Dein Neustart USA Podcast: Alles über Auswandern, E2-Visum & Leben in Amerika

Antje Gentgen: Auf Zeit in den USA - Expat-Abenteuer in Michigan

Monique Menesi Season 6 Episode 193


In dieser besonderen Episode tauchen wir ein in Antjes inspirierende Geschichte – von ihrer Kindheit in Sachsen-Anhalt bis zu ihrem mutigen Neuanfang mit ihrer Familie in Michigan. Als Expat lebt Antje für eine begrenzte Zeit in den USA und zeigt, wie man sich mit Offenheit und Entdeckergeist auf ein Leben in einem fremden Land einlässt.

Highlights der Episode:

  • Prägende Erfahrungen: Wie ein Austauschjahr in den USA und ein Erasmus-Semester in Irland Antjes Horizont erweiterten und ihre Begeisterung für andere Kulturen weckten.
  • Berufliche Neuausrichtung: Während der Pandemie entschied sich Antje, interkulturelle Trainerin zu werden – eine Entscheidung, die ihre Leidenschaft für Bildung und kulturellen Austausch vereint.
  • Herausforderungen und Chancen: Ein Neuanfang in einem neuen Land bringt viele Überraschungen mit sich. Antje teilt ihre Erfahrungen mit Networking und beruflicher Neuorientierung in den USA.

Als Expat nutzt Antje die Zeit in den USA, um ihre Perspektiven zu erweitern und neue berufliche wie persönliche Wege zu erkunden. Ihre Geschichte ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Offenheit, Mut und die Bereitschaft, Neues zu lernen, den Weg in ein erfülltes Leben ebnen können.

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Weitere Ressourcen:

  • Das Neustart USA Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die den Traum vom Leben in den USA verwirklichen wollen – mit praktischen Tipps, echten Erfahrungswerten und einer klaren Anleitung, die dir jeden Schritt erleichtert: Link zum Buch
  • Die Neustart USA Skool Community bietet dir alles, was du für einen erfolgreichen Neustart in den USA brauchst – Austausch mit Gleichgesinnten, Expertenwissen und individuelle Unterstützung, um deinen Traum Schritt für Schritt zu realisieren: Link zur Community
  • Auf unserer Homepage www.neustartusa.com findest du weitere Informationen!
Speaker 1:

Willkommen beim Neustart USA Podcast, dein Muttersprache-Podcast. Ich bin Monique Menezi, selbst seit über zehn Jahren Auswandererin und Business-Gründerin hier in den USA. Hier im Podcast teile ich inspirierende Geschichten von Menschen, die den Schritt gewagt haben und in den USA neu durchgestartet sind. Freue dich auf wertvolle Tipps und Tricks rund ums Auswandern, das Leben und Arbeiten in den USA und natürlich auf Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge, die ein Neustart in Amerika so mit sich bringt. Mach dich bereit für deinen American Dream und lass uns gemeinsam den Weg in dein neues Leben in den USA gestalten. Herzlich willkommen im und jetzt muss ich echt überlegen Neustart USA Podcast. Und für alle, die jetzt denken das ist die gleiche Stimme und warum heißt jetzt der Podcast anders? Wir haben den Podcast umbenannt. Also wenn du hier bist und ein treuer Muttersprache-Podcast-Zuhörer bist, bist du immer noch richtig hier. Unser Podcast heißt jetzt Neustadt USA, und ich werde mich wahrscheinlich noch zigmal versprechen, von daher sieh es mir nach. Aber schön, dass du hier bist, und ich habe jetzt auch einen ganz besonderen Gast. Ich freue mich sehr, dass ich die Antje hier habe.

Speaker 1:

Antje ist Auswandererin, expert, also für eine begrenzte Zeit in den USA, bringt aber auch schon jede Menge Auslandserfahrung mit und hat sogar beruflich mit diesem Thema zu tun Und worum es da geht und was die Anje so alles zu erzählen hat. Das erzählt sie uns jetzt einfach mal selber. Hallo Anje, schön, dass du da bist heute. Hallo Monique, schön, dass ich da sein darf. Erzähl uns ein bisschen, wo bist du, wo lebst du, wo kommst du her, und ja, dann springen wir da wieder hin. Ja, sehr gerne.

Speaker 1:

Also, ich lebe momentan mit meiner Familie, das ist mein Mann und zwei Kinder, acht und zehn Jahre alt, im schönen Michigan, an den oberen Seen, im Norden der USA, und wir leben hier seit Sommer 2023. Vielleicht gehen wir ganz zurück erst mal, denn deine zweite Frage war ja direkt wo komme ich her? Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Sachsen-Anhalt in der Nähe von Halle an der Saale, bin dort 1983 geboren und aufgewachsen. Das war nämlich meine nächste Frage gewesen. Du bist dann trotzdem noch ein Kind. Was die Wende miterlebt hat, im Prinzip Ja, ganz genau, ganz genau. Ja.

Speaker 1:

Also, ich habe schon auch frühe Erinnerungen daran, an den Mauerfall. Ich kann mich erinnern, ja, dass das auch natürlich ein Thema zu Hause war mit meinen Eltern. Ich kann mich so auch an die typischen Fernsehbilder erinnern, die damals ja um die Welt gingen. Und was mir definitiv auch in Erinnerung geblieben ist, sind dann die Reisen, die ich mit meinen Eltern unternommen habe, außerhalb, und das ist wahrscheinlich das, wo man sich auch am meisten daran erinnert, ist, dass sich plötzlich das Leben ein anderes war und die Welt auf einmal viel größer für euch geworden ist. Und du bist ja noch sehr stark in dem Alter dann auch von deinen Eltern abhängig, von dem, wie die das erleben, was die plötzlich machen. Das heißt, in deiner Kindheit war auf einmal ist die Welt groß, nehme ich mal an. Oder Ja, absolut, absolut. Also wir sind damals, ich kann mich schon erinnern, wir sind schon immer gereist in den 80er Jahren.

Speaker 1:

Meine Eltern waren reisebegeistert. Wir waren in allen Ländern, so der Ostblockstaaten, letztlich an vielen verschiedenen Orten. Meine Mama so im Nachhinein, das ist mir so auch jetzt erst bewusst geworden war damals schon sprachenbegeistert beziehungsweise hat uns indirekt doch auch dadurch immer so gezeigt, den Wert von Fremdsprachen. Also ich weiß, die hatten ja sowieso damals Russisch, das war die erste Fremdsprache, und sie hat dann aber zusätzlich in der Schule in den 60er Jahren Englisch auch belegt. Das war wohl auch gar nicht, also wurde oft gar nicht so forciert und hat das aber mitgebracht, hatte sich dann oft, wenn wir zum Beispiel in der ehemaligen tschechischen Republik waren, hatte sich selbst tschechisch beigebracht.

Speaker 1:

Hat mich das durchaus als Kind auch geprägt hat, so die Wichtigkeit und auch die Wertigkeit von Fremdsprache, um so neue Länder, neue Gegenden zu entdecken und sich selbst zu erschließen. Ihr auch schon da, auch schon während so der ganzen DDR-Zeit. Das heißt, du warst schon immer so mit dieser Reise Sehnsucht und Kulturen Sehnsucht, was ja Reisen hat ja immer was mit Kulturen, mit Verbindungen, mit Sprachen und so zu tun, und das war dann schon eine Grundlage für das, was du vielleicht jetzt auch dann beruflich machst. Kommen wir drauf gleich noch Jetzt. Nimm uns doch mal dahin, absolut ja, wahrscheinlich, erzähl weiter Genau, vielleicht als Letztes noch.

Speaker 1:

Und als dann letzten Endes die Grenzen gefallen sind, war das dann diese neue Welt. Wir konnten Skandinavien uns anschauen, sie hat dann auch Englisch genutzt, oder wir haben dann auch Englisch genutzt und viele, viele andere Länder. Und dann hast du da eine Ausbildung gemacht, oder wie ging es dann so schulisch weiter bei dir? Gerne zur Schule gegangen, gar nicht unbedingt, weil ich so wahnsinnig erfolgreich dort war. Also, ich war bei Weitem keine Überfliegerin, aber ich glaube, ich war immer schon interessiert. Also ich fand das absolut in vielen, vielen Fächern interessant, worüber wir da gesprochen haben, was wir da behandelt haben. Also ich war da schon immer neugierig und doch begeisterungsfähig und habe dann recht schnell für mich auch entschieden, dass das mein Weg sein soll, und habe dann 2003 das Studium für das Lehramt an Gymnasium für die Fächer Englisch und Erdkunde begonnen.

Speaker 1:

Englisch Kein Zufall, dass es Erdkunde war. Ja, also, auch die Fächerkombination war so im Nachhinein so total klar, genau. Also Erdkunde ja natürlich, weil das so das letzten Endes das Puzzlestück war, die Welt mir aus ganz vielen Perspektiven zu erobern. Und das ist ja wirklich eines der Fächer, die so interdisziplinär sind, wo man ganz viele verschiedene Lupen und Brillen hat und Blickwinkel, aus denen man die Welt wirklich sich erschließt und untersucht. Und ja, englisch kam dann letzten Endes dazu.

Speaker 1:

Ich hatte das Glück, mein elftes Schuljahr in den USA zu verbringen, bei einer Gastfamilie, dieses ganz typische Exchange-Programm. Ah, wo warst du da? Ich war damals in New Jersey, also südlich von New York, ein kleiner The Garden State, habe dort bei einer Gastfamilie gelebt, also, das war tatsächlich schon eine ältere Frau, deren Kinder auch schon älter waren. Und ja, letzten Endes, das hat natürlich nochmal eine ganz, ganz andere Welt erschlossen. Und auch da, so im Nachhinein, denke ich mir ja, also ich bin da 2000 hingegangen, und das war ja auch erst zehn Jahre nach dem Mauerfall, und was das auch so emotional mit meinen Eltern gemacht haben muss.

Speaker 1:

Also für mich hatte das so, diese Überlegungen hatte ich damals nicht, aber im Nachhinein war das natürlich ganz, ganz toll, und ich glaube, sie haben damals auch schon die Chance so erkannt für mich, dass, wenn ich dann die Möglichkeit habe, eine Sprache wirklich so innerhalb eines Jahres wirklich so gut auch zu erlernen, dass das sicherlich auch Türen öffnen kann und sehr, sehr hilfreich sein wird. Ja, und man muss dazu sagen, das war jetzt. Heutzutage geht fast jedes Kind ins Ausland, muss man sagen, jetzt bist du etwas über zehn Jahre jünger als ich, aber das kann ich jetzt noch so durchschauen, so überschauen. Aber in der Zeit, wo du das gemacht hast, war das noch nicht selbstverständlich, dass man nach Amerika ging, sondern da war das schon noch, denke ich, was Besonderes.

Speaker 1:

Oder Warst du ein Jahr dann in den USA, so ein ganzes Austauschjahr, genau ein Jahr? Kannst du dich noch erinnern? Stell ruhig deine Frage erstmal dazu Kannst du dich noch erinnern, wie du da hingegangen bist und welche Erfahrungen dir das Jahr gebracht haben und wie du zurückgegangen bist, mit was im Gepäck, also was die Erfahrungen aus diesem Jahr waren? Ja, also im Nachhinein muss ich ehrlich sagen, ich wundere mich manchmal selbst über die Courage, die ich damals hatte.

Speaker 1:

Das war wirklich mein allererster Flug in meinem Leben, den ich da bestritten bin, und dann wirklich gleich über den großen Teich. Ich bin da wirklich relativ angstfrei und wertefrei und einfach sehr, sehr neugierig dorthin gegangen und habe mit wenig Sorge wirklich offen. Ich glaube, auch so diese Wertefreiheit und so diese wie heißt das, wenn man so carefree, dass man da wirklich kaum irgendwelche Sorgen hat, das hat man wahrscheinlich nur mit 17. Das ist nur so ein kleines Zeitfenster tatsächlich, und es hat mich dahingehend geprägt, dass ich zum einen natürlich gesehen habe, wie leben Menschen anders, welche verschiedenen Denkweisen gibt es, welche Lebensweisen einfach, wie kann insgesamt, wie können Sachen anders gemacht werden, wie unterschiedlich können Wege sein, und dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern auch alle Farben dazwischen.

Speaker 1:

Und das habe ich in jedem Fall für mich mitgenommen, als ich zurückgekommen bin. Und dann bist du ins, hast weitergemacht, bist ins Studium gegangen, bist in deinen Job gegangen und dann so endlich doch wieder so das klassische deutsche Leben. Aber irgendwann kam ja dann trotzdem deine erste Auslandserfahrung nach den USA. War das für dich immer klar ich gehe wieder ins Ausland, oder war das eher eine Situation, die zufällig auf dich getroffen ist? Also, ich hatte immer das Bedürfnis, dass ich das gerne nochmal wiederholen wollen würde einen Auslandsaufenthalt. Es hat mir so die Augen geöffnet und auch so diese Neugier, die war immer da Ich hatte.

Speaker 1:

Dann im Laufe des Studiums hatte ich nochmal das große Glück, durch mein Englischstudium konnte man sich anmelden für dieses Erasmus-Austauschprogramm. Das ist so ein Austauschprogramm von Universitäten in Europa, dass letzten Endes Partneruniversitäten sich zusammenschließen und dann Austausch für Studenten ermöglichen. Und ich hatte das große Glück das war damals letzten Endes noch in so einem Losverfahren, weil es einfach eine unglaublich hohe Studentenzahl noch gab zu der Zeit, als ich studiert habe dass ich da ausgelost wurde für ein Auslandssemester in Limerick in Irland, in Limerick in Irland. Limerick liegt ganz, ganz an der Westküste, und ja, das war auch wieder eine total schöne, augenöffnende Erfahrung. Ich habe das sehr genossen, dort mit Studenten aus allen möglichen Ländern und Universitäten der Welt tatsächlich zusammen zu studieren, zusammen zu wohnen. Wir hatten da so diese typischen Studenten-WGs in so einem Haus, wo jeder so sein kleines Zimmerchen hatte, und auch einfach zu sehen, wie unterschiedlich so das universitäre Leben im Vergleich zu einer deutschen Universität ist. Also, da ist auch so die parallele Highschool damals in den USA zu einer deutschen Schule. Das hat letzten Endes auch nochmal mein Bild wieder bereichert. Okay, also so funktioniert das hier, und diese Wege gibt es also zusätzlich noch, und das Studium hatte ich dann abgeschlossen im Jahr 2009.

Speaker 1:

2009, dann ist es ja in Deutschland so, dass dem ersten Staatsexamen, was die Universität abschließt, ja das zweite Staatsexamen folgt, und um das zweite Staatsexamen letztlich zu erreichen, macht man das Referendariat, das heißt diese praktische Schulausbildung. Man ist dann also schon an einer Schule, hat häufig dann auch eigene Klassen, unterrichtet diese Klassen und wird letzten Endes von Ausbildern, mentoren zusätzlich noch ausgebildet und betreut. Und dann bin ich tatsächlich erstmal in den Schuldienst gestartet, ohne dass ich allzu viel nochmal an Auslandsaufenthalt gedacht habe, viel nochmal an Auslandsaufenthalt gedacht habe. Ich muss dazu sagen, ich hatte in der Zeit auch so ein paar gesundheitliche Probleme, die so den Fokus erstmal weggeschoben haben. Also, tatsächlich war dann erstmal ein anderer Fokus da, und ich musste die Zeit oder meine Zeit erstmal für andere auf andere Sachen konzentrieren. Und dann kam ein großer Wendepunkt nochmal im Jahr 2018.

Speaker 1:

Mein Mann, den ich dann mittlerweile auch geheiratet hatte und wir hatten auch zwei Kinder zu dem Zeitpunkt schon ist in der Automobilbranche tätig, und die sind ja, wie man weiß, auch weltweit global agierend, und ziemlich spontan tat sich dann die Chance auf, dass er für eine gewisse Zeit ins schöne England gehen durfte. Wir haben das dann auch natürlich in der Familie besprochen, und letztlich hat das auch gar nicht wirklich lange gedauert, dass wir uns dann dafür entschieden haben, in die Region Manchester-Liverpool zu gehen. Er hat damals für Bentley gearbeitet, und das war so der Anfang von weiteren Wegen, die wir dann… Des Rumreisens, ja, des Rumreisens. Wie alt waren denn da deine Kinder, als ihr dann nach England gegangen seid? Genau, die Große war damals fünf, und der Kleine ist gerade zwei geworden, kurz vor Schule, was ja eigentlich auch ein ganz, ganz toller Moment ist. Wenn du jetzt mal so da zurückblickst, hättest du gedacht, dass ihr dann immer noch mal weiterreist. Also, man geht ja erst mal, weißt du, mit diesem Gefühl, ich gehe da hin, und ich gehe wieder zurück, und das ist ja bei Ex-Pats auch klar, das ist immer ein befristeter Vertrag, und man weiß, das hat ein Ende, und so geht man ja auch hin. Man geht ja mit einer anderen Einstellung dahin, als wenn man jetzt so wie wir sag ich jetzt mal die Green Card, alles verkauft, alle Zelte abbricht und in die USA geht. War dir da klar, dass das der Anfang vom Weiterreisen ist, sozusagen? Nein, absolut nicht.

Speaker 1:

Also, tatsächlich war die Situation so, dass sie uns zunächst erst einmal wirklich nur für anderthalb Jahre dorthin geschickt haben, was ja eine wirklich kleine Zeitspanne ist. Das war aber in dem Moment für uns so einer der Aspekte, dass wir gesagt haben hey, komm, also anderthalb Jahre ich glaube, ganz ursprünglich war es sogar nur ein Jahr. also für mich und die Kinder wäre das auch nur ein Jahr gewesen. Für mich und die Kinder wäre das auch nur ein Jahr gewesen. Ja, komm, du machst alles einmal mit, und ist doch super, und das geht so schnell rum. Und das hat uns also eher noch schneller dort auch hingetrieben, weil man so gedacht hat ja, was haben wir schon zu verlieren?

Speaker 1:

Und letzten Endes und das war wirklich so der größte Lernfaktor oder der größte Lernaspekt, den wir dort hatten war das viel, viel zu kurz. Also, wir waren letztlich dann knapp zwei Jahre dort und hatten eigentlich so das Gefühl nach Beendigung ja, es ist okay, dass das jetzt vorbei ist, aber wir wären gerne, gerne noch dort geblieben. Und ich kann mich erinnern, es war für uns alle, also gerade auch für die Große, obwohl die gerade erst sechs war, als wir dann gegangen sind wirklich sehr, sehr schmerzhaft, weil wir wirklich drin waren. Also wir hatten unser eigenes neues kleines Leben. Wir hatten uns dann so einen Freundeskreis aufgebaut, und man hat so seine Strukturen und sein Netzwerk. Und ja, wenn man uns damals gesagt hätte hey, bleib doch dort und leb dort weiter.

Speaker 1:

Also, das wäre absolut kein Problem gewesen, und ich kann mich noch erinnern, wir sind damals zum Flughafen gefahren, hatten uns dann verabschiedet, und wir haben uns eigentlich mein Mann und ich hatten uns geschworen, wir machen das nie wieder, diese Auslandssache, weil es so, so schmerzhaft ist, da sich zu verabschieden, ja, und umgekehrt, ja, Umgekehrt. Auch Seid ihr dann wieder. Also erstmal eine Frage Was hast du dann in der Zeit gearbeitet, oder hast du dann also du konntest ja deinen Lehrerberuf sozusagen nicht mitnehmen, wie hast du die Zeit verbracht? und dann, wie war das Zurückkommen nach Deutschland? Ja, also, ich habe dort in der Tat auch gearbeitet. Ich bin immer in die Länder gegangen, und das stand für mich so außer Frage, dass ich da wirklich so viel wie möglich auch für mich mitnehme. Ich bin viel zu neugierig gewesen, als dass mich das ausgefüllt hätte, um zu Hause zu bleiben.

Speaker 1:

Mein Sohn war damals ja gerade erst zwei geworden. Das war für mich super wichtig, dass er da auch ein paar Stunden am Tag unter Kindern ist. Der ist dann in so einer Nursery, das wäre wie eine Kindergrippe. In Deutschland hatten wir ihn angemeldet, und das hat ihn auch in seiner sprachlichen Entwicklung damals schon super befruchtet. Also, da hat man durchaus auch gemerkt, er hat da auch schon so erste Strukturen angelegt und hat wirklich angefangen, in beiden Sprachen zu sprechen. Die Tochter, unsere größere Tochter, ist damals dann auch schon in die Grundschule gegangen. Das geht ja dort sehr, sehr zeitig auch los, und daher hatte ich zumindest am Vormittag so ein paar Stunden, die ich dann auch nutzen konnte, und ich habe da ganz verschiedene Sachen gemacht. Also, mir war von vornherein klar, dass ich jetzt nicht wie in Deutschland ein ganz Tagesprogramm fahren kann und möchte als Lehrerin. Was ich aber zum Beispiel gemacht habe und das war toll, diese Einsicht zu bekommen war Vertretungslehre.

Speaker 1:

In England ist das System tatsächlich wenn es Lehrer fehlen an den Schulen durch Krankheit oder andere Gründe, werden nicht die Lehrer wie in Deutschland, die vor Ort sind, zu Vertretungsstunden eingetragen, sondern du kommst extern rein, und das ist natürlich So wie Travel Nurses oder so Super cooles System, eigentlich Absolut genau, ja, oder halt Substitutes hier in den USA, hier in den USA, hier in den USA Genau. Und das ist natürlich auch eine große Herausforderung, und man kommt als Lehrperson nicht so nah an die Schüler heran Das muss man auch ganz klar sagen und kann nicht so mit denen arbeiten, wie wenn man da permanent vor Ort ist. Aber es war toll, einen Einblick zu bekommen in das Schulsystem und die Arbeitsweise der Kollegen und wie das alles funktioniert, und das fand ich super spannend. Gleichzeitig habe ich dann auch manchmal ausgeholfen in Kindergärten. Letztlich sind das Organisationen gewesen, diese Aushilfslehrer Lehrer heißt man ja auch in einem Kindergarten die das vermitteln, Und Pädagoge ist Pädagoge, und ja, ich bin dann auch gerne mal in Kindergärten gegangen und konnte da eingesetzt werden, was auch super spannend war, zu sehen, wie die dort arbeiten, was natürlich auch für deinen jetzigen Beruf, sag ich jetzt mal, für deine Selbstständigkeit ich greife jetzt mal ein bisschen vor, da kommen wir aber hinterher noch drauf ja auch fantastisch ist, weil du siehst die Kultur und die Unterschiedlichkeiten in der pursten Form, nämlich bei Kindern, was ja noch mehr Rückschluss darauf gibt wo kommt ein Volk eigentlich her?

Speaker 1:

wo kommt ein Mensch eigentlich her, wie bauen sich sozusagen kulturelle Sachen auf, wo sind kulturelle Unterschiede zwischen den Kindern oder in den Kulturen zusammen? und interessant, dass du das so gemacht hast. Also das finde ich richtig, richtig cool, weil ich glaube, ganz, ganz viele also da so an deinem Beruf anzuknüpfen, von wo du aus Deutschland herkommst, ist ja nicht selbstverständlich für Experts, und sehr viele können das ja gar nicht, weil sie Berufe haben, wo man das eben nicht so einfach machen kann. Beispielsweise Finde ich toll. Was hast du daraus so mitgenommen? auch wie man Kinder so an schulische Themen heranführt.

Speaker 1:

Das ist ja auch in England, großbritannien, eigentlich ja überall im englischsprachigen Raum sehr, sehr viel früher Das Zahlen, buchstaben, rechnen eine ganz große Rolle. Dort spielen Einfach unterschiedliche pädagogische Konzepte, die es gibt, und da ist man dann auch, wenn man so als Deutsche da reinkommt, nicht vorurteilsfrei, ohne Frage. Ich bin da ganz oft nach Hause gekommen und habe dann zu Hause gemeint ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich heute erlebt habe. Am Ende des Tages habe ich, weißt du, habe ich ganz oft gedacht, und das denke ich mir heute auch. Aber es funktioniert, es ist ein Weg, in dem es funktioniert, und es bringt starke, kreative Menschen hervor, glaube ich Und ja, es gibt einfach verschiedene oft dass in so Facebook-Gruppen mit Deutschen diskutiert wird, wie schlecht das amerikanische System verteidigt habe.

Speaker 1:

Im Sinne von ich empfinde das an meinen Kindern dass durch das Schulsystem was ist mit Belohnung zu arbeiten, viel mit Lob zu arbeiten, auch Kreativität Raum zu geben, auch andere Fächer und andere Talente zu unterstützen, keine Klassifizierung des Schulsystems sozusagen zu haben wie drei Level, du bist nicht gut genug fürs Gymnasium oder so gut genug fürs Gymnasium oder so, sondern wenn er in Mathe gut ist, ist er in Mathe in der höheren Kategorie.

Speaker 1:

Wenn er in Englisch schlecht ist, ist er in Englisch in der Gruppe, wo vielleicht kleinere Gruppen sind, wo sie intensiver lernen können Zumindest war das so bei uns in der Schule hier in den USA Und dass es wirklich verschiedene Wege gibt und dass man nicht immer nur drauf gucken sollte was ist am Ende die Abiturprüfung und was hat man für eine Note sondern wie stark kommt der Mensch daraus, und was bringt der für Skills quasi mit ins Leben. Also das nehme ich jetzt so daraus, was du gerade gesagt hast, dass auch wenn für uns der Weg aus unserem System heraus manchmal gar nicht nachvollziehbar ist, kommen trotzdem daraus sehr gestärkte junge Menschen, die vielleicht das Leben anders meistern, wie es vielleicht vergleichbar im deutschen System ist Oder auch nicht. Also da gibt es ja auch von bis, aber interessant, dass du das auch so sagst. Absolut, und das würde ich auch allen Eltern, die da irgendwo in einem Zwiespalt sind und sehr, sehr viel Sorge mit sich rumtragen das ist ja oft auch einer der Hauptpunkte, wenn Familien ins Ausland gehen wirklich versuchen, offen zu bleiben, das als Chance zu sehen, denn es gibt ganz, ganz viele Wege, und gerade heute, wo uns allen bewusst ist, dass die Skills so so viel mehr wichtiger sind als ein System, was letztlich und da machen wir uns nichts vor, da ist das deutsche System an vielen Stellen doch noch sehr darauf eingefahren auf Wissen und reine Wissensvermittlung. Ja, dass aber diese Skills dann einen viel höheren Wert haben und auch ein positiver Faktor sind, das würde ich mir wünschen, dass da Eltern so ein bisschen selbst auch durchatmen und sagen wir schauen mal, es gibt ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man Dinge machen kann. Ja, total Zurück zu euch. Ihr seid dann aus England zurück, habt dann erstmal wieder Fuß gefasst in Deutschland, aber auch nicht für ganz lange, weil das war 2018, hast du gesagt, seid ihr weg für zwei Jahre, also 19, 20.

Speaker 1:

Jetzt haben wir 24. Was war denn das nächste Adventure dann sozusagen? Und war das klar, dass ihr nochmal weggeht, als ihr zurückgekommen seid? Also, wir sind tatsächlich zurückgekommen, kurz bevor die Pandemie zugeschlagen hat. Also, mein Mann, der ist mit dem Auto und Sack und Pack noch mit einer der letzten Autos, die überhaupt die Inseln verlassen durften, nach Europa zurückgekommen.

Speaker 1:

Und mit der Pandemie hat sich so ein bisschen bei uns auch eingestellt, wie wahrscheinlich bei uns allen. Wir waren alle viel zu Hause. Ich habe auch als Lehrerin dann wieder gearbeitet in der Pandemie, dann von zu Hause gearbeitet, in der Pandemie, dann von zu Hause, habe von zu Hause unterrichtet und hatte wie wir alle wahrscheinlich recht schnell dieses Bedürfnis. Ich brauche irgendwas noch nebenher. Ich muss mir selbst irgendwie meine kleine Insel schaffen, ansonsten drehe ich hier tatsächlich durch. Und dann in dem Moment kam das interkulturelle Training mit ins Spiel. Wir hatten als Vorbereitung für England durch die Firma meines Mannes das wird ja häufig angeboten für Expertfamilien, die ins Ausland gehen ein interkulturelles Training, damals auch zwei Tage tatsächlich bekommen, und für mich war dieses Training damals wirklich auch augenöffnend.

Speaker 1:

Also zum einen, dass ich gedacht habe wow, das ist ein Beruf, das ist ja total toll. Denn ich hatte so unterbewusst mich auch schon immer für den kulturellen Hintergrund all der Länder total interessiert, in die wir gereist sind. Ich weiß nicht, ob du dich erinnern kannst, es gibt ja diese kleinen Marco Polo Reiseführer, und da gab es hinten, so eine Seite, wo immer stand, bloß nicht, und das fand ich schon immer super interessant. Also, das habe ich so als allererstes immer gelesen, und ich weiß auch, wir waren, bevor die Kinder kamen, in Asien viel unterwegs, und für mich war das so. Ich wollte das immer ergründen.

Speaker 1:

Also zum Beispiel in Thailand Warum sagt dir der Busfahrer nicht, dass es nicht der richtige Weg ist? Das ist jetzt wirklich, weil er kein Englisch spricht, aber warum lacht er dabei? Also für mich waren das so Fragen, die ich wirklich für mich ergründen wollte Und die so im Raum auch tatsächlich standen. Und ja, ich saß dann in der Pandemie da und habe mich da zurückerinnert, denn ich hatte mir damals schon vor England vorgenommen boah, das wäre so ein Ding, das interkulturelle Training, das könnte ich auch geben, das würde ich so gerne geben, das ist so hilfreich, und das ist auch so ein Thema, was mich so interessiert, ist so hilfreich, und das ist auch so ein Thema, was mich so interessiert. Und ich habe dann meine Online-Recherche betrieben und habe dann geschaut wo kann man das jetzt überhaupt machen, weil Trainings dürfen ja gar nicht stattfinden.

Speaker 1:

Und es gab eine Firma in Deutschland, die hatte sich darauf spezialisiert, diese Trainings auch online zu geben, sowohl vor Ort als auch online. Und da habe ich gar nicht lange gezögert, habe mich dafür eingetragen und habe das dann eigentlich noch ja nicht während der Pandemie, aber so in den ausschleichenden Monaten schon begonnen. Und das hat mich da auch wirklich durchgetragen und hat mir ganz viel Quasi als Angestellte oder als Freelancer oder also neben deinem Lehrerjob. Genau das war eine Fortbildung, die man nebenberuflich tatsächlich, genau das war eine Fortbildung, die man nebenberuflich tatsächlich. Ach, das war eine Fortbildung. Okay, genau, ja, ja, genau.

Speaker 1:

Also diese Fortbildung, also eine Ausbildung zum interkulturellen Trainer, coach, richtig, das meinst du jetzt?

Speaker 1:

Also, du hast quasi eine Online-Fortbildung. Okay, richtig, genau eine Online-Fortbildung gemacht. Du hast die gemacht eigentlich, weil du das Gefühl hattest, wie wichtig das ist, bevor man ins Ausland geht, das zu machen, oder weil du das Gefühl hattest, das ist einfach das Thema, was mich schon immer interessiert, und ich will da mehr drüber lernen und vielleicht das vermitteln an andere Menschen, oder kannst du dich noch so erinnern, was so der Punkt war, was dich da so getriggert hat? Ich wollte mehr darüber wissen, inhaltlich.

Speaker 1:

Ich wollte einfach noch mehr über dieses Thema tatsächlich wissen, und ich habe das Gefühl, es ist so ein Teil, so das fehlende Puzzlestück, tatsächlich, was man so als Sprachenlehrer, glaube ich, auch nicht vermisst. Aber wenn man als Sprachenlehrer so die nächste, den nächsten Schritt geht, dann habe ich so das Gefühl, kommt man automatisch darauf. Ich habe es geliebt, die englische Sprache auch Schülern zu vermitteln, auch so die Wertigkeit, die Wichtigkeit, und natürlich streift man auch so diese Themen Kulturalität. Dennoch war das so für mich selbst das fehlende Puzzlestück, was ich einfach erobern wollte und worüber ich mehr wissen wollte, und ich habe damals auch schon gemerkt, gerade in der Zeit der Pandemie, dass der Job als Lehrer, obwohl ich dafür brenne und ich das auch immer wieder machen wollen würde ich stand so ein bisschen auf einer Stelle, also es hat mich nicht mehr so ausgefüllt, und ich habe mich da schon gesehen vor dem Hintergrund, dass eine Tätigkeit als interkulturelle Trainerin eine tolle Ergänzung wäre, ein Ersatz, wie auch immer. Aber ich habe einfach gespürt, dass ich das gerne machen möchte, und es ist ja auch, es bringt ja auch eigentlich beide Sachen zusammen. Das Lehrer sein ist man ja trotzdem irgendwie, weil man ja sehr viel Wissen auch hier vermittelt, aber eben auf einer anderen Ebene und mit einer anderen Zielgruppe. Aber so dieses, was dich vielleicht früher dazu motiviert hat, lehrerin zu werden, hast du jetzt eben auf ein nächstes Level gebracht. Total, ja, kann ich total gut verstehen.

Speaker 1:

Mein neues Buch Neustart USA erfüllte den Traum vom Leben in Amerika ist jetzt erhältlich. Darin teile ich über 30 Jahre Erfahrung im Business Coaching und als Unternehmerin in den USA, um dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zu begleiten. Du erfährst, wie du dein eigenes Business aufbaust, die Visa-Hürden meisterst und deine finanzielle Planung einfach gestaltest. Das Buch ist voller erprobter Strategien, praktischer Checklisten und inspirierender. Wann kam denn dann Der nächste Schritt? also wann kam dann sozusagen die USA ins Spiel bei euch.

Speaker 1:

Ich hatte dann dieses Zertifikat, und das lag dann an der Seite, und wir haben eigentlich relativ schnell nach England auch schon gesagt wenn es die Möglichkeit gibt, noch mal ins Ausland zu gehen, dann machen wir das natürlich, so schmerzhaft, wie das auch immer ist, auf Wiedersehen und Tschüss zu sagen oder auch wieder Tschüss in Deutschland zu sagen, es ist so das, was alle erzählen. Wenn man dann doch einmal irgendwie Blut geleckt hat, dann ist es einmal. Es gibt diesen Weg zurück. Das ist einfach schwierig. Du hattest vorhin auch gefragt ja, wie war es nach Deutschland zurückzukehren? Ja, es war.

Speaker 1:

Auf der einen Seite hat es sich natürlich angefühlt, auch wie nach Hause zu kommen. Wir hatten unser Haus damals auch behalten. Das ist ja auch nochmal so ein Punkt. Wir sind auch da wieder zurückgekehrt, wo wir hergekommen sind. Aber man kommt natürlich nie wieder so an, wie man weggegangen ist. Man ist ganz anders geprägt.

Speaker 1:

Und ja, und genau in der Zeit habe ich das dann auch beruflich mehr denn je gemerkt, dass ich einfach auf einer Stelle trete und dass es das einfach nicht mehr ist, was mich erfüllt und was mich wirklich bereichert. Und deshalb war es dann recht schnell. Auch stand es dann im Raum wieder, dass, wenn etwa sich die Möglichkeit ergibt, dass wir uns das vorstellen können, dann auch wieder woanders hinzugehen. Und die Möglichkeit hat sich dann auch ergeben vor zwei Jahren, dass mein Mann diesmal wirklich direkt angesprochen wurde von Vorgesetzten, eben sicherlich auch darin begründet, dass wir auch schon mal in England waren, auch darin begründet, dass wir auch schon mal in England waren, und ja, mit dem Vorschlag, hier in den USA auch wieder so in der Tochterfirma jeweils tätig zu werden.

Speaker 1:

Und da habt ihr natürlich keinen Moment gezögert, oder Gut, jetzt sind die Kinder älter, das ist dann nochmal was anderes. Die sind ja jetzt dann auch beide in der Schule, haben schon ihren Freundeskreis. Das ist natürlich mit Kindern, die noch nicht in der Schule sind, alles noch so ein bisschen einfacher. Aber habt ihr wirklich gezögert, oder war es eher nur so? Ja, also, du hast natürlich recht, genau Die Kinder. Das ist so der erste Punkt, an den wir dann gestoßen sind.

Speaker 1:

Man rechnet sich dann recht schnell aus Okay, wenn wir jetzt also so und so lange dort bleiben sollen, wie alt sind sie dann? Wie machen wir das? Aber ja, das Herz war sofort Feuer und Flamme, und der Verstand hat dann natürlich noch abgewogen. Das sind so die typischen Aspekte immer wie Eltern, gesundheit der Eltern, wie lange funktioniert das noch? Und sicherlich so kleinere Fragen.

Speaker 1:

Aber letztlich, wenn das Herz dann in Flammen steht und genau, wenn man sich diese Punkte dann abwägt, was könnte passieren? und dann feststellt ja, aber es ist ja noch nicht passiert, und dann jetzt aber los. Also ich meine, ich kenne das ja auch von meinen Kindern, die waren acht und zwölf, und wenn du dann einen gewissen Zenit übersprungen hast, glaube ich, ist das für die Kinder schwer, wieder zurückzugehen, und dessen muss man sich immer bewusst sein, dass es vielleicht danach kein Zurück mehr gibt. Selbst wenn ihr jetzt darauf angesetzt seid wie drei Jahre, das heißt, ihr seid jetzt zwei Jahre hier, dann habt ihr jetzt noch ein Jahr, dann wird jetzt wahrscheinlich schon langsam diskutiert bleibt ihr hier, oder könnt ihr noch verlängern, oder wie geht es dann weiter? Und dann ist natürlich schon immer die Überlegung, also mein Sohn würde nie wieder nach Deutschland zurückgehen, der ist Amerikaner mittlerweile, der spricht noch Deutsch, klar, aber das wäre überhaupt nicht eine Option für den Hingegen.

Speaker 1:

Meine Tochter würde eher vielleicht jetzt auch mal in Europa studieren oder so. Aber das weiß man alles nicht. So sind die Kinder unterschiedlich, und wenn die jetzt hier durch die Schule gehen, sind die auch sehr, sehr stark geprägt, und dann ist es, glaube ich, deutlich schwieriger. Absolut. Aber lass uns nochmal hinspringen.

Speaker 1:

Ihr seid dann hier hingekommen, und dann hast du dein Zertifikat in der Tasche mitgenommen und hast gesagt, wenn ich jetzt da bin, das ist meine Chance, und hast dann angefangen, hier dein Business aufzubauen, richtig genau Als interkulturelle Trainerin. Erzähl uns ein bisschen darüber. Genau richtig, das Zertifikat hatte ja die ganze Zeit traurig darauf gewartet, in der Tasche rausgenommen zu werden, und wie du so schön gesagt hast, das ist natürlich hier mit hergekommen. Und ich hatte mir in dem Moment, wo wir das beschlossen haben, dass wir herkommen, gesagt so, und das ist jetzt meine Zeit, und ich nutze diese Zeit, um wie auch immer als Trainer tätig zu werden, ich möchte hinaus in die Welt und möchte das so gerne machen und Trainings geben. Und ja, ich habe, wie ich schon gerade so ein bisschen angesprochen habe, das war sehr, sehr planlos am Anfang.

Speaker 1:

Ich hatte mich erst über meinen Mann so ein bisschen umgehört, netzwerken, kollegen Amerikaner sind ja sehr, sehr gründungsfreudig, auch was so Firmen nebenher betrifft, und es geht ja hier im Vergleich zu Europa in vielen Bundesstaaten auch recht einfach und unkompliziert, eine Firma zu gründen. Und dann kam dieser eine Kollege meines Mannes, der da so ein paar Tipps gegeben hat, und meinte ja, ich habe da mal eine Firma gegründet für irgendwelche Steckdosen, gehst du auf die Seite und machst mal, und dann bezahlst du das. Und dann ja, und das war tatsächlich der erste Punkt, den ich dann angefangen hatte, auch so im Nachhinein als Deutsche man sitzt dann da und dann, wie ich habe jetzt eine Firma gegründet, klick, und das war es jetzt. Also technisch eine Firma gründen ist eine halbe Stunde Sache. Dann ist man durch Absolut, und du denkst ist das also, ist ja sicher, Das heißt aber nicht zu vergleichen mit einem Business aufbauen, das ist schon wieder was anderes, und da bist du ja jetzt gerade auch dran, sozusagen.

Speaker 1:

Genau Das kam danach dann.

Speaker 1:

Aber ich saß dann am Anfang da und habe erst mal über gedacht ist das jetzt wirklich? also ist das was Seriöses? Was habe ich hier gerade getan und abgeschlossen? Absolut, genau. Und dann habe ich ganz schnell gemerkt, man muss natürlich, oder ich muss natürlich ein Netzwerk aufbauen zu mir, nur weil ich jetzt hier bin. Ich muss tatsächlich Kontakte knüpfen zu den Firmen, auch für die ich ja gerne Trainings geben möchte, und wir haben das Glück hier in Michigan, dass es ganz, ganz viele deutsche, aber auch andere europäische, auch asiatische Firmen gibt, die hier oft so Tochterunternehmen haben, und bin dann rechtzeitig auch auf so ein Business Networking Event gegangen.

Speaker 1:

Das ist ja auch was typisch amerikanisches Häufig Events, die dann Abend sind, die begleitet sind mit Essen und Getränken, und wo man dann ja you work the tables, von Tisch zu Tisch aufgeht und sich vorstellt und sagt, was man macht, und sich letzten Endes verkauft. Und das war das erste Mal natürlich, also hat sich angefühlt, wie vom LKW überfahren. Also das war für mich eine riesen Lernaufgabe auch. Wie gehe ich daraus, wie erzähle ich über mich und das, was ich mache? Habe ganz viel gehört und versucht, zu lernen und das aufzunehmen.

Speaker 1:

Wie machen die anderen? das Habe dann auch oft so mit meinem Mann drüber gesprochen. Hey, stell dir mal vor, du bist jetzt derjenige. Was könnte ich sagen? Wie klingt das?

Speaker 1:

Und letzten Endes bin ich heute noch in dieser Lernaufgabe drin, ja zu schauen, wie kann ich mich da positionieren mit meinem Business? Wie hat dich das verändert? Ich meine, wenn du jetzt so sagst work the table, das ist ja so was ganz Amerikanisches. Die stehen da mit der Visitenkarte in der Hand und sagen, ich bin die und die, und wenn du das und das und das brauchst, dann spreche mich an. Ich habe hier Immobilien, und ich mache dir die Finanzierung, und ich bin so und so lange im Geschäft, und wir so, da haben wir ja noch nicht mal durchgeatmet als Deutsche. Da haben die schon ihren ganzen Pitch hingelegt. Weil die ja das genau auch lernen ihr ganzes Leben lang, sage ich jetzt mal mehr oder weniger Wie war das so für dich? Ja, also, das ist natürlich, das überfährt hat, natürlich, das überfährt, hat mich komplett überfahren am Anfang.

Speaker 1:

Aber ich habe dann schon gewusst okay, wenn du jetzt hier mitmachen willst, dann sieh mal zu und guck mal, was du so sagen kannst, raus aus der Komfortzone, absolut. Ich bin selber immer wieder oft überrascht gewesen von meiner eigenen Courage, sage ich ganz ehrlich. Ich habe dann diese Events gebucht, und als ich da in einem Auto saß, habe ich schon gedacht oh Gott, was machst du hier eigentlich? und wäre am liebsten wieder umgedreht. Aber auch da, je öfter man das macht, man wächst so ein bisschen rein. Ich habe nachher auch eine Freundin gefunden, so mein Partner in Crime sozusagen, die ähnliche Ziele hatte, und dann haben wir auch angefangen, dass wir da gemeinsam hingehen und da gemeinsam auch so erzählen und von unseren Erfahrungen berichten.

Speaker 1:

Also, sie ist auch Deutsche, und letzten Endes ist es heute oft so das habe ich ihr auch immer wieder gesagt du, ich komme mir manchmal vor, als ob ich so eine andere Person bin. Ich stehe da und prale, weil es ist aus deutscher Perspektive, und pralle und rede da über den Klee und denke manchmal boah, in Deutschland dürfte dich so niemand hören. Die würden wirklich denken, du bist komplett…. Aber kennst du das auch? wenn du dann jemand Deutsches da hast neben dir, zufällig oder so, dass du plötzlich ganz anders bist, also dass du wirklich so auf einmal wie gehemmt bist, obwohl das totaler Quatsch ist, das ging mir das früher oft. Das gibt dann so. Du tauchst in so eine neue Welt ein, was ja so geil ist.

Speaker 1:

Wenn du auf so einen ganz neuen unbeschriebenen Blatt anfängst Ich kenne keiner Sachen, die du jahrelang gesehen wurdest, die kannst du mal alle schnell abstellen. Du fängst ja komplett neu an. Du kannst ja plötzlich dich komplett neu erfinden. Wenn du hier so neu startest Und ich habe das ganz oft, ich weiß nicht, ob dir das auch geht dann hast du jemanden, der deine Sprache spricht, und nur weil der deine Sprache spricht, zieht dich das davon wieder komplett runter.

Speaker 1:

Ja, absolut. Ja, kenne ich durchaus Witzig, dass das so in uns steckt, oder Ja, und ich habe auch zwei Schalter, also ich kann dann super auch wieder umschalten, so dieses deutsche Ich und also auch thematisch, und wie man Sachen angeht und wie man das kommuniziert, und dann so dieses andere Ich Und also das ist manchmal wirklich wie so, zwei also es sind zwei Persönlichkeiten tatsächlich. Ich sage, ja habe ich auch schon oft hier im Podcast gesagt, dass ich immer zwei Festplatten habe. Das ist einmal so diese deutsche Festplatte und diese amerikanische Festplatte, und man ist da in einer ganz anderen Rolle drin, die aber auch trotzdem. Du bist mittlerweile Also, ich bin jetzt schon lange hier. Bei mir ist das dann auch ich, wenn ich so im Supermarkt bin und sage so hi, ich bin jetzt schon lange hier Bei mir ist das dann auch ich, wenn ich so im Supermarkt bin und sage so hi, so, das ist man dann auch irgendwie geworden.

Speaker 1:

Aber man kann auch wieder zurück in sein altes Ich so ein bisschen Jetzt bist du seit zwei Jahren hier, du bist im Aufbau deines Businesses, du hast dich ja auch uns ein bisschen angeschlossen in der Gründerinnen-Community. Also, du gehst ja jetzt ein bisschen tiefer in dieses Business rein, was ja bedeutet, das ist jetzt so dein Ding, und du willst es ja auch nachhaltig aufbauen. Wo geht es denn für euch dann jetzt so hin? Also, jetzt seid ihr zwei Jahre hier, ein Jahr ist absehbar. Wie geht es denn dann jetzt so beruflich, aber auch so privat für euch weiter, weil das ist ja dann im Expertsein echt eine große Frage.

Speaker 1:

Ja, das ist natürlich eine ganz, ganz große Frage, denn, wie du dir denken kannst, sind wir auch hier wieder mit allen Zellen des Körpers und sind hier wirklich gut angekommen, haben halt jetzt letztlich auch hier wieder unsere kleine Welt aufgebaut, und das ist wirklich noch ganz, ganz offen, wie es weitergeht. Also, tatsächlich haben wir jetzt zumindest noch anderthalb Jahre über, anderthalb Jahre auch, die wir jetzt noch hier sind. Dennoch ist es natürlich so bei diesem Expert-Dasein man plant fast ein Jahr vorher oft, und das letzte Jahr plant man dann auch schon wieder die Rückreise, sei es Schulanmeldungen und so weiter. Das ist, zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nichts weiter geplant, es ist noch keine Rückreise geplant, und wir sind tatsächlich so ein bisschen am Schauen, könnten uns durchaus vorstellen, hier auch nochmal ein bisschen länger zu bleiben, weil es einfach die Möglichkeiten unglaublich groß sind, auch für dich, ne, und auch für deinen Mann da am Standort, wo ihr seid.

Speaker 1:

Im Automotive Bereich ist natürlich ganz, ganz viel zu tun. Ja, das glaube ich Genau. Ja, und das ist jetzt der eine Standort, und auf der anderen Seite, wenn man sich das anschaut, würde es auch noch so viele andere Standorte geben, alleine eben auch in den USA, als ja wirklich ein riesiges Land, und ja, wir sind da so ein bisschen tatsächlich am Abwägen, unter Einbezug auch der Frage was ist mit den Kindern, die natürlich älter werden, die Integration ins deutsche Schulsystem? je älter die auch sind, desto herausfordernder ist es. Es ist nicht unmöglich, das bin ich mir ganz sicher, zu keiner Zeit. Aber es ist natürlich, je älter die sind, es ist dann auch immer eine größere Herausforderung.

Speaker 1:

Mal schauen, also, zum jetzigen Zeitpunkt Ist doch alles offen, genau genau. Gibt es denn eigentlich dann jetzt noch so wirklich diesen Weg zurück nach Deutschland? Mal so, hand aufs Herz, ja, hand aufs Herz ist das ganz, ganz schwierig. Ja, also, wir haben mittlerweile also wir haben unser Haus dort auch diesmal wieder behalten gehabt, tatsächlich auch aus dem Grund, weil wir dort Familie auch noch mit wohnen haben.

Speaker 1:

Meine beiden Schwiegereltern und ich genieße das auch, wiederum im Sommer da mit den Kindern zurückzukehren. Wir haben so unsere kleine Base und das, was sie auch so kennen. Aber natürlich ganz tief drin vom Gefühl her sind wir, denke ich, einfach nach wie vor viel zu neugierig und genießen das sehr, hier wirklich viel zu reisen und, wenn wir Zeit haben, auch Sachen anzuschauen. Ja, es ist ein Riesenland halt auch. Es gibt immer noch so viele Facetten hier in dem Land, die man wahrscheinlich, die auch wir nach fast elf Jahren noch nicht gesehen haben, kann ich gut verstehen, genau. Aber es ist eben, wie ich habe auch immer gesagt, es ist eben ein neuer Kontinent. Es ist jetzt noch nicht mal mehr nur ein neues Land, sondern es ist ein neuer Doppelkontinent, wenn man so will.

Speaker 1:

Ja, und noch viel mehr eigentlich. Also, das ist schon krass. Ja, also, ich finde, in deiner Geschichte, es steckt ja ganz viel drin. Es steckt einmal da drin, dass man auf jeden Fall die Chancen ergreifen sollte, weil es einen dahin bringt, wo man vielleicht vorher nie sich hätte vorstellen können hinzukommen, also dass dich zum Beispiel über das Lehrersein es dich in dein eigenes Business, in das interkulturelle Training sozusagen bringt, was so all das verkörpert, was du eigentlich bist, also wo du wirklich in deiner absoluten Passion ja auch jetzt arbeitest.

Speaker 1:

Auf der anderen Seite aber auch, welche Herausforderungen so ein Expertsein da mit sich bringt, dass man quasi nie wieder wirklich dahin zurückgehen kann, wo man herkommt, und dass man immer so zwischen den Stühlen irgendwie auch steckt. Also, man hat nie so richtig die Wurzel. Weißt du, für uns ist klar wir sind hier, wir sind Amerikaner, wir bleiben hier. Also klar, wir können jetzt, wenn die Kinder nicht mehr zur Schule gehen unsere sind ja aus dem Haus auch flexibler, vielleicht mal Monate, wie wir es ja jetzt auch gemacht haben, mal in Europa bleiben. Aber so grundsätzlich wissen wir, Amerika ist unsere Base, aber das habt ihr ja nicht.

Speaker 1:

Ihr seid immer quasi auf diesem Jumpseat so ein bisschen und wisst noch nicht so richtig, wo es euch hinträgt, und das ist natürlich schon auch eine ganz große Herausforderung für eine Familie. Es ist in der Tat, und man muss das auch oft dann wegschieben in dem Moment und sagen okay, das ist jetzt gerade nicht Thema. Ich habe mich da auch mit einer anderen Dame unterhalten, die dann doch vor zehn Jahren mit ihrer Familie beschlossen hat, hier zu bleiben, und die meinte auch ja, weil wir das Thema wirklich recht seziert haben, ja, you cross the bridge when you're there, und das stimmt auch. Dennoch ist es etwas, was man oft rumträgt, und das sind dann auch so die Entscheidungen, die kleinen Entscheidungen, wie jetzt zum Beispiel das Haus, worüber ich berichtet habe.

Speaker 1:

Wir haben das, wie gesagt, das Haus und auch mit den Möbeln immer in Deutschland gehabt, und das ist mit Sicherheit ein Vorteil, wenn man dort auch hat. Und das fängt damit an, dass man sich auch weiterhin darum kümmern muss, dass das weiterhin ein Haus ist, was auch mal Reparaturen benötigt und eine Verantwortung, und oft habe ich auch schon gedacht wenn du doch deine eigenen Möbel mitgenommen hättest, wenn du doch gesagt hättest so jetzt hier Cut und doch kein Weg mehr zurück, sozusagen Genau, dann wärst du auch flexibler noch in deiner Zukunftsplanung. So schaust du immer noch mal in zwei Richtungen Einmal die Richtung zurück, was da noch ist, und dann so diese Richtung nach vorn. Letzten Endes gibt es da aber auch kein richtig oder falsch, habe ich das Gefühl. Ich habe da auch bei XPads die unterschiedlichsten Modelle gesehen, wie man das als Familie bestreitet, und ja, letztlich muss man da so ein bisschen auf seine eigene Stimme hören und schauen, was gut in dem Moment ist, und dann die Entscheidung treffen und dann flexibel nachjustieren. Ja verstehe ich. Also, es bleibt spannend auf jeden Fall bei euch, und ich stelle immer sehr, sehr gerne zum Abschluss noch eine Frage Was würdest du Menschen mitgeben? Also, du bist ja auch gerade im Expert-Bereich viel tätig. Also, du bist ja auch viel, dass du Experts hast, dann in deinen Coachings und in deinen Trainings.

Speaker 1:

Wir haben auch viele Experts, die auch unsere Podcast-Folgen hören. Wir haben auch viele Experts, die auch unsere auf sich zukommen lassen. Denn die Möglichkeit, dass man flexibel nochmal sagt, verändern kann, dass man sich anpassen kann, die ist letztlich immer gegeben. Das ist uns Deutschen, die ja sehr, sehr auf Planung beharren und Zeitpläne haben und Lebensentwürfe haben. Das fällt uns oft schwer zu glauben. Dennoch ist das sehr, sehr hilfreich und kann in jedem Fall helfen, das Leben zu bereichern und neue Erfahrungen zu machen. Ja, das stimmt. Also einfach mal loslassen vom Planen und mal die Dinge kommen lassen und darauf vertrauen, dass es danach immer den richtigen Weg gibt, sozusagen In jedem Fall.

Speaker 1:

Ja, und ich würde gern noch, obwohl du nach einer Sache gefragt hast, eine zweite noch mit ranhängen. Das finde ich ganz, ganz wichtig. Man trifft auf viele, viele Stimmen und Meinungen, wenn man eine Auswanderung plant oder weil ganz oft sind die Stimmen aus Liebe sprechen, die zu einem sicherlich auch und aus dem Gefühl, dass man sich um uns kümmert und Sorgen macht. Ich finde es ganz, ganz wichtig, dass man seinen eigenen Weg wirklich geht und findet und auf seine eigene Intuition hört, denn nur man selbst weiß, was ist gut für mich, was ist gut für meine Familie, und dann ist es auch gut für die Kinder und für alle, die da wirklich mit involviert sind. Ganz, ganz toll, hast du super schön gesagt, kann ich 100% unterschreiben.

Speaker 1:

Die Wertschätzung der Sorge auch und gleichzeitig aber auch zu erkennen, das ist oft die eigene Angst von anderen, die übertragen werden, auch wenn die Sorge aus Liebe kommt, und trotzdem auf sich zu gucken, das nicht zu bewerten, sondern trotzdem auf sich zu gucken, was wollen wir eigentlich als Familie oder ich eigentlich als Mensch, oder so, hast du super schön gesagt, finde ich. Danke dafür. Danke, liebe Anke, für deine aufregende Geschichte. Wir verfolgen dich natürlich und gucken mal, ob du uns noch ein bisschen hier in den USA erhalten bleibst, und ich hoffe natürlich ganz lange in unserer Freiraum-Community. Ich darf die Anke halt öfter mal sehen, aber es ist natürlich total schön, wenn du hier bei uns auch bleibst, weil ich glaube, deine Arbeit ist ja auch sehr gewertschätzt und auch gebraucht. Und wer natürlich mehr Informationen haben möchte, auch zu Anjas beruflicher Tätigkeit sie ist gerade auf LinkedIn unglaublich viel unterwegs, da könnt ihr ein bisschen, was von ihr erfahren. Wir packen natürlich auch alle Links hier in die Shownotes Wer einfach ein Thema zum Thema Expert oder Vorbereitung für so eine Expertsache hat ich glaube, du gibst ja auch Einzelberatung und Coachings in dem Bereich auch Also gar nicht scheuen, ich denke, das ist das, was wir beide auch so immer vermitteln und auch lernen.

Speaker 1:

Man kann nur lernen oder man kommt nur weiter, wenn man auch mal Kontakt zu anderen aufnimmt, und sei es mal auf ein kostenloses guck. Wir haben uns kennengelernt über so ein kostenloses Kennenlerngespräch. Du hast mich angeschrieben auf LinkedIn. Ich habe gesagt boah, lass uns mal kennenlernen. Wir haben so ein Kennenlerngespräch gemacht, und dadurch hat sich so viel jetzt entwickelt, geschrieben, und so geht's halt.

Speaker 1:

Also, scheut da nicht, die Anja anzuschreiben. Die hat, wie ihr seht, schon so viel Erfahrung gesammelt, und da kann man immer davon profitieren. Das ist immer mega, mega wichtig, absolut ja, Ich freue mich, euch kennenzulernen und Netzwerken, sich gegenseitig unterstützen, uns gegenseitig unterstützen. So ist das. Vielen Dank, liebe Anche. Schön, dass du da warst, hier im Neustart USA Podcast. Ich muss es noch lernen, danke dir. Danke dir, bis dann Tschüss. Bis dann Tschüss. Schön, dass du hier warst im Neustart USA Podcast. Wenn du jetzt noch weitere Fragen hast, vergiss nicht, hierfür haben wir eine Community gegründet, die Neustart USA Community auf der Plattform Skool. Alle weiteren Informationen findest du in den Shownotes oder auf unserer Website wwwneustartusacom. Nicht vergessen, was ganz wichtig für uns ist, denn wir stecken viel Arbeit und Liebe da rein, dir so viele Informationen und tolle Podcast-Gäste bereitzuhalten. Geh einfach mal da, wo du diesen Podcast hörst, und hinterlasse uns eine Fünf-Sterne-Bewertung. Das freut uns ungemein und hilft uns vor allen Dingen auch, den Podcast noch weiter auszustrahlen. Also bis zum nächsten Mal, deine Monique.

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