Da ist einmal in der Woche eineinhalb Stunden Deutschunterricht für die Kleineren, die spielen, die singen Lieder. Wir feiern Feste. Das Die für die Kleineren, die spielen, die singen Lieder, wir feiern Feste. Das Schönste ist, dass wir Feste feiern. Wir hatten jetzt St Martinsumzug, die basteln Laternen, es kommt, der Nicolo kommt dann mal. Also es sind so Sachen, die gibt es ja hier nicht.

Speaker 1:

Das kann man dann auch wieder mit den.

Speaker 2:

Traditionen verbinden, und dann denkt man gar nicht, dass das Kind dann eigentlich kein Laternenfest hat Oder es ist kein Nikolo, genau solche Sachen. Und das ist dann schon schön, dass diese Feste dann auch in dieser Community gefeiert werden. Und ich habe wirklich alle meine Freundinnen über diese Deutschklasse kennengelernt, weil die Kinder halt gleich alt sind und weil es natürlich was anderes ist, wenn ich mit jemandem Deutsch spreche als Englisch. Ich muss sagen, englisch sprechen strengt mich auch noch immer an. Irgendwann ist dann der Kopf so voll.

Speaker 1:

Und manchmal will man es auch einfach nicht, Manchmal das geht mir auch so.

Speaker 1:

Ich habe dann auch so viele amerikanische Freundinnen, und dann denke ich, so rufe ich die jetzt an oder die, und dann denke ich, ruf lieber die an, dann muss sie nicht noch drüber nachdenken, wie du es sagst, ungefähr. Ja, verstehe ich voll. Also, das Thema Sprache ist eben ein ein ganz wichtiges, was dich natürlich jetzt nochmal unglaublich auch vielleicht nochmal so ein Zusatzaspekt in deinem Beruf vielleicht auch gegeben hat. Du hast eben immer noch die beiden Praxen dann. Du hast ja dann Anfang, da sind wir, glaube ich, schon stehen geblieben.

Speaker 1:

Anfang der Auswanderung dann noch die zweite Praxis. Die kam dann ein Jahr später Ein Jahr später Dazu gekauft. Das heißt, du hast aber ja trotzdem dann auch nochmal durch, nicht nur im Theoriewissen, sondern auch eben in der praktischen Anwendung gesehen. Da ist auch nochmal ein ganz anderes Feld an Sprachentwicklung, und dieses Thema Mehrsprachigkeit ist ja auch überhaupt nicht mehr wegzudenken und ist wahrscheinlich auch eines der Felder mittlerweile in der Logopädie oder wahrscheinlich auch eines der Felder mittlerweile in der Logopädie oder Auf jeden Fall, auf jeden Fall ist ein großes Thema Mehrsprachigkeit Und auch gerade wie du auch gesagt hast, mit den Mamas und Papas wie mache ich es richtig?

Speaker 2:

Wie kann ich machen, dass mein Kind dann die Sprache überhaupt spricht? Was garantiert mir das? Was kann ich tun, dass es die wahrscheinlich sprechen wird, ja, und anwenden kann, dann hinterher, genau, genau. Und das ist halt oft das Thema, dass das gar nicht so leicht ist.

Speaker 1:

Nein, also ich habe gerade aktuell das Thema mit meiner Tochter fürs Studium. Wir haben ja das Glück, dass wir zwei Staatsbürgerschaften haben. Das heißt, sie hat eine größere Welt, wo sie sich für ein Studium bewerben kann, und sie zieht es da auch vielleicht so ein bisschen mehr in die europäische Richtung, ein bisschen mehr in die europäische Richtung.

Speaker 2:

Gott sei Dank auch für den.

Speaker 1:

Geldbeutel, aber sie sagt, ich kann nicht auf Deutsch studieren, obwohl wir natürlich. Die spricht super Deutsch, du hörst keinen Akzent, die hat einen großen Wortschatz, Aber sie würde sich nicht vorstellen können, das Ganze lesen und schreiben und alles in Deutsch zu machen. Das ist spannend. Ja, das ist schon, und wir haben natürlich unser Bestes gegeben in den zehn, elf Jahren. Jetzt, das ist spannend, was wir als Mütter sehr aktiv machen, und ich bin immerhin froh, dass ich so aktiv darauf gedrungen habe, dass die Deutsch sprechen. Ja, mein Sohn der ist 23, hat eine amerikanische Freundin. Die spricht fast jetzt besser Deutsch als er mittlerweile, weil er ihr immer so viel Deutsch beibringt. Aber es ist wirklich ein riesengroßes Thema, ja, auch nicht nur für Deutsche in Amerika, sondern auch Zuwanderung in Deutschland. Absolut, menschen arbeiten im Ausland.

Speaker 2:

Das mischt sich, andere Sprachen kommen rein, und auch ich finde es ja auch so interessant, diese Vorurteile durch die Wahlen und so gab es jetzt viele, viele Kommentare da auch immer drunter und unter irgendwelchen Zeitungsartikeln und so. Da war dann oft, dass die Kinder ja dann auch Deutsch sprechen müssen und vorerst mal Deutsch lernen und nicht ihre Muttersprache Oder die Sprache Herzenssprache, muttersprache. Und ich würde dann am liebsten oder ich habe auch ein paar Mal dann schon kommentiert ich lebe aber auch in den USA, und ich möchte aber auch, dass meine Kinder Deutsch sprechen. Also, ich weiß nicht, ob man dann den Unterschied sieht, dass man sagt okay, man wandert jetzt nach Deutschland ein, oder man wandert aus Deutschland aus. Ich weiß genau, was du meinst.

Speaker 1:

Ja, es ist ja genau das Gleiche und jeder würde doch wollen, dass das Kind die Herzenssprache der Eltern spricht Absolut. Und es ist wirklich auch so ich kenne das auch aus Deutschland dass man das eher verurteilt hat, so wie andere Ländergruppen, die leben, ob das Türken sind oder Griechen sind oder Italiener sind oder Russen sind, und man immer denkt, die bleiben so unter sich, und die sprechen so ihre Sprache. Am Ende machen wir das Gleiche hier.

Speaker 2:

Ich verstehe das absolut. Ich finde das super, weil man will ja auch diese Sprache, den Input hochhalten, und das ist ja auch gut, und ich sehe das ja bei mir genauso. Ich bin ja auch lieber mit meinen deutschen Freundinnen im Spielplatz, weil es einfacher ist.

Speaker 1:

Ja, ja, und dass du natürlich damit wieder die Quantität der deutschen Sprache für deine Kinder förderst.

Speaker 2:

Auch genau.

Speaker 1:

Seit ihr. Zweieinhalb Jahre, hast du gesagt, hier. Das ist ja noch nicht so lang, aber trotzdem schon über die Honeymoon-Phase hinweg würde ich jetzt mal sagen, wie lange ist die Honeymoon-Phase?

Speaker 2:

Ich finde immer, so ein Jahr?

Speaker 1:

Ich finde immer so, das erste Jahr ist Honeymoon, da ist alles noch neu. Dann kommt so Thanksgiving das erste Mal, oh cool. Dann kommt Super Bowl, halloween hatten wir gerade Christmas USA. Also so, im ersten Jahr testet man auch die ganzen Supermärkte, neues an Essen, was man noch nicht kannte, und so. Und nach dem ersten Jahr stellt man fest okay, jetzt sind fünf Kilo mehr drauf, jetzt soll ich mal wieder gesund leben.

Speaker 1:

So ging es uns zumindest, und ich finde, so nach einem Jahr, wenn sich das dann wiederholt, dann weiß man auch, das muss ich nicht mehr machen, das war gut, das mache ich noch mal. Man trennt auch so ein bisschen dann die Leute. Am Anfang Heute am Anfang will man ja auch ganz viele neue Freunde kennenlernen. Irgendwann sagt man, in Österreich würde ich mit denen vielleicht auch nichts machen. Wie ist es jetzt so? Wie fühlt sich das Leben für euch? Und ihr seid ja super busy. Ich meine Kinder, zwei Praxen, dein Mann.

Speaker 2:

Ich muss ja sagen, mein Buch ist jetzt fertig Buch fertig.

Speaker 2:

Eine riesen Last ist von mir gefallen. Das war echt gut, das glaube ich. Das war schon ein Riesenbrocken, würde ich sagen, der da immer nebenbei gelaufen ist, und ich sage immer, jetzt würde es sich noch zu früh für mich anfühlen, zurückzugehen. Jetzt sind wir gerade so drinnen, und ich sehe gerade so, wie schön es hier ist, und auch mit dem Wetter. Ich meine, ich muss sagen, ich liebe den Herbst in Österreich, ich vermisse den Herbst. Das ist echt eine Jahreszeit, die ich so sehr vermisse. Und dann schreiben alle kalt, matschig. Dann denke ich schon schön, auch hier mit.

Speaker 1:

Sonnenschein. Und ich muss ganz ehrlich sagen, jetzt so der November Dezember ist hier die schönste Zeit, weil es nicht mehr so voll ist, du hast traumhafte Sonnenuntergänge, du hast es frisbee kalt morgens und trotzdem schönen warmen Tag. Also ich finde, das ist eigentlich die schönste, jetzt so von Oktober November bis April. Mai ist eigentlich die absolut schönste Zeit finde ich, das stimmt, das stimmt.

Speaker 2:

Wir fahren jetzt das erste Mal über Weihnachten nach Österreich, weil ich Weihnachten mit warm nicht kann. Also das geht in meinen Kopf nicht hinein. Wir haben es jetzt zweimal gemacht, und es war irgendwie so. Es ist nicht Weihnachten, es ist viel zu warm, das kann nicht Weihnachten sein. Es fehlt so ein bisschen das Magische, finde ich auch, und deshalb haben wir gesagt, wir wollen dieses Mal Weihnachten wieder in Österreich feiern und auch gleichzeitig Skifahren, obwohl wir das ja hier auch hören. Wir haben das in Kalifornien kannst du ja surfen gehen und drei Stunden später Skifahren.

Speaker 1:

Wir machen es immer umgekehrt Wir gehen nachher morgens Skifahren und nachmittags eine Runde am Strand entlang. Das ist schon echt verrückt.

Speaker 2:

Aber man muss sagen, dass das Skifahren in den USA einfach extremst teuer ist, also wirklich extrem. Das ist ja nicht vergleichbar. Mein Großer fährt gut Ski, der war ja ein paar Jahre Skifahren, und meine Kleine das erste Mal. Da freue ich mich schon, wo geht es so für euch hin.

Speaker 1:

Also jetzt zweieinhalb Jahre sagst du, ihr seid jetzt mal so gerade richtig angekommen. Du hast dein Buch rausgebracht, du hast, dein Business läuft. Bei deinem Mann läuft es richtig gut, hast du mir erzählt. Also für den ist das hier ein Riesenmarkt, was auch er so danach aussieht, was Sinn bringen würde, vielleicht auch er hier zu bleiben, hier in den USA das weiter auszubauen. Also steckt wahrscheinlich unfassbar Potenzial drin. Würdest du hierbleiben, würdet ihr hierbleiben? Ist das eine Option?

Speaker 2:

Ich glaube nicht. Nein, dazu sind wir, glaube ich, zu sehr mit Wien verbunden. Es ist jetzt schön, und ich könnte mir auch nicht vorstellen, jetzt zurückzugehen, aber ich glaube, dass wir auf jeden Fall nach Wien zurückgehen. Meinst du, die Kinder können das. Meine Kinder wollen unbedingt nach Wien. Echt, wenn ich ihnen sage, wir ziehen morgen nach Wien, würden die sofort alles gepackt haben.

Speaker 1:

Echt Wow. Das ist selten der Fall. Da bin ich gespannt, ob das so bleibt oder ob sich das vielleicht nochmal ändert.

Speaker 2:

Ich kenne es glücklicherweise auch die Kleine. Der Große hat halt, er vermisst die Omas und hat halt einen besten Freund im Kindergarten gehabt, den er eh nicht mehr hätte, weil der in eine andere Schule gegangen wäre. Aber das war für ihn ist das, er hat ihn jeden Tag im Kindergarten gesehen, und er vermisst ihn so. Er würde ihn wahrscheinlich auch gar nicht oft sehen, aber er würde sofort gehen.

Speaker 1:

Das ist echt interessant. Also, in den allermeisten Fällen ist es nicht so, weil mit der Zeit fangen die Kinder an, sich hier mehr und mehr zu integrieren, wahrscheinlich auch je älter sie sind. Je älter sie sind, aber auch, je länger sie hier sind, und ich glaube fast, dass man nicht zurückgehen kann, mehr dauerhaft. Also ich will jetzt nicht die Illusion nehmen, sondern eher, ich bin ja immer so ein Fan davon, ich kriege dazu, du kriegst ein zweites Zuhause dazu, und dann, wir haben ja jetzt die Kinder aus dem Haus, ist es ja eigentlich wie jetzt. Wir waren vier Monate jetzt in Europa über den Sommer. Es ist eigentlich total toll, das Mindset zu haben. Ich kann ja vielleicht auch beides haben, kannst du ja mit deiner Green Card.

Speaker 2:

Wir sind Staatsbürger mittlerweile.

Speaker 1:

Ach wirklich, das wusste ich nicht. Wir sind seit zwei Jahren Citizen, einfach auch aus dem Grund zu sagen, wir können einfach beides best of both worlds, wo du wirklich dann sagst, ich kann beides genießen, weil ich habe jetzt auch festgestellt, wir könnten nicht mehr zurück, weil es einfach nicht mehr geht. Ge, weil es einfach nicht mehr geht, geht einfach mentalitätsmäßig nicht. Es ist schön, in Europa zu sein, familie, freunde, die S-Kultur wir waren jetzt lange in Kroatien, aber ich glaube, dieses Leben in dem Engen, in dem Vollen, in dem Mindset, das wird nicht mehr gehen. Und eines ist eben auch immer ganz wichtig zu bedenken wenn du die Kinder hier hinbringst und die hier aufwachsen, dann kann das sein, dass Kinder trotzdem dann besonders zurück wollen. Es kann aber auch sein, dass sie dann hier sind, und ich glaube, das ist auch immer wichtig, dass man damit rechnet, dass dann vielleicht ein Kind sagt nee, ich fühle mich aber hier zu Hause, und was machst du dann? Dann kannst du eigentlich nur dazwischen quasi sein Ist.

Speaker 2:

Aber auch, ich glaube, wenn du ein Auswandererherz hast, glaube ich, kannst du das dann bei deinen Kindern, glaube ich, auch leichter akzeptieren, weil du es verstehen kannst, und denkst du, ihr hattet oder habt nicht das?

Speaker 2:

Auswandererherz. Ich glaube schon, sonst hätten wir es jetzt nicht das zweite Mal gemacht. Also ich glaube schon. aber ich glaube, wir kommen dann auch immer gern zurück. Aber wie du sagst, das war jetzt auch eben, wir waren ja dann, wir sind 2013 zurück und dann fast zehn Jahre später wieder ausgewandert. Also wir haben uns dann, wir hätten auch dort bleiben. Also es war jetzt nicht, dass wir uns nicht wohlgefühlt hätten und gesagt haben, also wir sind jetzt Amerika, wir wären irgendwo anders hingegangen. Also wir haben uns sehr, sehr wohl gefühlt. Es war jetzt einfach die Option da ist, und wir sagen ja, warum nicht? Das glaube ich, muss man auch wagen, weil viele sagen ja, dann ich könnte das nicht, könnte das nicht. Du sagst warum, Gib es einfach mal, Du kannst ja dann wieder zurückgehen, Was hindert dich dran? Ich glaube, es ist einfach dieser erste Schritt, das mal einfach auszuprobieren. Die Angst.

Speaker 1:

Und ich glaube aber eben trotzdem, man kann da nicht mehr zurück, weil man hat sich so krass verändert, Man ist so anders. Also du bist bestimmt, also bist du? oder lass es mich als Frage formulieren, ist eigentlich noch viel cooler Wie hast du dich jetzt schon verändert in diesen zweieinhalb Jahren?

Speaker 2:

Oder was hat sich für euch als Familie verändert? Ich glaube, mehr Falten habe ich bekommen. Welche Dinge geben halt. Also ich habe auch gerade eins geschrieben Ich weiß sehr wohl was das für ein Stress ist.

Speaker 2:

Ja, dass ich halt jetzt sehr, dass ich mich jetzt besser selbst organisieren muss. Ich muss aber auch sagen, es ist alles viel einfacher, weil du halt dann keinen Geburtstag vom Onkel, geburtstag von dem diese Feier, jene Feier. Du kannst dich voll das machen, worauf du Lust hast. Das ist schon, finde ich auch nett. Aber natürlich vermisse ich auch diese Familienfeiern, wo alle zusammen Es sind wirklich immer diese, So mit Felix Ja es ist immer diese beiden Herzen. Das ist Vor und Nachteile, aber wie hast du dich verändert?

Speaker 1:

Also, wenn du jetzt mal so zurückguckst, wer war Carina vor zweieinhalb Jahren und wer ist jetzt? Und auch ihr so als Familie? wer seid ihr jetzt? Wie seid ihr anders? Oder was hat sich so für euch im Mindset verändert, im Way of Life? Was hat sich verändert für euch durch das amerikanische Leben?

Speaker 2:

Ich könnte dir gar nichts sagen. Ich glaube gar nicht, dass wir uns so viel verändert haben. Also ich muss mal deine Familie fragen, wenn ihr zurückkommt.

Speaker 1:

Also ich merke das immer super krass, wenn ich zurückkommt. Also ich merke das immer super krass, wenn ich zurück bin in Europa, und ich komme da so irgendwie, so ach, der Sonnenschein kommt rein irgendwie, und ich habe nur das Gefühl, die sitzen alle wie eng geschnürt und sind total krass, sehr stark mit sich, ihrer Welt, ihren Problemen beschäftigt. Also ich empfinde immer so dieses über den Tellerrand gucken fehlt mir Nicht bei allen, aber bei dem Gro der Menschen, auf die man dann trifft, wenn man zurückkommt.

Speaker 2:

Ja dieses Weltoffer. Das merke ich schon auch immer wieder, dass ich viel offener für andere Kultur bin. Ich würde auch sagen, verständnisvoller für andere Menschen, wie sie so ihr Leben leben wollen. Also wenn mir jemand erzählt, er möchte das gerne so, dann denke ich ja cool. Und ich glaube dann wahrscheinlich in Wien werden dann die Leute eher so na wie geht das, warum macht man das, wie kann man das machen? So eher ja, so hinterfragen und kritisch sein. Dabei denke ich, wenn diese Person dann glücklich ist, warum nicht? lassen wir doch einfach, das ist doch ihr Leben.

Speaker 1:

Also, die kann doch das Leben leben, wie sie möchte, das oft auch hier auf den Weg zu bringen. wie schnell kann etwas wachsen, wie schnell kann man sich hier verändern? und da ist natürlich unsere europäische Kultur auch nochmal ganz anders.

Speaker 2:

Ich finde ja allein das Umzugsthema. ich habe das Gefühl, die Amis, oh ja, ziehen wir um nächste Woche. Ja, meine Eltern ziehen jetzt zu uns, die wohnen eigentlich in New York, ziehen jetzt zu uns, die wohnen eigentlich in New York, ziehen jetzt aber zu uns. Und ich denke, so was, Die Eltern ziehen einfach so um In dem Alter Ja, das ist, kann ich jetzt nur aus Wien sagen, oder vielleicht auch von meiner Umgebung da wird niemand umziehen, Das ist, da sind wir ewig, und da bleiben wir ewig.

Speaker 1:

Ja, und das hat ja auch was Schönes Und manchmal denke ich, wäre ich da geblieben wäre, wäre ich nicht ständig auf diesem Zug. Es muss was Neues passieren. Ich beneide dann oft auch Freundinnen, die so ganz happy sind in ihrem Haus und mit ihrem Umfeld und gar nicht auf der Suche sind. Und das ist das, wo ich denke, dass man sehr schwer wieder genau in das alte Leben so zurückgeht. Das geht, glaube ich nicht. Ich glaube, dann kommt immer wieder irgendeine Suche nach irgendetwas. Wir reden dann dann um Ja, ich bin gespannt, ob es überhaupt dazu kommt. Also, was ist jetzt so der Plan für euch? wenn wir nochmal so gucken Also du startest beruflich ja mega durch, gerade mit Buch, mit Instagram.

Speaker 2:

Jetzt bin ich gerade echt wieder so jetzt ist alles mal gerade abgeschlossen und Buchprojekt, und das hat richtig, richtig Spaß gemacht. Am Anfang habe ich mir gedacht, ich bin keine Autorin, ich bin Logopädin, wie soll ich ein Buch schreiben? Und jetzt blätter ich so durch und denke mir so, es ist so cool, weißt du, es sind so Häppchen, weil oft diese Ratgeber sind ja so, wo du denkst, wann soll ich das lesen, gerade als Mama und Papa, wann soll ich das lesen? Ich hätte es ja gerne als Hör lagmacht, da was? weil Mamas hören mittlerweile einfach, wenn sie das Kind ins Bett legen, und und und. Aber es sind wirklich so gute Häppchen, und das finde ich immer so stolz, wenn man so durchblättert oh, ah, ja so ein.

Speaker 2:

Absatz, und das ist es, und man hat gleich was mitgenommen.

Speaker 1:

Ja, man merkt dann erstmal, wie viel Wissen man eigentlich hat über das Thema und wie wertvoll das ist, das auch weiterzugeben 240. Seiten Wissen. Ich habe mehr, ich habe irgendwie 280, aber ich habe nur Zahlen drin mit ganz vielen Begriffen.

Speaker 2:

Also ja, die Frage war wie geht es weiter?

Speaker 1:

Also, wenn wir jetzt so zusammenfassen ihr seid jetzt hier, läuft die Möglichkeit, Wien ist aber jetzt noch nicht.

Speaker 2:

Beruflich läuft die Möglichkeit Wien Ja. ich glaube aber auch, dass die Praxis ein Thema ist. Ich habe die Praxis dort, und das ist auch ein Grund, warum ich wieder zurückgehen will.

Speaker 1:

Also ich glaube, das ist auf jeden Fall auch ein Thema, dass ich sage, wir werden mal zurückgehen, weil ich eben die Praxis das hier durchstartet, sondern ihr habt ja wirklich zwei große Standbeine, eine Wohnung und ein Business, hier jetzt ein Haus gekauft und ein Business. Was würdest du Menschen mitgeben? Also, die meisten würden denken, wie geht das, wie kann man das machen, was wäre so? das ist mal so. Meine abschließende Frage im Podcast was würdest du als den einen Tipp mitgeben aus deinen Erfahrungen, der anderen hilft sozusagen hier auch eine Entscheidung für sich treffen zu können?

Speaker 2:

Also ich glaube, wirklich ein Punkt ist, dass ich man hört ja oft, wenn man am Sterbebett liegt, sagt man, man bereut nur die Dinge, die man nicht gemacht hat. Und genau das ist es. Und jedes Mal, wenn ich mich was getraut habe sei es das Buch, sei es eine Auswanderung im Nachhinein betrachte, denke ich so, das ist so cool, dass ich das einfach gemacht habe, als ich damals nach Deutschland gegangen bin, dass wir dann in San Francisco gewohnt haben, downtown San Francisco. Und wenn ich dann jemandem das erzähle, fühle ich mich, als wäre ich 100, weil ich ja echt schon einfach viel erlebt habe und es einfach auch schön finde. Und ich glaube, das ist wirklich, man bereut nur das, was man nicht gemacht hat. Und ich hätte mir nie gedacht, dass ich ein Buch schreiben werde, und habe am Anfang gedacht, buch schreiben, kann ich das. Und dann habe ich mir gedacht boah, wie cool wäre das, mein Buch in der Hand zu halten. Und irgendwann werde ich dann im Sterbebett liegen und mir denken, hätte ich damals vielleicht dieses Buch schreiben sollen?

Speaker 1:

Und ich finde immer, es gibt dann auch immer einen Weg, dass es dann passiert. Weißt du so dieses wenn man sagt, ich committe mich, und man weiß noch nicht, wie es dann hinten ist, wenn du die Entscheidung getroffen hast, gibt es immer hinterher einen Weg. Wenn du einen Termin hast, wann dein Buch fertig sein muss, und du hast eigentlich gar keine Zeit, wirst du es trotzdem schreiben. Ja, das ist.

Speaker 2:

Auch wenn du dann nur sagst, verlag, ich muss bitte ein bisschen verlängern, und ich glaube, es geht eher. Es geht dann vielleicht gar nicht um die Situation, in der du bist, sondern um das danach, Wo du dann denkst, ich habe das gemacht. Wo du dann denkst, ich habe das gemacht, schau mal, wir haben dort gelebt. Wir haben dort gelebt, was haben wir da erlebt? Und die Jahre verfliegen, das nimmt dir keiner. Ich habe gestern eine Instagram-Story, eine Fragerunde gemacht, und dann habe ich geschrieben, dass wir jetzt schon zweieinhalb Jahre hier sind Und alle Leute, die mir schon länger folgen, so was, Das fühlt sich an wie nicht mal ein Jahr. Und wir sind ja damals aus Deutschland und Amerika dann wieder nach Österreich zurück, und das war dann, als ob wir nie weg gewesen wären. Das war echt einfach, als ob wir nie weg wären. Und wenn du jetzt denkst, das waren drei Jahre, die wir da weg waren, damals auch Verrückt.

Speaker 1:

Verrückt. Also machen, nicht warten, sondern machen. Es gibt ja auch ein schönes Buch, ten Regrets of Dying, gutes Buch dazu. Also ihr findet natürlich alle Links zu Karinas Instagram, buch, website, logopädie, praxis, was ihr so braucht, in den Shownotes, wie immer, wenn ihr das hört. Guckt auch einfach mal auf YouTube vorbei, da kriegt ihr auch die Podcast-Folge mit Video. Ist ja auch mal schön, hier so persönlich zu sitzen, und ja, folgt einfach mal der Karina, gerade wenn ihr Kinder habt in dem Alter. Super, super viele Tipps.

Speaker 1:

Das finde ich ja immer so toll an Creatoren, die wirklich ihr Wissen kostenlos zur Verfügung stellen. Aber was dann auch einfach echt wichtig ist, ist auch zu teilen, zu liken, ein Buch zu kaufen, rezession, rezession Ich weiß nicht, dein Verlag, meiner sagt immer Rezession, ja, ja, ja, ganz wichtig. Eben nicht nur kaufen, sondern dann auch schreiben, was euch daran gefällt, weitere empfehlen, weil wir können einfach unsere Arbeit ja nur machen das gilt übrigens auch für den Podcast hier wenn ihr es auch wirklich wertschätzt und uns das auch zeigt, weil das ist auch etwas, was wir brauchen, das muss man einfach immer mal wieder auch sagen Ja super Spannend.

Speaker 1:

Vielen Dank, dass du hier bist. Danke für die Einladung.

Speaker 1:

Wir werden das wahrscheinlich öfter mal hier wiederholen. Sehr gerne. Vielen Dank, liebe Carina. Danke dir. Schön, dass du hier warst. Im Neustadt USA Podcast Wenn du jetzt noch weitere Fragen hast, vergiss nicht, hierfür haben wir eine Community gegründet, die Neustart USA Community auf der Plattform Skool. Alle weiteren Informationen findest du in den Shownotes oder auf unserer Website wwwneustartusacom. Nicht vergessen, was ganz wichtig für uns ist, denn wir stecken viel Arbeit und Liebe da rein, dir so viele Informationen und tolle Podcast-Gäste bereitzuhalten Geh einfach mal da, wo du diesen Podcast hörst, und hinterlasse uns eine Fünf-Sterne-Bewertung. Das freut uns ungemein und hilft uns vor allen Dingen auch, den Podcast noch weiter auszustrahlen. Also bis zum nächsten Mal, deine Monique.

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